17:21 Uhr
Ukrainischer Ministerpräsident: Großer Teil der Energieanlagen im Land defekt
Denis Schmygal, Regierungschef der Ukraine, hat angegeben, dass mehr als die Hälfte der Energieobjekte im Land durch Angriffe der russischen Streitkräfte beschädigt worden seien. Schmygal äußerte sich zu dem Thema in seiner Videoansprache beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
Ihm zufolge müssen in der Ukraine derzeit etwa 160.000 Infrastruktureinrichtungen und Wohngebäude saniert werden.
Ukrainischer Ministerpräsident: Großer Teil der Energieanlagen im Land defekt
Denis Schmygal, Regierungschef der Ukraine, hat angegeben, dass mehr als die Hälfte der Energieobjekte im Land durch Angriffe der russischen Streitkräfte beschädigt worden seien. Schmygal äußerte sich zu dem Thema in seiner Videoansprache beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
Ihm zufolge müssen in der Ukraine derzeit etwa 160.000 Infrastruktureinrichtungen und Wohngebäude saniert werden.
17:56 Uhr
Donezk steht wieder unter massivem Beschuss
Nach Angaben des Bürgermeisters von Donezk, Alexei Kulemsin, werde die Stadt derzeit erneut von den ukrainischen Artilleristen attackiert. Es seien um 19:10 Uhr und 19:12 Uhr Moskauer Zeit insgesamt zehn Geschosse des NATO-Kalibers 155 Millimeter abgefeuert worden, hieß es.
Über mögliche Opfer und Schäden gab es zunächst keine Informationen.
Donezk steht wieder unter massivem Beschuss
Nach Angaben des Bürgermeisters von Donezk, Alexei Kulemsin, werde die Stadt derzeit erneut von den ukrainischen Artilleristen attackiert. Es seien um 19:10 Uhr und 19:12 Uhr Moskauer Zeit insgesamt zehn Geschosse des NATO-Kalibers 155 Millimeter abgefeuert worden, hieß es.
Über mögliche Opfer und Schäden gab es zunächst keine Informationen.
Am 19. Januar wäre der legendäre Antifaschist und Spionageprofi Markus Wolf 100 Jahre alt geworden. Der russische Auslandsgeheimdienst gratulierte dessen Witwe pünktlich zum Jahrestag und auch für uns ist es Anlass, an den echten Freund der Sowjetunion und Russlands zu erinnern. https://freeassange.rtde.me/international/160245-deutscher-namens-mischa-markus-wolf/
RT DE
Ein Deutscher namens "Mischa" Wolf - in Russland unvergessen
Am 19. Januar wäre der legendäre Antifaschist und Spionageprofi Markus Wolf 100 Jahre alt geworden. Der russische Auslandsgeheimdienst gratulierte dessen Witwe pünktlich zum Jahrestag und auch für uns ist es Anlass, an den echten Freund der Sowjetunion und…
07:01 Uhr
Russischer Botschafter in den USA: US-Außenministerium drängt die Ukraine, Terroranschläge in Russland zu verüben
Mit seinen Äußerungen über die Krim drängt das US-Außenministerium die ukrainischen Behörden im Wesentlichen dazu, Terroranschläge in Russland zu verüben. Dies sagte der russische Botschafter in Washington, Anatoli Antonow, auf eine Anfrage der Medien zu den Äußerungen von Ned Price, dem Leiter des Pressedienstes des US-Außenministeriums, über die tatsächliche Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte, die Halbinsel Krim mit US-Waffen anzugreifen. Der Pressedienst der Botschaft zitiert Antonow mit den Worten:
"Wir stellen fest, dass die Rhetorik der US-Beamten immer kriegerischer wird. Das US-Außenministerium drängt das Kiewer Regime im Wesentlichen dazu, Terroranschläge in Russland zu begehen, indem es realitätsferne Erklärungen abgibt, dass die Krim zur Ukraine gehört und die ukrainischen Streitkräfte US-Waffen zur Verteidigung ihres Territoriums einsetzen können. Wenn die Verbrecher in Kiew solche Äußerungen aus Washington hören, werden sie sich wieder einmal völlig freizügig fühlen. Die Gefahr einer Eskalation des Konflikts wird nur zunehmen."
Gleichzeitig betonte der Leiter der russischen diplomatischen Vertretung, dass auch US-Journalisten "diese Haltung der US-Regierung unterstützen und die Angriffe des Kiewer Regimes auf die Krim rechtfertigen". Antonow stellte fest:
"Es ist die Rede davon, dass US-HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und – langfristig – Bradley-Schützenpanzer in eine Offensive in Richtung Krim einbezogen werden könnten. Kommentatoren gehen naiverweise davon aus, dass Russland nicht auf Angriffe auf sein Territorium reagieren wird."
Russischer Botschafter in den USA: US-Außenministerium drängt die Ukraine, Terroranschläge in Russland zu verüben
Mit seinen Äußerungen über die Krim drängt das US-Außenministerium die ukrainischen Behörden im Wesentlichen dazu, Terroranschläge in Russland zu verüben. Dies sagte der russische Botschafter in Washington, Anatoli Antonow, auf eine Anfrage der Medien zu den Äußerungen von Ned Price, dem Leiter des Pressedienstes des US-Außenministeriums, über die tatsächliche Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte, die Halbinsel Krim mit US-Waffen anzugreifen. Der Pressedienst der Botschaft zitiert Antonow mit den Worten:
"Wir stellen fest, dass die Rhetorik der US-Beamten immer kriegerischer wird. Das US-Außenministerium drängt das Kiewer Regime im Wesentlichen dazu, Terroranschläge in Russland zu begehen, indem es realitätsferne Erklärungen abgibt, dass die Krim zur Ukraine gehört und die ukrainischen Streitkräfte US-Waffen zur Verteidigung ihres Territoriums einsetzen können. Wenn die Verbrecher in Kiew solche Äußerungen aus Washington hören, werden sie sich wieder einmal völlig freizügig fühlen. Die Gefahr einer Eskalation des Konflikts wird nur zunehmen."
Gleichzeitig betonte der Leiter der russischen diplomatischen Vertretung, dass auch US-Journalisten "diese Haltung der US-Regierung unterstützen und die Angriffe des Kiewer Regimes auf die Krim rechtfertigen". Antonow stellte fest:
"Es ist die Rede davon, dass US-HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und – langfristig – Bradley-Schützenpanzer in eine Offensive in Richtung Krim einbezogen werden könnten. Kommentatoren gehen naiverweise davon aus, dass Russland nicht auf Angriffe auf sein Territorium reagieren wird."
07:45 Uhr
Medien: USA bereit, der Ukraine beim Angriff auf die Krim zu helfen, um ihre Verhandlungsposition zu stärken
Die US-amerikanische Präsidialadministration beginnt anzuerkennen, dass Kiew wahrscheinlich Waffen für einen Angriff auf die Krim benötigt, auch wenn ein solcher Schritt den Konflikt zu eskalieren droht, sagen Quellen unter US-Beamten, die von der New York Times unter Bezugnahme auf den Verlauf der Verhandlungen mit ihren ukrainischen Partnern zitiert werden.
Die Gesprächspartner der Zeitung brachten die Änderung der Haltung in Washington, D.C. mit der vorherrschenden Überzeugung in Verbindung, dass Russland beim Verlust der Kontrolle über die Krim eine stärkere Position der Ukraine in künftigen Verhandlungen akzeptieren müsse. Die Besorgnisse von US-Beamten und -Experten über einen drohenden Vergeltungsschlag Russlands mit taktischen Atomwaffen hätten sich gelegt, aber dennoch bestehe das Risiko eines solchen Szenarios nach ihrer Ansicht auch weiterhin.
Die US-Behörden erörtern derzeit mit ihren ukrainischen Partnern die Möglichkeit, die gelieferten US-Waffen (von HIMARS-Mehrfachraketenwerfern bis hin zu gepanzerten Bradley-Fahrzeugen) für einen Angriff auf die Krim oder die Krim-Brücke einzusetzen, so die Nachrichtenagentur.
Medien: USA bereit, der Ukraine beim Angriff auf die Krim zu helfen, um ihre Verhandlungsposition zu stärken
Die US-amerikanische Präsidialadministration beginnt anzuerkennen, dass Kiew wahrscheinlich Waffen für einen Angriff auf die Krim benötigt, auch wenn ein solcher Schritt den Konflikt zu eskalieren droht, sagen Quellen unter US-Beamten, die von der New York Times unter Bezugnahme auf den Verlauf der Verhandlungen mit ihren ukrainischen Partnern zitiert werden.
Die Gesprächspartner der Zeitung brachten die Änderung der Haltung in Washington, D.C. mit der vorherrschenden Überzeugung in Verbindung, dass Russland beim Verlust der Kontrolle über die Krim eine stärkere Position der Ukraine in künftigen Verhandlungen akzeptieren müsse. Die Besorgnisse von US-Beamten und -Experten über einen drohenden Vergeltungsschlag Russlands mit taktischen Atomwaffen hätten sich gelegt, aber dennoch bestehe das Risiko eines solchen Szenarios nach ihrer Ansicht auch weiterhin.
Die US-Behörden erörtern derzeit mit ihren ukrainischen Partnern die Möglichkeit, die gelieferten US-Waffen (von HIMARS-Mehrfachraketenwerfern bis hin zu gepanzerten Bradley-Fahrzeugen) für einen Angriff auf die Krim oder die Krim-Brücke einzusetzen, so die Nachrichtenagentur.
08:21 Uhr
DVR-Behörden: Ukrainische Artillerie beschießt in 24 Stunden 41-mal das Gebiet der Teilrepublik
In den vergangenen 24 Stunden hätten ukrainische bewaffnete Verbände das Gebiet der Volksrepublik Donezk 41-mal beschossen, teilten die örtlichen Behörden mit. Das ukrainische Militär feuerte 16 Granaten mit 155-Millimeter-Artillerie in Richtung Donezk, 17 Granaten in den Kalibern 155- und 152-Millimeter in Richtung Gorlowka, sieben Granaten aus 155-Millimeter-Artillerie in Richtung Jassinowataja und eine Granate im Kaliber 155-Millimeter in Richtung Dokutschajewsk. Insgesamt seien 274 Stück großkalibriger Munition verschossen worden.
Insgesamt elf Siedlungen der DVR gerieten unter ukrainischen Beschuss: die Hauptstadt Donezk (Stadtbezirke Kiewski, Kuibyschewski, Kirowski und Petrowski), Gorlowka (Stadtbezirke Nikitowski, Zentralno-Gorodskoi und Kalininski), Panteleimonowka, Kaschtanowoje, Mineralnoje, Jakowlewka, Jassinowataja, Makejewka (Stadtbezirk Tscherwonogwardeiski), Alexandrowka, Staromichailowka und Dokutschajewsk.
Die DVR-Behörden berichteten dabei, dass in den letzten 24 Stunden eine Zivilistin im Kalininski-Stadtbezirk von Gorlowka verletzt wurde. Darüber hinaus seien die Räumlichkeiten von 23 Haushalten in den Stadtbezirken Kirowski von Donezk sowie in den Stadtbezirken Kalininski und Nikitowski von Gorlowka und Dokutschajewsk beschädigt worden.
DVR-Behörden: Ukrainische Artillerie beschießt in 24 Stunden 41-mal das Gebiet der Teilrepublik
In den vergangenen 24 Stunden hätten ukrainische bewaffnete Verbände das Gebiet der Volksrepublik Donezk 41-mal beschossen, teilten die örtlichen Behörden mit. Das ukrainische Militär feuerte 16 Granaten mit 155-Millimeter-Artillerie in Richtung Donezk, 17 Granaten in den Kalibern 155- und 152-Millimeter in Richtung Gorlowka, sieben Granaten aus 155-Millimeter-Artillerie in Richtung Jassinowataja und eine Granate im Kaliber 155-Millimeter in Richtung Dokutschajewsk. Insgesamt seien 274 Stück großkalibriger Munition verschossen worden.
Insgesamt elf Siedlungen der DVR gerieten unter ukrainischen Beschuss: die Hauptstadt Donezk (Stadtbezirke Kiewski, Kuibyschewski, Kirowski und Petrowski), Gorlowka (Stadtbezirke Nikitowski, Zentralno-Gorodskoi und Kalininski), Panteleimonowka, Kaschtanowoje, Mineralnoje, Jakowlewka, Jassinowataja, Makejewka (Stadtbezirk Tscherwonogwardeiski), Alexandrowka, Staromichailowka und Dokutschajewsk.
Die DVR-Behörden berichteten dabei, dass in den letzten 24 Stunden eine Zivilistin im Kalininski-Stadtbezirk von Gorlowka verletzt wurde. Darüber hinaus seien die Räumlichkeiten von 23 Haushalten in den Stadtbezirken Kirowski von Donezk sowie in den Stadtbezirken Kalininski und Nikitowski von Gorlowka und Dokutschajewsk beschädigt worden.
08:56 Uhr
MSC-Chef Heusgen sieht deutsche Kampfpanzer-Lieferung an die Ukraine als "moralische Verpflichtung"
Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) Christoph Heusgen fordert eine Führungsrolle Deutschlands bei der Lieferung von Kampfpanzern in die Ukraine. Der frühere Top-Diplomat sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa) kurz vor den Beratungen der De-facto-Alliierten der Ukraine über weitere Waffenlieferungen aus Deutschland:
"Wenn Sie führen wollen, kann das nicht heißen, immer nur das Nötigste als Letzter zu machen. Wir müssen vorangehen und diese Führung auch tatsächlich wahrnehmen."
An diesem Freitag kommen auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein im Bundesland Rheinland-Pfalz die Verteidigungsminister mehrerer Dutzend Staaten zusammen, um über die weitere militärische Unterstützung der Ukraine durch den Westen zu beraten. Die Lieferung von Kampfpanzern westlicher Bauart wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Großbritannien hat sie bereits angekündigt, Polen und Finnland sind im europäischen Verbund dazu bereit. Deutschland nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein, weil hier die Leopard-2-Panzer produziert werden. Die Bundesregierung muss jedoch jeden Weiterexport dieser Panzer, über die mittlerweile 20 Länder verfügen, genehmigen.
Heusgen kritisierte, dass die Kampfpanzer-Lieferung verschleppt worden sei.
MSC-Chef Heusgen sieht deutsche Kampfpanzer-Lieferung an die Ukraine als "moralische Verpflichtung"
Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) Christoph Heusgen fordert eine Führungsrolle Deutschlands bei der Lieferung von Kampfpanzern in die Ukraine. Der frühere Top-Diplomat sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa) kurz vor den Beratungen der De-facto-Alliierten der Ukraine über weitere Waffenlieferungen aus Deutschland:
"Wenn Sie führen wollen, kann das nicht heißen, immer nur das Nötigste als Letzter zu machen. Wir müssen vorangehen und diese Führung auch tatsächlich wahrnehmen."
An diesem Freitag kommen auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein im Bundesland Rheinland-Pfalz die Verteidigungsminister mehrerer Dutzend Staaten zusammen, um über die weitere militärische Unterstützung der Ukraine durch den Westen zu beraten. Die Lieferung von Kampfpanzern westlicher Bauart wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Großbritannien hat sie bereits angekündigt, Polen und Finnland sind im europäischen Verbund dazu bereit. Deutschland nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein, weil hier die Leopard-2-Panzer produziert werden. Die Bundesregierung muss jedoch jeden Weiterexport dieser Panzer, über die mittlerweile 20 Länder verfügen, genehmigen.
Heusgen kritisierte, dass die Kampfpanzer-Lieferung verschleppt worden sei.
09:27 Uhr
Medien: Frankreich übergibt möglicherweise Leclerc-Panzer an Kiew
Frankreich erwägt die Verlegung von Leclerc-Panzern nach Kiew, schreibt die Zeitung Politico unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten französischen Beamten. Die Nachrichtenagentur zitiert den Beamten mit den Worten:
"Die Angelegenheit ist kompliziert und wurde in Paris noch nicht geklärt. Aber wir denken darüber nach. Wir werden sehen, was auf der gemeinsamen Sitzung des französischen und des deutschen Kabinetts beschlossen wird."
Im Dezember erklärte der ukrainische Premierminister Denis Schmygal, Kiew wolle Panzer, die den NATO-Standards entsprechen, insbesondere den französischen Leclerc. Politico hatte zuvor unter Berufung auf französische Beamte geschrieben, dass die Leclerc-Panzer bereits aus der Produktion genommen worden seien, was zusätzlich Probleme bei der Wartung und der Ersatzteilversorgung aufwerfen würde.
Medien: Frankreich übergibt möglicherweise Leclerc-Panzer an Kiew
Frankreich erwägt die Verlegung von Leclerc-Panzern nach Kiew, schreibt die Zeitung Politico unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten französischen Beamten. Die Nachrichtenagentur zitiert den Beamten mit den Worten:
"Die Angelegenheit ist kompliziert und wurde in Paris noch nicht geklärt. Aber wir denken darüber nach. Wir werden sehen, was auf der gemeinsamen Sitzung des französischen und des deutschen Kabinetts beschlossen wird."
Im Dezember erklärte der ukrainische Premierminister Denis Schmygal, Kiew wolle Panzer, die den NATO-Standards entsprechen, insbesondere den französischen Leclerc. Politico hatte zuvor unter Berufung auf französische Beamte geschrieben, dass die Leclerc-Panzer bereits aus der Produktion genommen worden seien, was zusätzlich Probleme bei der Wartung und der Ersatzteilversorgung aufwerfen würde.
09:49 Uhr
Bericht: Ukrainische Brigade bei Soledar vernichtet, die zuvor kampflos nach Cherson vorrückte
Die 61. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die im November 2022 kampflos in die von russischen Truppen verlassene Stadt Cherson vorrückte, ist in Soledar fast vollständig aufgerieben worden. Der amtierende Gouverneur des Gebiets Cherson Wladimir Saldo berichtete diesbezüglich der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"In Soledar haben Kämpfer der Wagner-Gruppe fast vollständig die gegnerische 61. Brigade vernichtet. Diese Brigade war im November mit großem Pathos vor laufenden Kameras in die leere Cherson einmarschiert. Wie sich nun herausstellte, ist es schwieriger, gegen Russen zu kämpfen, als pseudoheroische Videoberichte aufzuzeichnen."
Die Stadt Soledar in der Donezker Volksrepublik war von russischen Streitkräfte endgültig am 12. Januar unter Kontrolle gebracht worden.
Bericht: Ukrainische Brigade bei Soledar vernichtet, die zuvor kampflos nach Cherson vorrückte
Die 61. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die im November 2022 kampflos in die von russischen Truppen verlassene Stadt Cherson vorrückte, ist in Soledar fast vollständig aufgerieben worden. Der amtierende Gouverneur des Gebiets Cherson Wladimir Saldo berichtete diesbezüglich der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"In Soledar haben Kämpfer der Wagner-Gruppe fast vollständig die gegnerische 61. Brigade vernichtet. Diese Brigade war im November mit großem Pathos vor laufenden Kameras in die leere Cherson einmarschiert. Wie sich nun herausstellte, ist es schwieriger, gegen Russen zu kämpfen, als pseudoheroische Videoberichte aufzuzeichnen."
Die Stadt Soledar in der Donezker Volksrepublik war von russischen Streitkräfte endgültig am 12. Januar unter Kontrolle gebracht worden.
10:13 Uhr
Umfrage: Deutsche lehnen deutsche Kampfpanzer-Lieferungen an Ukraine überwiegend ab
Die Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine wird in der deutschen Bevölkerung weiterhin überwiegend skeptisch bewertet. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sprechen sich 43 Prozent der Befragten dagegen und nur 39 Prozent dafür aus. 16 Prozent wollten keine Angaben machen.
Gleichzeitig sprechen sich 47 Prozent dafür aus, dass die Bundesregierung die Weitergabe von Leopard-2-Panzern, über die bereits 20 andere Länder verfügen, genehmigt. 38 Prozent sind dagegen, 16 Prozent machten keine Angaben.
Deutschland hat inzwischen Waffen und militärische Ausrüstung im Wert von mehr als 2,2 Milliarden Euro in die Ukraine geliefert. Jeder dritte Befragte (33 Prozent) meint, das sei schon jetzt zu viel. 24 Prozent halten den Umfang der Lieferungen für genau richtig. 25 Prozent fordern noch mehr militärische Unterstützung aus Deutschland für die Ukraine.
Umfrage: Deutsche lehnen deutsche Kampfpanzer-Lieferungen an Ukraine überwiegend ab
Die Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine wird in der deutschen Bevölkerung weiterhin überwiegend skeptisch bewertet. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sprechen sich 43 Prozent der Befragten dagegen und nur 39 Prozent dafür aus. 16 Prozent wollten keine Angaben machen.
Gleichzeitig sprechen sich 47 Prozent dafür aus, dass die Bundesregierung die Weitergabe von Leopard-2-Panzern, über die bereits 20 andere Länder verfügen, genehmigt. 38 Prozent sind dagegen, 16 Prozent machten keine Angaben.
Deutschland hat inzwischen Waffen und militärische Ausrüstung im Wert von mehr als 2,2 Milliarden Euro in die Ukraine geliefert. Jeder dritte Befragte (33 Prozent) meint, das sei schon jetzt zu viel. 24 Prozent halten den Umfang der Lieferungen für genau richtig. 25 Prozent fordern noch mehr militärische Unterstützung aus Deutschland für die Ukraine.
10:38 Uhr
USA wollen vorerst keine Panzer an Ukraine liefern
Die Vereinigten Staaten von Amerika werden keine Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams an die Ukraine liefern, hat das US-Verteidigungsministerium am Mittwoch mitgeteilt. Der Staatssekretär für Verteidigung Colin Kahl begründete die Entscheidung damit, dass die Abrams-Panzer teuer seien, eine umfangreiche Ausbildung erfordern und viel Treibstoff verbrauchen würden. Die USA würden sich zwar nicht um ein mögliches Eskalationsrisiko sorgen, möchten aber Waffen liefern, die "der Ukraine auf dem Schlachtfeld wirklich helfen", so Kahl weiter. Eine Lieferung von Abrams-Panzern in Zukunft sei daher auch nicht völlig ausgeschlossen.
Die Entscheidung der USA, vorerst Kiew keine Abrams-Kampfpanzer zur Verfügung zu stellen, hat möglicherweise auch Folgen für deutsche Waffenlieferungen. Der Bundeskanzler Olaf Scholz hatte erst jüngst die Lieferungen von deutschen Kampfpanzern des Typs Leopard 2 von einer Zusage der USA zu Panzerlieferungen an Kiew abhängig gemacht.
USA wollen vorerst keine Panzer an Ukraine liefern
Die Vereinigten Staaten von Amerika werden keine Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams an die Ukraine liefern, hat das US-Verteidigungsministerium am Mittwoch mitgeteilt. Der Staatssekretär für Verteidigung Colin Kahl begründete die Entscheidung damit, dass die Abrams-Panzer teuer seien, eine umfangreiche Ausbildung erfordern und viel Treibstoff verbrauchen würden. Die USA würden sich zwar nicht um ein mögliches Eskalationsrisiko sorgen, möchten aber Waffen liefern, die "der Ukraine auf dem Schlachtfeld wirklich helfen", so Kahl weiter. Eine Lieferung von Abrams-Panzern in Zukunft sei daher auch nicht völlig ausgeschlossen.
Die Entscheidung der USA, vorerst Kiew keine Abrams-Kampfpanzer zur Verfügung zu stellen, hat möglicherweise auch Folgen für deutsche Waffenlieferungen. Der Bundeskanzler Olaf Scholz hatte erst jüngst die Lieferungen von deutschen Kampfpanzern des Typs Leopard 2 von einer Zusage der USA zu Panzerlieferungen an Kiew abhängig gemacht.
11:01 Uhr
Russische Luftverteidigung wehrt ukrainischen Raketenangriff auf das Gebiet Brjansk ab
Wie der Gouverneur des Gebiets Brjansk Alexander Bogomas mitteilte, habe ein Raketenabwehrsystem im Gebiet Brjansk einen Angriff auf den Bezirk Unetschski abgewehrt, ohne dass es zu Schäden oder Opfern kam. In der Nachricht auf seinem Telegram-Kanal heißt es:
"Heute Abend haben die ukrainischen Nationalisten einen Raketenangriff auf das Gebiet des Bezirks Unetschski durchgeführt. Das Flugabwehrsystem der russischen Streitkräfte hat den Angriff abgewehrt."
Nach Angaben des Gebietsgouverneurs wurde bei dem Beschuss niemand verletzt. Die operativen Dienste seien vor Ort tätig.
Russische Luftverteidigung wehrt ukrainischen Raketenangriff auf das Gebiet Brjansk ab
Wie der Gouverneur des Gebiets Brjansk Alexander Bogomas mitteilte, habe ein Raketenabwehrsystem im Gebiet Brjansk einen Angriff auf den Bezirk Unetschski abgewehrt, ohne dass es zu Schäden oder Opfern kam. In der Nachricht auf seinem Telegram-Kanal heißt es:
"Heute Abend haben die ukrainischen Nationalisten einen Raketenangriff auf das Gebiet des Bezirks Unetschski durchgeführt. Das Flugabwehrsystem der russischen Streitkräfte hat den Angriff abgewehrt."
Nach Angaben des Gebietsgouverneurs wurde bei dem Beschuss niemand verletzt. Die operativen Dienste seien vor Ort tätig.
11:26 Uhr
Medwedew: Niederlage einer Atommacht im konventionellen Krieg könnte Beginn eines Atomkriegs auslösen
Die Niederlage einer Atommacht in einem konventionellen Krieg könnte den Beginn eines Atomkriegs provozieren, warnte der ehemalige Präsident und heutige stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats Russlands Dmitri Medwedew.
Der Politiker äußerte sich zu dem Treffen der Verteidigungsminister westlicher Länder, das am 20. Januar auf dem Stützpunkt in Ramstein der US Air Force in Deutschland stattfinden wird. Sie werden dort über neue Lieferungen an Kiew beraten, darunter auch über schwere Waffen und Schockwaffen. In einem Beitrag auf Medwedews Telegram-Kanal heißt es:
"... Und das unmittelbar nach dem Forum in Davos, wo diese unterentwickelten politischen Parteigänger wie ein Mantra wiederholten: 'Um Frieden zu erreichen, muss Russland verlieren.'
Und es kommt keinem dieser Armseligen in den Sinn, daraus die folgende elementare Schlussfolgerung zu ziehen: Die Niederlage einer Atommacht in einem konventionellen Krieg kann den Ausbruch eines Atomkrieges provozieren ..."
Wie der ehemalige russische Präsident hinzufügte, haben bisher "die Atommächte keine großen Konflikte verloren, von denen ihr Schicksal" abhing. Und das "sollte jedem klar sein".
Medwedew: Niederlage einer Atommacht im konventionellen Krieg könnte Beginn eines Atomkriegs auslösen
Die Niederlage einer Atommacht in einem konventionellen Krieg könnte den Beginn eines Atomkriegs provozieren, warnte der ehemalige Präsident und heutige stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats Russlands Dmitri Medwedew.
Der Politiker äußerte sich zu dem Treffen der Verteidigungsminister westlicher Länder, das am 20. Januar auf dem Stützpunkt in Ramstein der US Air Force in Deutschland stattfinden wird. Sie werden dort über neue Lieferungen an Kiew beraten, darunter auch über schwere Waffen und Schockwaffen. In einem Beitrag auf Medwedews Telegram-Kanal heißt es:
"... Und das unmittelbar nach dem Forum in Davos, wo diese unterentwickelten politischen Parteigänger wie ein Mantra wiederholten: 'Um Frieden zu erreichen, muss Russland verlieren.'
Und es kommt keinem dieser Armseligen in den Sinn, daraus die folgende elementare Schlussfolgerung zu ziehen: Die Niederlage einer Atommacht in einem konventionellen Krieg kann den Ausbruch eines Atomkrieges provozieren ..."
Wie der ehemalige russische Präsident hinzufügte, haben bisher "die Atommächte keine großen Konflikte verloren, von denen ihr Schicksal" abhing. Und das "sollte jedem klar sein".
11:51 Uhr
Wagner-Chef Prigoschin meldet Einnahme von Kleschtschejewka
Die etwa neun Kilometer südwestlich der Stadt Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) gelegene Ortschaft Kleschtschejewka ist von Truppen des privaten Militärunternehmens "Wagner" unter Kontrolle gebracht worden. Der Gründer der Wagner-Gruppe Jewgeni Prigoschin erklärte nach Angaben seines Pressedienstes:
"Man kann mit Sicherheit sagen, dass die Ortschaft Kleschtschejewka, einer der wichtigsten Vororte von Bachmut, von Verbänden des privaten Militärunternehmens 'Wagner' vollständig unter Konrtrolle gebracht wurde."
Weiter räumte Prigoschin zwar ein, dass die Umgebung von Kleschtschejewka noch heftig umkämpft werde und dass das ukrainische Militär sich in Artjomowsk weiterhin verteidige, gab sich aber dennoch siegesgewiss:
"Trotz verschiedener Meinungen, wonach die Streitkräfte der Ukraine aus Artjomowsk fliehen, ist dem nicht so. Das ukrainische Militär arbeitet straff und gut eingespielt. Dennoch stoßen die Verbände des privaten Militärunternehmens 'Wagner' Meter um Meter vor. Die Stadt Artjomowsk wird eingenommen werden."
Wagner-Chef Prigoschin meldet Einnahme von Kleschtschejewka
Die etwa neun Kilometer südwestlich der Stadt Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) gelegene Ortschaft Kleschtschejewka ist von Truppen des privaten Militärunternehmens "Wagner" unter Kontrolle gebracht worden. Der Gründer der Wagner-Gruppe Jewgeni Prigoschin erklärte nach Angaben seines Pressedienstes:
"Man kann mit Sicherheit sagen, dass die Ortschaft Kleschtschejewka, einer der wichtigsten Vororte von Bachmut, von Verbänden des privaten Militärunternehmens 'Wagner' vollständig unter Konrtrolle gebracht wurde."
Weiter räumte Prigoschin zwar ein, dass die Umgebung von Kleschtschejewka noch heftig umkämpft werde und dass das ukrainische Militär sich in Artjomowsk weiterhin verteidige, gab sich aber dennoch siegesgewiss:
"Trotz verschiedener Meinungen, wonach die Streitkräfte der Ukraine aus Artjomowsk fliehen, ist dem nicht so. Das ukrainische Militär arbeitet straff und gut eingespielt. Dennoch stoßen die Verbände des privaten Militärunternehmens 'Wagner' Meter um Meter vor. Die Stadt Artjomowsk wird eingenommen werden."
12:17 Uhr
US-Regierung besorgt über Manöver von Russland und Weißrussland
Die USA haben sich besorgt über die gemeinsamen Manöver von Russland und Weißrussland geäußert. Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby, sagte am Mittwoch in Washington, D.C., Minsk habe Moskau "eindeutig und nachweislich" beim Angriff auf die Ukraine unterstützt.
"Diese Übungen werden – wie schon in der Vergangenheit – von uns beobachtet und überwacht."
Man verfolge sie "mit Sorge". Es gebe bislang aber keine Anzeichen dafür, dass Weißrussland plane, selbst in die Ukraine einzudringen, sagte Kirby.
In Kiew betrachtet man Weißrussland schon längst als Kriegspartei und befürchtet eine Attacke aus weißrussischem Territorium. Deshalb errichtet die Ukraine im Norden des Landes zusätzliche Verteidigungseinrichtungen.
US-Regierung besorgt über Manöver von Russland und Weißrussland
Die USA haben sich besorgt über die gemeinsamen Manöver von Russland und Weißrussland geäußert. Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby, sagte am Mittwoch in Washington, D.C., Minsk habe Moskau "eindeutig und nachweislich" beim Angriff auf die Ukraine unterstützt.
"Diese Übungen werden – wie schon in der Vergangenheit – von uns beobachtet und überwacht."
Man verfolge sie "mit Sorge". Es gebe bislang aber keine Anzeichen dafür, dass Weißrussland plane, selbst in die Ukraine einzudringen, sagte Kirby.
In Kiew betrachtet man Weißrussland schon längst als Kriegspartei und befürchtet eine Attacke aus weißrussischem Territorium. Deshalb errichtet die Ukraine im Norden des Landes zusätzliche Verteidigungseinrichtungen.
12:46 Uhr
Mehrere Dörfer im Gebiet Belgorod beschossen
Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Dörfer Balki und Leninski im Stadtbezirk Schebekinski im Gebiet Belgorod beschossen, wobei es keine Verletzten gab. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf seinem Telegram-Kanal mit. Seine Botschaft lautet:
"Mehrere Dörfer im Stadtbezirk Schebekinski gerieten gleichzeitig unter ukrainischen Beschuss. Es gab weder Opfer noch Verletzte. Auf dem Gehöft Balki gibt es Einschläge. Ein Privathaus, in dem niemand wohnte, wurde durch den Beschuss zerstört. Durch die Explosion wurden die Fenster der benachbarten Häuser beschädigt. Bei einem Luftangriff im Dorf Leninski wurden die Nebengebäude eines Privathauses zerstört."
Mehrere Dörfer im Gebiet Belgorod beschossen
Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Dörfer Balki und Leninski im Stadtbezirk Schebekinski im Gebiet Belgorod beschossen, wobei es keine Verletzten gab. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf seinem Telegram-Kanal mit. Seine Botschaft lautet:
"Mehrere Dörfer im Stadtbezirk Schebekinski gerieten gleichzeitig unter ukrainischen Beschuss. Es gab weder Opfer noch Verletzte. Auf dem Gehöft Balki gibt es Einschläge. Ein Privathaus, in dem niemand wohnte, wurde durch den Beschuss zerstört. Durch die Explosion wurden die Fenster der benachbarten Häuser beschädigt. Bei einem Luftangriff im Dorf Leninski wurden die Nebengebäude eines Privathauses zerstört."
13:19 Uhr
Selenskij ist unsicher, ob Putin noch lebt
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat eine weitere Begründung für seine Verweigerung von Verhandlungen mit Russland gefunden. Wie mehrere ukrainische Medien übereinstimmend berichten, behauptete Selenskij während seines Auftritts beim traditionellen "ukrainischen Frühstück" am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos, dass er gar nicht wisse, ob Russland Präsident Wladimir Putin überhaupt noch am Leben sei. Angeblich sorge das für Unsicherhait im Hinblick auf mögliche Verhandlungen, so der ukrainische Präsident:
"Heute verstehe ich nicht ganz, mit wem und worüber man sprechen soll. Ich bin mir nicht sicher, dass derjenige 'Präsident von Russland', der manchmal vor einem Greenscreen erscheint, tatsächlich einer ist. Ich verstehe nicht ganz, ob er lebt, ob er Entscheidungen trifft oder wer sie sonst trifft und was das für Personen sind. Diese Informationen habe ich nicht."
Einen Lösungsansatz für dieses große Rätsel sieht Selenskij so:
"Ich glaube, Russland muss erst 'jemanden' finden und danach 'etwas' vorschlagen."
Selenskij ist unsicher, ob Putin noch lebt
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat eine weitere Begründung für seine Verweigerung von Verhandlungen mit Russland gefunden. Wie mehrere ukrainische Medien übereinstimmend berichten, behauptete Selenskij während seines Auftritts beim traditionellen "ukrainischen Frühstück" am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos, dass er gar nicht wisse, ob Russland Präsident Wladimir Putin überhaupt noch am Leben sei. Angeblich sorge das für Unsicherhait im Hinblick auf mögliche Verhandlungen, so der ukrainische Präsident:
"Heute verstehe ich nicht ganz, mit wem und worüber man sprechen soll. Ich bin mir nicht sicher, dass derjenige 'Präsident von Russland', der manchmal vor einem Greenscreen erscheint, tatsächlich einer ist. Ich verstehe nicht ganz, ob er lebt, ob er Entscheidungen trifft oder wer sie sonst trifft und was das für Personen sind. Diese Informationen habe ich nicht."
Einen Lösungsansatz für dieses große Rätsel sieht Selenskij so:
"Ich glaube, Russland muss erst 'jemanden' finden und danach 'etwas' vorschlagen."
13:45 Uhr
Ex-Pentagon-Berater meldet Zerstörung ukrainischer Reserven in Artjomowsk
Ukrainische Reserven, die für eine Gegenoffensive im Süden vorbereitet wurden, sind in der Nähe von Artjomowsk (ukrainisch: Bachmut) vernichtet worden. Dies erklärte der pensionierte Oberst Douglas Macgregor, ein ehemaliger Berater des US-Verteidigungsministers während der Amtszeit des vormaligen US-Präsidenten Donald Trump, der seine Ausführungen im YouTube-Kanal veröffentlicht hat. Er sagt dort:
"Bachmut ist zu einem riesigen Blutbad für die Ukrainer geworden. Sie hatten etwa 14 bis 15 Brigaden mit 4.000 Mann in Bachmut. Alle – bis auf zwei oder drei – sind inzwischen zurückgezogen worden. Sie haben 70 Prozent ihrer Kräfte verloren."
Der pensionierte Oberst fügte hinzu:
"Die Städte in der Umgebung von Bachmut, im Norden, Osten und Westen, kapitulieren. Soledar ist in russische Hand gefallen. Die Position in Bachmut ist schwer zu halten, es wird bald fallen."
Er glaubt, dass Artjomowsk innerhalb von zwei bis drei Wochen befreit sein wird. Macgregor erläutert sein Prognose so:
"Die Ukrainer haben versucht, Reserven für eine Offensive im Süden, in Cherson, zu schaffen. Aber diese Reserven sind jetzt in Bachmut verloren gegangen. Die Ukraine hat jetzt noch 140.000 bis 150.000 kampffähige Männer."
Ex-Pentagon-Berater meldet Zerstörung ukrainischer Reserven in Artjomowsk
Ukrainische Reserven, die für eine Gegenoffensive im Süden vorbereitet wurden, sind in der Nähe von Artjomowsk (ukrainisch: Bachmut) vernichtet worden. Dies erklärte der pensionierte Oberst Douglas Macgregor, ein ehemaliger Berater des US-Verteidigungsministers während der Amtszeit des vormaligen US-Präsidenten Donald Trump, der seine Ausführungen im YouTube-Kanal veröffentlicht hat. Er sagt dort:
"Bachmut ist zu einem riesigen Blutbad für die Ukrainer geworden. Sie hatten etwa 14 bis 15 Brigaden mit 4.000 Mann in Bachmut. Alle – bis auf zwei oder drei – sind inzwischen zurückgezogen worden. Sie haben 70 Prozent ihrer Kräfte verloren."
Der pensionierte Oberst fügte hinzu:
"Die Städte in der Umgebung von Bachmut, im Norden, Osten und Westen, kapitulieren. Soledar ist in russische Hand gefallen. Die Position in Bachmut ist schwer zu halten, es wird bald fallen."
Er glaubt, dass Artjomowsk innerhalb von zwei bis drei Wochen befreit sein wird. Macgregor erläutert sein Prognose so:
"Die Ukrainer haben versucht, Reserven für eine Offensive im Süden, in Cherson, zu schaffen. Aber diese Reserven sind jetzt in Bachmut verloren gegangen. Die Ukraine hat jetzt noch 140.000 bis 150.000 kampffähige Männer."
14:09 Uhr
LVR: Einnahme von Kleschtschejewka strategisch wichtig
Die Kontrolle über die südwestlich der Stadt Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) gelegene Ortschaft Kleschtschejewka ist für die Einnahme von Artjomowsk strategisch wichtig. Dies erklärte der Militärexperte aus der Lugansker Volksrepublik Oberst Witali Kisseljow. In einer Fernsendung des russischen Perwy Kanal sagte er:
"Kleschtschejewka ist ein wichtiger Ort südlich von Bachmut, weil er an Verkehrswege angebunden ist, über die Munition und Personal nach Bachmut transportiert werden. Von Kleschtschejewka aus können diese Wege bereits unter Mörser- und Artilleriefeuer genommen werden."
Nach Kisseljows Einschätzung wird das ukrainische Militär weiterhin Widerstand leisten, weswegen eine Einkesselung von Artjomowsk und eine Unterbrechung ukrainischer Versorgungsrouten notwendig sei:
"Der Gegner wird nicht aufgeben, er leistet erbitterten Widerstand. Wenn jemand meint, dass sie weglaufen, sich verstecken oder sich nach einiger Zeit zurückziehen – das wird leider nicht passieren. Wir müssen sie dazu zwingen. Schließlich wird sich der Ring um Artjomowsk immer enger schließen."
LVR: Einnahme von Kleschtschejewka strategisch wichtig
Die Kontrolle über die südwestlich der Stadt Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) gelegene Ortschaft Kleschtschejewka ist für die Einnahme von Artjomowsk strategisch wichtig. Dies erklärte der Militärexperte aus der Lugansker Volksrepublik Oberst Witali Kisseljow. In einer Fernsendung des russischen Perwy Kanal sagte er:
"Kleschtschejewka ist ein wichtiger Ort südlich von Bachmut, weil er an Verkehrswege angebunden ist, über die Munition und Personal nach Bachmut transportiert werden. Von Kleschtschejewka aus können diese Wege bereits unter Mörser- und Artilleriefeuer genommen werden."
Nach Kisseljows Einschätzung wird das ukrainische Militär weiterhin Widerstand leisten, weswegen eine Einkesselung von Artjomowsk und eine Unterbrechung ukrainischer Versorgungsrouten notwendig sei:
"Der Gegner wird nicht aufgeben, er leistet erbitterten Widerstand. Wenn jemand meint, dass sie weglaufen, sich verstecken oder sich nach einiger Zeit zurückziehen – das wird leider nicht passieren. Wir müssen sie dazu zwingen. Schließlich wird sich der Ring um Artjomowsk immer enger schließen."
14:33 Uhr
Stoltenberg: Russischer Sieg in der Ukraine sehr gefährlich für NATO
Ein russischer Sieg in der Ukraine wäre für die NATO sehr gefährlich, weil er das Bündnis verwundbarer machen würde. Dies erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Er behauptet:
"Es ist äußerst wichtig, dass Putin in der Ukraine nicht gewinnt, auch weil dies eine Tragödie für die Ukraine wäre. Aber es wäre auch sehr gefährlich für uns alle, denn es wäre dann ein Signal an alle autoritären Regime, dass sie mit Gewalt und unter Verletzung des Völkerrechts erreichen können, was sie wollen. Das würde uns verwundbar machen."
Laut Stoltenberg besteht der Weg zum Frieden in der Ukraine darin, Kiew militärische Hilfe zu leisten. Er fügte hinzu:
"Waffen sind der Weg zum Frieden, das ist ein Paradoxon. Aber die einzige Möglichkeit, eine Einigung zu erzielen, besteht darin, Putin davon zu überzeugen, dass er auf dem Schlachtfeld nicht gewinnen wird, dass er sich an den Verhandlungstisch setzen und verhandeln muss."
Stoltenberg: Russischer Sieg in der Ukraine sehr gefährlich für NATO
Ein russischer Sieg in der Ukraine wäre für die NATO sehr gefährlich, weil er das Bündnis verwundbarer machen würde. Dies erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Er behauptet:
"Es ist äußerst wichtig, dass Putin in der Ukraine nicht gewinnt, auch weil dies eine Tragödie für die Ukraine wäre. Aber es wäre auch sehr gefährlich für uns alle, denn es wäre dann ein Signal an alle autoritären Regime, dass sie mit Gewalt und unter Verletzung des Völkerrechts erreichen können, was sie wollen. Das würde uns verwundbar machen."
Laut Stoltenberg besteht der Weg zum Frieden in der Ukraine darin, Kiew militärische Hilfe zu leisten. Er fügte hinzu:
"Waffen sind der Weg zum Frieden, das ist ein Paradoxon. Aber die einzige Möglichkeit, eine Einigung zu erzielen, besteht darin, Putin davon zu überzeugen, dass er auf dem Schlachtfeld nicht gewinnen wird, dass er sich an den Verhandlungstisch setzen und verhandeln muss."