Wir schreiben den 21. Dezember 2025 und es geht sprichwörtlich dem Ende entgegen. Metamorphorisch beständig mit fest rot-grünem Schritt und einem ordentlichen Schlag schwarz. In 22 Jahren Bandgeschichte ist es uns selten so schwer gefallen wie dieses und letztes Jahr euch unbeschwert und sorglos wie viele andere Künstler, Bands und Gruppen es tun, ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr zu wünschen.
Es ist zwar durchaus äußerst bemerkenswert wie sich nun auch so langsam die letzten einfältigen Tölpel illustrativ aber in frecher, selbstgefälliger Weise völlig erstaunt über die Vorkommnisse der letzten Monate und Jahre zu wundern beginnen, obwohl es massig Vorzeichen sowie aufgeweckte Leute gab, die lange vorher schon vieles angemahnt und vorausgesagt haben und das zum Teil seit Jahrzehnten, aber der große Aufschrei ließ erschreckenderweise immer noch auf sich warten! Man verfolgt die Geschehnisse der Welt aber vor allem auch in Deutschland einigermaßen fassungslos und wundert sich, in welchen negativ rückwärtsgewandten Science-Fiction Streifen man wie ein unliebsamer Straßenköter hineingeprügelt wurde. Wenn es nicht bittere Realität wäre die jeden früher oder später trifft und einholt, könnte man fast schon herzhaft darüber lachen. Alles ist extrem teuer geworden und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht, man stößt immer wieder widersinnige Debatten übers Gendern, Migration, LGBTQ und noch weitaus größere Absurditäten an, alimentiert Länder ohne Sinn und Verstand, man feiert sich selbst im Kreise tanzend während viele Landsleute Flaschen sammeln und trockenes Brot fressen, mit eben jener Migration und linker Ideologie als Heilsbringer angepriesen und alles was noch einigermaßen "normal" denkt wird im besten Fall als antiquiert abgestempelt.
Selbst im Punk gibt es mittlerweile höchst abstruse Bestrebungen die einen völlig geistlos zurücklassen.
War früher Punk und Oi! doch der trotzige Gegenpol zum festgefahrenen Mainstream und Establishment, ist man heute nur noch williger Steigbügelhalter des Staates, pilgert gebückt zur Impfung, lässt sich für Demos bezahlen und macht alles blind mit. Das alles und noch viel mehr muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.
Nicht ganz ungetrübt dessen haben wir es uns nicht nehmen lassen dieses Jahr verstärkt mit Fleiß, Talent und Tatendrang aluhutlos den widrigen Begebenheiten zu trotzen und sind anstatt mit einem langen Gesicht vor die Glotze zu hocken mit frischem Geist und freien Atemwegen bestens motiviert ans musikalische Werk und auf die Straße geschritten. Wir sind durch Geschehnisse und Erfahrungen am eigenen Leib und auch Seele Lichtjahre davon entfernt nochmal diese unbeschwerte "Sauf-Oi!-Punk" Kapelle wie noch 2004 zu sein und wer bei Platten wie "Auf dem Abstellgleis" oder "Endlich 18" schon geröchelt oder gekotzt hat, wird uns mit Sicherheit bei weiterem Verfolgen unseres Schaffens nicht ins Herz schließen aber euer Hass macht uns bekanntlich stark und wir können auch nicht anders! Unsere brandneue Platte "Ist das noch Oi!?" hat den Nerv der Zeit getroffen und eingeschlagen wie eine Bombe!
Wer jetzt noch nicht erkannt hat wes geistiges Kind uns führt, in welche Richtung es geht und was das für Konsequenzen für die jetzigen Generationen, aber vor allem für unsere Kinder und Kindeskinder hat, soll weiter desinteressiert seine eigene unbedarfte Dummheit feiern und seinen Charakter so kläglich wie unser Proberaum-Christbaum mit Ignoranz und Feigheit füttern.
Fest steht allerdings wie in Stein gemeißelt, ein schlechter Ruf ist durch nichts zu ersetzen!
Wir ziehen gerade in diesen Zeiten unser Ding durch und bleiben verlässlich anachronistisch altmodisch und wünschen euch trotz allem weiße Weihnachten, ein besinnliches Fest und geruhsame Feiertage!
Es ist zwar durchaus äußerst bemerkenswert wie sich nun auch so langsam die letzten einfältigen Tölpel illustrativ aber in frecher, selbstgefälliger Weise völlig erstaunt über die Vorkommnisse der letzten Monate und Jahre zu wundern beginnen, obwohl es massig Vorzeichen sowie aufgeweckte Leute gab, die lange vorher schon vieles angemahnt und vorausgesagt haben und das zum Teil seit Jahrzehnten, aber der große Aufschrei ließ erschreckenderweise immer noch auf sich warten! Man verfolgt die Geschehnisse der Welt aber vor allem auch in Deutschland einigermaßen fassungslos und wundert sich, in welchen negativ rückwärtsgewandten Science-Fiction Streifen man wie ein unliebsamer Straßenköter hineingeprügelt wurde. Wenn es nicht bittere Realität wäre die jeden früher oder später trifft und einholt, könnte man fast schon herzhaft darüber lachen. Alles ist extrem teuer geworden und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht, man stößt immer wieder widersinnige Debatten übers Gendern, Migration, LGBTQ und noch weitaus größere Absurditäten an, alimentiert Länder ohne Sinn und Verstand, man feiert sich selbst im Kreise tanzend während viele Landsleute Flaschen sammeln und trockenes Brot fressen, mit eben jener Migration und linker Ideologie als Heilsbringer angepriesen und alles was noch einigermaßen "normal" denkt wird im besten Fall als antiquiert abgestempelt.
Selbst im Punk gibt es mittlerweile höchst abstruse Bestrebungen die einen völlig geistlos zurücklassen.
War früher Punk und Oi! doch der trotzige Gegenpol zum festgefahrenen Mainstream und Establishment, ist man heute nur noch williger Steigbügelhalter des Staates, pilgert gebückt zur Impfung, lässt sich für Demos bezahlen und macht alles blind mit. Das alles und noch viel mehr muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.
Nicht ganz ungetrübt dessen haben wir es uns nicht nehmen lassen dieses Jahr verstärkt mit Fleiß, Talent und Tatendrang aluhutlos den widrigen Begebenheiten zu trotzen und sind anstatt mit einem langen Gesicht vor die Glotze zu hocken mit frischem Geist und freien Atemwegen bestens motiviert ans musikalische Werk und auf die Straße geschritten. Wir sind durch Geschehnisse und Erfahrungen am eigenen Leib und auch Seele Lichtjahre davon entfernt nochmal diese unbeschwerte "Sauf-Oi!-Punk" Kapelle wie noch 2004 zu sein und wer bei Platten wie "Auf dem Abstellgleis" oder "Endlich 18" schon geröchelt oder gekotzt hat, wird uns mit Sicherheit bei weiterem Verfolgen unseres Schaffens nicht ins Herz schließen aber euer Hass macht uns bekanntlich stark und wir können auch nicht anders! Unsere brandneue Platte "Ist das noch Oi!?" hat den Nerv der Zeit getroffen und eingeschlagen wie eine Bombe!
Wer jetzt noch nicht erkannt hat wes geistiges Kind uns führt, in welche Richtung es geht und was das für Konsequenzen für die jetzigen Generationen, aber vor allem für unsere Kinder und Kindeskinder hat, soll weiter desinteressiert seine eigene unbedarfte Dummheit feiern und seinen Charakter so kläglich wie unser Proberaum-Christbaum mit Ignoranz und Feigheit füttern.
Fest steht allerdings wie in Stein gemeißelt, ein schlechter Ruf ist durch nichts zu ersetzen!
Wir ziehen gerade in diesen Zeiten unser Ding durch und bleiben verlässlich anachronistisch altmodisch und wünschen euch trotz allem weiße Weihnachten, ein besinnliches Fest und geruhsame Feiertage!
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Lieber Mond, du hast es schwer, hast allen Grund zur Klage. Du bist nur zwölf mal voll im Jahr, wir sind es alle Tage.
Alkohol, du edler Geist, wie oft du mich zu Boden reißt, reißt du mich noch zehn Mal nieder, wir stehen auf und trinken wieder.
Auf das Ende der Regierung, auf ein neues Jahr und kommt gut rüber! Hicks und Oi!
Alkohol, du edler Geist, wie oft du mich zu Boden reißt, reißt du mich noch zehn Mal nieder, wir stehen auf und trinken wieder.
Auf das Ende der Regierung, auf ein neues Jahr und kommt gut rüber! Hicks und Oi!
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Eine beispiellose Metamorphose vom Land der Dichter und Denker in eine Bananenrepublik sondergleichen.
Einige Tage sind nun schon ins Land gezogen seit dem unsinnigen linken Anschlag auf die Berliner Stromversorgung und noch immer herrscht planloses Chaos, in vielen Heimen bittere Kälte und Hoffnungslosigkeit. Man fühlt sich quälend direkt ans Ahrtal erinnert. Für die ganze Welt sind deutsche Ressourcen schier unerschöpflich, Hilfe wird in allen Bereichen in wenigen Stunden bereitgestellt aber für die Bevölkerung im eigenen Land gibt es nur warme Worte in einer kalten Zeit. Das Krisenmanagement der deutschen Politik Tage danach ist auch hier wieder einmal die Blamage schlechthin. Man könnte herzhaft darüber lachen, wenn es nicht derart traurig wäre. Während zahlreiche Asylbewerber bereits kurz nach dem Vorfall umziehen duften und ins Warme verbracht wurden, warten Alte und Kranke bis heute vergeblich auf vergleichbare Hilfe. Diese beispiellose Tatenlosigkeit gegenüber den eigenen Bürgern in jeder Krise ist eine Farce und einfach nur beschämend. Ob mit oder ohne Migrationshintergrund, wer hier arbeitet und Steuern zahlt ist der Arsch, füttert die halbe Welt durch und gerät bei einer eigenen Notlage immer ins Hintertreffen, während Messerstecher und Vergewaltiger seit Jahrzehnten hofiert, gepudert und gebauchpinselt werden!
Auch die Berichterstattung in den Medien ist ein ums andere Mal unverändert verheerend. Links eigentlich gut, Rechts immer schlecht. Durch jahrelange Verharmlosung der extremen Linken wurden eben jene Strukturen geschaffen die einem jetzt auf die Füße fallen. Ein Statement gegen Rechts zu setzen erfordert keinen Mut, keine Intelligenz, keine Überwindung, es erfordert einfach nichts! Es macht einen in der heutigen Zeit einfach nur unbeschreiblich lächerlich, denn wer mit offenen Augen durch dieses Land und vor allem durch die Städte geht, sieht auch ohne Brille was hier die wahren Probleme sind!
Es wird Zeit, dass sich hier grundlegend etwas ändert, in der öffentlichen Meinung, in Sachen Mut wieder den Mund aufzumachen, zu sagen was einem nicht passt und vor allem von elementarer Wichtigkeit, dass die stille Mehrheit endlich ihr Schweigen bricht!
Auch wenn sie es nicht vermuten, wir sind die Guten!
Einige Tage sind nun schon ins Land gezogen seit dem unsinnigen linken Anschlag auf die Berliner Stromversorgung und noch immer herrscht planloses Chaos, in vielen Heimen bittere Kälte und Hoffnungslosigkeit. Man fühlt sich quälend direkt ans Ahrtal erinnert. Für die ganze Welt sind deutsche Ressourcen schier unerschöpflich, Hilfe wird in allen Bereichen in wenigen Stunden bereitgestellt aber für die Bevölkerung im eigenen Land gibt es nur warme Worte in einer kalten Zeit. Das Krisenmanagement der deutschen Politik Tage danach ist auch hier wieder einmal die Blamage schlechthin. Man könnte herzhaft darüber lachen, wenn es nicht derart traurig wäre. Während zahlreiche Asylbewerber bereits kurz nach dem Vorfall umziehen duften und ins Warme verbracht wurden, warten Alte und Kranke bis heute vergeblich auf vergleichbare Hilfe. Diese beispiellose Tatenlosigkeit gegenüber den eigenen Bürgern in jeder Krise ist eine Farce und einfach nur beschämend. Ob mit oder ohne Migrationshintergrund, wer hier arbeitet und Steuern zahlt ist der Arsch, füttert die halbe Welt durch und gerät bei einer eigenen Notlage immer ins Hintertreffen, während Messerstecher und Vergewaltiger seit Jahrzehnten hofiert, gepudert und gebauchpinselt werden!
Auch die Berichterstattung in den Medien ist ein ums andere Mal unverändert verheerend. Links eigentlich gut, Rechts immer schlecht. Durch jahrelange Verharmlosung der extremen Linken wurden eben jene Strukturen geschaffen die einem jetzt auf die Füße fallen. Ein Statement gegen Rechts zu setzen erfordert keinen Mut, keine Intelligenz, keine Überwindung, es erfordert einfach nichts! Es macht einen in der heutigen Zeit einfach nur unbeschreiblich lächerlich, denn wer mit offenen Augen durch dieses Land und vor allem durch die Städte geht, sieht auch ohne Brille was hier die wahren Probleme sind!
Es wird Zeit, dass sich hier grundlegend etwas ändert, in der öffentlichen Meinung, in Sachen Mut wieder den Mund aufzumachen, zu sagen was einem nicht passt und vor allem von elementarer Wichtigkeit, dass die stille Mehrheit endlich ihr Schweigen bricht!
Auch wenn sie es nicht vermuten, wir sind die Guten!
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Forwarded from Miesling News
CD Rezension
Prolligans
„Ist das noch Oi! ?“
Erschienen bei: Oldschool-Records
Keine 3 Jahre hat es gedauert, bis die Ayurvedische Glatzenkombo aus dem Erzkatholischen Allgäu ihre neue Lichtscheibe dem sexistischen Pöbel vor die Füße wirft.
Nach der „Endlich 18“ Scheibe, fragen die Karohemden: „Ist das noch Oi! ?“.
Noch in der besinnlichen Julzeit 2025 erschienen, liegt ein (im Besten Sinne Oldschool) Jewelcase vor. Oldschool ist auch die Tatsache, das die Stiefelträger erneut und immer noch ihre Kahlrasierten Schädel in die Kamera gehalten haben, um sich für das (wieder) mit Stacheldraht begrenzte Frontcover ablichten zu lassen. Zeigt doch heute kaum noch ein Künstler der Gegenkultur sein Gesicht. Das ist auch wieder Oldschool und basiert, um mal ein neues Wort zu verwenden.
Ein inzwischen klassisches Beiheft mit 16 Seiten ist wie das Cover in einem Grauton gehalten. Als Wasserzeichen sind Bilder der Bandmitglieder hinterlegt, und der Stacheldraht zieht sich auch durch das Beiheft. Auf der Vorletzten Seite gibt es eine Collage von Band, Weibsvolk und drumherum. Zuletzt gibt es eine Stellungnahme der Band mit der Überschrift:
„Oi! ist unsere DNA“.
Auf dem Silberling werden 15 Tracks mit einer Spielzeit von guten 56 Minuten geboten.
Wenn wir „Einklang“ und „Ausklang“ abziehen, verbleiben 13 Lieder.
Die Texte dieser Lieder sind übrigens im Beiheft sehr gut nachzulesen, weil es endlich einmal mit den Kontrasten, einer Druckerei (in letzter Zeit), geklappt hat. So ist dann auch die Schriftgröße ausreichend. Es geht also doch.
Jetzt geht es vom Kühlschrank, mit Kaltgetränk, auf Luftgepolsterten Sohlen zum Abtaster um endlich der Frage nachzugehen:
„Ist das noch Oi! ?“.
Und gleich der 2. Track ist dann auch das Titellied. Hier wird in einem sauber gespielten Oi! und somit Skinheadrock, mit der degenerierten „Oi!“ und „Punk“ Szene welche inzwischen im Mainstream der real existierenden BRD hängen geblieben ist, abgerechnet.
Auch im Lied „Entschuldigung“ gibt es diesbezüglich noch einmal einen Seitenhieb, wobei nicht nur die Mainstreamszene ihr Fett abbekommt (Kenne aus der Vergangenheit im Reichshauptdorf auch so ein „Frühstückchen“…), sondern auch Gutmenschen und Politik.
Mit „Skins“ wird so manches Klischee auf das musikalische Korn genommen, und nicht mit Ironie gegeizt. Ja, die Themen liegen halt auf der Straße für eine basierte Band.
Mit „Türe auf, Türe zu“ nimmt man sich eines der schwersten Themen an: Kindesmissbrauch.
Aber man bekennt sich auch im Lied „Vaterland“ zu seiner Heimat und Abstammung.
Neben weiteren Gesellschaftskritischen Liedern, kommt auch das Markenzeichen der Spätzle mit Bratensoße Connaisseure naturgemäß nicht zu kurz: Spaß, Freu(n)de, Weiber und der damit verbundene Sexismus.
Wurden einem bei dieser Veröffentlichung zwar die Optik Weiblicher Attribute verweigert (Was bei der letzten Scheibe viele Freunde gefunden hatte), so werden sie doch zumindest in „All Clits are beautiful“ anschaulich besungen. Und zwar, der Fachmann wird es geahnt haben, als Cover eines berühmten 4Skins Songs.
Dafür gibt es fröhliche Literarische Erbauung mit dem vertonten Gedicht des Dichter unserer Nationalhymne, August Heinrich von Fallersleben: „Das Glas in der Rechten“. Wohlgelungen will euer treuer Freund und Erzähler meinen.
Auch „Rock 'n Proll“, lässt einem nach der Weise des „Way of Life“ richtig abfeiern.
Was ich noch bemerkenswert finde, ist das Lied „Oberst Klink“. Wird in diesem Lied doch eine Figur aus der TV Serie „Ein Käfig voller Helden“ (Im Original „Hogan’s Heroes“) besungen. Ist mal etwas völlig neues. Kann man mal machen, muss man aber nicht. Ist in dem Fall aber durchaus Lustig, auch wenn es das nicht sein sollte. Naja, ihr wisst schon…
Der Hörer bekommt also genau das, was er bei den Prolligans zu erwarten hat: Bekenntnis zu Deutschland, Politik- und Gesellschaftskritik, Sexismus und Way of Life. So wie es sich für eine Skinhead Band gehört. Eine saubere Mischung der Themen, so wie es halt auch im richtigen Leben ist. Man muss nicht zum Lachen in den Keller gehen.
1/2
Prolligans
„Ist das noch Oi! ?“
Erschienen bei: Oldschool-Records
Keine 3 Jahre hat es gedauert, bis die Ayurvedische Glatzenkombo aus dem Erzkatholischen Allgäu ihre neue Lichtscheibe dem sexistischen Pöbel vor die Füße wirft.
Nach der „Endlich 18“ Scheibe, fragen die Karohemden: „Ist das noch Oi! ?“.
Noch in der besinnlichen Julzeit 2025 erschienen, liegt ein (im Besten Sinne Oldschool) Jewelcase vor. Oldschool ist auch die Tatsache, das die Stiefelträger erneut und immer noch ihre Kahlrasierten Schädel in die Kamera gehalten haben, um sich für das (wieder) mit Stacheldraht begrenzte Frontcover ablichten zu lassen. Zeigt doch heute kaum noch ein Künstler der Gegenkultur sein Gesicht. Das ist auch wieder Oldschool und basiert, um mal ein neues Wort zu verwenden.
Ein inzwischen klassisches Beiheft mit 16 Seiten ist wie das Cover in einem Grauton gehalten. Als Wasserzeichen sind Bilder der Bandmitglieder hinterlegt, und der Stacheldraht zieht sich auch durch das Beiheft. Auf der Vorletzten Seite gibt es eine Collage von Band, Weibsvolk und drumherum. Zuletzt gibt es eine Stellungnahme der Band mit der Überschrift:
„Oi! ist unsere DNA“.
Auf dem Silberling werden 15 Tracks mit einer Spielzeit von guten 56 Minuten geboten.
Wenn wir „Einklang“ und „Ausklang“ abziehen, verbleiben 13 Lieder.
Die Texte dieser Lieder sind übrigens im Beiheft sehr gut nachzulesen, weil es endlich einmal mit den Kontrasten, einer Druckerei (in letzter Zeit), geklappt hat. So ist dann auch die Schriftgröße ausreichend. Es geht also doch.
Jetzt geht es vom Kühlschrank, mit Kaltgetränk, auf Luftgepolsterten Sohlen zum Abtaster um endlich der Frage nachzugehen:
„Ist das noch Oi! ?“.
Und gleich der 2. Track ist dann auch das Titellied. Hier wird in einem sauber gespielten Oi! und somit Skinheadrock, mit der degenerierten „Oi!“ und „Punk“ Szene welche inzwischen im Mainstream der real existierenden BRD hängen geblieben ist, abgerechnet.
Auch im Lied „Entschuldigung“ gibt es diesbezüglich noch einmal einen Seitenhieb, wobei nicht nur die Mainstreamszene ihr Fett abbekommt (Kenne aus der Vergangenheit im Reichshauptdorf auch so ein „Frühstückchen“…), sondern auch Gutmenschen und Politik.
Mit „Skins“ wird so manches Klischee auf das musikalische Korn genommen, und nicht mit Ironie gegeizt. Ja, die Themen liegen halt auf der Straße für eine basierte Band.
Mit „Türe auf, Türe zu“ nimmt man sich eines der schwersten Themen an: Kindesmissbrauch.
Aber man bekennt sich auch im Lied „Vaterland“ zu seiner Heimat und Abstammung.
Neben weiteren Gesellschaftskritischen Liedern, kommt auch das Markenzeichen der Spätzle mit Bratensoße Connaisseure naturgemäß nicht zu kurz: Spaß, Freu(n)de, Weiber und der damit verbundene Sexismus.
Wurden einem bei dieser Veröffentlichung zwar die Optik Weiblicher Attribute verweigert (Was bei der letzten Scheibe viele Freunde gefunden hatte), so werden sie doch zumindest in „All Clits are beautiful“ anschaulich besungen. Und zwar, der Fachmann wird es geahnt haben, als Cover eines berühmten 4Skins Songs.
Dafür gibt es fröhliche Literarische Erbauung mit dem vertonten Gedicht des Dichter unserer Nationalhymne, August Heinrich von Fallersleben: „Das Glas in der Rechten“. Wohlgelungen will euer treuer Freund und Erzähler meinen.
Auch „Rock 'n Proll“, lässt einem nach der Weise des „Way of Life“ richtig abfeiern.
Was ich noch bemerkenswert finde, ist das Lied „Oberst Klink“. Wird in diesem Lied doch eine Figur aus der TV Serie „Ein Käfig voller Helden“ (Im Original „Hogan’s Heroes“) besungen. Ist mal etwas völlig neues. Kann man mal machen, muss man aber nicht. Ist in dem Fall aber durchaus Lustig, auch wenn es das nicht sein sollte. Naja, ihr wisst schon…
Der Hörer bekommt also genau das, was er bei den Prolligans zu erwarten hat: Bekenntnis zu Deutschland, Politik- und Gesellschaftskritik, Sexismus und Way of Life. So wie es sich für eine Skinhead Band gehört. Eine saubere Mischung der Themen, so wie es halt auch im richtigen Leben ist. Man muss nicht zum Lachen in den Keller gehen.
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Forwarded from Miesling News
Und das alles mit herzerfrischenden Melodien. Und um die Frage des Albumtitel noch einmal aufzugreifen: „Ist das noch Oi! ?“?
Ja, das ist Zeitgemäßer Oi!. Der zu empfehlen ist, wenn man nicht unbedingt nur Manchesterhosen trägt. 😉
2/2
Nachrichten und Kommentierung zum Zeitgeschehen.
https://t.me/miesenews
Ja, das ist Zeitgemäßer Oi!. Der zu empfehlen ist, wenn man nicht unbedingt nur Manchesterhosen trägt. 😉
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