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18:35 Uhr

Putin: Während der Teilmobilmachung kam es zu Verwirrungen und Fehlern

Der russische Präsident Wladimir Putin hat darauf hingewiesen, dass es während der Teilmobilmachung zu Schlampereien gekommen wäre. Bei einem Treffen mit den gewählten Oberhäuptern der Subjekte der Russischen Föderation kritisierte er den Verlauf der Teilmobilmachung mit den Worten:

"Wir haben hier leider genug Unübersichtlichkeit."

Der Präsident wies darauf hin, dass dies auch in anderen Bereichen häufig vorkomme, aber wenn sich die Regierung nicht darum gekümmert hätte, wären die Probleme, die sich anscheinend seit geraumer Zeit angesammelt haben, niemals sichtbar geworden. Dies sei ein guter Grund, sich mit all diesen Fragen zu befassen.
18:53 Uhr

Ukraine meldet neue Explosionen in Krementschug und Kriwoj Rog

Erneute Explosionen haben nach Angaben des ukrainischen Rada-Abgeordneten Alexei Gontscharenko in den Städten Krementschug des Gebiets Poltawa und Kriwoj Rog des Gebiets Dnepropetrowsk stattgefunden. In seinem Telegram-Kanal schrieb Gontscharenko: "Explosionen in Krementschug! Die Luftabwehr arbeitet."

Die Heimatstadt des gegenwärtigen ukrainischen Präsidenten Kriwoj Rog sei indessen dem Abgeordneten zufolge von Kamikaze-Drohnen angegriffen worden.

Die Explosionen in Krementschug wurden auch vom Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Poltawa Dmitri Lunin gegenüber ukrainischen Nachrichtenagenturen bestätigt. Die ukrainische Luftabwehr habe dabei zwei Raketen abgeschossen. Der Verwaltungschef des Gebiets Dnepropetrowsk Oleksandr Wilkul berichtete von einem Drohnenangriff auf Kriwoj Rog.

Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt, dass am Montag massive Raketenangriffe gegen ukrainische Infrastrukturobjekte unternommen wurden. Er begründete dies mit dem Anschlag auf die Krimbrücke, mit dem sich die Ukraine auf das Niveau von Terrorgruppierungen begeben habe.
21:32 Uhr

Erneuter ukrainischer Beschuss des Gebiets Kursk

Mindestens zwei Zivilisten sind in der Ortschaft Tjotkino im russischen Gebiet Kursk verletzt worden, nachdem ein Wohnhaus durch ukrainischen Artilleriebeschuss in Flammen aufgegangen war. Dies berichtete der Gouverneur der Region, Roman Starowojt. Er veröffentlichte Aufnahmen der Zerstörungen und schrieb:

"Vonseiten der Ukraine wurde das Gebiet der Destillerie beschossen. Sechs Treffer wurden gemeldet. In einem zweistöckigen Wohnhaus entstand ein starker Brand. Nach vorläufigen Angaben wurden zwei Personen verletzt, die beide ins Krankenhaus eingeliefert wurden: Ein Mann erlitt Splitterverletzungen, eine Frau Brandwunden. Alle Rettungsdienste sind vor Ort und die Feuerwehr bekämpft das Feuer."
22:02 Uhr

Indien besorgt über Eskalation in der Ukraine

Indien ist über die Eskalation des Konflikts in der Ukraine besorgt und vertritt die Ansicht, dass diese Entwicklung in niemandes Interesse sei. Dies geht aus der Erklärung des offiziellen Sprechers des indischen Außenministeriums, Arindam Bagchi, hervor. Darin heißt es:

"Indien ist über die Eskalation des Konflikts in der Ukraine, darunter über Anschläge gegen die Infrastruktur und den Tod von Zivilisten tief besorgt. Wir wiederholen, dass eine Eskalation der Kampfhandlungen den Interessen von keiner Seite entspricht. Wir rufen zu einer unverzüglichen Einstellung der Kampfhandlungen auf und einer umgehenden Rückkehr auf den Weg der Diplomatie und des Dialogs."

Die Erklärung betonte, dass Indien sich seit dem Beginn des Konflikts an die Prinzipien der UN-Charta halte und bereit sei, alle Bemühungen um eine Deeskalation zu unterstützen.
22:29 Uhr

DVR: 19 Verwundete und eine Tote durch ukrainischen Beschuss

Am Montag hat das ukrainische Militär 204 Artilleriegeschosse im Kaliber 155 und 152 Millimeter sowie Raketen von BM-21-Raketenwerfern aus auf das Gebiet der Donezker Volksrepublik abgeschossen. Dies meldete die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination auf Telegram. Angaben der Behörden zufolge kam beim Beschuss eine Zivilistin ums Leben, während 19 weitere Personen verwundet wurden:

"Nach dem Stand von 22:00 am 10. Oktober 2022 beträgt die Gesamtzahl an Opfern durch Angriffe der bewaffneten Verbände der Ukraine unter Zivilpersonen 20 Personen (1 Tote, 19 Verwundete). Die Angaben sind vorläufig."

Bei der Toten handele es sich um eine Frau des Jahrgangs 1966 aus der Stadt Gorlowka. Neben ihr wurde in dieser Stadt ein Mann des Jahrgangs 1960 verwundet. Zwei weitere Männer erlitten Verwundungen beim Beschuss der Stadt Makejewka. In der Stadt Jassinowataja wurden drei Männer, drei Frauen sowie zwei Kinder – ein Junge des Jahrgangs 2013 und ein Mädchen des Jahrgangs 2005 verwundet.
22:59 Uhr

Biden verspricht Selenskij die Lieferung moderner Luftabwehrsysteme

Wie TASS meldet, hat US-Präsident Joe Biden am Montag in einem Telefongespräch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij versichert, dass Washington beabsichtige, Kiew weiterhin militärisch zu unterstützen, unter anderem durch die Lieferung "moderner Luftabwehrsysteme". Dies geht aus einer vom Pressedienst des Weißen Hauses veröffentlichten Erklärung hervor.

Der US-Regierungschef habe auch auf das "laufende Engagement mit den Verbündeten und Partnern hingewiesen, um sicherzustellen, dass Russland weiterhin die Kosten tragen müsse", wie es aus Washington hieß.

Selenskij seinerseits bestätigte, dass das Hauptthema des Gesprächs mit Biden Luftabwehrsysteme gewesen seien. Der ukrainische Präsident weiter:

"Dies ist jetzt die oberste Priorität in unserer Verteidigungszusammenarbeit. Amerikas Führung ist für die Ukraine sehr wichtig."
07:02 Uhr

Duma-Abgeordneter fordert ukrainisches Militär zu Machtübernahme in Kiew auf

Das ukrainische Militär sollte die nationalistische Führungsspitze stürzen und die Macht in die eigenen Hände nehmen, um ihr Land zu bewahren. Das erklärte der Duma-Abgeordnete Michail Scheremet in einem Gespräch mit RIA Nowosti. Er sagte:

"Ich bin sicher, dass es in den Reihen der ukrainischen Armee noch anständige Menschen gibt, denen die Offiziersehre und die Zukunft ihres Landes nicht fremd sind. Es ist an der Zeit, die Macht im Land in die eigenen Hände zu nehmen und die derzeitige korrupte nationalistische Führungsspitze zu stürzen, die vollständig unter der Kontrolle westlicher Drahtzieher steht."

Seiner Meinung nach werde eine Machtübernahme durch vernünftige Kräfte im Land viele Menschenleben retten. Er fügte hinzu:

"Das Selenskij-Regime ist bereit, das ukrainische Volk zur Schlachtbank zu schicken. Deshalb appelliere ich an den vernünftigen Teil der ukrainischen Gesellschaft und Elite, nicht zuzulassen, dass die Ukraine dadurch zerstört wird. Die Katastrophe kann noch aufgehalten werden."
07:24 Uhr

Medien berichten über Luftalarm in mehreren ukrainischen Gebieten

Nach Angaben der ukrainischen Nachrichten- und Analysewebseite Strana.ua wurde in mehreren Gebieten der Ukraine Luftalarm ausgelöst. Betroffen seien unter anderem die Gebiete Kiew, Tschernigow, Winniza, Odessa, Sumy und Dnepropetrowsk sowie die Hauptstadt Kiew.
07:43 Uhr

Verwaltungsrat meldet Explosionen in der von Kiew kontrollierten Stadt Saporoschje

Das Mitglied des Hauptverwaltungsrates des Gebietes Saporoschje Wladimir Rogow hat mitgeteilt, dass mindestens 16 Explosionen in dem von Kiew kontrollierten Gebietszentrum der Stadt Saporoschje zu hören waren. Er schrieb auf seinem Telegram-Kanal:

"Von 6.03 Uhr an waren 40 Minuten lang mindestens 16 Explosionen im Zentrum des Gebietes zu hören, das noch vorübergehend unter der Kontrolle des Selenskij-Regimes steht."

Nach der dritten Explosion sei Luftangriffsalarm ausgelöst worden. Rogow fügte hinzu, dass der Einsatz der Luftabwehr zu hören sei. In mehreren Teilen der Stadt seien schwere Brände und Rauchsäulen zu sehen. Außerdem sei es zu Stromausfällen gekommen. Er betonte:

"Die Angriffe richten sich gegen militärische und zivile Infrastruktureinrichtungen, die von Selenskijs Kämpfern und ausländischen Söldnern als Militärbasen und Waffenlager mit Munition in meiner Heimatstadt Saporoschje genutzt werden. Hochpräzise Marschflugkörper stellen keine Gefahr für die Zivilbevölkerung dar."
08:11 Uhr

Russischer Botschafter in Washington: US-Pläne zur Lieferung von Waffen an Kiew zementieren Status der USA als Konfliktpartei

Die Erklärungen der USA über ihre Bereitschaft, der Ukraine zusätzliche Waffen zu liefern, bestätigen die Tatsache, dass Washington seinen Status als Konfliktpartei gesichert hat. Darauf wies der russische Botschafter in Washington Anatoli Antonow hin. Aus einer schriftlichen Erklärung der Botschaft geht hervor:

"Die Entscheidung Russlands, hochpräzise Angriffe auf Infrastruktureinrichtungen in der Ukraine durchzuführen, war eine Reaktion auf terroristische Akte in unserem Land, für die ausschließlich das Regime in Kiew verantwortlich ist."

"Wir haben keine andere Reaktion von der US-Regierung erwartet. Die Äußerungen der US-Führung über die Absicht, Selenskij mit zusätzlichen Lieferungen von Militärgütern einschließlich der neuesten Modelle zu unterstützen, werten wir jedoch als eine weitere Bestätigung der Tatsache, dass Washington den Status einer Konfliktpartei innehat."

"Eine solche Unterstützung sowie die Unterstützung Kiews mit nachrichtendienstlichen Informationen, Ausbildern und der Beihilfe in der Gefechtsführung ist ein Weg, das Risiko eines Zusammenstoßes zwischen Russland und der NATO weiter zu eskalieren und zu erhöhen. Dies gilt umso mehr, als die Waffen von der Ukraine gegen zivile Infrastrukturen und Wohngebäude eingesetzt werden."

Moskau fordere die USA und ihre Verbündeten dringend auf, die roten Linien nicht zu überschreiten. Der Westen solle aufhören, das Kiewer Regime mit tödlichen Waffen zu versorgen, da dies nur zu weiteren Opfern und Zerstörungen führen und den Konflikt weiter in die Länge ziehen werde, so der Botschafter weiter.
08:27 Uhr

In der Ukraine bleiben 301 Orte ohne Strom

Der ukrainische Staatliche Notdienst teilte am Dienstagmorgen mit, dass nach den russischen Angriffen mit Hochpräzisionswaffen auf ukrainische Militäreinrichtungen, Energieinfrastruktur und Kommunikationspunkte am Montag weiterhin 301 Siedlungen stromlos bleiben würden.

In den Gebieten Kiew, Lwow, Sumy, Chmelnizki und Ternopol sei die Stromversorgung noch immer unterbrochen. Nach Angaben der Agentur wurde die Stromversorgung in mehr als 3.500 Orten bereits wiederhergestellt.
08:56 Uhr

Meldungen über Explosionen in mehreren Teilen der Ukraine

Medienberichten zufolge soll es heute Morgen in mehreren Teilen der Ukraine erneut zu Explosionen gekommen sein. Ukrainische Medien wie das Nachrichtenportal Strana.ua berichteten über Explosionen und Raketeneinschläge unter anderem in den Gebieten Kriwoi Rog, Kiew, Odessa und Winniza.
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„Mir drohen 15 Jahre Gefängnis“: Schulleiterin in Rubeschnij über Drohungen aus der Ukraine

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09:25 Uhr

Sacharowa an Borrell: "Brüssel hat Krise in der Ukraine mit eigenen Händen geschaffen"

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat den Hohen Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell daran erinnert, dass Brüssel "die gesamte Krise um die Ukraine mit eigenen Händen geschaffen hat".

So kommentierte die Diplomatin Borrells Äußerungen, dass das Wohlergehen der EU auf billiger Energie aus Russland beruhe. Der EU-Beamte hatte festgestellt, dass " die Menschen noch nicht verstehen, dass Russland und China für die Entwicklung der EU-Wirtschaft nicht mehr das sind, was sie einmal waren und dass dies eine ernsthafte Umstrukturierung der Wirtschaft erfordert".

Sacharowa schrieb dazu am Montag auf ihrem Telegram-Kanal:

"Der Chef der EU-Diplomatie vergaß hinzuzufügen, dass die EU all dies dank ihrer eigenen politischen Elite und einer großen Armee von Eurobürokraten verloren hat, die im Interesse der Vereinigten Staaten handelten. Die gesamte Krise um die Ukraine wurde von Brüssel selbst mit den eigenen Händen geschaffen."

Die Sprecherin des russischen Außenamtes fügte dem Posting auch ein Bild der ehemaligen Leiterin der EU-Diplomatie, der britischen Vertreterin Catherine Ashton, bei und hob hervor:

"Herr Borrell, sehen Sie sich das Foto Ihrer Vorgängerin an, wie sie während des verfassungswidrigen Putsches in der Ukraine mit direkter Intervention der EU und der USA auf dem Maidan feiert."

"Eine Untergebene des Regimes, die sich entschieden hat, das sinkende EU-Schiff im Voraus zu verlassen. Und jetzt, in alter angelsächsischer Tradition, beobachtet sie die Erschütterungen in Brüssel aus der Ferne. Es sind die Folgen dessen, was sie getan hat."
10:02 Uhr

Kraftwerk Ladyschyn im Gebiet Winniza meldet Schäden an Elektroanlagen

Die Elektroinstallation des Wärmekraftwerks Ladyschyn im Gebiet Winniza wurde beschädigt. Dies teilte der Pressedienst des Kraftwerks am Dienstag mit. In einer Erklärung auf der Facebook-Seite der Einrichtung heißt es:

"Die Stromversorgungsanlagen des Kraftwerks sind beschädigt worden. Glücklicherweise gab es keine Todesopfer. Aus Sicherheitsgründen befindet sich nun das für Havarien notwendige Personal vor Ort. Andere Mitarbeiter sind in Unterkünften untergebracht."

Zuvor hatte der Leiter der Gebietsverwaltung von Winniza, Sergei Borsow, am Dienstag über Explosionen berichtet. Er behauptete auch, dass das Wärmekraftwerk Ladyschyn von Drohnen angegriffen worden sei. Einige Zeit später löschte er jedoch die Informationen über die Angriffe auf das Wärmekraftwerk wieder in seinem Telegram-Kanal und hinterließ nur eine Nachricht über "Treffer", ohne anzugeben, auf welche Anlagen er sich bezog.
10:34 Uhr

Donezker Volksrepublik in den letzten 24 Stunden 217-mal beschossen – eine Zivilperson getötet

Die ukrainischen Streitkräfte sollen in den vergangenen 24 Stunden fünf Wohnorte in der Volksrepublik Donezk (DVR) beschossen haben. Das teilte das Hauptquartier der DVR-Territorialverteidigung am Dienstag mit. Dabei seien 15 Wohngebäude und sieben zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt worden. Insgesamt seien 217 Geschosse auf die DVR abgefeuert worden. Eine Person sei durch den Beschuss getötet und 19 weitere Zivilisten seien verwundet worden.
Bisher werden Hartz-IV-Betroffene zu sanktionsbewehrten Eingliederungsvereinbarungen genötigt. Doch die bewirkten nie, was sie sollten, stellten Forscher fest. Macht nichts, meint wohl die Regierung, denn mit dem Bürgergeld ab Januar gibt's "Kooperationspläne". Die Sanktionen bleiben. https://freeassange.rtde.me/meinung/151305-keine-evidenz-fur-hartz-iv/