Oldschool Records
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Die Kultband aus Veneto gehört seit Jahren zu den festen Größen der Szene.
Mit Dario Bressan (Nervi D'Acciaio, ARMCO) am Gesang und Mauro Menegatti (Plastic Surgery, Peggior Amico, 1903) an der Gitarre bringt die Band zwei absolute Legenden zusammen.

Nach vier CDs und einem Tape jetzt endlich das, worauf viele gewartet haben:
Das erste Vinyl von TOPI NERI!

Die 7" enthält zwei Songs und erscheint in 3 Farben – streng limitiert:

100x Schwarz

100x Transparent

100x Gold

Sichert euch eure Kopie, solange der Vorrat reicht! https://oldschool-records.com/neuigkeiten/
Forwarded from Miesling News
CD Rezension
Pequod Crew
„Wenn die Freiheit ruft“

Erschienen bei: Oldschool-Records

Und weiter geht es im Oktober 2025 mit "Knüppelmucke" auf dem Markt der Gegenkultur.
Allerdings muss ich konstatieren, dass wir mit der Pequod Crew (Schiff und Mannschaft von Kapitän Ahab aus Moby Dick) ein Projekt und eine Lichtscheibe vorliegen haben, die für mich doch etwas aus der Art schlägt. Und mir den Blick, über den Tellerrand, durchaus mal wert ist.
Das Jewelcase beinhaltet ein 16 Seiten Hochglanz Beiheft, auf dessen Cover eine ganz normale Frau zu sehen ist, die ausrastet, weil der Kerl den Müll nicht raus gebracht hat (machte mir etwas Angst). 😬
Die Gestaltung im Beiheft ist in Grau und dunklen Tönen gehalten. Das Design der Texte von (sage und schreibe) 15 Liedern ist optisch schon „goil“ gestaltet, aber liest sich echt schlecht. Auch weil die Buchstaben recht klein sind. Am Ende bedankt sich Christian (manchem evtl. schon durch Sturmflagge und Edelweiss bekannt) beim Käufer, und allen beteiligten.
Auch wenn das Projekt den Namen „Pequod Crew“ trägt, und das ist nun kein Geheimnis, hat hier der Christian alles alleine gemacht (inklusive Design!). Also bis auf Mix und Abmischung.
Ich ziehe vor solchen Künstlern den Hut. Musste erst mal drauf haben!
In gut 42 Minuten Spielzeit bekommt der Hörer hier Hardcore der alten Schule geboten, der auch Stilelemente von Thrash und Oi! beinhaltet. Und durchaus Melodisch daher kommt. Das klingt jetzt recht wild, ist es auch, aber selbst für ein altes Skinhead Ohr durchaus hörbar. Wenn auch nicht als Alltagsmusik.
Der Gesang trägt enorm dazu bei, das es für mich erträglich ist. Denn wir bekommen kein Geschreie zu hören, sondern schon fast ruhigen Klargesang, der manchmal auch etwas „eingesprochen“ und nicht eingesungen wirkt, aber gerade das finde ich durchaus interessant. Außerdem befleißigt sich der Künstler einer klaren Deutschen Sprache. Was von Vorteil ist, denn es macht das ganze für die Ohren als auch den Gehirnwindungen, verständlich. So das die Tatsache, dass die Texte im Beiheft schlecht zu lesen sind, nicht groß in das Gewicht fallen.
Inhaltlich bekommt man neben dem Gewitter der Instrumente, wütende Gesellschaftskritische Zeilen. Persönlich angehauchte Texte, die manchmal Melancholisch, manchmal düster und Nachdenklich sind. Und für mich zunächst überraschend, bekommt man z.B. im Lied „Egal was kommt“ auch noch ein gute Portion „Way of Life“ präsentiert, was man(n) bei diesem Musikstil wohl eher nicht erwartet hätte. Das auf dem Backcover daher einen „Crucified Skin“ neben dem Logo des „München Hardcore“ zu erspähen ist, ist also kein Druckfehler!
Die Lieder haben Titel wie „Denken“, Auslaufmodell“, Himmel grau“, „Von Liebe träum ich längst nicht mehr“, „Ein Häppchen“, und natürlich das Titellied des Album „Wenn die Freiheit ruft“.
Bekanntlich ist Hardcore in der Deutschen oder Englischen Skinhead Szene nicht so geläufig und präsent, wie es z.B. über dem großen Teich in Nordamerika ist. Ich denke, Christian hat hier aber eine ganz gute Symbiose gefunden, die halt seinem Geschmack und Gefühl für Musik entspricht. Hinzu kommt, das sich hier mit den Texten ein Tiefgang verschafft wurde, den euer treuer Freund und Erzähler zu schätzen weiß.
Ob dieses Album für dich „Engelstrompeten und Teufelsposaunen“ sind, musst du als Hörer selbst entscheiden.
Ich empfinde diesen Silberling durchaus als experimentellen Blick über den Tellerrand.
Mit diesem Album hat Christian der Musik in der Gegenkultur eine neue Facette verschafft.
Und einer Aussage des Künstlers, im Beiheft, kann ich nur beipflichten:
„Unpolitisch zu sein ist ein Luxus, den man sich nur in guten Zeiten leisten kann.
Die guten Zeiten sind vorbei“.

Nachrichten und Kommentierung zum Zeitgeschehen.
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Forwarded from Miesling News
CD Rezension
Volkston
„Deutschland muss leben“
 
Erschienen bei: Oldschool-Records
 
Und noch ein mal: „Knüppel-Oktober“ 2025.
Diesmal: Volkston mit „Deutschland muss leben“.
Das Musikprojekt eines begabten Musikers und einem genialen Texte-Schreiber, kann man durchaus in der Metal Ecke verorten, hat aber auch leichte Einschläge von Hardcore.
So zumindest die Definition eures treuen Freund und Erzählers.
Das Jewelcase kommt auf Cover und im 12 Seiten Beiheft grau in grau rüber.
Auf dem Cover ist ein Landser abgebildet, der seinem Feld-Grammophon lauscht. Als Wasserzeichen sind hinter den gut Lesbaren Texten Musikzüge der Wehrmacht hinterlegt. Bei diesen Melodien und Texten hätte ich mir allerdings etwas moderneres, revolutionäres, gewünscht als die 888 Lichtscheibe mit Landsern als Bebilderung. Dafür ist das Papier bei Vorderseite und Rückseite etwas dicker und auch innen etwas „rauer“und haptischer. Das wiederum gefällt in der Zitadelle sehr.
Wenn wir nun zum Abtastgerät schreiten bekommen wir in ca. 44 Minuten Spielzeit, 11 Lieder geboten. Und die gehen ordentlich nach vorne.
Dominant ist hier insbesondere die Gitarre. Hier werden Solos durchgeknallt, die so mancher Metal-Band Ehre machen würde. Durch den sehr guten Klargesang bekommen wir eine Symbiose die einen nicht abschreckt, wenn man eher ein Freund von Oi! und RAC ist.
Mit den Texten haut man dem System, der Gesellschaft, aber auch der Szene, die Wirklichkeit um die Ohren.
Direkt mit dem ersten Lied „Der Feind“ und dem Einspieler aus einem bekannten Film, weiß der geneigte Hörer woran er ist. Inhaltlich werden hier keine Gefangenen macht.
Besonders gefallen mir z.B. „Feiglinge“ und „Konsument“, was die Szenekritik betrifft!
Die Maulhelden, Wochenendkrieger und Tastaturdissidenten bekommen hier richtig einen eingeschenkt. Und ich wette, der Anwalt des Vertrauens hat hier sicherlich noch einiges entschärft. Wie vermutlich auf dem gesamten Silberling. Textzeilen wie „Feiges Gerede von Fotzen, die nie mit ihrem Arsch einstehen und trotzdem Klandestin auf Nationale Partys gehen“, oder „Du bist ein Konsument - Nichts anderes als ein Schaf der BRD. Ein Feiersüchtiger Konzertgänger, der auf unsere Partys geht. Du beschwörst Wut auf die Kanaken, die du so sehr hasst. Hast du je ein Buch gelesen oder etwas politisches gemacht?“.
Bei solchen Aussagen wird mein kleines, braunes, kahlgeschorenes Herz, zu einem saftigen Steak!
Ich erinnere mich auf einem großen Konzert in Mitteldeutschland dem Publikum, welches in die tausende ging, so ziemlich das selbe gesagt zu haben. Sie applaudierten, riefen "endlich sagt es mal einer"... und machten weiter wie bisher.
Das Titellied „Deutschland Muss Leben“ ruft natürlich zum Kampfe für das Eigene. Bemerkenswert finde ich den Satz „Deutschland muss Leben, damit wir sterben können“.
Versteht vermutlich auch nicht jeder.
„Kapitalismus küsst die neue Linke“ oder „Sie lassen sich Kaufen“, ist der politischen Wirklichkeit in der real existierenden BRD entsprungen.
„Nicht Knien“ oder „Meine Stadt“ prangert die Gesellschaft an. Wobei für mich die „Gesellschaft“ inzwischen als Synonym für feige und dumm steht.
Wenn es dort draußen Leute gibt die meinen, dass harte Zeiten auch harte Töne und Texte benötigen, der dürfte bei dieser Lichtscheibe gut aufgehoben sein.
Aus meiner persönlichen Warte heraus ist diese CD zwar auch keine Alltagsmusik für mich, aber wenn ich mal Bock auf Motivation und Klartext habe, wird sie auf jedenfall wieder ihre Runden in meinem Abtastgerät drehen.
Ob es von Volkston eine Fortsetzung geben wird? Bin gespannt ob ich neugierig bin.

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Forwarded from Frontmagazin
🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 BRUTAL ATTACK "Soar Raven Soar" - Promotion Video // Oldschool Records 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿
https://odysee.com/@FrontmagazinTV:d/BrutalAttack_AnimationFinal:4?r=AiuMPe3Y1gmLdgzZPwadeby34dPgBTRP

Sie ist zurück, die dienstälteste, noch aktive RAC-Band aus England. Ken McLellan serviert uns im 45. Jahr ein Album der Spitzenklasse. Demnächst erhältlich bei Oldschool Records // www.oldschool-records.com
Forwarded from ROCK HATE
Forwarded from ROCK HATE
CD Besprechung

PEQUOD CREW:
"Wenn die Freiheit ruft"
OLDSCHOOL-RECORDS

Wenn man sich das Cover der vorliegenden CD ansieht, ein weibliches, blutverschmiertes Gesicht, allerdings mit einem Monstergebiß und einer etwa halben Meter langen "Zunge", denkt man zuerst daran, einen Death Metal oder Horror Punk Tonträger in den Händen zu halten.
Das Motiv deutet schon an, daß hier kein Kuschelrock serviert wird, sondern Hatecore gnadenlos in die Gehörgänge ballert.
Der Name der Band PEQUOD CREW , also die Mannschaft des Walfängers in dem weltbekannten Buch von Herman Melville, macht schon klar, daß es auch textlich keine "heile Welt" zu hören gibt. Immerhin treibt in dem Klassiker die obsessive Jagd des Kapitäns auf einen weißen Wal, das Schiff in den Untergang und die gesamte Besatzung, bis auf den Erzähler, findet ihr Ende in der Meerestiefe.
Aber eigentlich gibt es hier keine Crew, die diesen Tonträger eingespielt hat, sondern es handelt sich um ein "Ein-Mann-Projekt". Der Münchener Christian hat alle Texte und Lieder selbst geschrieben, alle Instrumente und den Gesang eingespielt, auch ist er für Design, Layout und Konzept des 16seitigen Hochglanz -Beiheftes verantwortlich!
Respekt!
Wahrscheinlich werden auch viele Leser, ich inbegriffen, eine oder mehrere CDs von Christian im Regal stehen haben, denn er war der Kopf hinter den Rechtsrock Gruppen EDELWEIẞ, STURMFLAGGE und BLUTWEIHE! Besonders eine STURMFLAGGE Scheibe läuft bei mir immer wieder.
Jetzt spielt er also Hatecore und zwar stark angelehnt an den großen amerikanischen Vorbildern dieser Musikrichtung.
Es ist  seit 11 Jahren seine zweite CD unter diesem Namen.
Man hört musikalisch, wie auch textlich eine ganz klare Weiterentwicklung. Auch hört man in den Texten und liest in  dem Ausspruch " Fuck Cancer" ( scheiß Krebs) im Beiheft, daß nicht nur gute Zeiten hinter ihm liegen.
In ,15 Liedern, die zum Glück anders als bei seinen Vorbildern, nicht nur alle 1 1/2 Minuten lang sind, läßt er uns in seine Gedanken eintauchen.
Aber auch politisch wird hier eine ganz klare Haltung gezeigt und Stellung zu den momentanen gesellschaftlichen Problemen bezogen.
Es geht um Perversionen unter den Regenbogen, um Zensur, die "Nazi-Keule" und Massenvergewaltigungen.
An manchen Stellen erinnert der wütende Gesang mich schon etwas an Uwocaust, manchmal wird auch nur heiser und verzweifelt gesprochen.
Die Musik ist zum Glück nicht nur Geballer und Geknüppel, obwohl man die treibenden, Gitarrenlastigen Titel auch gut zum Training im Studio, zur Motivation auf dem Weg zur Demo oder beim Versuch auf der Autobahn die Höchstgeschwindigkeit mit dem Wagen zu erreichen, anhören kann.
Trotz aller Härte ist doch immer wieder eine harmonische Melodie in den Liedern zu hören. Dies macht die Scheibe auch für eine nicht zu 100 % Hatecore affine Hörer- und Käuferschicht annehmbar.
Im Titel "Egal was kommt" gibt es sogar eine musikalische Hommage an Endstufe! Ja, hier werden die kulturellen Wurzeln nicht verschwiegen.
Die Musik ist übrigens spielerisch, aber auch aufnahmetechnisch absolut auf der Höhe der Zeit.
Also gibt es hier von mir eine klare Kaufempfehlung.

Anspieltipp: " Kaum wieder zu erkennen".
Forwarded from Miesling News
CD Rezension
Pitbullfarm
„What The Fuck Is Billy?“

Erschienen bei: Oldschool-Records

Jocke Karlsson hat wieder zugeschlagen: „What the fuck is Billy?“ (Was zum Teufel ist Billy?).
Euer treuer Freund und Erzähler fühlt sich bei den Klängen dieses Silberlings in die 1980 und Anfang der 1990 zurückversetzt. Als es noch Überschneidungen mit den Jungs mit dem Horn auf dem Kopf gab, was Partys, Lokalitäten, Weiber und Ansichten betraf. Also zumindest in meinem Umfeld.
Inzwischen haben wir mit dieser Cover CD das insgesamt 8 Album der Formation, deren Mitglieder, bis auf Jocke, immer mal wieder wechselten.
Das Jewelcase zeigt auf dem Cover die Zeichnung von Skin-, Punk- und Country-Pitbulls beim feiern ihrer Musik. Im 16 Seiten Umfassenden Hochglanz (oder heißt das jetzt lackiert?) Beiheft sind zu den Texten der 13 Coverversionen, die jeweils passenden Pitbulls gezeichnet.
Das Grafische Rad wurde hier nicht neu erfunden, aber es ist passend und vor allem gut gemacht. Weiterhin sind die Texte im Kontrast zum Schwarzen Hintergrund sehr gut lesbar.
Bandphotos gibt es im Inlay des Jewelcase und auf der Rückseite des Beiheftes. Desweiteren wird den 2025 verstorbenen Freunden Nigel Brown, Torbjörn Nilsson und Bernd „Suli“ Sulzbacher gedacht.
Auf dem Backcover gibt es nochmal 3 „Pitbulls“ mit der Setliste.
Jetzt aber erst mal ein Kaltgetränk geholt, und die Lichtscheibe in den Abtaster werfen.
Die unverwechselbare Stimme von Jocke und der Psycho-Sound, lassen sofort den Fuß wippen. Und an der Bierflasche macht es „Plopp“!
Besonders vertraut klingt das Skrewdriver Cover „Government Action“. Kennt man einerseits (natürlich) den Hit von Skrewdriver, gibt einem der Sound doch gewisse Erinnerungen an die Klansmen Scheiben von Ian Stuart.
Und in diesem fröhlichen „Singalong“ schießt die Gesamte Scheibe, in guter Laune, durch.
Mit einigen Covern konnte ich nichts anfangen, weil mir Band / Titel nichts sagen. Aber „Anti nowhere league“, „Blitz“, „The Exploited“ oder „The Business“, sind in der Zitadelle natürlich bekannt.
Man(n) muss keinen Roman verfassen, um dem Pöbel in diesem Internetz, für diesen Silberling eine klare Empfehlung auszusprechen.
Ob beim Abwaschen und Wäsche zusammenlegen (Für euch getestet!), oder in Feierwütiger Runde: Die „Pitbulls“ von der Farm passen immer, und in die Welt.
Gute Laune ist mit dem Erwerb dieser Lichtscheibe garantiert!

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CD Rezension
Brutal Attack
„Soar Raven Soar“
 
Erschienen bei: Oldschool-Records
 
Wir haben Herbst 2025 und endlich ist der musikalische „Adlertag“ angebrochen, allerdings ist es hier ein „Rabentag“ und der Pilot ist ein Engländer. Im Gegensatz zum August 1940 sitzen ein Engländer und Mannen der Achsenmächte zusammen in der Maschine, welche durch die Boxen der Zitadelle fliegt. Die Sirenen kündigen es nach Sekunden an: Endlich ist die neue Brutal Attack erschienen! „Soar Raven Soar“ (Steige Rabe Steige) ist nach über 3 Jahren des Bastelns endlich fertig geworden. Wurde aber auch mal Zeit…
Nach dem "goilen" Amuse-Bouche im Frühjahr 2025 in Form der EP (Single) „AFA“, war es wirklich an der Zeit, den Hunger nach gutem RAC endlich zu stillen.
Auch nach 45 Jahren des Bestehens von Brutal Attack, hat Ken nichts an Kraft verloren und ist so präsent wie eh und je. Und das er seit längerem gute Skinhead (Achsen) Musiker unter dem Dach von Brutal Attack vereint hat, unterstreicht nur diese Kraft und Spielfreude.
Erschienen sind die 10 neuen Lieder als Jewelcase und als „8-Panel Digipack mit 3D Pop Up und 2 Bonus Liedern“, welches auf 1000 Stück limitiert ist.
Bei den 2 Bonus Liedern handelt es sich um die beiden Songs „AFA“ (Cover von Menace) und „Antisocial“ (Cover von Skrewdriver) von der EP, die somit nun auch auf Lichtscheibe verfügbar sind.
Eurem treuen Freund und Erzähler liegen beide Versionen vor und nun wollen wir in die Besprechung gehen:
Passend zum Albumtitel fliegt auf dem Cover ein Rabe mit dem Thorshammer in den Fängen auf uns zu.
Die Grundfarbe von allem ist Schwarz. Auch das Beiheft mit 16 Seiten hat den Schwarzen Hintergrund. Dadurch kann man die Texte der Lieder sehr gut im Kontrast lesen. Dazu gibt es u.a. sehr schöne Zeichnungen eines Raben, der mal als „Bootboy“ mal als „Droogie“ zu sehen ist.
Bilder von der Band gibt es auch. Und mir ist aufgefallen (Das muss ich jetzt erwähnen!), das Broschi auf einem Bild sogar lächelt. Der Junge aus dem Pott überrascht mich immer wieder. 😉
Ken höchstpersönlich wendet sich mit der Überschrift „Welcome to Club 45!…“ auf der Rückseite des Beiheftes an die Hörer des Silberlings.
Der Silberling selbst erscheint in der Optik einer Schallfolie, was ich dieses Jahr schon ein mal bei einer Produktion aus dem Hause Oldschool gesehen habe, und richtig "goil" finde.
Hinter der Lichtscheibe im Inlay sehen wir ein Bild von Ian und Ken aus einer Zeit des Glorreichen Ansinnens. Dazu der Text: „This album is dedicated to my mentor, inspiration and great friend Ian Stuart“.
In soweit sind beide Erscheinungsformen des „Soar Raven Soar“ Albums identisch.
Das „8-Panel Digipack mit 3D Pop Up und 2 Bonus Liedern“ bietet dann noch etwas mehr, wie es die Beschreibung schon ausdrückt.
Der Besitzer einer solchen Ausgabe klappt das Digi auf und findet das Bühnenbild aus dem Beiheft der aktuellen Brutal Attack Besetzung auf zwei Seiten. Und wenn man nun diese beiden Seiten Aufklappt, hat man von Links nach Rechts: das 3D Pop Up mit dem Raben auf 2 Seiten. Das Beiheft eingeklebt auf einer Seite und ganz rechts die CD. Das macht schon was her!
Auf dem (fast identischen) Backcover findet man die Handschriftliche Limitierung. Und natürlich die Titelliste, incl. der beiden Bonus Lieder. Aber halt… und hier zwingt mich meine Chronistenpflicht dazu es zu erwähnen, ist den Verantwortlichen ein Fauxpas geschehen.
Die Reihenfolge in der Pressung entspricht leider nicht der Setliste auf dem Backcover. Das Bonus „AFA“ wurde auf der Setliste ganz vergessen, dafür „here for you“ zweimal erwähnt.
Das führte beim ersten Anhören zu einiger Verwirrung im Gulliver eures treuen Freund und Erzählers. Auf Nachfrage beim Label war der geknickte Kommentar: „Katastrophe!“. Was ich gut nachempfinden kann. Das ist zwar erst mal sehr betrüblich, aber nun nicht mehr zu ändern. Ein Wermutstropfen, sozusagen.
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Aber es trübt ja nicht im geringsten den Hörgenuss! Es sollte vielmehr dazu Anspornen in Zukunft Aufmerksamer zu sein, und diesen Fauxpas zu Antworten: „Nie wieder- ist jetzt!“ und in Zukunft schaut noch ein mal jemand über alles (Und jetzt genug der Moralpredigt). 😇
Das Jewelcase bietet eine Laufzeit von 36 Minuten. Das Digipack von 40 Minuten.
Mit „Loaded dice“ beginnen wir den so lange erwarteten Reigen endlich, und der Regler am Abtastgerät wird schon mal vor dem ersten Ton leicht nach rechts geschoben.
Mit dem dröhnen von Flugzeugmotoren und Sekunden später dem heulen von Sirenen setzt die Gitarre ein, und die Boxen jubilieren. „I maybe a Joker but i’m no fucking Clown…“ Text und Musik passen wie „Arsch auf Eimer“ und halten so ziemlich das, was sich auf der EP bereits angekündigt hat. Hatte die EP diesen „77 Chiswick“ Charme, geht man hier etwas anders betont, aber in originalen RAC Stil in die Vollen. Kein geknüppel, keine Metal Attitüde, sondern ehrliche, handgemachte Musik von der Straße und aus dem Leben. Mit „Coming home for you“, ist es gesagt.
„Soar, Raven Soar“ als Titellied gefällt mir richtig gut, auch wenn es etwas ruhiger erscheint. Aber es passt so auch zum Text. Mit „Ultra-Violence“ wird es ja auch gleich wieder kräftiger. Nicht unbedingt schneller aber halt insbesondere die Stimme von Ken, „kräftiger“. Was der Junge in dem Alter noch stimmlich leistet, beeindruckt mich immer wieder! Und man hört auch hier wieder heraus, das der Mann für die Bühne gemacht ist. Vor dem Geistigen Auge sehe ich Ken bei diesem Lied über die Bühne toben.
„You can’t stop a Dream“ ist Textlich ein Bekenntnis zur eigenen Überzeugung: „I know in my heart and i can not break. And i will do whatever it takes. And with my brothers next to me, Triumph is all i can see“.
Mit „Trouble in Camden“ (Ein Lied über Verrat) fühlt man sich Textlich und musikalisch wieder in den goldenen Jahren. Ja, das ist Musik und Sprache von der Straße.
Damit ihr selbst noch etwas auf diesem Tonträger erkunden könnt, nehme ich die weiteren Titel mal nicht auseinander.
Leider vermisse ich auf dieser Scheibe diese "eine Ballade", die sonst fast immer dabei ist. Ken kann das einfach, und in den ruhigen Stücken zeigt sich erst sein ganzes können. Ich weiß, einige Leute ohne Geschmack sehen das anders, aber das hier ist schließlich auch meine Rezension. 😛
Mein Fazit:
Brutal Attack, Rock against Communism und „The Way of life“ sind nicht Tot zu kriegen und strotzen auch 2025 vor Kraft. Die Musik ist ehrlich und die Botschaften klar.
Selbstverständlich muss man(n) für dieses Album eine absolute Kaufempfehlung aussprechen.
Dieses Album nimmt jung wie alt mit. Turnschuh- und Stiefelträger.
Hörer mit und ohne Haare.
Und ich bin mir zu 88% sicher:
„Club 21“ kann nicht nur „Club 45“, sondern mindestens auch „Club 50“.
2/2

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