08:21 Uhr
DVR-Behörden: Ukrainische Artillerie beschießt in 24 Stunden 41-mal das Gebiet der Teilrepublik
In den vergangenen 24 Stunden hätten ukrainische bewaffnete Verbände das Gebiet der Volksrepublik Donezk 41-mal beschossen, teilten die örtlichen Behörden mit. Das ukrainische Militär feuerte 16 Granaten mit 155-Millimeter-Artillerie in Richtung Donezk, 17 Granaten in den Kalibern 155- und 152-Millimeter in Richtung Gorlowka, sieben Granaten aus 155-Millimeter-Artillerie in Richtung Jassinowataja und eine Granate im Kaliber 155-Millimeter in Richtung Dokutschajewsk. Insgesamt seien 274 Stück großkalibriger Munition verschossen worden.
Insgesamt elf Siedlungen der DVR gerieten unter ukrainischen Beschuss: die Hauptstadt Donezk (Stadtbezirke Kiewski, Kuibyschewski, Kirowski und Petrowski), Gorlowka (Stadtbezirke Nikitowski, Zentralno-Gorodskoi und Kalininski), Panteleimonowka, Kaschtanowoje, Mineralnoje, Jakowlewka, Jassinowataja, Makejewka (Stadtbezirk Tscherwonogwardeiski), Alexandrowka, Staromichailowka und Dokutschajewsk.
Die DVR-Behörden berichteten dabei, dass in den letzten 24 Stunden eine Zivilistin im Kalininski-Stadtbezirk von Gorlowka verletzt wurde. Darüber hinaus seien die Räumlichkeiten von 23 Haushalten in den Stadtbezirken Kirowski von Donezk sowie in den Stadtbezirken Kalininski und Nikitowski von Gorlowka und Dokutschajewsk beschädigt worden.
DVR-Behörden: Ukrainische Artillerie beschießt in 24 Stunden 41-mal das Gebiet der Teilrepublik
In den vergangenen 24 Stunden hätten ukrainische bewaffnete Verbände das Gebiet der Volksrepublik Donezk 41-mal beschossen, teilten die örtlichen Behörden mit. Das ukrainische Militär feuerte 16 Granaten mit 155-Millimeter-Artillerie in Richtung Donezk, 17 Granaten in den Kalibern 155- und 152-Millimeter in Richtung Gorlowka, sieben Granaten aus 155-Millimeter-Artillerie in Richtung Jassinowataja und eine Granate im Kaliber 155-Millimeter in Richtung Dokutschajewsk. Insgesamt seien 274 Stück großkalibriger Munition verschossen worden.
Insgesamt elf Siedlungen der DVR gerieten unter ukrainischen Beschuss: die Hauptstadt Donezk (Stadtbezirke Kiewski, Kuibyschewski, Kirowski und Petrowski), Gorlowka (Stadtbezirke Nikitowski, Zentralno-Gorodskoi und Kalininski), Panteleimonowka, Kaschtanowoje, Mineralnoje, Jakowlewka, Jassinowataja, Makejewka (Stadtbezirk Tscherwonogwardeiski), Alexandrowka, Staromichailowka und Dokutschajewsk.
Die DVR-Behörden berichteten dabei, dass in den letzten 24 Stunden eine Zivilistin im Kalininski-Stadtbezirk von Gorlowka verletzt wurde. Darüber hinaus seien die Räumlichkeiten von 23 Haushalten in den Stadtbezirken Kirowski von Donezk sowie in den Stadtbezirken Kalininski und Nikitowski von Gorlowka und Dokutschajewsk beschädigt worden.
08:56 Uhr
MSC-Chef Heusgen sieht deutsche Kampfpanzer-Lieferung an die Ukraine als "moralische Verpflichtung"
Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) Christoph Heusgen fordert eine Führungsrolle Deutschlands bei der Lieferung von Kampfpanzern in die Ukraine. Der frühere Top-Diplomat sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa) kurz vor den Beratungen der De-facto-Alliierten der Ukraine über weitere Waffenlieferungen aus Deutschland:
"Wenn Sie führen wollen, kann das nicht heißen, immer nur das Nötigste als Letzter zu machen. Wir müssen vorangehen und diese Führung auch tatsächlich wahrnehmen."
An diesem Freitag kommen auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein im Bundesland Rheinland-Pfalz die Verteidigungsminister mehrerer Dutzend Staaten zusammen, um über die weitere militärische Unterstützung der Ukraine durch den Westen zu beraten. Die Lieferung von Kampfpanzern westlicher Bauart wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Großbritannien hat sie bereits angekündigt, Polen und Finnland sind im europäischen Verbund dazu bereit. Deutschland nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein, weil hier die Leopard-2-Panzer produziert werden. Die Bundesregierung muss jedoch jeden Weiterexport dieser Panzer, über die mittlerweile 20 Länder verfügen, genehmigen.
Heusgen kritisierte, dass die Kampfpanzer-Lieferung verschleppt worden sei.
MSC-Chef Heusgen sieht deutsche Kampfpanzer-Lieferung an die Ukraine als "moralische Verpflichtung"
Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) Christoph Heusgen fordert eine Führungsrolle Deutschlands bei der Lieferung von Kampfpanzern in die Ukraine. Der frühere Top-Diplomat sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa) kurz vor den Beratungen der De-facto-Alliierten der Ukraine über weitere Waffenlieferungen aus Deutschland:
"Wenn Sie führen wollen, kann das nicht heißen, immer nur das Nötigste als Letzter zu machen. Wir müssen vorangehen und diese Führung auch tatsächlich wahrnehmen."
An diesem Freitag kommen auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein im Bundesland Rheinland-Pfalz die Verteidigungsminister mehrerer Dutzend Staaten zusammen, um über die weitere militärische Unterstützung der Ukraine durch den Westen zu beraten. Die Lieferung von Kampfpanzern westlicher Bauart wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Großbritannien hat sie bereits angekündigt, Polen und Finnland sind im europäischen Verbund dazu bereit. Deutschland nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein, weil hier die Leopard-2-Panzer produziert werden. Die Bundesregierung muss jedoch jeden Weiterexport dieser Panzer, über die mittlerweile 20 Länder verfügen, genehmigen.
Heusgen kritisierte, dass die Kampfpanzer-Lieferung verschleppt worden sei.
09:27 Uhr
Medien: Frankreich übergibt möglicherweise Leclerc-Panzer an Kiew
Frankreich erwägt die Verlegung von Leclerc-Panzern nach Kiew, schreibt die Zeitung Politico unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten französischen Beamten. Die Nachrichtenagentur zitiert den Beamten mit den Worten:
"Die Angelegenheit ist kompliziert und wurde in Paris noch nicht geklärt. Aber wir denken darüber nach. Wir werden sehen, was auf der gemeinsamen Sitzung des französischen und des deutschen Kabinetts beschlossen wird."
Im Dezember erklärte der ukrainische Premierminister Denis Schmygal, Kiew wolle Panzer, die den NATO-Standards entsprechen, insbesondere den französischen Leclerc. Politico hatte zuvor unter Berufung auf französische Beamte geschrieben, dass die Leclerc-Panzer bereits aus der Produktion genommen worden seien, was zusätzlich Probleme bei der Wartung und der Ersatzteilversorgung aufwerfen würde.
Medien: Frankreich übergibt möglicherweise Leclerc-Panzer an Kiew
Frankreich erwägt die Verlegung von Leclerc-Panzern nach Kiew, schreibt die Zeitung Politico unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten französischen Beamten. Die Nachrichtenagentur zitiert den Beamten mit den Worten:
"Die Angelegenheit ist kompliziert und wurde in Paris noch nicht geklärt. Aber wir denken darüber nach. Wir werden sehen, was auf der gemeinsamen Sitzung des französischen und des deutschen Kabinetts beschlossen wird."
Im Dezember erklärte der ukrainische Premierminister Denis Schmygal, Kiew wolle Panzer, die den NATO-Standards entsprechen, insbesondere den französischen Leclerc. Politico hatte zuvor unter Berufung auf französische Beamte geschrieben, dass die Leclerc-Panzer bereits aus der Produktion genommen worden seien, was zusätzlich Probleme bei der Wartung und der Ersatzteilversorgung aufwerfen würde.
09:49 Uhr
Bericht: Ukrainische Brigade bei Soledar vernichtet, die zuvor kampflos nach Cherson vorrückte
Die 61. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die im November 2022 kampflos in die von russischen Truppen verlassene Stadt Cherson vorrückte, ist in Soledar fast vollständig aufgerieben worden. Der amtierende Gouverneur des Gebiets Cherson Wladimir Saldo berichtete diesbezüglich der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"In Soledar haben Kämpfer der Wagner-Gruppe fast vollständig die gegnerische 61. Brigade vernichtet. Diese Brigade war im November mit großem Pathos vor laufenden Kameras in die leere Cherson einmarschiert. Wie sich nun herausstellte, ist es schwieriger, gegen Russen zu kämpfen, als pseudoheroische Videoberichte aufzuzeichnen."
Die Stadt Soledar in der Donezker Volksrepublik war von russischen Streitkräfte endgültig am 12. Januar unter Kontrolle gebracht worden.
Bericht: Ukrainische Brigade bei Soledar vernichtet, die zuvor kampflos nach Cherson vorrückte
Die 61. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die im November 2022 kampflos in die von russischen Truppen verlassene Stadt Cherson vorrückte, ist in Soledar fast vollständig aufgerieben worden. Der amtierende Gouverneur des Gebiets Cherson Wladimir Saldo berichtete diesbezüglich der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"In Soledar haben Kämpfer der Wagner-Gruppe fast vollständig die gegnerische 61. Brigade vernichtet. Diese Brigade war im November mit großem Pathos vor laufenden Kameras in die leere Cherson einmarschiert. Wie sich nun herausstellte, ist es schwieriger, gegen Russen zu kämpfen, als pseudoheroische Videoberichte aufzuzeichnen."
Die Stadt Soledar in der Donezker Volksrepublik war von russischen Streitkräfte endgültig am 12. Januar unter Kontrolle gebracht worden.
10:13 Uhr
Umfrage: Deutsche lehnen deutsche Kampfpanzer-Lieferungen an Ukraine überwiegend ab
Die Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine wird in der deutschen Bevölkerung weiterhin überwiegend skeptisch bewertet. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sprechen sich 43 Prozent der Befragten dagegen und nur 39 Prozent dafür aus. 16 Prozent wollten keine Angaben machen.
Gleichzeitig sprechen sich 47 Prozent dafür aus, dass die Bundesregierung die Weitergabe von Leopard-2-Panzern, über die bereits 20 andere Länder verfügen, genehmigt. 38 Prozent sind dagegen, 16 Prozent machten keine Angaben.
Deutschland hat inzwischen Waffen und militärische Ausrüstung im Wert von mehr als 2,2 Milliarden Euro in die Ukraine geliefert. Jeder dritte Befragte (33 Prozent) meint, das sei schon jetzt zu viel. 24 Prozent halten den Umfang der Lieferungen für genau richtig. 25 Prozent fordern noch mehr militärische Unterstützung aus Deutschland für die Ukraine.
Umfrage: Deutsche lehnen deutsche Kampfpanzer-Lieferungen an Ukraine überwiegend ab
Die Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine wird in der deutschen Bevölkerung weiterhin überwiegend skeptisch bewertet. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sprechen sich 43 Prozent der Befragten dagegen und nur 39 Prozent dafür aus. 16 Prozent wollten keine Angaben machen.
Gleichzeitig sprechen sich 47 Prozent dafür aus, dass die Bundesregierung die Weitergabe von Leopard-2-Panzern, über die bereits 20 andere Länder verfügen, genehmigt. 38 Prozent sind dagegen, 16 Prozent machten keine Angaben.
Deutschland hat inzwischen Waffen und militärische Ausrüstung im Wert von mehr als 2,2 Milliarden Euro in die Ukraine geliefert. Jeder dritte Befragte (33 Prozent) meint, das sei schon jetzt zu viel. 24 Prozent halten den Umfang der Lieferungen für genau richtig. 25 Prozent fordern noch mehr militärische Unterstützung aus Deutschland für die Ukraine.
10:38 Uhr
USA wollen vorerst keine Panzer an Ukraine liefern
Die Vereinigten Staaten von Amerika werden keine Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams an die Ukraine liefern, hat das US-Verteidigungsministerium am Mittwoch mitgeteilt. Der Staatssekretär für Verteidigung Colin Kahl begründete die Entscheidung damit, dass die Abrams-Panzer teuer seien, eine umfangreiche Ausbildung erfordern und viel Treibstoff verbrauchen würden. Die USA würden sich zwar nicht um ein mögliches Eskalationsrisiko sorgen, möchten aber Waffen liefern, die "der Ukraine auf dem Schlachtfeld wirklich helfen", so Kahl weiter. Eine Lieferung von Abrams-Panzern in Zukunft sei daher auch nicht völlig ausgeschlossen.
Die Entscheidung der USA, vorerst Kiew keine Abrams-Kampfpanzer zur Verfügung zu stellen, hat möglicherweise auch Folgen für deutsche Waffenlieferungen. Der Bundeskanzler Olaf Scholz hatte erst jüngst die Lieferungen von deutschen Kampfpanzern des Typs Leopard 2 von einer Zusage der USA zu Panzerlieferungen an Kiew abhängig gemacht.
USA wollen vorerst keine Panzer an Ukraine liefern
Die Vereinigten Staaten von Amerika werden keine Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams an die Ukraine liefern, hat das US-Verteidigungsministerium am Mittwoch mitgeteilt. Der Staatssekretär für Verteidigung Colin Kahl begründete die Entscheidung damit, dass die Abrams-Panzer teuer seien, eine umfangreiche Ausbildung erfordern und viel Treibstoff verbrauchen würden. Die USA würden sich zwar nicht um ein mögliches Eskalationsrisiko sorgen, möchten aber Waffen liefern, die "der Ukraine auf dem Schlachtfeld wirklich helfen", so Kahl weiter. Eine Lieferung von Abrams-Panzern in Zukunft sei daher auch nicht völlig ausgeschlossen.
Die Entscheidung der USA, vorerst Kiew keine Abrams-Kampfpanzer zur Verfügung zu stellen, hat möglicherweise auch Folgen für deutsche Waffenlieferungen. Der Bundeskanzler Olaf Scholz hatte erst jüngst die Lieferungen von deutschen Kampfpanzern des Typs Leopard 2 von einer Zusage der USA zu Panzerlieferungen an Kiew abhängig gemacht.
11:01 Uhr
Russische Luftverteidigung wehrt ukrainischen Raketenangriff auf das Gebiet Brjansk ab
Wie der Gouverneur des Gebiets Brjansk Alexander Bogomas mitteilte, habe ein Raketenabwehrsystem im Gebiet Brjansk einen Angriff auf den Bezirk Unetschski abgewehrt, ohne dass es zu Schäden oder Opfern kam. In der Nachricht auf seinem Telegram-Kanal heißt es:
"Heute Abend haben die ukrainischen Nationalisten einen Raketenangriff auf das Gebiet des Bezirks Unetschski durchgeführt. Das Flugabwehrsystem der russischen Streitkräfte hat den Angriff abgewehrt."
Nach Angaben des Gebietsgouverneurs wurde bei dem Beschuss niemand verletzt. Die operativen Dienste seien vor Ort tätig.
Russische Luftverteidigung wehrt ukrainischen Raketenangriff auf das Gebiet Brjansk ab
Wie der Gouverneur des Gebiets Brjansk Alexander Bogomas mitteilte, habe ein Raketenabwehrsystem im Gebiet Brjansk einen Angriff auf den Bezirk Unetschski abgewehrt, ohne dass es zu Schäden oder Opfern kam. In der Nachricht auf seinem Telegram-Kanal heißt es:
"Heute Abend haben die ukrainischen Nationalisten einen Raketenangriff auf das Gebiet des Bezirks Unetschski durchgeführt. Das Flugabwehrsystem der russischen Streitkräfte hat den Angriff abgewehrt."
Nach Angaben des Gebietsgouverneurs wurde bei dem Beschuss niemand verletzt. Die operativen Dienste seien vor Ort tätig.
11:26 Uhr
Medwedew: Niederlage einer Atommacht im konventionellen Krieg könnte Beginn eines Atomkriegs auslösen
Die Niederlage einer Atommacht in einem konventionellen Krieg könnte den Beginn eines Atomkriegs provozieren, warnte der ehemalige Präsident und heutige stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats Russlands Dmitri Medwedew.
Der Politiker äußerte sich zu dem Treffen der Verteidigungsminister westlicher Länder, das am 20. Januar auf dem Stützpunkt in Ramstein der US Air Force in Deutschland stattfinden wird. Sie werden dort über neue Lieferungen an Kiew beraten, darunter auch über schwere Waffen und Schockwaffen. In einem Beitrag auf Medwedews Telegram-Kanal heißt es:
"... Und das unmittelbar nach dem Forum in Davos, wo diese unterentwickelten politischen Parteigänger wie ein Mantra wiederholten: 'Um Frieden zu erreichen, muss Russland verlieren.'
Und es kommt keinem dieser Armseligen in den Sinn, daraus die folgende elementare Schlussfolgerung zu ziehen: Die Niederlage einer Atommacht in einem konventionellen Krieg kann den Ausbruch eines Atomkrieges provozieren ..."
Wie der ehemalige russische Präsident hinzufügte, haben bisher "die Atommächte keine großen Konflikte verloren, von denen ihr Schicksal" abhing. Und das "sollte jedem klar sein".
Medwedew: Niederlage einer Atommacht im konventionellen Krieg könnte Beginn eines Atomkriegs auslösen
Die Niederlage einer Atommacht in einem konventionellen Krieg könnte den Beginn eines Atomkriegs provozieren, warnte der ehemalige Präsident und heutige stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats Russlands Dmitri Medwedew.
Der Politiker äußerte sich zu dem Treffen der Verteidigungsminister westlicher Länder, das am 20. Januar auf dem Stützpunkt in Ramstein der US Air Force in Deutschland stattfinden wird. Sie werden dort über neue Lieferungen an Kiew beraten, darunter auch über schwere Waffen und Schockwaffen. In einem Beitrag auf Medwedews Telegram-Kanal heißt es:
"... Und das unmittelbar nach dem Forum in Davos, wo diese unterentwickelten politischen Parteigänger wie ein Mantra wiederholten: 'Um Frieden zu erreichen, muss Russland verlieren.'
Und es kommt keinem dieser Armseligen in den Sinn, daraus die folgende elementare Schlussfolgerung zu ziehen: Die Niederlage einer Atommacht in einem konventionellen Krieg kann den Ausbruch eines Atomkrieges provozieren ..."
Wie der ehemalige russische Präsident hinzufügte, haben bisher "die Atommächte keine großen Konflikte verloren, von denen ihr Schicksal" abhing. Und das "sollte jedem klar sein".
11:51 Uhr
Wagner-Chef Prigoschin meldet Einnahme von Kleschtschejewka
Die etwa neun Kilometer südwestlich der Stadt Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) gelegene Ortschaft Kleschtschejewka ist von Truppen des privaten Militärunternehmens "Wagner" unter Kontrolle gebracht worden. Der Gründer der Wagner-Gruppe Jewgeni Prigoschin erklärte nach Angaben seines Pressedienstes:
"Man kann mit Sicherheit sagen, dass die Ortschaft Kleschtschejewka, einer der wichtigsten Vororte von Bachmut, von Verbänden des privaten Militärunternehmens 'Wagner' vollständig unter Konrtrolle gebracht wurde."
Weiter räumte Prigoschin zwar ein, dass die Umgebung von Kleschtschejewka noch heftig umkämpft werde und dass das ukrainische Militär sich in Artjomowsk weiterhin verteidige, gab sich aber dennoch siegesgewiss:
"Trotz verschiedener Meinungen, wonach die Streitkräfte der Ukraine aus Artjomowsk fliehen, ist dem nicht so. Das ukrainische Militär arbeitet straff und gut eingespielt. Dennoch stoßen die Verbände des privaten Militärunternehmens 'Wagner' Meter um Meter vor. Die Stadt Artjomowsk wird eingenommen werden."
Wagner-Chef Prigoschin meldet Einnahme von Kleschtschejewka
Die etwa neun Kilometer südwestlich der Stadt Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) gelegene Ortschaft Kleschtschejewka ist von Truppen des privaten Militärunternehmens "Wagner" unter Kontrolle gebracht worden. Der Gründer der Wagner-Gruppe Jewgeni Prigoschin erklärte nach Angaben seines Pressedienstes:
"Man kann mit Sicherheit sagen, dass die Ortschaft Kleschtschejewka, einer der wichtigsten Vororte von Bachmut, von Verbänden des privaten Militärunternehmens 'Wagner' vollständig unter Konrtrolle gebracht wurde."
Weiter räumte Prigoschin zwar ein, dass die Umgebung von Kleschtschejewka noch heftig umkämpft werde und dass das ukrainische Militär sich in Artjomowsk weiterhin verteidige, gab sich aber dennoch siegesgewiss:
"Trotz verschiedener Meinungen, wonach die Streitkräfte der Ukraine aus Artjomowsk fliehen, ist dem nicht so. Das ukrainische Militär arbeitet straff und gut eingespielt. Dennoch stoßen die Verbände des privaten Militärunternehmens 'Wagner' Meter um Meter vor. Die Stadt Artjomowsk wird eingenommen werden."
12:17 Uhr
US-Regierung besorgt über Manöver von Russland und Weißrussland
Die USA haben sich besorgt über die gemeinsamen Manöver von Russland und Weißrussland geäußert. Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby, sagte am Mittwoch in Washington, D.C., Minsk habe Moskau "eindeutig und nachweislich" beim Angriff auf die Ukraine unterstützt.
"Diese Übungen werden – wie schon in der Vergangenheit – von uns beobachtet und überwacht."
Man verfolge sie "mit Sorge". Es gebe bislang aber keine Anzeichen dafür, dass Weißrussland plane, selbst in die Ukraine einzudringen, sagte Kirby.
In Kiew betrachtet man Weißrussland schon längst als Kriegspartei und befürchtet eine Attacke aus weißrussischem Territorium. Deshalb errichtet die Ukraine im Norden des Landes zusätzliche Verteidigungseinrichtungen.
US-Regierung besorgt über Manöver von Russland und Weißrussland
Die USA haben sich besorgt über die gemeinsamen Manöver von Russland und Weißrussland geäußert. Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby, sagte am Mittwoch in Washington, D.C., Minsk habe Moskau "eindeutig und nachweislich" beim Angriff auf die Ukraine unterstützt.
"Diese Übungen werden – wie schon in der Vergangenheit – von uns beobachtet und überwacht."
Man verfolge sie "mit Sorge". Es gebe bislang aber keine Anzeichen dafür, dass Weißrussland plane, selbst in die Ukraine einzudringen, sagte Kirby.
In Kiew betrachtet man Weißrussland schon längst als Kriegspartei und befürchtet eine Attacke aus weißrussischem Territorium. Deshalb errichtet die Ukraine im Norden des Landes zusätzliche Verteidigungseinrichtungen.
12:46 Uhr
Mehrere Dörfer im Gebiet Belgorod beschossen
Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Dörfer Balki und Leninski im Stadtbezirk Schebekinski im Gebiet Belgorod beschossen, wobei es keine Verletzten gab. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf seinem Telegram-Kanal mit. Seine Botschaft lautet:
"Mehrere Dörfer im Stadtbezirk Schebekinski gerieten gleichzeitig unter ukrainischen Beschuss. Es gab weder Opfer noch Verletzte. Auf dem Gehöft Balki gibt es Einschläge. Ein Privathaus, in dem niemand wohnte, wurde durch den Beschuss zerstört. Durch die Explosion wurden die Fenster der benachbarten Häuser beschädigt. Bei einem Luftangriff im Dorf Leninski wurden die Nebengebäude eines Privathauses zerstört."
Mehrere Dörfer im Gebiet Belgorod beschossen
Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Dörfer Balki und Leninski im Stadtbezirk Schebekinski im Gebiet Belgorod beschossen, wobei es keine Verletzten gab. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf seinem Telegram-Kanal mit. Seine Botschaft lautet:
"Mehrere Dörfer im Stadtbezirk Schebekinski gerieten gleichzeitig unter ukrainischen Beschuss. Es gab weder Opfer noch Verletzte. Auf dem Gehöft Balki gibt es Einschläge. Ein Privathaus, in dem niemand wohnte, wurde durch den Beschuss zerstört. Durch die Explosion wurden die Fenster der benachbarten Häuser beschädigt. Bei einem Luftangriff im Dorf Leninski wurden die Nebengebäude eines Privathauses zerstört."
13:19 Uhr
Selenskij ist unsicher, ob Putin noch lebt
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat eine weitere Begründung für seine Verweigerung von Verhandlungen mit Russland gefunden. Wie mehrere ukrainische Medien übereinstimmend berichten, behauptete Selenskij während seines Auftritts beim traditionellen "ukrainischen Frühstück" am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos, dass er gar nicht wisse, ob Russland Präsident Wladimir Putin überhaupt noch am Leben sei. Angeblich sorge das für Unsicherhait im Hinblick auf mögliche Verhandlungen, so der ukrainische Präsident:
"Heute verstehe ich nicht ganz, mit wem und worüber man sprechen soll. Ich bin mir nicht sicher, dass derjenige 'Präsident von Russland', der manchmal vor einem Greenscreen erscheint, tatsächlich einer ist. Ich verstehe nicht ganz, ob er lebt, ob er Entscheidungen trifft oder wer sie sonst trifft und was das für Personen sind. Diese Informationen habe ich nicht."
Einen Lösungsansatz für dieses große Rätsel sieht Selenskij so:
"Ich glaube, Russland muss erst 'jemanden' finden und danach 'etwas' vorschlagen."
Selenskij ist unsicher, ob Putin noch lebt
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat eine weitere Begründung für seine Verweigerung von Verhandlungen mit Russland gefunden. Wie mehrere ukrainische Medien übereinstimmend berichten, behauptete Selenskij während seines Auftritts beim traditionellen "ukrainischen Frühstück" am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos, dass er gar nicht wisse, ob Russland Präsident Wladimir Putin überhaupt noch am Leben sei. Angeblich sorge das für Unsicherhait im Hinblick auf mögliche Verhandlungen, so der ukrainische Präsident:
"Heute verstehe ich nicht ganz, mit wem und worüber man sprechen soll. Ich bin mir nicht sicher, dass derjenige 'Präsident von Russland', der manchmal vor einem Greenscreen erscheint, tatsächlich einer ist. Ich verstehe nicht ganz, ob er lebt, ob er Entscheidungen trifft oder wer sie sonst trifft und was das für Personen sind. Diese Informationen habe ich nicht."
Einen Lösungsansatz für dieses große Rätsel sieht Selenskij so:
"Ich glaube, Russland muss erst 'jemanden' finden und danach 'etwas' vorschlagen."
13:45 Uhr
Ex-Pentagon-Berater meldet Zerstörung ukrainischer Reserven in Artjomowsk
Ukrainische Reserven, die für eine Gegenoffensive im Süden vorbereitet wurden, sind in der Nähe von Artjomowsk (ukrainisch: Bachmut) vernichtet worden. Dies erklärte der pensionierte Oberst Douglas Macgregor, ein ehemaliger Berater des US-Verteidigungsministers während der Amtszeit des vormaligen US-Präsidenten Donald Trump, der seine Ausführungen im YouTube-Kanal veröffentlicht hat. Er sagt dort:
"Bachmut ist zu einem riesigen Blutbad für die Ukrainer geworden. Sie hatten etwa 14 bis 15 Brigaden mit 4.000 Mann in Bachmut. Alle – bis auf zwei oder drei – sind inzwischen zurückgezogen worden. Sie haben 70 Prozent ihrer Kräfte verloren."
Der pensionierte Oberst fügte hinzu:
"Die Städte in der Umgebung von Bachmut, im Norden, Osten und Westen, kapitulieren. Soledar ist in russische Hand gefallen. Die Position in Bachmut ist schwer zu halten, es wird bald fallen."
Er glaubt, dass Artjomowsk innerhalb von zwei bis drei Wochen befreit sein wird. Macgregor erläutert sein Prognose so:
"Die Ukrainer haben versucht, Reserven für eine Offensive im Süden, in Cherson, zu schaffen. Aber diese Reserven sind jetzt in Bachmut verloren gegangen. Die Ukraine hat jetzt noch 140.000 bis 150.000 kampffähige Männer."
Ex-Pentagon-Berater meldet Zerstörung ukrainischer Reserven in Artjomowsk
Ukrainische Reserven, die für eine Gegenoffensive im Süden vorbereitet wurden, sind in der Nähe von Artjomowsk (ukrainisch: Bachmut) vernichtet worden. Dies erklärte der pensionierte Oberst Douglas Macgregor, ein ehemaliger Berater des US-Verteidigungsministers während der Amtszeit des vormaligen US-Präsidenten Donald Trump, der seine Ausführungen im YouTube-Kanal veröffentlicht hat. Er sagt dort:
"Bachmut ist zu einem riesigen Blutbad für die Ukrainer geworden. Sie hatten etwa 14 bis 15 Brigaden mit 4.000 Mann in Bachmut. Alle – bis auf zwei oder drei – sind inzwischen zurückgezogen worden. Sie haben 70 Prozent ihrer Kräfte verloren."
Der pensionierte Oberst fügte hinzu:
"Die Städte in der Umgebung von Bachmut, im Norden, Osten und Westen, kapitulieren. Soledar ist in russische Hand gefallen. Die Position in Bachmut ist schwer zu halten, es wird bald fallen."
Er glaubt, dass Artjomowsk innerhalb von zwei bis drei Wochen befreit sein wird. Macgregor erläutert sein Prognose so:
"Die Ukrainer haben versucht, Reserven für eine Offensive im Süden, in Cherson, zu schaffen. Aber diese Reserven sind jetzt in Bachmut verloren gegangen. Die Ukraine hat jetzt noch 140.000 bis 150.000 kampffähige Männer."
14:09 Uhr
LVR: Einnahme von Kleschtschejewka strategisch wichtig
Die Kontrolle über die südwestlich der Stadt Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) gelegene Ortschaft Kleschtschejewka ist für die Einnahme von Artjomowsk strategisch wichtig. Dies erklärte der Militärexperte aus der Lugansker Volksrepublik Oberst Witali Kisseljow. In einer Fernsendung des russischen Perwy Kanal sagte er:
"Kleschtschejewka ist ein wichtiger Ort südlich von Bachmut, weil er an Verkehrswege angebunden ist, über die Munition und Personal nach Bachmut transportiert werden. Von Kleschtschejewka aus können diese Wege bereits unter Mörser- und Artilleriefeuer genommen werden."
Nach Kisseljows Einschätzung wird das ukrainische Militär weiterhin Widerstand leisten, weswegen eine Einkesselung von Artjomowsk und eine Unterbrechung ukrainischer Versorgungsrouten notwendig sei:
"Der Gegner wird nicht aufgeben, er leistet erbitterten Widerstand. Wenn jemand meint, dass sie weglaufen, sich verstecken oder sich nach einiger Zeit zurückziehen – das wird leider nicht passieren. Wir müssen sie dazu zwingen. Schließlich wird sich der Ring um Artjomowsk immer enger schließen."
LVR: Einnahme von Kleschtschejewka strategisch wichtig
Die Kontrolle über die südwestlich der Stadt Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) gelegene Ortschaft Kleschtschejewka ist für die Einnahme von Artjomowsk strategisch wichtig. Dies erklärte der Militärexperte aus der Lugansker Volksrepublik Oberst Witali Kisseljow. In einer Fernsendung des russischen Perwy Kanal sagte er:
"Kleschtschejewka ist ein wichtiger Ort südlich von Bachmut, weil er an Verkehrswege angebunden ist, über die Munition und Personal nach Bachmut transportiert werden. Von Kleschtschejewka aus können diese Wege bereits unter Mörser- und Artilleriefeuer genommen werden."
Nach Kisseljows Einschätzung wird das ukrainische Militär weiterhin Widerstand leisten, weswegen eine Einkesselung von Artjomowsk und eine Unterbrechung ukrainischer Versorgungsrouten notwendig sei:
"Der Gegner wird nicht aufgeben, er leistet erbitterten Widerstand. Wenn jemand meint, dass sie weglaufen, sich verstecken oder sich nach einiger Zeit zurückziehen – das wird leider nicht passieren. Wir müssen sie dazu zwingen. Schließlich wird sich der Ring um Artjomowsk immer enger schließen."
14:33 Uhr
Stoltenberg: Russischer Sieg in der Ukraine sehr gefährlich für NATO
Ein russischer Sieg in der Ukraine wäre für die NATO sehr gefährlich, weil er das Bündnis verwundbarer machen würde. Dies erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Er behauptet:
"Es ist äußerst wichtig, dass Putin in der Ukraine nicht gewinnt, auch weil dies eine Tragödie für die Ukraine wäre. Aber es wäre auch sehr gefährlich für uns alle, denn es wäre dann ein Signal an alle autoritären Regime, dass sie mit Gewalt und unter Verletzung des Völkerrechts erreichen können, was sie wollen. Das würde uns verwundbar machen."
Laut Stoltenberg besteht der Weg zum Frieden in der Ukraine darin, Kiew militärische Hilfe zu leisten. Er fügte hinzu:
"Waffen sind der Weg zum Frieden, das ist ein Paradoxon. Aber die einzige Möglichkeit, eine Einigung zu erzielen, besteht darin, Putin davon zu überzeugen, dass er auf dem Schlachtfeld nicht gewinnen wird, dass er sich an den Verhandlungstisch setzen und verhandeln muss."
Stoltenberg: Russischer Sieg in der Ukraine sehr gefährlich für NATO
Ein russischer Sieg in der Ukraine wäre für die NATO sehr gefährlich, weil er das Bündnis verwundbarer machen würde. Dies erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Er behauptet:
"Es ist äußerst wichtig, dass Putin in der Ukraine nicht gewinnt, auch weil dies eine Tragödie für die Ukraine wäre. Aber es wäre auch sehr gefährlich für uns alle, denn es wäre dann ein Signal an alle autoritären Regime, dass sie mit Gewalt und unter Verletzung des Völkerrechts erreichen können, was sie wollen. Das würde uns verwundbar machen."
Laut Stoltenberg besteht der Weg zum Frieden in der Ukraine darin, Kiew militärische Hilfe zu leisten. Er fügte hinzu:
"Waffen sind der Weg zum Frieden, das ist ein Paradoxon. Aber die einzige Möglichkeit, eine Einigung zu erzielen, besteht darin, Putin davon zu überzeugen, dass er auf dem Schlachtfeld nicht gewinnen wird, dass er sich an den Verhandlungstisch setzen und verhandeln muss."
14:47 Uhr
Schweden will Ukraine mit Artilleriesystem Archer beliefern
Stockholm will Kiew das Artilleriesystem Archer zur Verfügung stellen. Nach Angaben von Regierungschef Ulf Kristersson haben die schwedischen Streitkräfte den Auftrag erhalten, die Lieferung vorzubereiten. Wirtschaftsministerin Ebba Busch zufolge erhält die Ukraine außerdem bis zu 50 in Schweden hergestellte Schützenpanzer vom Typ CV 90 (Stridsfordon 90) sowie Panzerabwehrwaffen vom Typ NLAW.
Insgesamt hat die neue schwedische Unterstützung demnach einen Wert von 4,3 Milliarden Kronen (knapp 390 Millionen Euro). Das Paket beinhaltet auch eine Zusammenarbeit bei der Beschaffung von Verteidigungsmaterial. Das soll der Ukraine ermöglichen, schneller Waffen zu kaufen.
Über eine Lieferung des schwedischen Artilleriesystems Archer an die Ukraine ist in dem skandinavischen EU-Land seit längerer Zeit diskutiert worden. Es handelt sich dabei um eine hochpräzise Selbstfahrlafette mit einem Artilleriegeschütz vom Kaliber 155 Millimeter. Archer kann schnell auf Rädern bewegt und schnell abgefeuert werden. Es steht seit Längerem weit oben auf der ukrainischen Wunschliste.
Schweden will Ukraine mit Artilleriesystem Archer beliefern
Stockholm will Kiew das Artilleriesystem Archer zur Verfügung stellen. Nach Angaben von Regierungschef Ulf Kristersson haben die schwedischen Streitkräfte den Auftrag erhalten, die Lieferung vorzubereiten. Wirtschaftsministerin Ebba Busch zufolge erhält die Ukraine außerdem bis zu 50 in Schweden hergestellte Schützenpanzer vom Typ CV 90 (Stridsfordon 90) sowie Panzerabwehrwaffen vom Typ NLAW.
Insgesamt hat die neue schwedische Unterstützung demnach einen Wert von 4,3 Milliarden Kronen (knapp 390 Millionen Euro). Das Paket beinhaltet auch eine Zusammenarbeit bei der Beschaffung von Verteidigungsmaterial. Das soll der Ukraine ermöglichen, schneller Waffen zu kaufen.
Über eine Lieferung des schwedischen Artilleriesystems Archer an die Ukraine ist in dem skandinavischen EU-Land seit längerer Zeit diskutiert worden. Es handelt sich dabei um eine hochpräzise Selbstfahrlafette mit einem Artilleriegeschütz vom Kaliber 155 Millimeter. Archer kann schnell auf Rädern bewegt und schnell abgefeuert werden. Es steht seit Längerem weit oben auf der ukrainischen Wunschliste.
15:11 Uhr
Gebiet Belgorod erneut unter Beschuss: Geschoss trifft Geflügelfabrik
Der Gouverneur des russischen Grenzgebiets Belgorod Wjatscheslaw Gladkow hat auf Telegram weitere ukrainische Angriffe auf Ortschaften in seiner Region gemeldet. Ein Geschoss habe eine Geflügelfabrik in der Nähe der Siedlung Zerkowny getroffen. Gladkow meldete keine Opfer. Auf den von ihm veröffentlichen Fotos waren jedoch Schäden am Dach der Fabrik, zerbrochene Fenster sowie Löcher an der Fassade und am Zaun um das Gelände zu sehen.
Einige Zeit später meldete der Gouverneur einen neuen ukrainischen Angriff auf das Dorf Balki. Auch dort gebe es keine Opfer. Durch den Einschlag eines Geschosses seien in einem Privathaus die Fenster zu Bruch gegangen. Auch eine Stromleitung sei in Mitleidenschaft gezogen worden.
Zuvor waren im Gebiet Belgorod die Dörfer Balki und Leninski unter Beschuss geraten. Dort wurden ebenfalls keine Opfer gemeldet. In den beschossenen Ortschaften fiel der Strom aus.
Gebiet Belgorod erneut unter Beschuss: Geschoss trifft Geflügelfabrik
Der Gouverneur des russischen Grenzgebiets Belgorod Wjatscheslaw Gladkow hat auf Telegram weitere ukrainische Angriffe auf Ortschaften in seiner Region gemeldet. Ein Geschoss habe eine Geflügelfabrik in der Nähe der Siedlung Zerkowny getroffen. Gladkow meldete keine Opfer. Auf den von ihm veröffentlichen Fotos waren jedoch Schäden am Dach der Fabrik, zerbrochene Fenster sowie Löcher an der Fassade und am Zaun um das Gelände zu sehen.
Einige Zeit später meldete der Gouverneur einen neuen ukrainischen Angriff auf das Dorf Balki. Auch dort gebe es keine Opfer. Durch den Einschlag eines Geschosses seien in einem Privathaus die Fenster zu Bruch gegangen. Auch eine Stromleitung sei in Mitleidenschaft gezogen worden.
Zuvor waren im Gebiet Belgorod die Dörfer Balki und Leninski unter Beschuss geraten. Dort wurden ebenfalls keine Opfer gemeldet. In den beschossenen Ortschaften fiel der Strom aus.
15:27 Uhr
Ukrainische Minister wollen Leopard-Panzer von zwölf Staaten
Vor dem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Ramstein haben zwei ukrainische Beamte die internationale Gemeinschaft zur Lieferung deutscher Leopard-Panzer aufgefordert. In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung versicherten Außenminister Dmitri Kuleba und Verteidigungsminister Alexei Resnikow, dass die Ukraine diese Waffen verantwortungsvoll und ausschließlich für die Verteidigung des Landes in den international anerkannten Grenzen verwenden werde.
Die Minister erwähnten zwölf Staaten, darunter Deutschland, die Türkei und Spanien, die sie um Panzerlieferungen bitten. Die ebenfalls aufgeführten Polen und Finnland hatten bereits angekündigt, im Rahmen einer internationalen Panzerkoalition mehr als zwei Dutzend Leopard-Panzer liefern zu wollen.
Weiter schrieben Kuleba und Resnikow in ihrem Aufruf über ein bedeutendes Übergewicht Russlands bei der Zahl der Truppen, Waffen und Kriegstechnik. Moskau ziele auf eine Aktivierung der Kampfhandlungen ab. Der Versuch einer Revanche Russlands für die Misserfolge im Ukraine-Konflikt, darunter auch die Gefahr einer neuen Großoffensive, ist ihnen zufolge sehr real.
Der in Deutschland gebaute Panzer Leopard gilt als Exportschlager und wird von Streitkräften verschiedener Länder genutzt.
Ukrainische Minister wollen Leopard-Panzer von zwölf Staaten
Vor dem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Ramstein haben zwei ukrainische Beamte die internationale Gemeinschaft zur Lieferung deutscher Leopard-Panzer aufgefordert. In einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung versicherten Außenminister Dmitri Kuleba und Verteidigungsminister Alexei Resnikow, dass die Ukraine diese Waffen verantwortungsvoll und ausschließlich für die Verteidigung des Landes in den international anerkannten Grenzen verwenden werde.
Die Minister erwähnten zwölf Staaten, darunter Deutschland, die Türkei und Spanien, die sie um Panzerlieferungen bitten. Die ebenfalls aufgeführten Polen und Finnland hatten bereits angekündigt, im Rahmen einer internationalen Panzerkoalition mehr als zwei Dutzend Leopard-Panzer liefern zu wollen.
Weiter schrieben Kuleba und Resnikow in ihrem Aufruf über ein bedeutendes Übergewicht Russlands bei der Zahl der Truppen, Waffen und Kriegstechnik. Moskau ziele auf eine Aktivierung der Kampfhandlungen ab. Der Versuch einer Revanche Russlands für die Misserfolge im Ukraine-Konflikt, darunter auch die Gefahr einer neuen Großoffensive, ist ihnen zufolge sehr real.
Der in Deutschland gebaute Panzer Leopard gilt als Exportschlager und wird von Streitkräften verschiedener Länder genutzt.
15:50 Uhr
AfD-Bundestagsabgeordneter Bystron: USA profitieren vom Ukraine-Krieg geopolitisch und wirtschaftlich
Der AfD-Abgeordnete Petr Bystron hat am Donnerstag im Bundestag erklärt, dass die Ukraine den Krieg militärisch nicht gewinnen könne. Gleichwohl habe dieser Konflikt bereits einen Gewinner, und das seien die USA, die davon geopolitisch und wirtschaftlich profitierten. Die deutschen Bürger wollten aber keine Eskalation und keine Waffenlieferungen an die Ukraine.
AfD-Bundestagsabgeordneter Bystron: USA profitieren vom Ukraine-Krieg geopolitisch und wirtschaftlich
Der AfD-Abgeordnete Petr Bystron hat am Donnerstag im Bundestag erklärt, dass die Ukraine den Krieg militärisch nicht gewinnen könne. Gleichwohl habe dieser Konflikt bereits einen Gewinner, und das seien die USA, die davon geopolitisch und wirtschaftlich profitierten. Die deutschen Bürger wollten aber keine Eskalation und keine Waffenlieferungen an die Ukraine.
16:15 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium: Mehr als 200 ukrainische Soldaten binnen 24 Stunden getötet
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, äußerte sich zu den Fortschritten der russischen Spezialoperation in der Ukraine. Die russischen Truppen setzten ihre Offensive in den Frontabschnitten Donezk und Süddonezk fort, töteten bis zu 110 ukrainische Soldaten und zerstörten vier gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Fahrzeuge, drei Pick-ups, drei französische CAESAR-Artillerieeinheiten, ein US-amerikanisches M-777-Artilleriesystem, eine Gwosdika-Artillerieeinheit und zwei Akazija-Selbstfahrlafetten. Außerdem seien ein ukrainisches Munitionsdepot und eine US-amerikanische AN/TPQ-50-Radarstation zur Batterieabwehr zerstört worden.
In den Richtungen Kupjansk und Krasny Liman schlugen die russischen Truppen Angriffe ukrainischer Einheiten zurück. Dabei seien über 90 ukrainische Soldaten getötet und ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Fahrzeuge sowie zwei Akazija-Selbstfahrlafetten, ein gepanzerter Mannschaftswagen, drei Pickups und eine Haubitze vom Typ D-20 zerstört worden.
Konaschenkow teilte auch mit, dass die russische Luftwaffe ein Su-25-Flugzeug der ukrainischen Luftwaffe abgeschossen habe. Darüber hinaus zerstörte die russische Luftabwehr an einem Tag fünf ukrainische unbemannte Flugzeuge.
Seit Beginn der militärischen Spezialoperation seien insgesamt 374 Flugzeuge, 200 Hubschrauber, 2.903 unbemannte Luftfahrzeuge, 401 Boden-Luft-Raketensysteme, 7.569 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 985 Mehrfachraketenwerfer, 3.865 Stück Feldartillerie und Mörser sowie 8.113 militärische Spezialfahrzeuge zerstört worden.
Russisches Verteidigungsministerium: Mehr als 200 ukrainische Soldaten binnen 24 Stunden getötet
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, äußerte sich zu den Fortschritten der russischen Spezialoperation in der Ukraine. Die russischen Truppen setzten ihre Offensive in den Frontabschnitten Donezk und Süddonezk fort, töteten bis zu 110 ukrainische Soldaten und zerstörten vier gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Fahrzeuge, drei Pick-ups, drei französische CAESAR-Artillerieeinheiten, ein US-amerikanisches M-777-Artilleriesystem, eine Gwosdika-Artillerieeinheit und zwei Akazija-Selbstfahrlafetten. Außerdem seien ein ukrainisches Munitionsdepot und eine US-amerikanische AN/TPQ-50-Radarstation zur Batterieabwehr zerstört worden.
In den Richtungen Kupjansk und Krasny Liman schlugen die russischen Truppen Angriffe ukrainischer Einheiten zurück. Dabei seien über 90 ukrainische Soldaten getötet und ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Fahrzeuge sowie zwei Akazija-Selbstfahrlafetten, ein gepanzerter Mannschaftswagen, drei Pickups und eine Haubitze vom Typ D-20 zerstört worden.
Konaschenkow teilte auch mit, dass die russische Luftwaffe ein Su-25-Flugzeug der ukrainischen Luftwaffe abgeschossen habe. Darüber hinaus zerstörte die russische Luftabwehr an einem Tag fünf ukrainische unbemannte Flugzeuge.
Seit Beginn der militärischen Spezialoperation seien insgesamt 374 Flugzeuge, 200 Hubschrauber, 2.903 unbemannte Luftfahrzeuge, 401 Boden-Luft-Raketensysteme, 7.569 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 985 Mehrfachraketenwerfer, 3.865 Stück Feldartillerie und Mörser sowie 8.113 militärische Spezialfahrzeuge zerstört worden.
16:39 Uhr
Peskow kontert Selenskij: Russland und Putin existieren
Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, hat die Aussage des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos kommentiert, der die Existenz von Wladimir Putin in Frage gestellt hatte. Die russische Nachrichtenagentur TASS zitiert Peskow wörtlich:
"Es ist klar, dass es Selenskij rein psychologisch lieber wäre, wenn es weder Russland noch Putin gäbe, aber je früher er versteht, je früher das ukrainische Regime versteht, dass Russland und Putin existieren und existieren werden und dass man früher oder später alles Antirussische aufgeben muss, desto besser für ein Land wie die Ukraine."
Peskow fügte hinzu, je eher das ukrainische Regime seine Bereitschaft zeige, die Forderungen Russlands zu berücksichtigen – was auf jeden Fall geschehen werde –, desto eher werde alles vorbei sein und desto eher werde sich das ukrainische Volk von der Tragödie erholen, die das Kiewer Regime verursacht habe.
Peskow kontert Selenskij: Russland und Putin existieren
Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, hat die Aussage des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos kommentiert, der die Existenz von Wladimir Putin in Frage gestellt hatte. Die russische Nachrichtenagentur TASS zitiert Peskow wörtlich:
"Es ist klar, dass es Selenskij rein psychologisch lieber wäre, wenn es weder Russland noch Putin gäbe, aber je früher er versteht, je früher das ukrainische Regime versteht, dass Russland und Putin existieren und existieren werden und dass man früher oder später alles Antirussische aufgeben muss, desto besser für ein Land wie die Ukraine."
Peskow fügte hinzu, je eher das ukrainische Regime seine Bereitschaft zeige, die Forderungen Russlands zu berücksichtigen – was auf jeden Fall geschehen werde –, desto eher werde alles vorbei sein und desto eher werde sich das ukrainische Volk von der Tragödie erholen, die das Kiewer Regime verursacht habe.