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11:33 Uhr

Ukrainischer Offizier: Armee fehlt es an Ausbildern – alle sind an der Front, verwundet oder tot

Die ukrainischen Streitkräfte hätten einen Mangel an ukrainischen Ausbildern. Darauf wies der ukrainische Offizier Alexei Oleksjuk gegenüber der New York Times hin.

Die Zeitung wies darauf hin, dass dieses Problem trotz des "Zustroms junger Männer, die darauf warten, an der Reihe zu sein, um in die Armee einzutreten", eine wichtige Rolle spiele und zitierte Oleksjuk:

"Alle ukrainischen Ausbilder sind an der Front, verwundet oder tot."

Die Zeitung sprach auch mit dem pensionierten US-Colonel Andrew Melbourne, der in die Ukraine kam und einen fünftägigen Kurs zur Ausbildung des örtlichen Militärs entwickelte. Dazu erklärte das Blatt:

"Melbourne gibt zu, dass eine Woche hoffnungslos zu kurz ist, um sich auf einen Kampf vorzubereiten, aber er glaubt, dass es besser ist als nichts."
11:45 Uhr

Moskau und Minsk einigen sich auf Einsatz einer regionalen Truppengruppierung

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat verkündet, er habe sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bereits auf die Einrichtung eines gemeinsamen regionalen Truppenverbands geeinigt, heißt es auf der offiziellen Website des weißrussischen Staatschefs. In der Erklärung wird Lukaschenko wie folgt zitiert:

"Aufgrund der Verschärfung der Lage an den westlichen Grenzen des Unionsstaates haben wir uns auf die Einrichtung eines regionalen Zusammenschlusses der Russischen Föderation und der Republik Belarus geeinigt. Das alles entspricht unseren Verträgen. Wenn die Bedrohungslage das derzeitige Niveau erreicht, beginnen wir mit dem Einsatz des Unionsstaatsverbands."

Er stellte klar, dass die Bildung dieser Gruppierung vor zwei Tagen auf seinen Befehl hin begonnen hat. Die entsprechende Einigung sei am 7. Oktober in Sankt Petersburg bei einem Treffen zwischen Lukaschenko und Putin nach dem informellen GUS-Gipfel besprochen worden.

Der weißrussische Präsident erklärte, die Lage um die Republik sei nach wie vor angespannt, und im Westen werde die Meinung vertreten, die weißrussische Armee werde sich direkt an einer speziellen Militäroperation auf dem Gebiet der Ukraine beteiligen. Vor diesem Hintergrund erwäge die Führung der NATO und einiger europäischer Länder offen Optionen für einen Angriff auf Weißrussland, bis hin zu einem Atomschlag, so Lukaschenko weiter.

Ihm zufolge bestehe das Hauptziel des Westens darin, Minsk in den Krieg zu ziehen "und gleichzeitig mit Russland und Weißrussland abzurechnen".
12:28 Uhr

Putin: Moskau wird auf terroristische Aktivitäten Kiews entsprechend reagieren

Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor dem russischen Sicherheitsrat erklärt, dass Russland auch weiterhin auf terroristische Aktivitäten Kiews reagieren werde. Er bestätigte dabei die massiven russischen Angriffe mit präzisionsgelenkten Waffen auf kritische Infrastrukturen in der Ukraine – darunter Energie-, Militär- und Kommunikationseinrichtungen.

Putin beschuldigte Kiew, sich auf eine Stufe mit den abscheulichsten terroristischen Gruppen gestellt zu haben, und betonte:

"Im Falle weiterer Versuche, terroristische Handlungen auf unserem Territorium zu verüben, wird die russische Antwort hart ausfallen und dem Ausmaß der für die Russische Föderation bestehenden Bedrohung entsprechen. Daran sollte es keinen Zweifel geben."

Außerdem sprach der russische Staatschef die "Sabotage" an den Pipelines "Nord Stream" in der Ostsee an und erinnert daran, dass Moskau aus den Untersuchungen der Schäden ausgeschlossen wurde. Er hob hervor:

"Wir alle wissen, wer davon [von dem Sabotageakt] profitiert."
12:40 Uhr

Krim-Abgeordneter: Der Angriff auf die Krim-Brücke bedeutet eine neue Stufe des Konflikts

Die Explosion an der Krim-Brücke durch ukrainische Geheimdienste markiert den Übergang des militärischen Konflikts in eine neue Phase, sagte der Vorsitzende des Krim-Parlaments Wladimir Konstantinow. In seinem Telegram-Kanal schrieb er:

"Der Terroranschlag auf der Krim-Brücke wird zum Symbol dafür, dass der Konflikt in eine neue Phase eingetreten ist."

Er bezeichnete den Terroranschlag auf der Brücke als eine "Alarmglocke", die alle dazu auffordere, "in den Bereitschaftsmodus zu gehen".
12:56 Uhr

Russisches Verteidigungsministerium: Ziel des massiven Angriffs auf die Ukraine erreicht

Das Ziel des massiven russischen Angriffs vom Montag mit Hochpräzisionswaffen auf die Ukraine sei erreicht worden. Das teilte das russische Verteidigungsministerium am Montag mit und betonte:

"Die russischen Streitkräfte haben heute einen massiven Angriff mit präzisionsgelenkten Langstreckenwaffen auf die Einrichtungen der ukrainischen militärischen Kommando-, Kommunikations- und Energiesysteme durchgeführt. Das Ziel des Angriffs wurde erreicht. Alle vorgesehenen Einrichtungen wurden getroffen."
13:11 Uhr

Lugansker Volksmiliz: Zwei Panzer, fünf gepanzerte Mannschaftswagen, neun Spezialfahrzeuge vernichtet

Die ukrainischen Truppen sollen im Raum der LVR in den vergangenen 24 Stunden bis zu 50 Soldaten, zwei Panzer, drei Feuerstellungen und fünf gepanzerte Mannschaftstransportwagen verloren haben. Dies erklärte der Sprecher der Lugansker Volksmiliz Iwan Filiponenko am Montag auf Telegram. In der Erklärung hieß es:

"In den vergangenen 24 Stunden erlitt der Feind wegen der aktiven Offensiven der LVR-Volksmiliz schwere Verluste an Personal und militärischer Ausrüstung. Dabei wurden zwei Panzer, drei Feuerstellungen, fünf gepanzerte Mannschaftstransportwagen und neun Spezialfahrzeuge vernichtet. Bis zu 50 ukrainische Militärangehörige wurden getötet."
13:19 Uhr

Ukrainische Streitkräfte beschießen russisches Gebiet Belgorod − eine Frau getötet

Der Gouverneur des Gebiets Belgorod Wjatscheslaw Gladkow teilte auf Telegram mit, eine Zivilistin sei am Montag beim Beschuss der Stadt Schebekino im Gebiet Belgorod durch die ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. In seiner Erklärung heißt es:

"Die Streitkräfte der Ukraine haben Schebekino beschossen. Es gibt Tote – eine 74-jährige Frau mit schweren Schrapnellwunden."

Nach Angaben des Gouverneurs seien beim Beschuss in der Stadt Schebekino außerdem drei Häuser beschädigt worden. Ebenfalls am Montag sei das Dorf Konopljanowka von den Streitkräften der Ukraine beschossen worden. Gladkow wörtlich:

"Unsere Luftabwehr funktionierte, aber die Kassetten der Totschka-U-Rakete öffneten sich und beschädigten ein privates Wohngebäude. Die Bewohner wurden nicht verletzt."
13:27 Uhr

Russische Streitkräfte drängen am Frontabschnitt Nikolajew-Kriwoi Rog ukrainische Truppen auf ihre Ausgangspositionen zurück

Die russischen Truppen haben die Streitkräfte der Ukraine auf ihre ursprünglichen Stellungen am Frontabschnitt Nikolajew-Kriwoi Rog zurückgedrängt. Das teilte Generalleutnant Igor Konaschenkow, der offizielle Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, am Montag mit.

"Am Frontabschnitt Nikolajew-Kriwoi Rog haben die Streitkräfte der Ukraine Offensiven mit bis zu drei Bataillonen taktischer Gruppen und Einheiten ausländischer Söldner in Richtung der Siedlungen Bruskinskoje, Besymennoje, Sadok und Suchanowo im Gebiet Cherson durchgeführt. Die aktiven Aktionen der russischen Truppen haben den Feind auf seine ursprünglichen Positionen zurückgedrängt."

Demnach beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Verlaufe des Tages an diesem Frontabschnitt auf mehr als 60 Soldaten, 9 Panzer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge und 17 andere Fahrzeuge.
13:43 Uhr

Wohnbezirke in Donezk unter Beschuss − 50 Geschosse abgefeuert

Die Streitkräfte der Ukraine sollen das Zentrum von Donezk massiv beschossen haben. Das teilte die DVR-Vertretung der Gemeinsamen Stelle für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen mit. In der Erklärung heißt es:

"Ein Geschoss schlug in der Schtschorsa-Straße ein, wo sich die Wasserversorgungsanlage befindet, die der Feind aus irgendeinem Grund ständig angreift."

Die ukrainischen Streitkräfte beschießen die Donezker Stadtteile Kijewski und Kuibyschewski mit 152- und 155-Millimeter-Artillerie. Jüngst seien etwa 50 Geschosse auf die Stadt abgefeuert worden, sagte der Offizier der DVR-Volksmiliz Andrei Bajewski. Zwei Zivilisten seien im Kijewski-Stadtteil von Donezk verwundet worden. Auf den Fotos, die die DVR-Vertretung veröffentlichte, sind die Schäden bei der Wasserversorgungsanlage zu sehen.
14:39 Uhr

Russische Streitkräfte vereitelten ukrainischen Versuch, einen Übergang über den Fluss Scherebez bei Krasny Liman zu erzwingen

Am Frontabschnitt bei Krasny Liman versuchten Einheiten der ukrainischen Truppen erfolglos, den Fluss Scherebez in der Gegend um Makejewka und Raigorodka in der Volksrepublik Lugansk zu überwinden. Laut dem russischen Verteidigungsministerium vereitelte konzentriertes Feuer der russischen Raketentruppen und Artillerie alle Versuche der ukrainischen Kämpfer, den Fluss zu überqueren.
14:46 Uhr

Verteidigungsministerium: Alle Angriffe der ukrainischen Streitkräfte bei Kupjansk zurückgeschlagen

Die russischen Streitkräfte haben alle Angriffe der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Kupjansk zurückgeschlagen, die feindlichen Verluste beliefen sich auf mehr als 40 Kämpfer, teilte das russische Verteidigungsministerium am Montag mit:

"In Richtung Kupjansk unternahm der Feind mit den Kräften von vier taktischen Gruppen erfolglose Angriffsversuche in Richtung der Siedlungen Kislowka, Tabajewka im Gebiet Charkow und Kusemowka. Alle Angriffe der ukrainischen Einheiten wurden zurückgeschlagen. Der Feind erlitt Verluste von mehr als 40 ukrainischen Soldaten, fünf Panzern, vier gepanzerten Kampffahrzeugen und 15 Fahrzeugen."
14:58 Uhr

Russische Luftabwehr: Sechs HIMARS-Geschosse, drei HARM-Raketen und eine Totschka-U-Rakete abgeschossen

Nach Angaben im täglichen Briefing sollen die russischen Luftstreitkräfte ein ukrainisches Kampfflugzeug vom Typ MiG-29 in der Nähe des Dorfes Belaja Kriniza, Gebiet Cherson vernichtet haben. In den vergangenen 24 Stunden seien sechs Drohnen in den Volksrepubliken Lugansk und Donezk sowie im Gebiet Cherson zerstört worden. Außerdem seien sechs Geschosse aus amerikanischen Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystemen vom Typ HIMARS im Gebiet Cherson sowie drei HARM-Raketen in der Nähe der Siedlung Antonowka im Gebiet Cherson abgeschossen worden. Des Weiteren sei eine ballistische Rakete vom Typ Totschka-U über dem Dorf Wesjoloje im Gebiet Cherson vernichtet worden.
15:04 Uhr

Medwedew zu Angriffen auf die Ukraine: Erste Folge angespielt, weitere folgen

Dmitri Medwedew kommentierte die Angriffe auf die Ukraine auf seinem Telegram-Kanal. Der Stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates schrieb:

"Die erste Folge wurde bereits gespielt. Es wird weitere geben."

Außerdem äußerte er als seine – wie er betonte – "persönliche Meinung", dass die "Demontage" des derzeitigen Regimes in Kiew notwendig sei:

"Der ukrainische Staat in seiner derzeitigen Form mit einem nazistischen politischen Regime wird eine ständige, direkte und eindeutige Bedrohung für Russland darstellen. Daher sollte das Ziel unserer zukünftigen Aktionen neben dem Schutz unserer Bevölkerung und dem Schutz der Grenzen des Landes meiner Meinung nach die vollständige Demontage des ukrainischen Regimes sein."
15:21 Uhr

Fünf ukrainische Gebiete ohne Stromversorgung - Staatsdienste des Landes

Der ukrainische Katastrophenschutz meldet, dass nach dem Beschuss ukrainischen Territoriums die Stromversorgung in den Gebieten Poltawa, Lwow, Sumy und Charkow ausgefallen ist. Dazu merkte die Behörde an:

"Die Stromversorgung ist in den folgenden fünf Gebieten nicht gewährleistet: Lwow, Poltawa, Sumy, Charkow und Ternopol. Die Stromversorgung im Rest der Ukraine ist teilweise unterbrochen."
15:35 Uhr

Russische Streitkräfte nehmen ukrainische Artillerieeinheiten ins Visier

Russische Truppen haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums gezielt ukrainische Artillerieeinheiten in ihren Feuerstellungen und mehrere ukrainische Munitions- und Treibstoffdepots unter Beschuss genommen. Die Behörde berichtete:

"Durch Angriffe der taktischen und militärischen Luftfahrt, der Raketentruppen und der Artillerie wurden sechs Kontrollpunkte der ukrainischen Truppen in den Ortschaften Werchnekamenskoje, Bachmutskoje, Artjomowsk und Ugledar in der Volksrepublik Donezk, Pawlowka im Gebiet Saporoschje und Blagodarowka im Gebiet Nikolajew sowie 52 Artillerieeinheiten in ihren Feuerstellungen, sowie Personal und Militärtechnik in 143 Gebieten unter Beschuss genommen."

"Fünf Munitions-, Raketen- und Artilleriewaffendepots wurden in den Gegenden bei Sewersk, Awdejewka und Schewtschenko in der Volksrepublik Donezk, bei Nowoalexandrowka im Gebiet Saporoschje und bei Beresnewatoje im Gebiet Nikolajew zerstört. In den Bezirken Dnepropetrowsk und Pawlograd im Gebiet Dnepropetrowsk wurden zwei Treibstofflager für Militärgerät der ukrainischen Truppen eliminiert."
18:35 Uhr

Putin: Während der Teilmobilmachung kam es zu Verwirrungen und Fehlern

Der russische Präsident Wladimir Putin hat darauf hingewiesen, dass es während der Teilmobilmachung zu Schlampereien gekommen wäre. Bei einem Treffen mit den gewählten Oberhäuptern der Subjekte der Russischen Föderation kritisierte er den Verlauf der Teilmobilmachung mit den Worten:

"Wir haben hier leider genug Unübersichtlichkeit."

Der Präsident wies darauf hin, dass dies auch in anderen Bereichen häufig vorkomme, aber wenn sich die Regierung nicht darum gekümmert hätte, wären die Probleme, die sich anscheinend seit geraumer Zeit angesammelt haben, niemals sichtbar geworden. Dies sei ein guter Grund, sich mit all diesen Fragen zu befassen.
18:53 Uhr

Ukraine meldet neue Explosionen in Krementschug und Kriwoj Rog

Erneute Explosionen haben nach Angaben des ukrainischen Rada-Abgeordneten Alexei Gontscharenko in den Städten Krementschug des Gebiets Poltawa und Kriwoj Rog des Gebiets Dnepropetrowsk stattgefunden. In seinem Telegram-Kanal schrieb Gontscharenko: "Explosionen in Krementschug! Die Luftabwehr arbeitet."

Die Heimatstadt des gegenwärtigen ukrainischen Präsidenten Kriwoj Rog sei indessen dem Abgeordneten zufolge von Kamikaze-Drohnen angegriffen worden.

Die Explosionen in Krementschug wurden auch vom Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Poltawa Dmitri Lunin gegenüber ukrainischen Nachrichtenagenturen bestätigt. Die ukrainische Luftabwehr habe dabei zwei Raketen abgeschossen. Der Verwaltungschef des Gebiets Dnepropetrowsk Oleksandr Wilkul berichtete von einem Drohnenangriff auf Kriwoj Rog.

Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt, dass am Montag massive Raketenangriffe gegen ukrainische Infrastrukturobjekte unternommen wurden. Er begründete dies mit dem Anschlag auf die Krimbrücke, mit dem sich die Ukraine auf das Niveau von Terrorgruppierungen begeben habe.
21:32 Uhr

Erneuter ukrainischer Beschuss des Gebiets Kursk

Mindestens zwei Zivilisten sind in der Ortschaft Tjotkino im russischen Gebiet Kursk verletzt worden, nachdem ein Wohnhaus durch ukrainischen Artilleriebeschuss in Flammen aufgegangen war. Dies berichtete der Gouverneur der Region, Roman Starowojt. Er veröffentlichte Aufnahmen der Zerstörungen und schrieb:

"Vonseiten der Ukraine wurde das Gebiet der Destillerie beschossen. Sechs Treffer wurden gemeldet. In einem zweistöckigen Wohnhaus entstand ein starker Brand. Nach vorläufigen Angaben wurden zwei Personen verletzt, die beide ins Krankenhaus eingeliefert wurden: Ein Mann erlitt Splitterverletzungen, eine Frau Brandwunden. Alle Rettungsdienste sind vor Ort und die Feuerwehr bekämpft das Feuer."
22:02 Uhr

Indien besorgt über Eskalation in der Ukraine

Indien ist über die Eskalation des Konflikts in der Ukraine besorgt und vertritt die Ansicht, dass diese Entwicklung in niemandes Interesse sei. Dies geht aus der Erklärung des offiziellen Sprechers des indischen Außenministeriums, Arindam Bagchi, hervor. Darin heißt es:

"Indien ist über die Eskalation des Konflikts in der Ukraine, darunter über Anschläge gegen die Infrastruktur und den Tod von Zivilisten tief besorgt. Wir wiederholen, dass eine Eskalation der Kampfhandlungen den Interessen von keiner Seite entspricht. Wir rufen zu einer unverzüglichen Einstellung der Kampfhandlungen auf und einer umgehenden Rückkehr auf den Weg der Diplomatie und des Dialogs."

Die Erklärung betonte, dass Indien sich seit dem Beginn des Konflikts an die Prinzipien der UN-Charta halte und bereit sei, alle Bemühungen um eine Deeskalation zu unterstützen.
22:29 Uhr

DVR: 19 Verwundete und eine Tote durch ukrainischen Beschuss

Am Montag hat das ukrainische Militär 204 Artilleriegeschosse im Kaliber 155 und 152 Millimeter sowie Raketen von BM-21-Raketenwerfern aus auf das Gebiet der Donezker Volksrepublik abgeschossen. Dies meldete die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination auf Telegram. Angaben der Behörden zufolge kam beim Beschuss eine Zivilistin ums Leben, während 19 weitere Personen verwundet wurden:

"Nach dem Stand von 22:00 am 10. Oktober 2022 beträgt die Gesamtzahl an Opfern durch Angriffe der bewaffneten Verbände der Ukraine unter Zivilpersonen 20 Personen (1 Tote, 19 Verwundete). Die Angaben sind vorläufig."

Bei der Toten handele es sich um eine Frau des Jahrgangs 1966 aus der Stadt Gorlowka. Neben ihr wurde in dieser Stadt ein Mann des Jahrgangs 1960 verwundet. Zwei weitere Männer erlitten Verwundungen beim Beschuss der Stadt Makejewka. In der Stadt Jassinowataja wurden drei Männer, drei Frauen sowie zwei Kinder – ein Junge des Jahrgangs 2013 und ein Mädchen des Jahrgangs 2005 verwundet.