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18:05 Uhr

Saporoschje-Beamter: Etwa 5.000 polnische Söldner an der Frontlinie bei Saporoschje

Die Zahl der polnischen Söldner an der Frontlinie in Saporoschje beläuft sich auf bis zu 5.000. Darauf wies das Mitglied des Hauptrates der Gebietsverwaltung Saporoschje, Wladimir Rogow, am Sonntag gegenüber dem Radiosender Komsomolskaja Prawda hin.

"Wenn wir über Polen sprechen, so sind die Polen wahrscheinlich zahlenmäßig dominierend, es gibt mehrere Tausend von ihnen in Saporoschje."

"Natürlich stehen sie nicht an der Front, das heißt nur an den wichtigsten und notwendigsten Abschnitten der Kontaktlinie, der Frontlinie, aber dennoch beläuft sich ihre Zahl nach verschiedenen Schätzungen bereits auf bis zu 5.000 Menschen im Gebiet Saporoschje."
19:50 Uhr

Russische Truppen schlagen Angriffe der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Lugansk zurück

Die russischen Streitkräfte haben Angriffe der ukrainischen Streitkräfte in mehreren Siedlungen in Richtung Lugansk abgewehrt. Dabei wurden über 120 Soldaten und drei Panzer des Feindes eliminiert. Das verkündete Generalleutnant Igor Konaschenkow, der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, am Sonntag.

"In Richtung Lugansk wurden feindliche Angriffe in den Gegenden um Werchnekamenka und Belogorowka in der Volksrepublik Lugansk, Spornoje, Berestowoje, Jakowlewka, Soledar, Artjomowsk und Saizewo in der Volksrepublik Donezk zurückgeschlagen. Über 120 ukrainische Soldaten, drei Panzer, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge und elf Fahrzeuge wurden zerstört."
22:00 Uhr

Befehlshaber der ukrainischen Streitkräfte Saluschnyj trägt Nazi-Symbole

Der Chef-Kommandant der ukrainischen Armee, Walerij Saluschnyj, trägt ein mit einem Hakenkreuz verziertes Armband. Das geht aus einem von ihm selbst veröffentlichten Twitter-Foto hervor.

Zwar wurde das Bild am 6. Oktober gepostet, aufgefallen ist der Internet-Community dieses Detail offenbar erst am Samstag. Bei der Vergrößerung des Salyschny-Fotos mit einem Fotobearbeitungsprogramm ist das Nazi-Symbol deutlich erkennbar.

Auf Twitter schrieb Saluschnyj:

"In unserem Land findet ein Kampf statt, wie ihn die Welt seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen hat. Wir haben kein Recht, diesen Krieg auf unsere Kinder zu übertragen. Der Feind muss hier und jetzt vernichtet werden. Und wir können es schaffen."

Es ist nicht das erste Mal, dass ukrainische Offizielle auf höchster Ebene entweder selbst Symbolik mit Bezug zum Dritten Reich tragen oder die Nutzung dieser Symbole in ihrer Nähe tolerieren. Saluschny gilt in der Ukraine und im Westen als populärer General mit politischen Ambitionen. Das US-Magazin Time hat Saluschnyj vor Kurzem eine Titelstory gewidmet. Auf Twitter hat er 157.000 Abonnenten.
07:01 Uhr

Offiziere des ukrainischen Militärgeheimdienstes im Gebiet Cherson festgenommen

Zwei Offiziere der Hauptdirektion des Nachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums (GUR) wurden bei Andrejewsk im Gebiet Cherson gefangen genommen. Das teilte Kirill Stremoussow, stellvertretender Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebietes, laut TASS mit.

"Zwei GUR-Offiziere sind bei Andrejewsk gefangen genommen worden. Die Veröffentlichung eines Videos des Verhörs wird erwartet."

Nach Angaben von Stremoussow wurde ein Angriff des ukrainischen Militärs in Richtung des Dorfes Borosenskoje vereitelt, wobei die ukrainische Seite mehrere gepanzerte Fahrzeuge verlor.

Zuvor hatte Generalleutnant Igor Konaschenkow, der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, erklärt, das russische Militär habe einen Versuch vereitelt, ukrainische Truppen bei Nowaja Kamenka im Gebiet Cherson zu konzentrieren. Außerdem hätten die russischen Streitkräfte Angriffe von zwei motorisierten Infanteriekompanien der ukrainischen Streitkräfte bei Andrejewsk zurückgeschlagen.
07:39 Uhr

Minsk: Ukrainische Truppen sprengen Grenzbrücken und verminen Straßen und Eisenbahnlinien

Kiew konzentriert sich auf den Ausbau der Deckung der Staatsgrenze zu Weißrussland. Zu diesem Zweck seien die Straßen- und Eisenbahngrenzwege vollständig vermint worden, verkündete der Vorsitzende des staatlichen Grenzkomitees Weißrusslands Anatoli Lappo. Er erklärte laut TASS:

"Die Bemühungen der ukrainischen Seite zielen darauf ab, den Schutz der Staatsgrenze zu erhöhen."

"Bis heute sind fast alle Grenzbrücken gesprengt sowie die Straßen- und Eisenbahngrenzwege vollständig vermint worden."

Lappo wies auch darauf hin, dass die ukrainischen Sicherheitskräfte "Panzerabwehrminen in drei Reihen auf die Straßen legen". Dem hochrangigen Grenzschutzbeamten zufolge seien auf ukrainischer Seite "nicht die Grenzsoldaten an der Grenze im Einsatz, sondern die Territorialverteidigung".

Anfang Oktober wies der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko darauf hin, dass die Ukraine über eine mögliche Beteiligung seines Landes an den Kampfhandlungen besorgt sei, und entsandt selbst eine Gruppe rund 15.000 Soldaten an die Grenze der Republik, um ihren Schutz zu verstärken.
08:08 Uhr

Saporoschje-Behörden berichten über Kiews Vorbereitung einer Offensive

Das Kiewer Regime hat mit ideologischen und informativen Vorbereitungen einer Offensive im Gebiet Saporoschje begonnen. Diese könnte kurz bevorstehen, sagte das Mitglied des Hauptrates der Gebietsverwaltung von Saporoschje Wladimir Rogow. Er erklärte gegenüber RIA Nowosti:

"Das Selenskij-Regime hat mit den ideologischen und informationellen Vorbereitungen für eine Offensive im Gebiet Saporoschje begonnen. Zusätzlich zur Zusammenziehung der Truppen an der Front werden nun massenweise Videos für westliche Zuschauer produziert, in denen erklärt wird, was das Gebiet Saporoschje ist und wie und warum es 'befreit' werden sollte. Dies geschieht eindeutig mit dem Ziel, mehr Waffen für ihre kriminellen Machenschaften zu erbetteln."

Ihm zufolge könnten die Kiewer Behörden beschließen, die Kampfhandlungen in naher Zukunft, das heißt in zwei oder höchstens drei Wochen, zu verschärfen.
09:03 Uhr

Volksrepublik Donezk: Fünf verletzte Zivilisten innerhalb von 24 Stunden nach Beschuss durch ukrainisches Militär

In der Volksrepublik Donezk (DVR) wurden innerhalb von 24 Stunden fünf Zivilisten durch den Beschuss ukrainischer Truppen verwundet. Das teilte das Hauptquartier der DVR-Territorialverteidigung mit. In einer Erklärung auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"Fünf Zivilisten wurden innerhalb eines Tages auf dem Gebiet der DVR verwundet. In den vergangenen 24 Stunden, von 08.00 Uhr am 9. Oktober bis 08.00 Uhr am 10. Oktober, wurden fünf Menschen durch den Beschuss der ukrainischen bewaffneten Formationen auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk verletzt."
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Explosionen in Kiew und anderen Städten der Ukraine werden am Morgen des 10. Oktober gemeldet. Allem Anschein nach sind Bodenziel-Lenkflugkörper der russischen Streitkräfte unter anderem nahe des SBU-Sitzes und der Präsidialbüros von Selenskij eingeschlagen.…
Nach bisher nur von den ukrainischen Medien bestätigten Daten, die von der gesellschaftlichen russischen Nachrichtenagentur Readowka zitiert werden, wurde der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij aus Kiew evakuiert und in einen "hochgeheimen Bunker" im Westen der Ukraine verbracht.
10:41 Uhr

Behörden des Gebiets Cherson: Angriffe der ukrainischen Streitkräfte abgewehrt

Alle Angriffe der ukrainischen Truppen im Gebiet Cherson seien zurückgeschlagen worden, ihre Offensive sei zum Stillstand gekommen. Die teilte laut RIA Nowosti Kirill Stremoussow, der stellvertretende Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebietes mit. Die Nachrichtenagentur zitiert ihn:

"Die Nazis versuchten anzugreifen. Ihre Angriffe wurden alle abgewehrt. Alles ist zum Stillstand gekommen: Einige wurden getötet, einige wurden gefangen genommen. In Cherson gibt es keine Panik. Wir sind vor Ort, egal was irgendjemand sagt, wir arbeiten weiter."
10:57 Uhr

EU-Kommissar flüchtet nach Luftangriffsalarm in Kiew in einen Luftschutzkeller

Der EU-Kommissar für Rechtsfragen in Kiew, Didier Reynders, hat mitgeteilt, er habe sich nach einem Luftangriffsalarm in einen Schutzraum begeben müssen. Er erklärte laut Radiosputnik:

"Heute Morgen gab es um sechs Uhr einen Alarm, um acht Uhr ertönten die ersten Explosionen, wir wurden gebeten, mit dem Personal und anderen Gästen in die unterirdischen Räume des Hotels hinunterzugehen."

Er wies auch darauf hin, dass er sicher sei – er werde von ukrainischen Sicherheitskräften und Sonderdiensten des EU-Büros in Kiew bewacht.

Die russische Seite hat sich zu den gemeldeten Angriffen noch nicht geäußert.
11:22 Uhr

Bürgermeister von Charkow meldet totalen Stromausfall in der Stadt

Der Bürgermeister der Stadt Charkow Igor Terechow hat mitgeteilt, dass es in seiner Stadt keinen Strom gebe. Er erklärte laut RIA Nowosti:

"Jetzt ist die Stadt Charkow völlig energielos. Es gibt keinen Strom, keine Wasserversorgung, wir haben die U-Bahn komplett stillgelegt."

Auch in Lwow kam es Medienberichten zufolge zu einem Energiekollaps, in einem Teil der Stadt gibt es keinen Strom, auch die städtischen Heiz- und Kraftwerke würden nicht funktionieren.
11:33 Uhr

Ukrainischer Offizier: Armee fehlt es an Ausbildern – alle sind an der Front, verwundet oder tot

Die ukrainischen Streitkräfte hätten einen Mangel an ukrainischen Ausbildern. Darauf wies der ukrainische Offizier Alexei Oleksjuk gegenüber der New York Times hin.

Die Zeitung wies darauf hin, dass dieses Problem trotz des "Zustroms junger Männer, die darauf warten, an der Reihe zu sein, um in die Armee einzutreten", eine wichtige Rolle spiele und zitierte Oleksjuk:

"Alle ukrainischen Ausbilder sind an der Front, verwundet oder tot."

Die Zeitung sprach auch mit dem pensionierten US-Colonel Andrew Melbourne, der in die Ukraine kam und einen fünftägigen Kurs zur Ausbildung des örtlichen Militärs entwickelte. Dazu erklärte das Blatt:

"Melbourne gibt zu, dass eine Woche hoffnungslos zu kurz ist, um sich auf einen Kampf vorzubereiten, aber er glaubt, dass es besser ist als nichts."