19.08.2020 18:30 Uhr – 05:30 min
Wie sehr leiden die DAX-Dividenden unter Corona?
DAX: Krise oder Erholung?
2021 wird kein guter Dividendenjahrgang werden. Die Corona-Krise drückt die DAX-Dividenden um 20%. Andreas Hürkamp, Aktienmarktstratege der Commerzbank, analysiert die aktuelle Lage.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/koop/societegenerale/DAX-Krise-oder-Erholung-article21982580.html
Wie sehr leiden die DAX-Dividenden unter Corona?
DAX: Krise oder Erholung?
2021 wird kein guter Dividendenjahrgang werden. Die Corona-Krise drückt die DAX-Dividenden um 20%. Andreas Hürkamp, Aktienmarktstratege der Commerzbank, analysiert die aktuelle Lage.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/koop/societegenerale/DAX-Krise-oder-Erholung-article21982580.html
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Wie sehr leiden die DAX-Dividenden unter Corona?: DAX: Krise oder Erholung?
2021 wird kein guter Dividendenjahrgang werden. Die Corona-Krise drückt die DAX-Dividenden um 20%. Andreas Hürkamp, Aktienmarktstratege der Commerzbank, analysiert die aktuelle Lage.
Forwarded from Widerstandsnachrichten
Am Volk vorbei, ausgeheckt in Brüsseler Hinterzimmern: Die EU-Kommission bereitet einen neuen Migrations- und Asylpakt vor. In den Medien ist dazu kaum etwas zu finden. Hier die unglaublichen Hintergründe – bitte lesen und weiter verbreiten, bevor es zu spät ist (am 27.8.20)
Erneut: EU führt bei Migration und Asyl Öffentlichkeit hinters Licht
Vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 hat Deutschland die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union (EU) inne. Da kann die „Königin von Europa“ namens Merkel ihre humanitäre Gesinnung noch einmal so richtig ausleben. Es steht ja auch ein Programm an, das ihr auf den Leib geschnitten ist. Zum Beispiel ein neuer EU-Migrations- und Asylpakt - nachzulesen hier.
Angekündigt war dieser Plan bereits am 29. Januar 2020. Bezeichnenderweise rangierte er unter der Zwischenüberschrift „Förderung unserer europäischen Lebensweise“ (sic!). Es soll „ein umfassender, nachhaltiger und krisenfester Rahmen für die Steuerung von Asyl und Migration in der EU geschaffen werden“. Er umfasst die gesamte Migrationsroute – von den Herkunfts- und Transitländern bis zu den Aufnahmeländern in der EU. Schlupflöcher sollen angeblich geschlossen werden, damit die EU-Länder „eine wirksame Asyl- und Migrationspolitik durchführen und umsetzen können.“ Als Ziel wird unter anderem angegeben: Es soll ein „modernisiertes gemeinsames europäisches Asylsystems mit einem neuen Solidaritätsmechanismus (sic!) und mit Wegen für legale (sic!) Migration zusammen mit einer stärkeren Zusammenarbeit mit den Herkunfts- und Transitländern geschaffen werden.
Weiterlesen: https://www.reitschuster.de/post/erneut-eu-f%C3%BChrt-bei-migration-und-asyl-%C3%B6ffentlichkeit-hinters-licht
Erneut: EU führt bei Migration und Asyl Öffentlichkeit hinters Licht
Vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 hat Deutschland die Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union (EU) inne. Da kann die „Königin von Europa“ namens Merkel ihre humanitäre Gesinnung noch einmal so richtig ausleben. Es steht ja auch ein Programm an, das ihr auf den Leib geschnitten ist. Zum Beispiel ein neuer EU-Migrations- und Asylpakt - nachzulesen hier.
Angekündigt war dieser Plan bereits am 29. Januar 2020. Bezeichnenderweise rangierte er unter der Zwischenüberschrift „Förderung unserer europäischen Lebensweise“ (sic!). Es soll „ein umfassender, nachhaltiger und krisenfester Rahmen für die Steuerung von Asyl und Migration in der EU geschaffen werden“. Er umfasst die gesamte Migrationsroute – von den Herkunfts- und Transitländern bis zu den Aufnahmeländern in der EU. Schlupflöcher sollen angeblich geschlossen werden, damit die EU-Länder „eine wirksame Asyl- und Migrationspolitik durchführen und umsetzen können.“ Als Ziel wird unter anderem angegeben: Es soll ein „modernisiertes gemeinsames europäisches Asylsystems mit einem neuen Solidaritätsmechanismus (sic!) und mit Wegen für legale (sic!) Migration zusammen mit einer stärkeren Zusammenarbeit mit den Herkunfts- und Transitländern geschaffen werden.
Weiterlesen: https://www.reitschuster.de/post/erneut-eu-f%C3%BChrt-bei-migration-und-asyl-%C3%B6ffentlichkeit-hinters-licht
https://www.welt.de/politik/ausland/article213989466/Parteitag-der-US-Demokraten-Biden-weckt-Erwartungen-wie-sie-hoeher-kaum-sein-koennen.html
Gute Nacht.
Biden mit seiner Demenz....
Gute Nacht.
Biden mit seiner Demenz....
DIE WELT
Biden weckt Erwartungen, wie sie höher kaum sein können
Joe Biden spricht am letzten Tag des Parteitags der Demokraten. Und das live. Die „Fauxpas-Maschine“, wie er sich selbst einmal genannt hat, hält eine seiner besten Reden. Donald Trumps Herausforderer will „ein Verbündeter des Lichts sein, nicht der Dunkelheit“.
Mut zur Analyse, Mut zur Befreiung
https://www.welt.de/politik/ausland/article213989466/Parteitag-der-US-Demokraten-Biden-weckt-Erwartungen-wie-sie-hoeher-kaum-sein-koennen.html Gute Nacht. Biden mit seiner Demenz....
Hört mal genau hin, ob direkt auf die erste Frage "Kann Biden Trump tatsächlich das Wasser reichen?", beantwortet wird. 😉
08:28 Uhr
Zahl der Abschiebungen bleibt nahezu konstant
Seit einem Jahr besteht das "Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht". Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich das neue Abschiebegesetz. Zu mehr Abschiebungen hat es im ersten halben Jahr aber nicht geführt.
Zwischen September 2019 und Februar 2020 wurden insgesamt 10.276 Menschen aus Deutschland abgeschoben, wie das Bundesinnenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Das waren den Angaben zufolge knapp tausend Personen weniger als im Vorjahreszeitraum mit 11.204 Abschiebungen.
Demnach blieb auch die Zahl gescheiterter Abschiebungen nahezu gleich: Sie lag zwischen September 2019 und Februar 2020 bei 13.759, nach 13.825 im Vorjahreszeitraum.
Zahl der Abschiebungen bleibt nahezu konstant
Seit einem Jahr besteht das "Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht". Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich das neue Abschiebegesetz. Zu mehr Abschiebungen hat es im ersten halben Jahr aber nicht geführt.
Zwischen September 2019 und Februar 2020 wurden insgesamt 10.276 Menschen aus Deutschland abgeschoben, wie das Bundesinnenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Das waren den Angaben zufolge knapp tausend Personen weniger als im Vorjahreszeitraum mit 11.204 Abschiebungen.
Demnach blieb auch die Zahl gescheiterter Abschiebungen nahezu gleich: Sie lag zwischen September 2019 und Februar 2020 bei 13.759, nach 13.825 im Vorjahreszeitraum.
https://www.welt.de/politik/ausland/plus213930244/Putsch-in-Mali-Ein-Rueckschlag-im-Kampf-gegen-den-Terror.html
"„Scheidender Präsident der Republik“. Diese Bezeichnung blendete das malische Fernsehen am späten Dienstagabend ein, während der bisherige Regierungschef Ibrahim Boubacar Keita seine Rücktrittserklärung vorlas. Das war höflich formuliert. Was Mali in diesen Tagen erlebt, ist ein klassischer Putsch.
„Habe ich wirklich eine Wahl?“, fragte Keita in seiner Rede. Er wurde nach seiner Verhaftung in der Hauptstadt Bamako in ein Militärlager eines Vororts gebracht. Er wolle Blutvergießen verhindern, so der Politiker, der sich trotz der widrigen Umstände an die Covid-19-Maßnahmen hielt und eine Schutzmaske trug.
Nach sieben Jahren ist der Präsident gezwungenermaßen und ohne großen Widerstand aus dem höchsten Amt des westafrikanischen Landes ausgeschieden. Parlament und Regierung wurden aufgelöst, die Grenzen geschlossen. Seit Monaten hatte sich die Krise in dem westafrikanischen Land zugespitzt. Dass sie aber ein derartiges Ausmaß annehmen und Militär in dieser Form eingreifen würde, damit haben auch erfahrene Beobachter im Land nicht gerechnet."
https://www.spiegel.de/politik/ausland/mali-was-zu-dem-putsch-gefuehrt-hat-a-8816e2c2-1941-41aa-9420-6c159c188ead
https://www.sueddeutsche.de/politik/militaer-putsch-in-mali-nachbarn-beraten-ueber-konsequenzen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200819-99-219697
https://www.bbc.com/news/world-africa-53854372
Die Putschisten in Mali sagen, dass ein Übergangspräsident ernannt werden soll, der entweder aus der Zivilbevölkerung oder aus dem Militär kommt.
Ibrahim Boubacar Keïta wurde am Dienstag durch einen Staatsstreich abgesetzt.
Westafrikanische Führer haben seine Wiedereinsetzung gefordert, und die UNO hat die Freilassung der Funktionäre gefordert.
Die Putschistenführer sagen jedoch, dass sie mit der politischen Opposition und anderen Gruppen in Kontakt stehen, um zu versuchen, den Übergang in Gang zu bringen.
Sie sagen, dass die Wahlen in einem von ihnen als angemessen bezeichneten Zeitraum stattfinden werden, und haben auch versprochen, die internationalen Vereinbarungen zur Bekämpfung der Dschihadisten einzuhalten.
Am Donnerstag sagte die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (Ecowas), sie werde Gesandte entsenden, um die Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung sicherzustellen.
In der Hauptstadt Bamako gibt es eine verstärkte Militärpräsenz außerhalb der Regierungsministerien, aber Geschäfte und Geschäfte haben geöffnet.
"„Scheidender Präsident der Republik“. Diese Bezeichnung blendete das malische Fernsehen am späten Dienstagabend ein, während der bisherige Regierungschef Ibrahim Boubacar Keita seine Rücktrittserklärung vorlas. Das war höflich formuliert. Was Mali in diesen Tagen erlebt, ist ein klassischer Putsch.
„Habe ich wirklich eine Wahl?“, fragte Keita in seiner Rede. Er wurde nach seiner Verhaftung in der Hauptstadt Bamako in ein Militärlager eines Vororts gebracht. Er wolle Blutvergießen verhindern, so der Politiker, der sich trotz der widrigen Umstände an die Covid-19-Maßnahmen hielt und eine Schutzmaske trug.
Nach sieben Jahren ist der Präsident gezwungenermaßen und ohne großen Widerstand aus dem höchsten Amt des westafrikanischen Landes ausgeschieden. Parlament und Regierung wurden aufgelöst, die Grenzen geschlossen. Seit Monaten hatte sich die Krise in dem westafrikanischen Land zugespitzt. Dass sie aber ein derartiges Ausmaß annehmen und Militär in dieser Form eingreifen würde, damit haben auch erfahrene Beobachter im Land nicht gerechnet."
https://www.spiegel.de/politik/ausland/mali-was-zu-dem-putsch-gefuehrt-hat-a-8816e2c2-1941-41aa-9420-6c159c188ead
https://www.sueddeutsche.de/politik/militaer-putsch-in-mali-nachbarn-beraten-ueber-konsequenzen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200819-99-219697
https://www.bbc.com/news/world-africa-53854372
Die Putschisten in Mali sagen, dass ein Übergangspräsident ernannt werden soll, der entweder aus der Zivilbevölkerung oder aus dem Militär kommt.
Ibrahim Boubacar Keïta wurde am Dienstag durch einen Staatsstreich abgesetzt.
Westafrikanische Führer haben seine Wiedereinsetzung gefordert, und die UNO hat die Freilassung der Funktionäre gefordert.
Die Putschistenführer sagen jedoch, dass sie mit der politischen Opposition und anderen Gruppen in Kontakt stehen, um zu versuchen, den Übergang in Gang zu bringen.
Sie sagen, dass die Wahlen in einem von ihnen als angemessen bezeichneten Zeitraum stattfinden werden, und haben auch versprochen, die internationalen Vereinbarungen zur Bekämpfung der Dschihadisten einzuhalten.
Am Donnerstag sagte die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (Ecowas), sie werde Gesandte entsenden, um die Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung sicherzustellen.
In der Hauptstadt Bamako gibt es eine verstärkte Militärpräsenz außerhalb der Regierungsministerien, aber Geschäfte und Geschäfte haben geöffnet.
DIE WELT
Putsch in Mali: Ein Rückschlag im Kampf gegen den Terror - WELT
Der Staatsstreich in Mali wirft die Frage auf, ob der Einsatz der Bundeswehr noch sinnvoll ist. Beobachter sehen in der Lage ein Armutszeugnis für die internationale Gemeinschaft. Die deutschen Soldaten würden einen entscheidenden Fehler machen.
https://en.wikipedia.org/wiki/Mars,_Incorporated
Kinderarbeit und Sklavenarbeit
Mars ist dafür kritisiert worden, Kakaobohnen von westafrikanischen Bauern zu kaufen, die Berichten zufolge unbezahlte oder schlecht bezahlte Kinderarbeiter einsetzen. Im Jahr 2009 kündigte Mars an, dass das Unternehmen darauf hinarbeiten werde, Kakao nur von Lieferanten zu kaufen, die Umwelt-, Arbeits- und Produktionsstandards erfüllen. TransFair USA, eine Organisation, die Produkte als fair gehandelte Produkte zertifiziert, begrüßte diesen Schritt und äußerte die Hoffnung, dass er eine Bestimmung über faire Löhne für Arbeiter und Bauern enthalten werde.[69] 2010 erhielt Mars Inc. den Award for Corporate Excellence des US-Außenministeriums.[70] Im April 2010 startete Mars die MyCocoaPaper-Initiative, die den Anspruch erhebt, Frauen und Familien in Indonesien durch die Herstellung von Papierprodukten aus Kakaorinde und recyceltem Büropapier wirtschaftliche Chancen zu bieten.[71][72]
Im Jahr 2011 kündigten Mars und Fairtrade International eine Vereinbarung zur Einführung des ersten mit dem Fairtrade-Siegel versehenen Marsprodukts und zur Zusammenarbeit an, um den Bauern eine nachhaltige Existenzgrundlage zu ermöglichen und ihre Produktivität erheblich zu steigern. Das erste Produkt von Mars, das das Fairtrade-Siegel trug, waren die Malteser, die 2012 in Großbritannien und Irland in den Läden erschienen[73][74].
Im Jahr 2019 gab Mars bekannt, dass sie nicht garantieren können, dass ihre Schokoladenprodukte frei von Kindersklavenarbeit sind, da sie nur 24% ihrer Einkäufe bis auf die Ebene der Landwirtschaft zurückverfolgen konnten. Die Washington Post stellte fest, dass die 2001 eingegangene Verpflichtung, solche Praktiken innerhalb von 4 Jahren abzuschaffen, nicht eingehalten worden sei, weder zum Stichtag 2005 noch innerhalb der revidierten Fristen 2008 und 2010, und dass das Ergebnis voraussichtlich auch 2020 nicht erreicht werden könne[75].
Entwaldung in afrikanischen Nationalparks
Im September 2017 ergab eine von der NGO Mighty Earth durchgeführte Untersuchung[76], dass ein großer Teil des Kakaos, der in der von Mars und anderen großen Schokoladenunternehmen hergestellten Schokolade verwendet wird, illegal in Nationalparks und anderen Schutzgebieten in der Elfenbeinküste und in Ghana angebaut wurde.[77] Die Länder sind die beiden größten Kakaoproduzenten der Welt.[78][79]
Der Bericht dokumentiert, wie in mehreren Nationalparks und anderen Schutzgebieten 90 % oder mehr der Landmasse in Kakao umgewandelt wurden.[80] Weniger als vier Prozent der Elfenbeinküste sind nach wie vor dicht bewaldet, und der Laissez-faire-Ansatz der Schokoladenunternehmen bei der Beschaffung hat auch in Ghana zu einer umfangreichen Abholzung geführt.[81] In der Elfenbeinküste hat die Abholzung die Schimpansen in nur wenige kleine Gebiete gedrängt und die Elefantenpopulation des Landes von mehreren hunderttausend auf etwa 200-400 reduziert.[82][83][84]
Kinderarbeit und Sklavenarbeit
Mars ist dafür kritisiert worden, Kakaobohnen von westafrikanischen Bauern zu kaufen, die Berichten zufolge unbezahlte oder schlecht bezahlte Kinderarbeiter einsetzen. Im Jahr 2009 kündigte Mars an, dass das Unternehmen darauf hinarbeiten werde, Kakao nur von Lieferanten zu kaufen, die Umwelt-, Arbeits- und Produktionsstandards erfüllen. TransFair USA, eine Organisation, die Produkte als fair gehandelte Produkte zertifiziert, begrüßte diesen Schritt und äußerte die Hoffnung, dass er eine Bestimmung über faire Löhne für Arbeiter und Bauern enthalten werde.[69] 2010 erhielt Mars Inc. den Award for Corporate Excellence des US-Außenministeriums.[70] Im April 2010 startete Mars die MyCocoaPaper-Initiative, die den Anspruch erhebt, Frauen und Familien in Indonesien durch die Herstellung von Papierprodukten aus Kakaorinde und recyceltem Büropapier wirtschaftliche Chancen zu bieten.[71][72]
Im Jahr 2011 kündigten Mars und Fairtrade International eine Vereinbarung zur Einführung des ersten mit dem Fairtrade-Siegel versehenen Marsprodukts und zur Zusammenarbeit an, um den Bauern eine nachhaltige Existenzgrundlage zu ermöglichen und ihre Produktivität erheblich zu steigern. Das erste Produkt von Mars, das das Fairtrade-Siegel trug, waren die Malteser, die 2012 in Großbritannien und Irland in den Läden erschienen[73][74].
Im Jahr 2019 gab Mars bekannt, dass sie nicht garantieren können, dass ihre Schokoladenprodukte frei von Kindersklavenarbeit sind, da sie nur 24% ihrer Einkäufe bis auf die Ebene der Landwirtschaft zurückverfolgen konnten. Die Washington Post stellte fest, dass die 2001 eingegangene Verpflichtung, solche Praktiken innerhalb von 4 Jahren abzuschaffen, nicht eingehalten worden sei, weder zum Stichtag 2005 noch innerhalb der revidierten Fristen 2008 und 2010, und dass das Ergebnis voraussichtlich auch 2020 nicht erreicht werden könne[75].
Entwaldung in afrikanischen Nationalparks
Im September 2017 ergab eine von der NGO Mighty Earth durchgeführte Untersuchung[76], dass ein großer Teil des Kakaos, der in der von Mars und anderen großen Schokoladenunternehmen hergestellten Schokolade verwendet wird, illegal in Nationalparks und anderen Schutzgebieten in der Elfenbeinküste und in Ghana angebaut wurde.[77] Die Länder sind die beiden größten Kakaoproduzenten der Welt.[78][79]
Der Bericht dokumentiert, wie in mehreren Nationalparks und anderen Schutzgebieten 90 % oder mehr der Landmasse in Kakao umgewandelt wurden.[80] Weniger als vier Prozent der Elfenbeinküste sind nach wie vor dicht bewaldet, und der Laissez-faire-Ansatz der Schokoladenunternehmen bei der Beschaffung hat auch in Ghana zu einer umfangreichen Abholzung geführt.[81] In der Elfenbeinküste hat die Abholzung die Schimpansen in nur wenige kleine Gebiete gedrängt und die Elefantenpopulation des Landes von mehreren hunderttausend auf etwa 200-400 reduziert.[82][83][84]