Oldschool Records
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Forwarded from Miesling News
CD Rezension
Brutal Attack
„Soar Raven Soar“
 
Erschienen bei: Oldschool-Records
 
Wir haben Herbst 2025 und endlich ist der musikalische „Adlertag“ angebrochen, allerdings ist es hier ein „Rabentag“ und der Pilot ist ein Engländer. Im Gegensatz zum August 1940 sitzen ein Engländer und Mannen der Achsenmächte zusammen in der Maschine, welche durch die Boxen der Zitadelle fliegt. Die Sirenen kündigen es nach Sekunden an: Endlich ist die neue Brutal Attack erschienen! „Soar Raven Soar“ (Steige Rabe Steige) ist nach über 3 Jahren des Bastelns endlich fertig geworden. Wurde aber auch mal Zeit…
Nach dem "goilen" Amuse-Bouche im Frühjahr 2025 in Form der EP (Single) „AFA“, war es wirklich an der Zeit, den Hunger nach gutem RAC endlich zu stillen.
Auch nach 45 Jahren des Bestehens von Brutal Attack, hat Ken nichts an Kraft verloren und ist so präsent wie eh und je. Und das er seit längerem gute Skinhead (Achsen) Musiker unter dem Dach von Brutal Attack vereint hat, unterstreicht nur diese Kraft und Spielfreude.
Erschienen sind die 10 neuen Lieder als Jewelcase und als „8-Panel Digipack mit 3D Pop Up und 2 Bonus Liedern“, welches auf 1000 Stück limitiert ist.
Bei den 2 Bonus Liedern handelt es sich um die beiden Songs „AFA“ (Cover von Menace) und „Antisocial“ (Cover von Skrewdriver) von der EP, die somit nun auch auf Lichtscheibe verfügbar sind.
Eurem treuen Freund und Erzähler liegen beide Versionen vor und nun wollen wir in die Besprechung gehen:
Passend zum Albumtitel fliegt auf dem Cover ein Rabe mit dem Thorshammer in den Fängen auf uns zu.
Die Grundfarbe von allem ist Schwarz. Auch das Beiheft mit 16 Seiten hat den Schwarzen Hintergrund. Dadurch kann man die Texte der Lieder sehr gut im Kontrast lesen. Dazu gibt es u.a. sehr schöne Zeichnungen eines Raben, der mal als „Bootboy“ mal als „Droogie“ zu sehen ist.
Bilder von der Band gibt es auch. Und mir ist aufgefallen (Das muss ich jetzt erwähnen!), das Broschi auf einem Bild sogar lächelt. Der Junge aus dem Pott überrascht mich immer wieder. 😉
Ken höchstpersönlich wendet sich mit der Überschrift „Welcome to Club 45!…“ auf der Rückseite des Beiheftes an die Hörer des Silberlings.
Der Silberling selbst erscheint in der Optik einer Schallfolie, was ich dieses Jahr schon ein mal bei einer Produktion aus dem Hause Oldschool gesehen habe, und richtig "goil" finde.
Hinter der Lichtscheibe im Inlay sehen wir ein Bild von Ian und Ken aus einer Zeit des Glorreichen Ansinnens. Dazu der Text: „This album is dedicated to my mentor, inspiration and great friend Ian Stuart“.
In soweit sind beide Erscheinungsformen des „Soar Raven Soar“ Albums identisch.
Das „8-Panel Digipack mit 3D Pop Up und 2 Bonus Liedern“ bietet dann noch etwas mehr, wie es die Beschreibung schon ausdrückt.
Der Besitzer einer solchen Ausgabe klappt das Digi auf und findet das Bühnenbild aus dem Beiheft der aktuellen Brutal Attack Besetzung auf zwei Seiten. Und wenn man nun diese beiden Seiten Aufklappt, hat man von Links nach Rechts: das 3D Pop Up mit dem Raben auf 2 Seiten. Das Beiheft eingeklebt auf einer Seite und ganz rechts die CD. Das macht schon was her!
Auf dem (fast identischen) Backcover findet man die Handschriftliche Limitierung. Und natürlich die Titelliste, incl. der beiden Bonus Lieder. Aber halt… und hier zwingt mich meine Chronistenpflicht dazu es zu erwähnen, ist den Verantwortlichen ein Fauxpas geschehen.
Die Reihenfolge in der Pressung entspricht leider nicht der Setliste auf dem Backcover. Das Bonus „AFA“ wurde auf der Setliste ganz vergessen, dafür „here for you“ zweimal erwähnt.
Das führte beim ersten Anhören zu einiger Verwirrung im Gulliver eures treuen Freund und Erzählers. Auf Nachfrage beim Label war der geknickte Kommentar: „Katastrophe!“. Was ich gut nachempfinden kann. Das ist zwar erst mal sehr betrüblich, aber nun nicht mehr zu ändern. Ein Wermutstropfen, sozusagen.
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Forwarded from Miesling News
Aber es trübt ja nicht im geringsten den Hörgenuss! Es sollte vielmehr dazu Anspornen in Zukunft Aufmerksamer zu sein, und diesen Fauxpas zu Antworten: „Nie wieder- ist jetzt!“ und in Zukunft schaut noch ein mal jemand über alles (Und jetzt genug der Moralpredigt). 😇
Das Jewelcase bietet eine Laufzeit von 36 Minuten. Das Digipack von 40 Minuten.
Mit „Loaded dice“ beginnen wir den so lange erwarteten Reigen endlich, und der Regler am Abtastgerät wird schon mal vor dem ersten Ton leicht nach rechts geschoben.
Mit dem dröhnen von Flugzeugmotoren und Sekunden später dem heulen von Sirenen setzt die Gitarre ein, und die Boxen jubilieren. „I maybe a Joker but i’m no fucking Clown…“ Text und Musik passen wie „Arsch auf Eimer“ und halten so ziemlich das, was sich auf der EP bereits angekündigt hat. Hatte die EP diesen „77 Chiswick“ Charme, geht man hier etwas anders betont, aber in originalen RAC Stil in die Vollen. Kein geknüppel, keine Metal Attitüde, sondern ehrliche, handgemachte Musik von der Straße und aus dem Leben. Mit „Coming home for you“, ist es gesagt.
„Soar, Raven Soar“ als Titellied gefällt mir richtig gut, auch wenn es etwas ruhiger erscheint. Aber es passt so auch zum Text. Mit „Ultra-Violence“ wird es ja auch gleich wieder kräftiger. Nicht unbedingt schneller aber halt insbesondere die Stimme von Ken, „kräftiger“. Was der Junge in dem Alter noch stimmlich leistet, beeindruckt mich immer wieder! Und man hört auch hier wieder heraus, das der Mann für die Bühne gemacht ist. Vor dem Geistigen Auge sehe ich Ken bei diesem Lied über die Bühne toben.
„You can’t stop a Dream“ ist Textlich ein Bekenntnis zur eigenen Überzeugung: „I know in my heart and i can not break. And i will do whatever it takes. And with my brothers next to me, Triumph is all i can see“.
Mit „Trouble in Camden“ (Ein Lied über Verrat) fühlt man sich Textlich und musikalisch wieder in den goldenen Jahren. Ja, das ist Musik und Sprache von der Straße.
Damit ihr selbst noch etwas auf diesem Tonträger erkunden könnt, nehme ich die weiteren Titel mal nicht auseinander.
Leider vermisse ich auf dieser Scheibe diese "eine Ballade", die sonst fast immer dabei ist. Ken kann das einfach, und in den ruhigen Stücken zeigt sich erst sein ganzes können. Ich weiß, einige Leute ohne Geschmack sehen das anders, aber das hier ist schließlich auch meine Rezension. 😛
Mein Fazit:
Brutal Attack, Rock against Communism und „The Way of life“ sind nicht Tot zu kriegen und strotzen auch 2025 vor Kraft. Die Musik ist ehrlich und die Botschaften klar.
Selbstverständlich muss man(n) für dieses Album eine absolute Kaufempfehlung aussprechen.
Dieses Album nimmt jung wie alt mit. Turnschuh- und Stiefelträger.
Hörer mit und ohne Haare.
Und ich bin mir zu 88% sicher:
„Club 21“ kann nicht nur „Club 45“, sondern mindestens auch „Club 50“.
2/2

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Oktobersendung 2025
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Der Dissident Intro, Jingle, Einleitung, Tode von Jocke Karlsson und Ace Frehley

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Übermensch - Der Visionär | 2013
Wolfsthron - Gedankenlabyrinth | 2024

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The Winning Hand - Changing of the tide | 2024
1a Vanguardia - Sounds of Hate | 2017
Sturmwehr - Heiliges Blut | 2014
Sankt Oi! - Gepriesen seist du | 2022
Samizdat/Hard & Smart - Bunch of Smart | 2024
Uwocaust & The Angry Bois - Vom alten Schlag | 2025
B500 - Wegbereiter in eine neue Zeit | 2025
The Skinheads come back Vol. 5 | 2024

RE MC 22:46
Hirnsturz und Lider-1

Neuheiten
Übermensch - Heimat 25:02
Sleipnir - Die Welt in Flammen 26:40
Pequod Crew - Wenn die Freiheit ruft 47:18
Volkston - Deutschland muss leben 1:06:36
Pitbullfarm - What the fuck is Billy? 1:26:55
Brutal Attack - Soar Raven Soar 1:39:02
Honour Bound - Just another war 1:54:38
Impera Regnum - The Honor Of Tribal Blood 2:08:30
Skrewdriver - The Peel-Sessions 2:26:30
Hotrod Frankie - Stitched Together 2:48:41

Verabschiedung, Jingle, Der Dissident Hörprobe
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Forwarded from Prolligans
Videopremiere! Neue Musik von alten weißen Männern doch Hurra, wir leben noch! Die Todgeweihten grüßen euch. Viel Spaß und gute Unterhaltung!

BITTE TEILEN // PLEASE SHARE!!!

https://youtu.be/zMo0UsB0mNE
Forwarded from Viva Saxonia Skinzine
Prolligans - Ist das noch Oi!
15 Titel, 56:30 Min., Oldschool Records

„IST DAS NOCH Oi!?

Ist das noch Oi!?
Deren Label ist nicht cool,
Ist das noch Oi!?
Trotz Quote keiner schwul,
Ist das noch Oi!?
Die Texte politisch unkorrekt,
Ist das noch Oi!?
Viel zu oft schon angeeckt!

Ist das noch Oi!?
Der Sound zu sauber und melodiös, Ist das noch Oi!?
Machen die Behörden ganz nervös,
Ist das noch Oi!?
Sind die nicht homophob?
Ist das noch Oi!?
Gibt's nicht im Bandworm Katalog.

Ist das noch Oi!?
Ihre Themen zu unbequem,
Ist das noch Oi!? Alles in allem zu extrem,
Ist das noch Oi!?
Wisst ihr was, ihr seid so dumm,
Das ist noch Oi! Drehen wir den Spieß doch einmal um!

Ist das noch Oi!?
Gegen Nazis und Politik,
Ist das noch Oi!?
Offensichtlich wie ihr tickt,
Ist das noch Oi!?
Nur eine Meinungen toleriert,
Ist das noch Oi!?
Und links ist mehr als akzeptiert!

Ist das noch Oi!?
Ihr besingt die Working Class,
Ist das noch Oi!?
Nie nen Finger krumm gemacht,
Ist das noch Oi!?
Sülzt vom Way of Life und kurzen Haaren,
Ist das noch Oi!?
Doch wo seid ihr in paar Jahren?

Ist das noch Oi!?
Ja, das ist uns scheißegal,
Nochmal zum Mitschreiben:
Ihr könnt uns alle mal!
Rebellion gibt's doch seit Jahren in der Szene keine mehr-unpolitisch, hohle Phrasen, völlig sinnentleert.
Wir sagen, was wir denken, ecken an, sind niemals Knecht, eure ganzen neuen Oi!-Bands sind ohnehin zu schlecht! Schönreden und Wegducken? Ja, das ist uns völlig neu -Geht uns aus dem Weg, ihr Penner - hier kommt echter deutscher Oi!”

Jawolll ihr Kunden, so sieht das mal aus. Deutscher Oi! Ist zurück mit einem Knall. Und das ich das mal über ein Prolligans Album sagen würde, hätte ich mir wohl in meinen kühnsten Troimen nicht ausmalen können. Haha, zählte diese Allgäuer Kahlkopptruppe um Frontmann Pu noch nie zu "meinen" Bands, aber an ihnen kommt man einfach nicht drum rum. Ihre Socia-Media-Präsenz ist fast schon allgegenwärtig und erdrückend... Und ausserdem gab's wieder ein Freiexemplar vom OSR Plattenboss spendiert und man wird mehr oder weniger dazu gezwungen den Prolligans gehör zu schenken. Haha.

Zugegeben, fesch sehen die Jungs aus. Was gescheites zu sagen haben sie auch immer in den Sozialen Medien und zwar etwas gegen den kranken Zeitgeist und das weiss mir immer zugefallen. Und sicher nicht nur mir und spätestens seit ihrem letzten Album „Endlich 18” haben sie mich dann auch mehr und mehr überzeugt. Schau mir gerade nochmal ihr Video "Damals wie heute" bei Youtube an. Ja das rockt schon und fetzt mir - auch der Allgäuer Gastgesang eines altbekannten Skinhead Veteranen Opas ist ja mal geilo.

Und geilo, geht's gleich hier im ersten titelgebenden Stück „Ist das noch Oi!?” drauf los. Siehe Text in der Einleitung und das weiss mir doch gleich zu gefallen. Auch musikalisch und gesangstechnisch haben die 5 Buam nochmal eine Schippe drauf gelegt und legen mit ordentlich Tempo, Krawall und Kacharo los. Doitscher Oi! Punk mit viel Melodie, Sing-a-Long und Chören, Gitarren Solos, und einen treibenden Schlagzeug. Scherbelt gut rein, ich bin höchst erstaunt. „Hier kommt echter, deutscher Oi!” singen sie, und ja das unterschreibe ich gern. Auch klingt die Schote hier schön aggressiv und wild und Pu legt sich sehr ins Zeug beim Gesang. War das ja in der Vergangenheit eher so gar nicht mein Fall. Da wurde gut was rangeschraubt und das gefällt mir echt gut. Textlich wird für eine Oi! Band gut was aufgefahren... Ganz so wie in alten Tagen wie es eigentlich sein sollte. Sozialkritisch, unbequem, patriotisch, den Mittelfinger in die Wunde steckend, Skinhead durch und durch und Parole Spass samt dicke Titten und Suff natürlich! Gleich noch so ein Hit wäre „Vaterland”, wozu ihr bei Youtube auch wieder ein gelungenes Video findet. In „Skins” geht's kritisch gegen die Lückenpresse und Journalisten und in „Narren” und „Darüber lacht die Welt” wird sich ordentlich Luft über das beste Deutschland aller Zeiten gemacht.