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Magazin für neue Perspektiven und lebendige Debatten
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Moderne Knechtschaft 👈
In Australien laufen seit einigen Jahren in verschiedenen Regionen Versuche, bei denen Sozialhilfe auf Debitkarten ausgezahlt wird. Diese sollen das Verhalten der Inhaber steuern. Zum Bezahlen bestimmter Güter und Dienste können sie nicht verwendet werden. Die „mitfühlend-konservative“ Regierung will das Programm nun gegen Widerstände auf das ganze Land ausweiten.
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Erobern wir uns die Parlamente zurück! 👈
Mit dem Preis werden seit 1993 journalistische Arbeiten ausgezeichnet, die zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen. Ein guter Grund, um das Postfach der Jury mit den kritischen Artikeln und nackten Wahrheiten unabhängiger Medien zu fluten. Öffnen Sie die Schleusen!
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Der Ökozid klopft an der Tür 👈
Das apokalyptische Unwetter in Südbayern am Pfingstmontag ließ, nachdem es abgeklungen war, tief in den Abdruck blicken, in welchem eigentlich die kritische Selbstreflexion unserer westlichen Gesellschaft zu finden sein sollte. In den tiefen Pfützen, die die Wassermassen aus dem pechschwarzen Himmel auf den Straßen hinterließen, spiegelte sich das Unvermögen vieler Menschen, einen Zusammenhang zwischen ihrem Verhalten und den daraus resultierenden Unwettern zu erkennen. Ein spöttischer Wetterbericht aus dem wohlhabenden Stadtrand.
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Die Macht des Wortes 👈
Der Sommer ist zu Ende gegangen und mit ihm unsere Aktion „Die Macht des Wortes“. Wir hatten dazu aufgerufen, Trauriges, Dunkles, Bedrohliches in Worte zu fassen und ins Licht zu schicken. Ein riesengroßes Danke an alle Teilnehmer! In allen Texten ist Licht zu spüren, Zuversicht, Vertrauen, Zärtlichkeit, Liebe. Alle tragen eine wunderbare, persönliche Note und alle wären es wert, hier abgedruckt zu werden! Wir hatten die schwierige Aufgabe, vier Texte auszuwählen. Ihre Verfasser bekommen je ein Exemplar des Buches „Das Licht fließt dahin, wo es dunkel ist“ von Kerstin Chavent, die uns der Europa-Verlag großzügig zur Verfügung stellt.
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Retten wir die Parlamente! 👈
Es ist 12 Uhr! Gerade hatte der Weltklimarat in einer internationalen Konferenz die Simulationen der großen Forschungsinstitute ausgewertet und verkündet: Der Klimawandel ist vom Menschen gemacht und nicht durch natürliche Veränderungen bestimmt. Gefährliche Veränderungsprozesse haben begonnen. Das war 2007. Hätte man damals gehandelt, man noch vieles abfangen können. Die weltweiten CO2-Emissionen lagen bei ca. 20 Gigatonnen, der Hälfte des diesjährigen Ausstoßes.
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Das Monster im Schrank 👈
Die westliche Wissenschaft ist angetreten, um unseren Horizont zu erweitern. Im Verbund mit einer unmenschlichen Politik und dem Dogma der ökonomischen Effizienz hat sie unsere Wahrnehmung jedoch immer weiter eingeschränkt. Was wir nicht wahrhaben wollen oder dürfen, rutscht in den Schatten. Wir verbrauchen viel Energie, um dieses bedrohliche „Monster“ auszublenden und eine Fassade reibungslosen Funktionierens aufrecht zu erhalten. Auf die Dauer erschöpft uns das. Insofern kann gerade die Erschöpfung für uns das Tor zur verdrängten Wahrheit werden. Der „Burnout“ eines Menschen — ob nun körperlich oder psychisch — bedeutet weder menschliches Versagen, noch Krankheit oder Schwäche. Im Gegenteil: Er kann der Beginn einer wundervollen Befreiung sein, wenn man ihn zum Anlass nimmt, sein „Monster aus dem Schrank“ zu lassen.
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Kein jemenitisches Blut für deutsche Profite! 👈
Im Jemen herrscht noch immer Krieg; vor allem gegen die Kinder im Land. Aber stört das die Ferngesteuerten, die Kriegsgrünen und Vorwärtsverteidiger, kurz die sich so wichtig nehmenden Maasmännchen, Haberbecks und Knarrenbauers von der Achse des Guten? Nicht wirklich. Solange die Saudi-Mafia nur aus der Distanz herumbombt und ein bisschen blockiert, solange müssen sie im Jemen ja auch keine Köpfe auf Volksfesten abschlagen oder Journalisten zu Musik und Kaffee zersägen. Und während die Heuchelei ungestört dahinplätschert, haben sich 56 Organisationen aus der Entwicklungs-, Friedens- und Menschenrechtspolitik mit ein paar humanitären Hilfsorganisationen verbündet, um einen offenen Brief abzufeuern.
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Vor der Auslöschung 👈
Der Ökozid ist eine reale Gefahr; wenn geschieht, was sich verantwortungslose Militärstrategen ausgedacht haben, wird die Menschheit jedoch vielleicht gar nicht lange genug überleben, um die Auswirkungen der Umweltkatastrophe in vollem Umfang zu spüren. Waffen mit der Sprengkraft von 50.000 Hiroshima-Bomben sind längst auf der Welt. So schlimm Militärs sind — richtig gefährlich wird es erst, wenn sich die Wissenschaft in den Dienst ihrer lebensfeindlichen Wahnideen stellt. Wer von der Zerstörungskraft moderner Nuklearwaffen weiß, muss sich von den Kriegs-Szenarios mancher Politiker in äußerstem Maße befremdet fühlen. Die Wissenschaft braucht eine Allianz mit dem Frieden, nicht mit Krieg. Die Welt braucht neue Politiker — und endlich lebensfördernde Technologien.
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Der neue alte Feind 👈
Die jüngere Geschichte, wie wir sie im Westen zu kennen glauben, beruht auf systematisch manipulierter „Siegergeschichtsschreibung“. Offiziell waren es die USA, die Deutschland quasi im Alleingang vom Faschismus befreiten und Westdeutschland vor dem Zugriff der Sowjetunion schützten, bevor es 1998 zum Befreiungsschlag und einem relativ entspannten Ost-West-Verhältnis kam. Bis dann das Böse in Gestalt Putins erneut sein Haupt erhob und durch die Besetzung der Krim sein wahres Gesicht zeigte. Dass man durch vertiefte Recherche zu einem ganz anderen Ergebnis kommen kann, zeigt Wolfgang Bittner, ausgewiesener Putin-Experte und Russland-Reisender, der seit vielen Jahren engagiert gegen den vom Westen geschürten neuen Kalten Krieg anschreibt. Bittners neues Buch „Der neue West-Ost-Konflikt — Inszenierung einer Krise“ analysiert Geopolitik über mehr als ein Jahrhundert.
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Retten wir unsere Erinnerung! 👈
Die Vergangenheit Ostdeutschlands scheint derzeit unter Pauschalurteilen zu verschwinden, und die Westdeutschen werden gar nicht erst gefragt, wie‘s früher war. Mit einem Buchprojekt für die Generation „Geteiltes Deutschland“ soll die Erinnerung an das Leben in Ost und West vor 1989 inhaltlich neu eröffnet werden.
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Hinterm Horizont 👈
Gibt es ein Leben nach dem Tod, ein Bewusstsein, das nicht an Materie, Raum und Zeit gebunden ist, das also gewissermaßen unsterblich ist? Glaubt man den Berichten über Nahtoderfahrungen, ist das Leben mit dem Sterben unseres Körpers nicht vorbei. Esoterisches Geschwätz, meinen die einen, ein radikaler Neubeginn, glauben andere. Zu bedenken ist: Die geistige Dimension des Lebens zu ignorieren spielt jenen in die Hände, die sich an unserer Angst und dem Gefühl unserer Belanglosigkeit zu bereichern wissen.
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Forwarded from Sputnik
🇪🇺🇪🇺🇪🇺

@Sputniknews
Hitlers Hintermänner 👈
„Immer schreibt der Sieger die Geschichte der Besiegten. (…) Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.“, schrieb einst Bertolt Brecht. Seit mehr als 20 Jahren erforscht Guido Preparata die tatsächlichen Zusammenhänge, Ereignisse und Ursachen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Als im Jahre 2005 sein Buch „Wer Hitler mächtig machte“ erschien, wurde ihm an der Universität Washington die Beförderung zum Professor verweigert. Stattdessen erhielt eine außerordentliche Professur an der Universität Tacoma. Heute arbeitet er als Hochschuldozent für Kriminologie an der Technischen Universität in Vancouver. Mikael Sander sprach für "Das Milieu" mit dem italoamerikanischen Wirtschafts- und Politikwissenschaftler Guido Preparata über Hitlers Hintermänner, die Unterstützung der Amerikaner und Briten für das Dritte Reich sowie die Schuldfrage an den beiden Weltkriegen.
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Frieden braucht Toleranz 👈
Daniele Ganser sagte einmal „Die neue Friedensbewegung ist kein Club, dem man beitritt und jährlich einen Beitrag zahlt, sondern sie ist eine innere Einstellung.“ Deswegen kann man sie auch nicht spalten oder kaputtmachen. Es ist wichtig, dass wir den Riss überwinden, der jetzt schon durch die Gesellschaft geht, wenn wir uns selbst treu bleiben wollen. Besinnen wir uns deshalb auf unsere gemeinsame Verantwortung!
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Die Weichenstellung 👈
Die Währungsreform in Westdeutschland hatte den Nebeneffekt, dass Deutschland auch in Gelddingen geteilt wurde. Auch dies war ein Manöver der Westmächte, das gegen den Einfluss der gefürchteten Sowjetunion gerichtet war. In zeitlicher Nähe wurde auch die Wiederbewaffnung durchgesetzt – gegen den Willen der westdeutschen Bevölkerungsmehrheit. Eine Teilung Europas etablierte sich, die mit sich verfestigenden Feindbildern einher ging. Die Folgen dieser Fehlentwicklung spüren wir bis in den heutigen neuen Kalten Krieg hinein. In seinem Roman verbindet Wolfgang Bittner gekonnt lehrreiche Zeitgeschichte mit bewegenden persönlichen Schicksalen.
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Gefährliches Lavieren 👈
Es scheint scheint gute Gründe für die Annahme zu geben, dass der Ausstoß von Kohlendioxid durch menschliche Aktivitäten für die Klimaerwärmung zumindest mitverantwortlich ist. Folglich sollte man jetzt rasch und entschlossen handeln. Aber die bisher ergriffenen und beschlossenen Maßnahmen sind kleinteiliges und oft widersprüchliches Stückwerk, das Handlungsfähigkeit lediglich simulieren soll. Denn das eigentlich nötige Umsteuern würde sehr vielen sehr weh tun.
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Der Demokratie-Suizid 👈
Die wissenschaftliche Forschung über den Untergang des Römischen Reiches war lange Zeit gespalten darüber, ob vor allem äußere oder vor allem innere Faktoren dafür verantwortlich waren. Heute ist man sich weitgehend einig, dass beides eine große Rolle spielte. Wie sieht es mit den heutigen Verfassungsstaaten des Westens aus? Neben destabilisierender Einflussnahme von außen spielen wohl auch hier wieder innere Faktoren eine Rolle, sozusagen eine Art Selbstzerstörung. Musterbeispiel dafür sind derzeit die Vereinigten Staaten von Amerika. Aber auch Europa hat keinen Grund, selbstgefällig zu sein. Ähnliches wie in den USA ist auch hier zu beobachten. Ohne Kurskorrektur sind die Aussichten schlecht.
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„Wer bin ich denn?“ 👈
„In der Schule lernt ihr für’s Leben“, so heißt es stets, wenn Schüler nach dem Sinn ihres Unterrichts fragen. Doch welches Leben das werden soll – auf diese Frage bietet die Schule keine Antwort. Den nachfolgenden Brief sendete eine Schülerin an Yvonne Gebauer, die nordrhein-westfälische Bildungsministerin, um ihr ebenjene Frage zu stellen.
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Die Scheinlösung 👈
Die menschliche Wirtschaft zieht eine Schneise der Verwüstung hinter sich her, die sich im Artensterben ebenso äußert wie im Klimawandel. Um diese Entwicklungen zu beheben, setzen Politik und Wirtschaft auf technischen Fortschritt. Das aber ist ein fataler Irrtum.
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Risse in der Mauer 👈
„Leute ohne Rückgrat hab'n wir schon zu viel“ sang die DDR-Liedermacherin Bettina Wegner 1976. Viel mehr kennt der Durchschnitts-Wessi aber auch nicht von der Kultur im Osten. Vielleicht noch Silly, Gundermann und „Über sieben Brücken musst du gehen“. Das allgemeine Klischee ist das einer von der Partei komplett durchreglementierten Musikszene, einer gleichsam von Ideologie eingemauerten Kultur. Ein solch extremes Bild trifft jedoch nicht zu. Sicher gab es sozialistische Jubelkunst. Sicher war direkte Kritik am politischen System kaum möglich. Doch es gab Schlupflöcher, und so mancher kultivierte die Kunst der indirekten Aussage. Schließlich gab es pro-sozialistische und antifaschistische Texte jenseits peinlicher Partei-Verlautbarungen. Der Autor hat ein paar faszinierende Beispiel gefunden.
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