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07:24 Uhr

Medien berichten über Luftalarm in mehreren ukrainischen Gebieten

Nach Angaben der ukrainischen Nachrichten- und Analysewebseite Strana.ua wurde in mehreren Gebieten der Ukraine Luftalarm ausgelöst. Betroffen seien unter anderem die Gebiete Kiew, Tschernigow, Winniza, Odessa, Sumy und Dnepropetrowsk sowie die Hauptstadt Kiew.
07:43 Uhr

Verwaltungsrat meldet Explosionen in der von Kiew kontrollierten Stadt Saporoschje

Das Mitglied des Hauptverwaltungsrates des Gebietes Saporoschje Wladimir Rogow hat mitgeteilt, dass mindestens 16 Explosionen in dem von Kiew kontrollierten Gebietszentrum der Stadt Saporoschje zu hören waren. Er schrieb auf seinem Telegram-Kanal:

"Von 6.03 Uhr an waren 40 Minuten lang mindestens 16 Explosionen im Zentrum des Gebietes zu hören, das noch vorübergehend unter der Kontrolle des Selenskij-Regimes steht."

Nach der dritten Explosion sei Luftangriffsalarm ausgelöst worden. Rogow fügte hinzu, dass der Einsatz der Luftabwehr zu hören sei. In mehreren Teilen der Stadt seien schwere Brände und Rauchsäulen zu sehen. Außerdem sei es zu Stromausfällen gekommen. Er betonte:

"Die Angriffe richten sich gegen militärische und zivile Infrastruktureinrichtungen, die von Selenskijs Kämpfern und ausländischen Söldnern als Militärbasen und Waffenlager mit Munition in meiner Heimatstadt Saporoschje genutzt werden. Hochpräzise Marschflugkörper stellen keine Gefahr für die Zivilbevölkerung dar."
08:11 Uhr

Russischer Botschafter in Washington: US-Pläne zur Lieferung von Waffen an Kiew zementieren Status der USA als Konfliktpartei

Die Erklärungen der USA über ihre Bereitschaft, der Ukraine zusätzliche Waffen zu liefern, bestätigen die Tatsache, dass Washington seinen Status als Konfliktpartei gesichert hat. Darauf wies der russische Botschafter in Washington Anatoli Antonow hin. Aus einer schriftlichen Erklärung der Botschaft geht hervor:

"Die Entscheidung Russlands, hochpräzise Angriffe auf Infrastruktureinrichtungen in der Ukraine durchzuführen, war eine Reaktion auf terroristische Akte in unserem Land, für die ausschließlich das Regime in Kiew verantwortlich ist."

"Wir haben keine andere Reaktion von der US-Regierung erwartet. Die Äußerungen der US-Führung über die Absicht, Selenskij mit zusätzlichen Lieferungen von Militärgütern einschließlich der neuesten Modelle zu unterstützen, werten wir jedoch als eine weitere Bestätigung der Tatsache, dass Washington den Status einer Konfliktpartei innehat."

"Eine solche Unterstützung sowie die Unterstützung Kiews mit nachrichtendienstlichen Informationen, Ausbildern und der Beihilfe in der Gefechtsführung ist ein Weg, das Risiko eines Zusammenstoßes zwischen Russland und der NATO weiter zu eskalieren und zu erhöhen. Dies gilt umso mehr, als die Waffen von der Ukraine gegen zivile Infrastrukturen und Wohngebäude eingesetzt werden."

Moskau fordere die USA und ihre Verbündeten dringend auf, die roten Linien nicht zu überschreiten. Der Westen solle aufhören, das Kiewer Regime mit tödlichen Waffen zu versorgen, da dies nur zu weiteren Opfern und Zerstörungen führen und den Konflikt weiter in die Länge ziehen werde, so der Botschafter weiter.
08:27 Uhr

In der Ukraine bleiben 301 Orte ohne Strom

Der ukrainische Staatliche Notdienst teilte am Dienstagmorgen mit, dass nach den russischen Angriffen mit Hochpräzisionswaffen auf ukrainische Militäreinrichtungen, Energieinfrastruktur und Kommunikationspunkte am Montag weiterhin 301 Siedlungen stromlos bleiben würden.

In den Gebieten Kiew, Lwow, Sumy, Chmelnizki und Ternopol sei die Stromversorgung noch immer unterbrochen. Nach Angaben der Agentur wurde die Stromversorgung in mehr als 3.500 Orten bereits wiederhergestellt.
08:56 Uhr

Meldungen über Explosionen in mehreren Teilen der Ukraine

Medienberichten zufolge soll es heute Morgen in mehreren Teilen der Ukraine erneut zu Explosionen gekommen sein. Ukrainische Medien wie das Nachrichtenportal Strana.ua berichteten über Explosionen und Raketeneinschläge unter anderem in den Gebieten Kriwoi Rog, Kiew, Odessa und Winniza.
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„Mir drohen 15 Jahre Gefängnis“: Schulleiterin in Rubeschnij über Drohungen aus der Ukraine

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09:25 Uhr

Sacharowa an Borrell: "Brüssel hat Krise in der Ukraine mit eigenen Händen geschaffen"

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat den Hohen Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell daran erinnert, dass Brüssel "die gesamte Krise um die Ukraine mit eigenen Händen geschaffen hat".

So kommentierte die Diplomatin Borrells Äußerungen, dass das Wohlergehen der EU auf billiger Energie aus Russland beruhe. Der EU-Beamte hatte festgestellt, dass " die Menschen noch nicht verstehen, dass Russland und China für die Entwicklung der EU-Wirtschaft nicht mehr das sind, was sie einmal waren und dass dies eine ernsthafte Umstrukturierung der Wirtschaft erfordert".

Sacharowa schrieb dazu am Montag auf ihrem Telegram-Kanal:

"Der Chef der EU-Diplomatie vergaß hinzuzufügen, dass die EU all dies dank ihrer eigenen politischen Elite und einer großen Armee von Eurobürokraten verloren hat, die im Interesse der Vereinigten Staaten handelten. Die gesamte Krise um die Ukraine wurde von Brüssel selbst mit den eigenen Händen geschaffen."

Die Sprecherin des russischen Außenamtes fügte dem Posting auch ein Bild der ehemaligen Leiterin der EU-Diplomatie, der britischen Vertreterin Catherine Ashton, bei und hob hervor:

"Herr Borrell, sehen Sie sich das Foto Ihrer Vorgängerin an, wie sie während des verfassungswidrigen Putsches in der Ukraine mit direkter Intervention der EU und der USA auf dem Maidan feiert."

"Eine Untergebene des Regimes, die sich entschieden hat, das sinkende EU-Schiff im Voraus zu verlassen. Und jetzt, in alter angelsächsischer Tradition, beobachtet sie die Erschütterungen in Brüssel aus der Ferne. Es sind die Folgen dessen, was sie getan hat."
10:02 Uhr

Kraftwerk Ladyschyn im Gebiet Winniza meldet Schäden an Elektroanlagen

Die Elektroinstallation des Wärmekraftwerks Ladyschyn im Gebiet Winniza wurde beschädigt. Dies teilte der Pressedienst des Kraftwerks am Dienstag mit. In einer Erklärung auf der Facebook-Seite der Einrichtung heißt es:

"Die Stromversorgungsanlagen des Kraftwerks sind beschädigt worden. Glücklicherweise gab es keine Todesopfer. Aus Sicherheitsgründen befindet sich nun das für Havarien notwendige Personal vor Ort. Andere Mitarbeiter sind in Unterkünften untergebracht."

Zuvor hatte der Leiter der Gebietsverwaltung von Winniza, Sergei Borsow, am Dienstag über Explosionen berichtet. Er behauptete auch, dass das Wärmekraftwerk Ladyschyn von Drohnen angegriffen worden sei. Einige Zeit später löschte er jedoch die Informationen über die Angriffe auf das Wärmekraftwerk wieder in seinem Telegram-Kanal und hinterließ nur eine Nachricht über "Treffer", ohne anzugeben, auf welche Anlagen er sich bezog.
10:34 Uhr

Donezker Volksrepublik in den letzten 24 Stunden 217-mal beschossen – eine Zivilperson getötet

Die ukrainischen Streitkräfte sollen in den vergangenen 24 Stunden fünf Wohnorte in der Volksrepublik Donezk (DVR) beschossen haben. Das teilte das Hauptquartier der DVR-Territorialverteidigung am Dienstag mit. Dabei seien 15 Wohngebäude und sieben zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt worden. Insgesamt seien 217 Geschosse auf die DVR abgefeuert worden. Eine Person sei durch den Beschuss getötet und 19 weitere Zivilisten seien verwundet worden.
Bisher werden Hartz-IV-Betroffene zu sanktionsbewehrten Eingliederungsvereinbarungen genötigt. Doch die bewirkten nie, was sie sollten, stellten Forscher fest. Macht nichts, meint wohl die Regierung, denn mit dem Bürgergeld ab Januar gibt's "Kooperationspläne". Die Sanktionen bleiben. https://freeassange.rtde.me/meinung/151305-keine-evidenz-fur-hartz-iv/
07:02 Uhr

Ukraine rechnet Ausmaß der Schäden an Energieinfrastruktur vor

Etwa 30 Prozent der ukrainischen Energieinfrastruktur wurden in den vergangenen zwei Tagen beschädigt. Das erklärte der ukrainische Energieminister German Galuschtschenko gegenüber CNN.

"Wir glauben, dass etwa 30 Prozent der Energieinfrastruktur betroffen sind."

Zuvor hatten die russischen Streitkräfte zwei Tage lang massive Angriffe mit präzisionsgesteuerten Flugkörpern auf die militärischen Führungs-, Kommunikations- und Energiesysteme der Ukraine durchgeführt. Das russische Verteidigungsministerium betonte, dass das Ziel des Angriffs erreicht worden sei.

Wie Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats erklärte, war dies eine Reaktion auf den Terroranschlag der ukrainischen Spezialdienste auf die Krim-Brücke und andere ukrainische Angriffe auf Infrastruktureinrichtungen.
07:36 Uhr

Ukrainische Truppen feuern neun Granaten im NATO-Kaliber auf Donezk ab

Ukrainische Streitkräfte haben neun 155-Millimeter-Granaten auf zwei Stadtteile von Donezk abgefeuert. Das teilt die DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung im Zusammenhang mit den ukrainischen Kriegsverbrechen auf ihrem Telegram-Kanal mit.
08:08 Uhr

Selbstgebauter Sprengsatz am Melitopoler Zentralmarkt detoniert

In Melitopol, Gebiet Saporoschje, hat sich am Haupteingang des Zentralmarktes der Stadt eine Explosion ereignet. Dies teilt die dortige zivil-militärische Verwaltung laut TASS mit:

"Gegen 06:20 Uhr ertönte in der 50-Jahre-des-Sieges-Straße am Haupteingang zum Zentralen Stadtmarkt eine Explosion. Ein mit Niederschlagspartikeln gefüllter improvisierter Sprengsatz ging hoch. Es gab keine Verletzten oder Schäden. Das Schrapnell hat einige Schäden auf dem Marktplatz verursacht."

Die Verwaltung bezeichnete die Explosion als einen Akt der Einschüchterung von Zivilisten, wie die geringe Sprengkraft der Ladung beweise. Die Behörde fügte hinzu:

"Da die Arbeit der Sicherheitskräfte in der Stadt verstärkt wurde, hat das Kiewer Regime keine Möglichkeit, schwere Verbrechen zu begehen. Die erfolgreichen Aktionen der russischen Armee in den vergangenen Tagen auf ukrainischem Gebiet zwingen die Nazis, Handlungen durchzuführen, die als sichtbarer Widerstand wahrgenommen werden sollen."
08:25 Uhr

FSB: Ukrainisches Verteidigungsministerium steht hinter Terroranschlag auf Krim-Brücke – neun Verdächtige festgenommen

Russlands Sicherheitsdienste haben ermittelt, dass der Leiter der Hauptdirektion für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine Kirill Budanow sowie Mitarbeiter und Agenten der Behörde hinter dem Anschlag auf die Krim-Brücke stecken, bei dem mindestens vier Menschen getötet wurden.

Die bisherigen Ermittlungen haben zur Verhaftung von fünf russischen Staatsbürgern, drei Ukrainern und einem Armenier geführt, teilt Russlands Inlandsgeheimdienst FSB mit.
08:53 Uhr

Ukrainische Truppen beschießen drei Städte in der Donezker Volksrepublik

Die ukrainische Armee hat die Städte Donezk, Makejewka und Gorlowka innerhalb von fünf Minuten beschossen und dabei zwölf Granaten im Kaliber 155 und 152 Millimeter abgefeuert. Das teilt die Vertretung der Volksrepublik Donezk beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung im Zusammenhang mit den ukrainischen Kriegsverbrechen mit.
09:26 Uhr

Biden: Kein Treffen mit Putin geplant

US-Präsident Joe Biden plant derzeit kein Treffen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin auf dem bevorstehenden G20-Gipfel. In einem Interview mit CNN, das am Dienstagabend ausgestrahlt wurde, erklärte Biden auf die Frage, ob er Putin auf dem besagten Gipfel treffen wolle:

"Ich habe nicht die Absicht, mich mit ihm zu treffen."

"Sehen Sie, wir haben eine Position eingenommen, ich habe das erst heute Morgen auf dem G7-Treffen getan. Das Fazit ist, dass es ohne die Ukraine nichts über die Ukraine zu diskutieren gibt. Weder ich noch sonst jemand ist bereit, mit Russland darüber zu verhandeln, dass es in der Ukraine bleibt, dass es einen Teil der Ukraine behält und dergleichen mehr. Es wird also davon abhängen, worüber genau er sprechen möchte."
09:41 Uhr

Ukrainische Artilleristen beschießen Troizkoje mit HIMARS-Raketen – ein toter Zivilist

Ein Zivilist wurde getötet und eine Frau verletzt, als ukrainische Truppen am Dienstagabend HIMARS-Raketen auf die Ortschaft Troizkoje in der Volksrepublik Lugansk abfeuerten. Das teilt die Vertretung der Republik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung im Zusammenhang mit den ukrainischen Kriegsverbrechen mit.

Bereits zuvor haben ukrainische Streitkräfte die Ortschaft mit Raketen aus HIMARS-Mehrfachraketenwerfern beschossen.