Forwarded from Miesling News
Nachrichten und Kommentierung zum Zeitgeschehen.
https://t.me/miesenews
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CD Rezension
UltraCocks
„Fuck the NWO“
Erschienen bei: Oldschool-Records
Well, well, well, Droogs… Die UltraCocks laden hier wirklich zu einer Horrorshow Lichtscheibe ein, nach der man wohl gerne ein Moloko-Plus genießen möchte. Euer treuer Freund und Erzähler will euch daher nun darüber berichten:
Ist der erste Streich "Rock against Crybabies" vor ca. 5 Jahren noch an mir vorbeigegangen, so bin ich doch vom vorliegenden Werk recht begeistert!
Die Malchicks sind keine unbekannten, und toben sich neben ihren anderen Projekten und Kapellen, hier mal richtig Ultrabrutale aus.
Vorliegend ist das Jewelcase. Es gibt auch eine Box mit Aufkleber und T-Hemd.
Diese ist auf 99 Stück limitiert und wohl schon Ausverkauft.
Auf dem Cover des Beiheftes, mit 12 Seiten, sehen wir einen UltraCock in einer nicht unbekannten Pose und Situation. Auf der letzten Seite des Beiheftes posieren die unbekannten, bekannten, Malchicks. Zensiert mit dem Album Titel. Das Backcover ist ebenfalls stilvoll und die Tracks abgedruckt.
Die gut lesbaren Texte des Silberlings sind mit Bildern hinterlegt die an Orwells „1984“ erinnern.
Gedruckt wurde auf Hochglanz, wobei die inneren Seiten etwas rauer in der Haptik sind. Generiert ist alles mit KI. Was aber den Gesamteindruck überhaupt nicht trübt. Man kann die Technik nun mal auch basiert einsetzen. Wie immer bei Oldschool-Records wurden sich Gedanken gemacht und diese gut umgesetzt.
Nun wollen wir aber zum Lichtscheiben Abtaster schreiten und uns den Himmlischen Klängen hingeben:
Aufgeführt sind 11 Tracks. Wenn man das „Ultraintro“ abzieht, haben wir Tollschockmäßige 10 Lieder. Die in gut 31 Minuten nicht langweilig werden.
Wenn man erneut vom Intro absieht, haben wir 10 Punk, Oi!, RAC, Lieder in Deutscher Sprache.
Genau lässt sich der Stil tatsächlich für mich nicht festlegen, aber es geht schon goil nach vorne, macht gute Laune, wenn die Texte auch sehr Gesellschaftskritisch sind. Die Kombination funktioniert jedenfalls in der Zitadelle.
Weniger Gitarren Solo, sondern ein treibendes Schlagwerk und der Bass tragen einen durch den Liederreigen, der von einer Stimme des Schreihalses vorgetragen wird, die sehr variabel ist, so das man beim ersten Lauschen glauben könnte, es gäbe Gastgesänge. Dies ist aber nicht der Fall.
Mit „Lasst die Spiele beginnen“ eröffnen sie Fachgerecht den Hörgenuss. Und spätestens bei „New World Order“ drückt man schon das erste mal auf Wiederholung. Der Titelsong hält was er verspricht! Da möchte man mit den The Adicts. „Viva la Revolution“ ausrufen! Und ja, manchmal erinnert manche Note an die Punk-Droogs von der Insel. Aber ebenso gibt es Stellen, wo man auch durch die Variable Stimme, an andere Schreihälse und Bands erinnert wird. Und zwar die richtig kühlen aus der Vergangenheit. Bei „Aufrecht“ fühlte ich mich z.B. ein wenig an Chris von Triebtäter erinnert. Ja, haltet mich für bekloppt…
Mit „Hurra“ haben wir einen Everbrown, der schon unendliche male gecovert wurde. Und in Kombination mit dem Text (… Für Freiheit, Ehre, Vaterland! Hurra! Hurra! UltraCocks sind da.) ein echter Ohrwurm ist! Und woher kennen wir die Melodie?
Im Original stammt sie von 1863, und dem Amerikanischen Bürgerkrieg. U.a. Johnny Rebel, Ultima Thule, Dropkick Murpys und Nordwind haben schon auf der Melodie von „When Johnny comes marching home again“ gesungen. Und auch hier passt es wieder. Einfach nur Horrorshow!
Ausklingen lassen die Malchicks den Ohrenschmaus im Gulliver mit dem guten alten Rein-Raus: „Unser Spiel“. Ein Abschluss, der das Prädikat „Die wahre Pracht“ verdient.
Unverblümt wird hier die Ultrabrutale mit einer Dewotschka besungen. Da kann man nur ein wundervolles, einvernehmliches, „Happy Weekend“ wünschen.😎
Und wer sich jetzt nicht bei einem Kaltgetränk das ganze nochmal gibt, der hat keinen Rhythmus und Geschmack. Für euren treuen Freund und Erzähler passt hier einfach alles. Und zum jetzigen Zeitpunkt (März 2025) gehört die Lichtscheibe definitiv zu den Top 3 Erscheinungen in diesem Kampfjahr.
UltraCocks
„Fuck the NWO“
Erschienen bei: Oldschool-Records
Well, well, well, Droogs… Die UltraCocks laden hier wirklich zu einer Horrorshow Lichtscheibe ein, nach der man wohl gerne ein Moloko-Plus genießen möchte. Euer treuer Freund und Erzähler will euch daher nun darüber berichten:
Ist der erste Streich "Rock against Crybabies" vor ca. 5 Jahren noch an mir vorbeigegangen, so bin ich doch vom vorliegenden Werk recht begeistert!
Die Malchicks sind keine unbekannten, und toben sich neben ihren anderen Projekten und Kapellen, hier mal richtig Ultrabrutale aus.
Vorliegend ist das Jewelcase. Es gibt auch eine Box mit Aufkleber und T-Hemd.
Diese ist auf 99 Stück limitiert und wohl schon Ausverkauft.
Auf dem Cover des Beiheftes, mit 12 Seiten, sehen wir einen UltraCock in einer nicht unbekannten Pose und Situation. Auf der letzten Seite des Beiheftes posieren die unbekannten, bekannten, Malchicks. Zensiert mit dem Album Titel. Das Backcover ist ebenfalls stilvoll und die Tracks abgedruckt.
Die gut lesbaren Texte des Silberlings sind mit Bildern hinterlegt die an Orwells „1984“ erinnern.
Gedruckt wurde auf Hochglanz, wobei die inneren Seiten etwas rauer in der Haptik sind. Generiert ist alles mit KI. Was aber den Gesamteindruck überhaupt nicht trübt. Man kann die Technik nun mal auch basiert einsetzen. Wie immer bei Oldschool-Records wurden sich Gedanken gemacht und diese gut umgesetzt.
Nun wollen wir aber zum Lichtscheiben Abtaster schreiten und uns den Himmlischen Klängen hingeben:
Aufgeführt sind 11 Tracks. Wenn man das „Ultraintro“ abzieht, haben wir Tollschockmäßige 10 Lieder. Die in gut 31 Minuten nicht langweilig werden.
Wenn man erneut vom Intro absieht, haben wir 10 Punk, Oi!, RAC, Lieder in Deutscher Sprache.
Genau lässt sich der Stil tatsächlich für mich nicht festlegen, aber es geht schon goil nach vorne, macht gute Laune, wenn die Texte auch sehr Gesellschaftskritisch sind. Die Kombination funktioniert jedenfalls in der Zitadelle.
Weniger Gitarren Solo, sondern ein treibendes Schlagwerk und der Bass tragen einen durch den Liederreigen, der von einer Stimme des Schreihalses vorgetragen wird, die sehr variabel ist, so das man beim ersten Lauschen glauben könnte, es gäbe Gastgesänge. Dies ist aber nicht der Fall.
Mit „Lasst die Spiele beginnen“ eröffnen sie Fachgerecht den Hörgenuss. Und spätestens bei „New World Order“ drückt man schon das erste mal auf Wiederholung. Der Titelsong hält was er verspricht! Da möchte man mit den The Adicts. „Viva la Revolution“ ausrufen! Und ja, manchmal erinnert manche Note an die Punk-Droogs von der Insel. Aber ebenso gibt es Stellen, wo man auch durch die Variable Stimme, an andere Schreihälse und Bands erinnert wird. Und zwar die richtig kühlen aus der Vergangenheit. Bei „Aufrecht“ fühlte ich mich z.B. ein wenig an Chris von Triebtäter erinnert. Ja, haltet mich für bekloppt…
Mit „Hurra“ haben wir einen Everbrown, der schon unendliche male gecovert wurde. Und in Kombination mit dem Text (… Für Freiheit, Ehre, Vaterland! Hurra! Hurra! UltraCocks sind da.) ein echter Ohrwurm ist! Und woher kennen wir die Melodie?
Im Original stammt sie von 1863, und dem Amerikanischen Bürgerkrieg. U.a. Johnny Rebel, Ultima Thule, Dropkick Murpys und Nordwind haben schon auf der Melodie von „When Johnny comes marching home again“ gesungen. Und auch hier passt es wieder. Einfach nur Horrorshow!
Ausklingen lassen die Malchicks den Ohrenschmaus im Gulliver mit dem guten alten Rein-Raus: „Unser Spiel“. Ein Abschluss, der das Prädikat „Die wahre Pracht“ verdient.
Unverblümt wird hier die Ultrabrutale mit einer Dewotschka besungen. Da kann man nur ein wundervolles, einvernehmliches, „Happy Weekend“ wünschen.
Und wer sich jetzt nicht bei einem Kaltgetränk das ganze nochmal gibt, der hat keinen Rhythmus und Geschmack. Für euren treuen Freund und Erzähler passt hier einfach alles. Und zum jetzigen Zeitpunkt (März 2025) gehört die Lichtscheibe definitiv zu den Top 3 Erscheinungen in diesem Kampfjahr.
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Forwarded from Miesling News
Da verspüre ich doch gleich wieder Lust den Schreihals erneut zu einer Buddel Lockstedter in die Zitadelle zu laden, um seine Stimme zu schmieren. Und die Droogs selbstverständlich auch.
Kaufpflicht wird hiermit ausgesprochen!
Nachrichten und Kommentierung zum Zeitgeschehen.
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Forwarded from PC Records offiziell
Diesmal wieder nur in Ton und ohne Farbe, dafür mit einer stattlichen Überlänge:
K-RAZZZA - Der Podcast Teil 11!
Eigentlich ist es schade, dass man nicht sieht wie Hans lacht während Uwe die Augen rollt weil Yves zwischendurch mal wieder in den Pöbel-Modus startet. Offen, ehrlich, hart und kontrovers werden Alben besprochen und Fragen beantwortet. Man geht dabei durchaus selbstkritisch auch mit sich, der Branche und Szene ins Gericht. Doch keine Angst, der recht eigene Humor kommt dabei nie zu kurz, lediglich ob Uwe wirklich mal eine Reggae Scheibe mit RAC Klassikern aufnehmen wird, blieb ungeklärt…. 😁
Viel Spaß!
Direkt im Shop hören oder als kostenloser Download verfügbar:
Direkt hören:
https://pcrecords.net/Podcast/KARAZZZA11.mp3
Download im Shop:
http://pc-records.com/contents/de/p23523.html
Spotify:
https://open.spotify.com/episode/1ysb04s1d7PVxTfpKaqcir?si=udR00rUZTBegy54OG64ntQ
Darf gern geteilt werden -
feel free to share!
K-RAZZZA - Der Podcast Teil 11!
Eigentlich ist es schade, dass man nicht sieht wie Hans lacht während Uwe die Augen rollt weil Yves zwischendurch mal wieder in den Pöbel-Modus startet. Offen, ehrlich, hart und kontrovers werden Alben besprochen und Fragen beantwortet. Man geht dabei durchaus selbstkritisch auch mit sich, der Branche und Szene ins Gericht. Doch keine Angst, der recht eigene Humor kommt dabei nie zu kurz, lediglich ob Uwe wirklich mal eine Reggae Scheibe mit RAC Klassikern aufnehmen wird, blieb ungeklärt…. 😁
Viel Spaß!
Direkt im Shop hören oder als kostenloser Download verfügbar:
Direkt hören:
https://pcrecords.net/Podcast/KARAZZZA11.mp3
Download im Shop:
http://pc-records.com/contents/de/p23523.html
Spotify:
https://open.spotify.com/episode/1ysb04s1d7PVxTfpKaqcir?si=udR00rUZTBegy54OG64ntQ
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Forwarded from Viva Saxonia Skinzine
Brutal Attack - AFA - EP
2 Titel, 4:07 Min., Oldschool Records
For England - Skinheads!
Oi! For England
Oi! For English pride
Oi! For England
Oi! They'll have nowhere to hide
(An dieser Stelle ein kurzer aber passender Ausschnitt für die aktuelle BA-AFA-EP Besprechung, entnommen aus dem Beiheft zur "Brutal Attack - The First Stroke" LP - welches ihre erste Demo live Session im 100 Club von 1982 behinhaltete. Erschienen damals als zweite VÖ beim 4uVinyl Versand und war limitiert auf 600 Stück)
Es gibt viele Berühmtheiten, die nicht wirklich erkannt haben, dass sie leben. Umgekehrterweise vernachlässigen wir viel zu oft auf dem Pfad des Lebens, einmal auf die Bremse zu treten, um Siege reflektieren zu lassen und um daran zu wachsen. Wenn wir also nun die Fähigkeiten derer betrachten, die in unseren Reihen stehen, so gibt es wenige, die so erhaben und gleichzeitig rechtschaffen sind wie Ken McLellan, ein vollends vorbildlicher und engagierter weißer Loyalist. McLellan ist mehr als nur der Frontmann der vielleicht berühmtesten noch aktiven White Power Band der Welt. Nein, er steht als Symbol für Ausdauer, Leidenschaft und Stolz.
Brutal Attack wurde 1980 gegründet. Ken war damals erst 16 Jahre alt...
Es war in den späten 70er Jahren als sich die Punkrock Subkultur entwickelte. Sie war eine Manifestation, ein Spiegelbild der Gesellschaft. Jener Gesellschaft, welche ihre schrecklichen Geheimnisse hinter einem Mantel von stickiger bürgerlicher Sympathie tarnte. „Hallo alter Bursche. Vergiß das Königreich, lass uns eine Tasse Tee trinken und den Gewinn unseres Cricketspiels feiern” — irgendetwas war auf tödliche Art und Weise falsch mit England und die Jugend wusste es instinktiv. Obwohl von einem morbiden Bildungssystem umgeben, waren Ihre Gehirne noch nicht hinreichend genug vergiftet um die Zeichen des Verfalls und der Korruption, welche das englische Establishment und die soziale Hierarchie durchdrangen, nicht zu beachten. Die Punkrock Bewegung, welche natürlich schockierte mit Ihren bunten Frisuren, Ihrer mit Nieten durchsetzten Lederbekleidung und Ihrer lauten, anstößigen Musik, war eine surreale Reflexion einer bizarren Welt in den Gesichtern der weißen Jugend.
In einem verrauchten Londoner Nachtclub im Winter 1978 spielten Billy Idol und Steve Stevens von Generation X vor mehreren hundert begeisterten Fans. Und zwischen den Reihen zahlreicher Irokesenfrisuren steht ein junger Bursche gegenüber. Ken McLellan. Mit Sicherheit noch etwas zu jung um anwesend sein zu dürfen, denn er war gerade im zarten Alter von 14 Jahren. Und dann muss es um ihn und sein Herz geschehen sein, wahrscheinlich bei Generation X - das er bei seinem allerersten Konzertbesuch den Entschluss fasste, auch eines Tages Musik in einer Band machen zu wollen und auf der Bühne zu stehen. Und damit ist eines sicher, Ken McLellan ist, genau wie der Rest von uns, ein Mitglied der verlorenen Generation.
In den Anfangstagen der britischen Skinhead-Bewegung war Punkrock unverrückbar mit der Skinhead-Kultur verbunden. Obwohl gelegentlich Kämpfe immer wieder den Boden unter ihren Füßen beben ließen, gab es dennoch einen einhelligen Frieden zwischen Punks und Skins. Die heute existierende Kluft zwischen beiden Gruppierungen war quasi nicht existent. Selbst den Punks wurde damals unterstellt genauso nationalistisch und rassistisch zu sein wie die Skins. Einige gingen sogar so weit, dass sie sich HK's auf T-Shirts oder auf ihre Lederjacken malten, um die Respektpersonen ihrer unmittelbaren Umgebung zu schockieren und das Establishment zu beleidigen. Die Anzahl derer, die ihren Spaß daran hatten, war gestiegen, auch wenn keinerlei Ideologie hinter Ihrem Verhalten stand. Dennoch begann eines Tages eine undefinierbare Gruppe an Köpfen und Denkern zu existieren, die sich auf eine sehr wilde Art und Weise nationalistisch und rassistisch gaben und sich ganz frei an die „National Front“- band, Großbritanniens große „Pro-White“-Partei zu dieser Zeit.
2 Titel, 4:07 Min., Oldschool Records
For England - Skinheads!
Oi! For England
Oi! For English pride
Oi! For England
Oi! They'll have nowhere to hide
(An dieser Stelle ein kurzer aber passender Ausschnitt für die aktuelle BA-AFA-EP Besprechung, entnommen aus dem Beiheft zur "Brutal Attack - The First Stroke" LP - welches ihre erste Demo live Session im 100 Club von 1982 behinhaltete. Erschienen damals als zweite VÖ beim 4uVinyl Versand und war limitiert auf 600 Stück)
Es gibt viele Berühmtheiten, die nicht wirklich erkannt haben, dass sie leben. Umgekehrterweise vernachlässigen wir viel zu oft auf dem Pfad des Lebens, einmal auf die Bremse zu treten, um Siege reflektieren zu lassen und um daran zu wachsen. Wenn wir also nun die Fähigkeiten derer betrachten, die in unseren Reihen stehen, so gibt es wenige, die so erhaben und gleichzeitig rechtschaffen sind wie Ken McLellan, ein vollends vorbildlicher und engagierter weißer Loyalist. McLellan ist mehr als nur der Frontmann der vielleicht berühmtesten noch aktiven White Power Band der Welt. Nein, er steht als Symbol für Ausdauer, Leidenschaft und Stolz.
Brutal Attack wurde 1980 gegründet. Ken war damals erst 16 Jahre alt...
Es war in den späten 70er Jahren als sich die Punkrock Subkultur entwickelte. Sie war eine Manifestation, ein Spiegelbild der Gesellschaft. Jener Gesellschaft, welche ihre schrecklichen Geheimnisse hinter einem Mantel von stickiger bürgerlicher Sympathie tarnte. „Hallo alter Bursche. Vergiß das Königreich, lass uns eine Tasse Tee trinken und den Gewinn unseres Cricketspiels feiern” — irgendetwas war auf tödliche Art und Weise falsch mit England und die Jugend wusste es instinktiv. Obwohl von einem morbiden Bildungssystem umgeben, waren Ihre Gehirne noch nicht hinreichend genug vergiftet um die Zeichen des Verfalls und der Korruption, welche das englische Establishment und die soziale Hierarchie durchdrangen, nicht zu beachten. Die Punkrock Bewegung, welche natürlich schockierte mit Ihren bunten Frisuren, Ihrer mit Nieten durchsetzten Lederbekleidung und Ihrer lauten, anstößigen Musik, war eine surreale Reflexion einer bizarren Welt in den Gesichtern der weißen Jugend.
In einem verrauchten Londoner Nachtclub im Winter 1978 spielten Billy Idol und Steve Stevens von Generation X vor mehreren hundert begeisterten Fans. Und zwischen den Reihen zahlreicher Irokesenfrisuren steht ein junger Bursche gegenüber. Ken McLellan. Mit Sicherheit noch etwas zu jung um anwesend sein zu dürfen, denn er war gerade im zarten Alter von 14 Jahren. Und dann muss es um ihn und sein Herz geschehen sein, wahrscheinlich bei Generation X - das er bei seinem allerersten Konzertbesuch den Entschluss fasste, auch eines Tages Musik in einer Band machen zu wollen und auf der Bühne zu stehen. Und damit ist eines sicher, Ken McLellan ist, genau wie der Rest von uns, ein Mitglied der verlorenen Generation.
In den Anfangstagen der britischen Skinhead-Bewegung war Punkrock unverrückbar mit der Skinhead-Kultur verbunden. Obwohl gelegentlich Kämpfe immer wieder den Boden unter ihren Füßen beben ließen, gab es dennoch einen einhelligen Frieden zwischen Punks und Skins. Die heute existierende Kluft zwischen beiden Gruppierungen war quasi nicht existent. Selbst den Punks wurde damals unterstellt genauso nationalistisch und rassistisch zu sein wie die Skins. Einige gingen sogar so weit, dass sie sich HK's auf T-Shirts oder auf ihre Lederjacken malten, um die Respektpersonen ihrer unmittelbaren Umgebung zu schockieren und das Establishment zu beleidigen. Die Anzahl derer, die ihren Spaß daran hatten, war gestiegen, auch wenn keinerlei Ideologie hinter Ihrem Verhalten stand. Dennoch begann eines Tages eine undefinierbare Gruppe an Köpfen und Denkern zu existieren, die sich auf eine sehr wilde Art und Weise nationalistisch und rassistisch gaben und sich ganz frei an die „National Front“- band, Großbritanniens große „Pro-White“-Partei zu dieser Zeit.