Mut zur Analyse, Mut zur Befreiung
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ZITAT bzw. WORTE ZUM MONTAG 😊
"Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: “Das ist technisch unmöglich!" (Peter Ustinov )
+++ 15:03 Niedersachsen verschiebt weitere Lockerungen +++

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen verschiebt das Bundesland Niedersachsen weitere Lockerungen um mindestens vier Wochen. Angesichts der Zunahme der Ansteckungen sowie den derzeit nicht klar absehbaren Folgen von Schulbeginn und Urlaubsreisen müsse "vorsichtig" vorgegangen werden, erklärt Ministerpräsident Stephan Weil nach einem entsprechenden Kabinettsbeschluss. Nach Angaben von Gesundheitsministerin Carola Reimann war die Landesregierung insbesondere wegen möglicher Infektionen durch private Feiern und Reiserückkehrer besorgt. Selbst "punktuelle Verschärfungen" der Auflagen zum Corona-Schutz seien deshalb nicht auszuschließen. Für die allmähliche Rückkehr zu einem normalen Alltagsleben hatte Niedersachsen im Mai einen Stufenplan erarbeitet, der schrittweise immer weitergehende Lockerungen vorsieht.
+++ 14:27 Pandemie kann psychische Störungen auslösen oder verschlimmern +++

Die Corona-Pandemie kann bei vielen Menschen psychische Störungen auslösen oder deutlich verschlimmern. Darauf macht die Bundespsychotherapeutenkammer aufmerksam. Kammerpräsident Dietrich Munz sagte laut einer Mitteilung: "Neben Depressionen und Angststörungen, akuten und posttraumatischen Belastungsstörungen können auch Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, Zwangsstörungen und Psychosen zunehmen." Ältere zählen laut den Psychotherapeuten zu den am stärksten betroffenen Gruppen. Auch Kinder und Jugendliche sind psychisch besonders gefährdet - durch die Schließung von Kitas und Schulen und den Verlust von Kontakten. Die Kammer stellte die Ergebnisse erster Studien zur Auswirkungen der Pandemie auf die Psyche zusammen.
+++ 15:34 Nach Explosion in Beirut: Kapazitäten für Infizierte fast erschöpft +++

Nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut sind die Kapazitäten in der libanesischen Hauptstadt für die Behandlung von Corona-Patienten nahezu erschöpft. "Staatliche und private Krankenhäuser insbesondere in der Hauptstadt haben sehr begrenzte Kapazitäten, sowohl was Intensivbetten als auch Beatmungsgeräte angeht", sagte Gesundheitsminister Hamad Hassan. "Wir stehen am Abgrund, wir haben nicht den Luxus, uns Zeit zu lassen." Hassan warb daher für einen erneuten zweiwöchigen Lockdown im Libanon, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Im Hafen von Beirut waren am 4. August 2750 Tonnen Ammoniumnitrat explodiert, die ungesichert in einer Halle lagerten. Mehr als 170 Menschen kamen ums Leben, mehr als 6500 weitere wurden verletzt. Die Stadt wurde in weiten Teilen verwüstet, etwa 300.000 Menschen wurden obdachlos.
Maschinenbauer streichen Zehntausende Jobs
Ein Mechaniker überprüft beim Turbinenhersteller MAN-Turbo die Schaufeln einer Turbine.

Die deutschen Maschinenbauer ihrem Verband VDMA zufolge im ersten Halbjahr rund 32.000 Arbeitsplätze abgebaut. Die Corona-Krise, die schwächelnde Konjunktur und der Strukturwandel bei wichtigen Kunden blieben nicht ohne Folgen, teilte der Verband mit. Die Zahl der Beschäftigten in der überwiegend mittelständisch geprägten Branche habe aber Ende Juni bei rund 1,03 Millionen gelegen.

Den Unternehmen, zu denen auch börsennotierte Konzerne wie Thyssenkrupp und Gea gehören, sind in den vergangenen Monaten die Aufträge weggebrochen. Die Branche kämpft aber ebenso seit Jahren mit einem Mangel an Ingenieuren und Facharbeitern. Deshalb versuchen viele Firmen, ihr Stammpersonal zu halten.


14:28 Uhr
Amazon ist ein Fall für das Bundeskartellamt
Amazon droht Ärger. Nach Angaben der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ermittelt nämlich das Bundeskartellamt derzeit gegen den Internetgiganten. Der Online-Handelsplattform wird vorgeworfen, ihre Marktmacht während der Pandemie ausgenutzt und mehrere Händler aufgrund zu hoher Preise gesperrt zu haben.

"Wir untersuchen derzeit, ob und wie Amazon die Preissetzung der Händler auf dem Marketplace beeinflusst", sagte der Kartellamtspräsident Andreas Mundt der FAZ.
Mittlerweile habe Amazon auf einige Anfragen geantwortet, nun würden die Stellungnahmen ausgewertet. Amazon dürfe kein Preiskontrolleur sein, äußerte Mundt weiter. Das gelte auch während der Pandemie.
4:33 Uhr
Russland wirft den Niederlanden Spionage vor
Russland hat den Niederlanden vorgeworfen, einen ihrer Diplomaten in Den Haag ausspioniert zu haben. Im Dienstwagen des russischen Militärattachés in dem EU-Land sei "Abhörausrüstung" entdeckt worden, teilte das Außenministerium in Moskau mit. Russland bestellte daraufhin eine ranghohe Diplomatin der niederländischen Botschaft ein. "Solche unfreundlichen Handlungen erschweren die ohnehin angeschlagenen bilateralen Beziehungen", erklärte das Ministerium. Eine Reaktion aus den Niederlanden gab es dazu noch nicht.