Jochen Mitschka
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Autor für Basisdemokratie, Friedenspolitik, Menschenrechte und Bildung. Die Texte sollen helfen, gegen den Strom zu schwimmen: t.me/JochenMitschka/2

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Wer solche Behauptungen instinktiv als "Verschwörungstheorien" abtun möchte, dem empfehle ich eine kurze Durchsicht von Henry Kissingers berüchtigtem Bericht "NSSM-200: Implications of Worldwide Population Growth for U.S. Security and Overseas Interests" (Auswirkungen eines weltweiten Bevölkerungswachstums auf die Sicherheit der USA und auf die Übersee-Interessen) aus dem Jahr 1974. Dieser freigegebene Bericht hatte wesentlich dazu beigetragen, die US-Außenpolitik von einer entwicklungsfreundlichen Philosophie in ein neues Paradigma der Bevölkerungskontrolle zu verwandeln. Im Bericht hatte Kissinger gewarnt:

"Wenn die künftigen Zahlen in vernünftigen Grenzen gehalten werden sollen, ist es dringend erforderlich, dass in den 1970er- und 1980er-Jahren Maßnahmen zur Verringerung der Fruchtbarkeit eingeleitet und wirksam gemacht werden. (…) (Finanzielle) Unterstützung wird anderen Ländern gewährt, wobei Faktoren wie das Bevölkerungswachstum berücksichtigt werden. (…) Nahrungsmittel- und Agrarhilfe ist für jede bevölkerungssensible Entwicklungsstrategie von entscheidender Bedeutung. (…) Bei der Zuweisung knapper Ressourcen sollte berücksichtigt werden, welche Schritte ein Land zur Bevölkerungskontrolle unternimmt. (…) Es gibt einen alternativen Standpunkt, wonach verpflichtende Maßnahmen erforderlich sein könnten."

In Kissingers verdrehter Logik hatte die US-amerikanische Außenpolitik törichterweise allzu oft versucht, armen Ländern Mittel zur industriellen und wissenschaftlichen Entwicklung zur Verfügung zu stellen, um den Hunger zu beenden.

Als echter Malthusianer glaubte Kissinger, dass die Unterstützung der Armen zur Selbstständigkeit zu einem globalen Ungleichgewicht führen würde. Denn dann würden die neuen Mittelschichten mehr konsumieren und die strategischen Ressourcen selber nutzen, die sich unter ihren jeweiligen Böden befänden – infolgedessen würde das Weltsystem in eine beschleunigte Entropie versetzt werden.

Dies durfte laut Kissinger und allen misanthropischen Malthusianern, die seine Ansichten über Menschheit und Regierung teilten, nicht akzeptiert werden.

Kissingers globale Herren-und-Sklaven-Gesellschaft
Nachdem Kissinger unter Nixon als Außenminister geworden war, wurde eine neue Großstrategie eingeführt. Deren Ziel bestand darin, eine neue "Herren-Sklaven"-Abhängigkeit zwischen den entwickelten und den unterentwickelten Sektoren der Welt zu schaffen (…) mit besonderem Schwerpunkt auf den 13 Nationen, die von der NSSM 200 plus China ins Visier genommen wurden.
China wurde der Erwerb westlicher Technologie, die es brauchte, um sich aus der bitteren Armut zu befreien, nur unter der Bedingung gestattet, dass das Land den Forderungen der Rockefeller-Weltbank nachkommt und Ein-Kind-Politik-Programme zur Eindämmung des Bevölkerungswachstums auferlegt.
Kissinger begann, diese neuen gesellschaftlichen Beziehungen zu organisieren, die sich um die postindustriellen "Haben"-Konsumenten und eine massive "Nicht-Haben"-Klasse armer Arbeiter drehen. Sie haben zwar Zugang zur Industrie, aber wirtschaftlich stagnieren sie. Sie sind billige Arbeitskräfte, ohne die Mittel, die von ihnen produzierten Waren zu kaufen. Den anderen dunkelhäutigeren Teilen der Welt sollte es noch schlechter gehen, da sie weder über Produktions- noch über Verbrauchsmittel verfügten und sich in einem ständigen Zustand von Hungersnot, Krieg und Rückständigkeit befänden. Diese Zonen des dunklen Zeitalters sollten größtenteils aus dem südlich der Sahara liegenden Afrika bestehen. Dessen ressourcenreiche Länder sollten von den Mittelmännern und Finanziers der Konzerne ausgebeutet werden, die die Weltordnung über die "veraltete Ordnung" der Nationalstaaten zu stellen wollten.
Kissingers Modell einer Weltordnung war absolut statisch und ließ keinen Raum für Bevölkerungswachstum oder technologischen Fortschritt. Mao Tsetung und die Viererbande, die die Kulturrevolution geleitet hatte, schienen mit Kissingers Agenda sehr kompatibel zu sein. Doch als Mao starb und die Viererbande zu Recht inhaftiert wurde, wurde eine neue langfristige Strategie, bekannt als die Vier Modernisierungen, in Angriff genommen. Sie war von Zhou Enlai entwickelt worden und wurde von Deng Xiaoping durchgeführt. Dieses Programm war weitaus vorausschauender, als Kissinger erkannt hatte.

Fakt Nr. 2: China ist bei der Förderung des Bevölkerungswachstums derzeit in einer Führungsposition

Während der Westen in allen messbaren Bereichen immer schneller verfällt, bewegt sich China im Eiltempo in die entgegengesetzte Richtung. Es weitet langfristige Investitionen und fortschrittliche Technologieentwicklung in seiner eigenen Gesellschaft und in seinen Nachbarländern mittels solch umfassender Projekte wie der Seidenstraßen-Initiative aus.

Die chinesische Bevölkerung konnte sich zwar bislang nicht von der katastrophalen Ein-Kind-Politik von 1979 erholen und die für einen Ausgleich erforderlichen 2,1 Kinder pro Paar bei Weitem noch nicht erreichen, aber immerhin wurde die Ein-Kind-Grenze im Jahr 2015 auf zwei und im Jahr 2021 auf drei Kinder angehoben. Heute fordern führende Ökonomen der Bank of China für die nahe Zukunft eine vollständige Abschaffung aller Grenzen. Unterdessen ist die von oben nach unten verordnete nationale Ausrichtung Chinas auf die Erhöhung der freien Energie, die zur Unterstützung und zum Wachstum der Wirtschaft benötigt wird, anders als alles, was wir in der westlichen Welt mit ihrem geschlossenen System seit vielen Jahrzehnten gesehen haben.

Oft wird die wichtige Tatsache vergessen, dass China und Indien gemeinsam dazu beigetragen hatten, das COP-14-Programm von Dezember 2009 in Kopenhagen zu sabotieren. Dieses Programm hatte rechtlich verbindliche Emissionssenkungsziele vorgesehen, um die Dekarbonisierung (und Deindustrialisierung) eines Großteils der Gesellschaft zu steuern.

Der Londoner Guardian hatte 2009 berichtet, dass "Kopenhagen ein Desaster war. So viel ist klar. Aber die Wahrheit über das tatsächliche Geschehen läuft Gefahr, in diesem Trubel und in den unvermeidlichen gegenseitigen Beschuldigungen unterzugehen. Die Wahrheit ist Folgende: China hat die Gespräche zum Scheitern gebracht, Barack Obama absichtlich gedemütigt und auf einem schrecklichen 'Deal' bestanden, bei dem die westlichen Staats- und Regierungschefs am Ende die Schuld auf sich nehmen würden."
Offensichtlich wollten China, Indien und afrikanische Regierungen wie jene des Sudan (der noch nicht unter der aufmerksamen Aufsicht der Rhodes-Stipendiatin Susan Rice zerlegt worden war) ihre Industrie und ihre nationale Souveränität nicht auf dem Altar von Klimawandelmodellen und der Technokraten opfern, die nur Wochen zuvor von Forschern der Universität East Anglia im Rahmen des peinlichen Klimagate-Skandals öffentlich als Betrüger entlarvt worden waren.

Obwohl China und Indien dafür gefeiert werden sollten, dass sie diese Bemühungen vor elf Jahren sabotiert hatten, können sich nur wenige Menschen an dieses Drama erinnern. Und noch weniger Menschen realisieren, inwieweit dieser Streit um die Souveränität in irgendeiner Weise mit Chinas 2013 ins Leben gerufener Seidenstraßen-Initiative zusammenhängt, die die entscheidende Kraft hinter der entstehenden multipolaren Allianz ist.

Fakt Nr.3: Soros in Davos 2020: "Die zwei größten Bedrohungen für die Offene Gesellschaft sind Donald Trumps USA und Xi Jinpings China"

In seiner Rede in Davos im Januar 2020 bezeichnete Soros sowohl Trump als auch Xi als die beiden größten Bedrohungen für seine Offene Gesellschaft, die um jeden Preis gestoppt werden müssten. Im September 2019 (als gerade das Ereignis 201 stattfand) hatte er im Wall Street Journal geschrieben:
"Als Gründer der Open Society Foundations geht mein Interesse, Xi Jinpings China zu besiegen, über die nationalen Interessen der USA hinaus. Wie ich in einer früheren Rede in Davos in diesem Jahr erklärt habe, glaube ich, dass die Totenglocke für die offenen Gesellschaften nicht nur in China, sondern auf der ganzen Welt läuten könnte, wenn man das von Peking aufgebaute Sozialkreditsystem expandieren lässt."

Bevor er in das "China-Virus"-Narrativ verwickelt wurde, hatte Trump außerordentlich hart für gute Beziehungen zu China gearbeitet. Er hatte sogar eines der wichtigsten Handelsabkommen zustande gebracht, das in der Woche, in der Soros in Davos gesprochen hatte, erfolgreich in die erste Phase übergegangen war. In dieser ersten Phase schuf China einen Markt für den Kauf von US-Fertigwaren als Teil des Programms zum Wiederaufbau des verlorenen US-Produktionssektors. Dieser war in den fünf Jahrzehnten des "Postindustrialismus" ausgehöhlt worden. Während Kissinger NAFTA als "den kreativsten Schritt in Richtung einer neuen Weltordnung, den eine Gruppe von Ländern seit dem Ende des Kalten Krieges unternommen hat", bezeichnete, ging Trump so weit, das staatsfeindliche Abkommen neu zu verhandeln. Damit gab er den Nationalstaaten zum ersten Mal seit über 25 Jahren eine Rolle bei der Gestaltung der Wirtschaftspolitik.
Man muss sich auch daran erinnern, dass Trump sich den Kriegsfalken widersetzt hat, die eine totale militärische Einkreisung Chinas vorantreiben. Dies wurde mit Obamas "Pivot to Asia" begonnen, und heute droht mittlerweile ein Atomkrieg. Trump hat der Einkreisung Chinas mittels THAAD-Raketen, die seit über einem Jahrzehnt mit der "nordkoreanischen Bedrohung" begründet wird – wobei stets geleugnet wurde, dass die wahren Ziele sowohl Russland als auch China sind – die Energie entzogen. Sein Bestreben, freundschaftliche Beziehungen zu Kim Jong Un aufzubauen, wirkte sich weitaus mehr auf die Veränderung der US-Militärpolitik im pazifischen Raum aus, als vielen bewusst war. Der chinesischen Intelligenz ist diese Tatsache sicherlich nicht entgangen.

Während es den von Soros und der CIA gesteuerten Farbrevolutionären bisher nicht gelungen ist, China in Hongkong, Tibet und Xinjiang aufzuteilen, waren sie in den USA erfolgreich.

Fakt Nr. 4: Der globale Biowaffenkomplex des Pentagon ist eine Tatsache

Während China stolzer Besitzer von insgesamt zwei BSL-4-Laboren ist (beide innerhalb seiner eigenen Grenzen), gibt es international Dutzende von Biowaffenlaboren, die vom Pentagon betrieben werden. Wie viele es genau sind, ist schwer abzuschätzen, wie Alexei Muchin (Generaldirektor des russischen Zentrums für politische Information) in einem Interview im Mai 2020 erklärte:
"Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums gibt es im postsowjetischen Raum 65 geheime amerikanische Biolabore: 15 in der Ukraine, zwölf in Armenien, 15 in Georgien, vier in Kasachstan. In den Vereinigten Staaten ist solch eine Tätigkeit verboten. Dementsprechend ist das Pentagon nach seinen eigenen Gesetzen an illegalen Aktivitäten beteiligt (im Geiste, nicht wortwörtlich). Das Ziel ist die Herstellung biologischer Waffen gegen die Völker, die das Gebiet der UdSSR bewohnten."

Im Jahr 2018 hatte die Enthüllungsjournalistin Diljana Gajtandschiewa das Multimilliarden-Dollar-Budget des Pentagon dokumentiert, das Biowaffenlabore in 25 Ländern (und elf in den USA selbst) unterhält. Das Budget vergrößerte sich exponentiell, seit bei den Milzbrandanschlägen von Dezember 2001 fünf US-Amerikaner mit Biowaffen getötet worden waren. Damit rechtfertigte man eine hyperbolische Steigerung des Etats für Biowaffenkriegsführung, der von fünf Milliarden Dollar bei der Verabschiedung von Dick Cheneys Bioshield Act im Jahr 2004 bis heute auf über 50 Milliarden Dollar anstieg.
Darüber hinaus wurde in einem von William Kristol, John Bolton, Richard Perle, Cheney, Paul Wolfowitz, Elliot Abrams und Donald Rumsfeld mitverfassten Strategiepapier vom Oktober 2000 mit dem Titel "Rebuilding America's Defenses" (RAD; Deutsch: Amerikas Sicherheitsmaßnahmen erneuern) ausdrücklich festgestellt, dass im neuen amerikanischen Jahrhundert "der Kampf wahrscheinlich in neuen Dimensionen stattfinden wird: Im Weltraum, im Cyberspace und vielleicht auch in der Welt der Mikroben (…) können fortgeschrittene Formen der biologischen Kriegsführung, die auf bestimmte Genotypen 'abzielen', die biologische Kriegsführung aus dem Reich des Terrors in ein politisch nützliches Instrument verwandeln".

Fakt Nr.5: Internationale Pandemie-Kriegsspiel-Szenarien legten den Grundstein für die internationale Reaktion auf COVID-19, nicht China

Die treibende Kraft hinter solchen Biowaffen-Kriegsspielübungen wie der Operation Dark Winter vom Juni 2000, dem Bericht der Rockefeller Foundation vom Mai 2010 über die Operation Lock step und den Pandemieübungen des Weltwirtschaftsforums bzw. der Gates Foundation und des CIA Event 201 zeigt, dass China nicht die Ursache dafür ist.

Diese ganzen Fakten haben mich letztendlich davon überzeugt, dass China in eine Falle gelockt wird – mit dem Ziel, dieses Land zu zerstören.

Dass China sich selbst als Nutznießer einer so unverantwortlichen Freisetzung eines neuartigen Virus betrachten könnte, das die eigene Wirtschaft schädigen, das Platzen der weltweiten Finanzblase beschleunigen und die Grundlagen der internationalen Stabilität zerstören würde, ist äußerst absurd. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass bei Betrachtung der gesamten chinesischen Politik in den letzten Jahrzehnten alles auf den konsequenten Wunsch nach Stabilität, langfristiger Entwicklung und einer für beide Seiten gewinnbringenden Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft hindeutet.

Unter den Mitgliedern der Five Eyes oder ihres transatlantischen Netzwerks von aufgeblähten Imperialisten ist nichts Vergleichbares zu beobachten.

Sicherlich liebt die führende Oligarchie des transatlantischen Systems die zentralisierte Kontrolle im chinesischen System und bewundert den behavioristischen Sozialkredit-Kram, aber da endet ihre Bewunderung. Die Kissinger, Gates, Carney oder Schwab hassen und fürchten alles, das China tatsächlich für die Entwicklung, die Beendigung der Armut, das Bevölkerungswachstum, das nationale Bankwesen, die langfristige Kreditschöpfung, den Aufbau einer vollwertigen industriellen Wirtschaft und die Verteidigung der Souveränität zusammen mit Russland, mit dem sie in der eurasischen multipolaren Allianz eng verbunden sind, getan hat.
Übersetzung aus dem Englischen. Matthew Ehret ist Chefredakteur der Canadian Patriot Review, BRI-Experte für Tactical Talk und Senior Fellow an der American University in Moskau. Er ist Autor der Buchreihe "Untold History of Canada" (Kanadas unerzählte Geschichte) und war 2019 Mitbegründer der in Montreal ansässigen Rising Tide Foundation.“

Wer die vielen dutzenden Links und Hintergrundinformationen lesen will, muss sich auf die Suche nach der Seite machen, die in Deutschland leider der Gesellschaft vorenthalten wird.
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Geopolitik der Underdogs | Von Jochen Mitschka

Insbesondere seit ich in Afrika lebe, versuche ich Deutschen eine Sicht der Weltpolitik nahe zu brin ..weiterlesen auf apolut.net

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Corona, Ukraine und die Welt außerhalb der NATO | Von Jochen Mitschka

Als der Präsident Namibias, Hage Geingob im Radio Anfang Juli erklärte, dass er in der Versammlung d ..weiterlesen auf apolut.net

#Standpunkte @apolut
Der Westen vertritt noch ganze 16% der Weltbevölkerung!

Ein portugiesischer Hochschullehrer machte da eine sehr interessante Analyse der derzeitigen Weltlage:
„Mitte des letzten Jahrhunderts war der Westen so stark geschrumpft, dass mehrere neue unabhängige Länder beschlossen, sich weder dem Westen noch dem Block anzuschließen, der als sein Rivale entstanden war, dem Sowjetblock. Dies führte von 1955 bis 1961 zur Entstehung der Bewegung der Blockfreien Staaten (NAM). Mit dem Zusammenbruch des Sowjetblocks im Jahr 1991 schien der Westen eine Zeit der enthusiastischen Expansion zu erleben. Zu dieser Zeit äußerte der ehemalige russische Präsident Michail Gorbatschow mit Unterstützung des damaligen US-Präsidenten George H. W. Bush den Wunsch, dass Russland dem ‚gemeinsamen Haus‘ Europa beitreten solle - ein Wunsch, den Wladimir Putin bei seinem Machtantritt im Jahr 2000 bekräftigte. Dies war eine kurze historische Periode, und die jüngsten Ereignisse zeigen, dass die ‚Größe‘ des Westens seitdem drastisch geschrumpft ist. Nach dem Ukraine-Krieg beschloss der Westen von sich aus, dass nur die Länder, die Sanktionen gegen Russland verhängen, dem prowestlichen Lager zuzurechnen sind. Diese Länder machen etwa 21 Prozent der UN-Mitgliedsländer aus, die nur 16 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. …
… Ist Schrumpfung Niedergang? Man könnte meinen, die Schrumpfung des Westens wirke sich zu seinen Gunsten aus, weil sie ihm erlaubt, sich mit größerer Intensität auf realistischere Ziele zu konzentrieren. Eine aufmerksame Lektüre der Strategen des hegemonialen Landes des Westens, der Vereinigten Staaten, zeigt, dass sie im Gegenteil, ohne sich der eklatanten Schrumpfung bewusst zu sein, unbegrenzten Ehrgeiz zeigen. Mit der gleichen Leichtigkeit, mit der sie vorhersehen, Russland (eine der größten Atommächte der Welt) zu einem Vasallenstaat reduzieren oder in den Ruin treiben zu können, sehen sie vor, China (das auf dem Weg ist, die erste Weltwirtschaft zu werden) zu neutralisieren und bald einen Krieg in Taiwan zu provozieren (wie den in der Ukraine), um dieses Ziel zu erreichen. Andererseits zeigt die Geschichte der Imperien, dass Schrumpfung und Niedergang Hand in Hand gehen, und dieser Niedergang ist unumkehrbar und bringt viel menschliches Leid mit sich.“
Weiterlesen (Englisch) https://braveneweurope.com/boaventura-de-sousa-santos-the-west-is-experiencing-a-contraction-of-its-power-not-necessarily-its-decline
Hallo Telegram! Ich komme jetzt öfters. ... Will aber noch auf ein Briefing warten, wäre vielleicht nicht schlecht, damit ich nichts kaputt mache. Denn darin bin ich anscheinend ganz gut.
Der Westen hat den Internationalen Strafgerichtshof, der dazu dient, besiegte Gegner endgültig zu erledigen. So die afrikanische Sicht auf das Gericht. ... Nun droht dem Westen aber Ungemach. China scheint zu versuchen, ein ähnliches Konstrukt zu errichten, um die Verbrechen des Westens vorzuführen.

Chinesischer FM-Sprecher drängt auf Untersuchungen von Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen in Großbritannien und den USA

Von der Nachrichtenagentur Xinhua

Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums sagte am Montag, die internationale Gemeinschaft solle eine gründliche Untersuchung der Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen in Großbritannien und den USA durchführen, damit den unschuldigen Opfern Gerechtigkeit widerfahre und die Menschen auf der ganzen Welt vor Schikanen und Grausamkeiten geschützt würden.

Der Sprecher Wang Wenbin äußerte sich auf einer täglichen Pressekonferenz zu Medienberichten, wonach Mitglieder des britischen Special Air Service (SAS) in Afghanistan "wiederholt" Gefangene und unbewaffnete Zivilisten töteten und sogar "miteinander wetteiferten, wer die meisten Morde begangen hat". Die Truppen wurden auch verdächtigt, Tatorte zu vertuschen, und Berichten zufolge haben Beamte diese Fälle unter den Teppich gefegt.

Wang sagte, was diese Berichte aufdecken, sei einfach schockierend und empörend. "Die grausamen Menschenrechtsverletzungen der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten, die das menschliche Gewissen herausfordern, sind keine Einzelfälle. Es handelt sich um anhaltende, systematische und häufig wiederkehrende Vorfälle".

Wang zitierte Medienberichte, wonach zwischen 2003 und 2008 Tausende von irakischen Zivilisten von britischen Soldaten misshandelt wurden, etwa durch Inhaftierung, Schläge, Demütigung, sexuelle Übergriffe und sogar Mord. In den vergangenen fast 20 Jahren haben die Vereinigten Staaten mehr als 90.000 Luftangriffe auf Länder wie Afghanistan, Irak und Syrien geflogen, bei denen bis zu 48.000 Zivilisten ums Leben kamen.

Anstatt über ihre Gräueltaten nachzudenken, so Wang, hätten das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten auf jede erdenkliche Weise versucht, die Schuld von sich abzulenken.

Wang zitierte Medienberichte, wonach das vom britischen Parlament eingeführte Gesetz über Auslandseinsätze (Overseas Operations Act 2021) britische Soldaten, die im Ausland Folter und andere schwere Verbrechen begangen haben, vor der Strafverfolgung schützt und die Bemühungen behindert, die Täter in vollem Umfang zur Rechenschaft zu ziehen; das britische Verteidigungsministerium behauptete, umfangreiche Untersuchungen zu den Taten britischer Soldaten in Afghanistan und im Irak durchgeführt zu haben, doch 90 Prozent der mutmaßlichen Kriegsverbrechen wurden nicht untersucht; zuvor hatte die US-Regierung Beamte des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) sanktioniert, die Kriegsverbrechen untersucht hatten, die mutmaßlich von US-Truppen im Krieg in Afghanistan begangen worden waren.

"Diejenigen, die sich am lautesten für die Verteidigung der Menschenrechte einsetzen, haben sich als die tödlichsten Mörder unschuldiger Zivilisten entpuppt; und diejenigen, die die Menschenrechtslage in anderen Ländern am vehementesten angreifen, sind diejenigen, die in Sachen Menschenrechte auf die Anklagebank gehören", sagte Wang.

"Es sollte eine gründliche internationale Untersuchung der Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen Großbritanniens und der USA geben, damit den unschuldigen Opfern Gerechtigkeit widerfährt und die Menschen auf der ganzen Welt vor weiteren Schikanen und Grausamkeiten geschützt werden", fügte er hinzu.

https://www.macaubusiness.com/chinese-fm-spokesperson-urges-investigations-into-uk-u-s-war-crimes-human-rights-violations/
Der deutsche „Gasnotstand“
Täglich kann man in den alternativen Medien die Wahrheit über die Gaskrise lesen. Aber so lange sie nicht in der Tagesschau verkündet wird, werden die braven Deutschen eben gegen Putin frieren. Hier die exzellente Analyse eines erfahrenen indischen Ex-Diplomaten, also eines neutralen Betrachters der Szene, die sich derzeit in Deutschland abspielt.

„Das Undenkbare geschieht zum zweiten Mal innerhalb von fünf Monaten: Der russische Gasriese Gazprom kündigt in einem Schreiben an die deutschen Gasversorger höhere Gewalt ab dem 14. Juni an und ist damit von jeglicher Entschädigung für die seitherigen Ausfälle befreit.

Das erste Mal, dass die deutsch-russischen Beziehungen in diesem Jahr unter Schock standen, war am 22. Februar, als Bundeskanzler Olaf Schloz selbst hartgesottene politische Beobachter mit dem Einfrieren des Genehmigungsverfahrens für die neu zu bauende Gaspipeline Nord Stream 2 überraschte. Die 11 Milliarden Dollar teure Pipeline unter der Ostsee hätte die Gasmenge, die direkt von Russland nach Deutschland geleitet wird, verdoppelt, doch Scholz blockierte stattdessen die Inbetriebnahme. Das waren noch Zeiten, als Berlin davon sprach, Russland zu ‚besiegen‘.

Scholz' Schritt war eine Reaktion auf Moskaus Entscheidung vom 21. Februar, zwei abtrünnige Regionen der Ukraine als unabhängige Republiken anzuerkennen. Russland-Falken in Deutschland applaudierten seiner Entscheidung. Der Beifall war überwältigend. Jana Puglierin, Leiterin des European Council on Foreign Relations in Berlin, lobte Scholz mit den Worten, er lege ‚die Messlatte für alle anderen EU-Länder höher... das ist echte Führungsstärke in einem entscheidenden Moment‘.

In Moskau, das den deutschen Energiemarkt sehr gut kennt, wurde Scholz' Schritt jedoch als ein Akt der absichtlichen Selbstbeschädigung angesehen. Moskau reagierte mit einem Anflug von sardonischem Humor. Dmitri Medwedew, ehemaliger Präsident und stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, twitterte: ‚Willkommen in der schönen neuen Welt, in der die Europäer bald 2.000 Euro pro 1.000 Kubikmeter Gas bezahlen werden!‘

Er spielte damit auf die düstere Realität an, dass Gas ein Viertel des deutschen Energiemixes ausmacht und mehr als die Hälfte davon aus Russland stammt. Es war klar, dass Deutschlands Abhängigkeit von Gas nur noch steigen konnte, nachdem es nach der Katastrophe von Fukushima 2011 in Japan beschlossen hatte, aus der Kernenergie auszusteigen und sich verpflichtet hatte, bis 2030 aus der Kohleverstromung auszusteigen.

Scholz betonte jedoch, dass Deutschland die Solar- und Windkraftkapazitäten ausbauen werde, ‚damit wir Stahl, Zement und Chemikalien ohne fossile Brennstoffe produzieren können‘. Seine Zuversicht beruhte auf der Tatsache, dass Deutschland einen langfristigen Vertrag mit Russland über die Lieferung von Gas zu einem günstigen Preis über Nord Stream 1 abgeschlossen hatte.

Das erste Anzeichen dafür, dass etwas schrecklich schief läuft, war, als die einflussreiche russische Tageszeitung Iswestija am 11. Juli unter Berufung auf Branchenexperten in Moskau schrieb, dass der geplante routinemäßige Stillstand von NS1 für die jährlichen Wartungs- und Reparaturarbeiten vom 11. bis 21. Juli andauern könnte, weil Kanada aufgrund von Sanktionen gegen Russland die zur Reparatur vorgesehene Turbine zurückhält.

Die Tageszeitung prognostizierte weiter, dass Gazprom wegen der westlichen Sanktionen höhere Gewalt ankündigen könnte, da Siemens bereits zweimal nach Reparaturen in Kanada die Ausrüstung nicht an Gazprom zurückgegeben hat, was zu einer Verringerung des Gasflusses von den geplanten 167 Millionen Kubikmetern pro Tag auf 67 Millionen Kubikmeter pro Tag führte.

Izvestia merkte an, dass die Situation zu einem Anstieg des Spotmarktpreises für LNG von 2.000 Dollar pro 1.000 Kubikmeter - vielleicht sogar noch mehr - bis zu 3.500 Dollar" - führen würde, ausgehend von dem Preisniveau vom 8. Juli von 1.800 Dollar.
Auf ein dringendes Ersuchen aus Berlin und eine Empfehlung an Washington, auf die Sanktionen zu verzichten, hat Kanada inzwischen zugestimmt, aber laut Iswestija wird es selbst nach der Rückgabe der Turbinen durch Siemens an Gazprom ‚eine lange Testphase‘ geben, um herauszufinden, wie korrekt die Turbinen repariert wurden. Niemand möchte Turbinen installieren, die nach der Reparatur in einem unfreundlichen Land ausfallen könnten. Die tatsächliche Zeit für den Start der Turbinen und die Wiederherstellung der Auslegungskapazität von SP-1 (NS1) beträgt also zwei bis drei Monate.

Das heißt, Gas kann frühestens im September/Oktober durch NS1 fließen. Selbst dann wird Gazprom möglicherweise nicht mehr als 60 Prozent seiner Kapazität nutzen können, da die Überholung von zwei weiteren Turbinen überfällig ist.

Die Experten erklärten gegenüber der Zeitung Iswestija, dass die Probleme mit der Gasknappheit in der Europäischen Union in den nächsten Wintern anhalten werden und die Behörden möglicherweise gezwungen sein werden, ‚die Warmwasserversorgung einzuschränken, die Straßenbeleuchtung zu dimmen, Schwimmbäder zu schließen und energieverbrauchende Geräte abzuschalten‘ und darüber hinaus anstelle von grüner Energie auf Kohle umzusteigen.

Die Zeitung ‚Kommersant‘ berichtete heute, dass es sich bei den klassischen Fällen höherer Gewalt um Naturkatastrophen, Brände usw. handele, im Falle von Gazprom jedoch ‚um eine technische Fehlfunktion von Anlagen‘, die zu Rechtsstreitigkeiten führen könne - und ‚entscheidend wird sein, ob die Maßnahmen von Gazprom zur Unterbrechung der Gaslieferungen in einem angemessenen Verhältnis zum tatsächlichen Ausmaß der technischen Probleme standen.‘

Offensichtlich ist Gazprom gut vorbereitet. Die Deutschen vermuten, dass Gazproms Alibi der Nichtlieferung von Gasturbinen aus Kanada und anderen Ländern falsch ist. Und der Kommersant sieht einen ‚langwierigen Prozess‘ voraus. Der Haken ist, dass wir auf lange Sicht alle tot sind.

Für Deutschland ist dies jedoch eine ernste Situation, da viele Industrien möglicherweise stillgelegt werden müssen und es zu schweren sozialen Unruhen kommen könnte. Die Deutschen sind überzeugt, dass Moskau auf die ‚nukleare Option‘ zurückgreift. Die große Frage ist, ob die Solidarität Deutschlands mit der Ukraine einen kalten Winter überstehen wird.

Die Zuversicht von Scholz beruhte auf der Überzeugung, dass Russland die Einnahmen aus den Gasexporten dringend benötigt. Doch heute erwirtschaftet Moskau mit weniger Exporten mehr Einnahmen. Die beste Strategie Russlands wäre heute wohl, die Gaslieferungen zu reduzieren, ohne sie ganz einzustellen, denn selbst wenn Russland nur noch ein Drittel des früher verkauften Gases verkauft, bleiben seine Einnahmen unangetastet, da die weltweite Verknappung von Flüssiggas den Marktpreis exponentiell in die Höhe getrieben hat. Es ist anzunehmen, dass Gazprom genau das tun würde.

Putin hat einmal aufgedeckt, dass Russland im Rahmen der langfristigen Verträge Gas an Deutschland zu einem lächerlich niedrigen Preis verkauft hat - 280 Dollar pro tausend Kubikmeter - und dass Deutschland russisches Gas sogar mit einem ordentlichen Gewinn an andere Kunden weiterverkauft hat!

Was Deutschland am meisten schmerzt, ist, dass es hier nicht nur um das Einfrieren von Häusern geht, sondern um die Implosion seines gesamten Wirtschaftsmodells, das dank der Importe billiger fossiler Brennstoffe aus Russland zu sehr von Industrieexporten abhängig ist. Die deutsche Industrie ist für 36 Prozent des Gasverbrauchs verantwortlich.

Deutschland hat sich in der Ukraine-Krise in jeder Hinsicht prinzipienlos verhalten. Es gab vor, Zelensky zu unterstützen, scheute aber davor zurück, militärische Unterstützung zu leisten, was zu einem unangenehmen diplomatischen Streit zwischen Kiew und Berlin führte. Andererseits war Deutschland, als Moskau das neue Zahlungssystem für Gasexporte einführte und die Zahlung in Rubel vorschrieb, das erste Land, das sich dem anschloss, wohl wissend, dass die neue Regelung die EU-Sanktionen unterlief.
So besteht Moskau darauf, dass deutsche Gaskäufer Euro- und Dollarkonten bei der Gazprombank (die nicht den EU-Sanktionen unterliegt) unterhalten und die Währungen in Rubel umtauschen, da die russische Zentralbank den westlichen Sanktionen unterliegt und nicht mehr auf den Devisenmärkten handeln darf!

Die Russen haben die Europäer zum Affen gemacht. Natürlich ist es unmöglich, ein Land zu sanktionieren, das auf wertvollen Rohstoffen sitzt. Russland ist der zweitgrößte Ölexporteur der Welt, der größte Gasexporteur und der größte Exporteur von Weizen und Düngemitteln sowie von Seltenerdmetallen wie Palladium.

Sowohl Boeing als auch Airbus haben sich über Risiken in ihrer Lieferkette beklagt. Airbus importiert große Mengen an Titan, wobei etwa 65 Prozent des Metalls aus Russland stammen. Das Unternehmen hat die EU öffentlich aufgefordert, keine Beschränkungen für das Material zu verhängen, das für die Herstellung wichtiger Flugzeugkomponenten verwendet wird.

Es ist daher nicht überraschend, dass die EU das Tempo der Sanktionen gegen Russland verlangsamt. Die Bürokraten in Brüssel haben das Potenzial für eine Ausweitung der Sanktionen ausgeschöpft, und die politischen Eliten geben zu, dass die Sanktionen ein Fehler waren.

Die Folgen für die europäischen Volkswirtschaften sind bereits äußerst gravierend. Die steigenden Energiepreise treiben die Inflation in allen EU-Ländern in die Höhe. Prognosen zufolge wird die Inflation in Frankreich in diesem Jahr 7 %, in Deutschland 8,5-9 % und in Italien 10 % erreichen. Und das ist erst der Anfang. Die meisten Länder werden im nächsten Jahr mit einem ernsthaften Rückgang des BIP konfrontiert sein - zwischen 2 und 4 Prozent.
Original in Englisch: https://www.indianpunchline.com/russia-teaches-europe-abc-of-gas-trade/
Man sollte sich vergegenwärtigen, dass genau das eingetretene Szenario von „Putinfreunden“ und „Schwurblern“ sowie „Verschwörungstheoretikern“ bei Beginn der Sanktionshysterie an die Mand gemalt worden war, so dass sie jeder lesen konnte, der wollte.
„Angriffskrieg Russlands“
Ist ja angeblich Verschwörungstheorie, dass Russland nur auf eine Aggression der Ukraine und der NATO antworte. Nur dumm, dass die OSZE bestätigt, dass ein Angriff auf die Provinzen begonnen hatte, die sich unabhängig erklärt hatten, und von Russland anerkannt worden waren. Hier die Kernaussage:
„Während beide Seiten die andere Seite beschuldigen, der Aggressor zu sein, zeigen die OSZE-Karten eindeutig, dass die ukrainische Seite, die von den Vereinigten Staaten und den NATO-Truppen unterstützt wird, am 16. Februar 2022 mit dem Beschuss der russischen Seite begann.

Dieser Beschuss wird durch Videojournalismus vor Ort von einem unabhängigen Reporter namens Patrick Lancaster bestätigt, der in den letzten acht Jahren Zivilisten im ostukrainischen Kriegsgebiet befragt hat.“
Der Artikel enthält viele Karten und links und sollte besucht werden. Denn die Arbeit ist sehr aufschlussreich. https://kanekoa.substack.com/p/osce-reports-reveal-ukraine-started
Hier Teile daraus, ohne die vielen Links, welche die Beweise enthalten, nur in der Originalarbeit zu finden sind:

„Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass der bewaffnete Konflikt in der Ostukraine 2014 begann, nachdem die Obama-Regierung und Mitglieder des US-Kongresses eine neue Regierung in der Ukraine eingesetzt hatten, was der Chef der "privaten CIA"-Firma Stratfor als "den krassesten Putsch der Geschichte" bezeichnete.

Als Reaktion auf den von den USA unterstützten Staatsstreich hielten die Regionen Luhansk und Donezk im Donbass ein Referendum über die Abspaltung von der Ukraine ab, bei dem 96 % der Bevölkerung von Luhansk und 89 % der Bevölkerung von Donezk für die Gründung zweier neuer, selbsternannter unabhängiger Republiken im Osten der Ukraine stimmten.

Moskau erklärte, die Abstimmung spiegele den "Willen des Volkes" wider, doch die Europäische Union bezeichnete die Wahlen als "illegal und illegitim", die schnell in Gewalt umschlugen und in einen umfassenden Konflikt zwischen dem ukrainischen Militär und den von Russland unterstützten separatistischen Kräften von Luhansk und Donezk mündeten.

Zwischen 2014 und 2022 forderte der Krieg im Donbass schätzungsweise 14.000 Todesopfer, zwang Millionen von Menschen zur Flucht aus der Region und machte die Konfliktzone zu einem der am stärksten verminten Gebiete der Welt.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist seit dem Ausbruch des offenen Konflikts im Jahr 2014 mit Beobachtern vor Ort, um die Lage im Donbass zu überwachen.

Die OSZE war die einzige internationale zivile Beobachtermission, die Informationen von beiden Seiten der Kontaktlinie sammeln durfte, und ihre Daten sind zwar unvollständig, aber nach wie vor die besten verfügbaren.

Die OSZE-Beobachtermission stellt in ihren täglichen Berichten Karten zur Verfügung, die den Ort von Waffenstillstandsverletzungen und Explosionen entlang der Kontaktlinie zwischen dem ukrainischen Militär und den Donbass-Republiken dokumentieren.

Diese Karten zeigen deutlich, dass die Ukraine am 16. Februar 2022 mit Artillerieangriffen auf die Donbass-Republiken begonnen hat.

Mit anderen Worten: Die Ukraine begann mit der Beschießung der unabhängigen Republiken Donezk und Luhansk neun Tage bevor Russland seine "militärische Sonderoperation" in der Ukraine ankündigte.

Während sich die westlichen Medien in Schweigen hüllten, stiegen die von der OSZE dokumentierten Explosionen von 76 am 15. Februar auf 316 am 16. Februar, auf 654 am 17. Februar und auf 1.413 am 18. Februar.

Wenn man sich die täglichen Karten dieser Explosionen genau ansieht, wird deutlich, dass die überwiegende Mehrheit der Explosionen auf der russischen Seite der Waffenstillstandslinie stattfand.

14. Februar: 174 Waffenstillstandsverletzungen, 41 Explosionen

15. Februar: 153 Waffenstillstandsverletzungen, 76 Explosionen

16. Februar: 509 Waffenstillstandsverletzungen, 316 Explosionen

17. Februar: 870 Waffenstillstandsverletzungen, 654 Explosionen

18. Februar: 1.566 Waffenstillstandsverletzungen, 1.413 Explosionen
19.-20. Februar 3.231 Waffenstillstandsverletzungen, 2.026 Explosionen

21. Februar: 1.927 Waffenstillstandsverletzungen, 1.481 Explosionen

21. Februar: Russland erkennt die Unabhängigkeit von Donezk und Luhansk an

22. Februar: 1.710 Waffenstillstandsverletzungen, 1.420 Explosionen

24. Februar: Russland startet "spezielle Militäroperation".


Jacques Baud, ein ehemaliger NATO-Geheimdienstanalyst, schrieb zu den OSZE-Berichten: "Am 17. Februar kündigte Präsident Joe Biden an, dass Russland die Ukraine in den nächsten Tagen angreifen werde. Wie konnte er das wissen? Das ist ein Rätsel. Aber seit dem 16. Februar hatte der Artilleriebeschuss der Bevölkerung im Donbas dramatisch zugenommen, wie die täglichen Berichte der OSZE-Beobachter zeigen."

Während die westlichen Medien das letzte Jahr damit verbrachten, über Russlands Truppenaufstockung an der ukrainischen Grenze zu berichten, versäumten sie es, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass die Ukraine im selben Zeitraum "die Hälfte ihrer Armee oder 125.000 Soldaten" entlang der Konfliktzone im Donbas aufstellte.

Die Ukraine begann bereits am 24. März 2021 mit der Verlegung ihrer Streitkräfte entlang des Donbass, als Wolodymyr Zelenskij ein Dekret zur Rückeroberung der Krim erließ und damit begann, seine Streitkräfte in den Süden des Landes zu verlegen.

Es ist unwahrscheinlich, dass Zelensky ein derart aggressives Dekret erlassen würde, ohne zuvor die Zustimmung der Vereinigten Staaten und der NATO einzuholen.

Im April 2021 kündigte die ukrainische Regierung öffentlich an, dass sie nach Atomwaffen streben würde, wenn sie nicht in die NATO aufgenommen würde.

Dies war ein weiteres Zeichen dafür, dass die Ukraine beabsichtigte, die von Wladimir Putin gezogene Grenze zu überschreiten, indem sie entweder der NATO beitritt oder Atomwaffen vor der Haustür Russlands stationiert.

Im selben Monat beschuldigte der russische Verteidigungsminister Sergej Schojgu die USA und die NATO, Truppen an die Grenzen Russlands zu verlegen.

"In Polen und den baltischen Staaten werden die US-Streitkräfte verstärkt ... die Intensität der Luftaufklärung hat sich im Vergleich zum letzten Jahr verdoppelt, und die Intensität der Seeaufklärung hat sich um das Anderthalbfache erhöht", sagte er.

Der Minister beschuldigte die USA und ihre Verbündeten, aktive militärische Aktivitäten "mit einer klaren antirussischen Ausrichtung" zu betreiben.

"Im Frühjahr dieses Jahres haben die gemeinsamen Streitkräfte der NATO mit der größten Übung der letzten 30 Jahre, Defender Europe 2021, begonnen", sagte er.


Während beide Seiten die andere Seite beschuldigen, der Aggressor zu sein, zeigen die OSZE-Karten eindeutig, dass die ukrainische Seite, die von den Vereinigten Staaten und den NATO-Truppen unterstützt wird, am 16. Februar 2022 mit dem Beschuss der russischen Seite begann.

Dieser Beschuss wird durch Videojournalismus vor Ort von einem unabhängigen Reporter namens Patrick Lancaster bestätigt, der in den letzten acht Jahren Zivilisten im ostukrainischen Kriegsgebiet befragt hat.“
"Wertewesten" - Korruption, Millionen, Unantastbarkeit ...

Auszug aus einer Textmittileung von Hunter Biden, dem Sohn des US-Präsidenten:

""Du hast Recht, Hallie, und ich stehe... sehr allein mit dem Wiederaufbau eines Einkommens, mit dem ich die enormen Alimente und die Kosten für meine Kinder und mich selbst bestreiten kann, mit den Folgen der Entführung und wahrscheinlichen Ermordung (so vermutet die NYT) meines Geschäftspartners, des reichsten Mannes der Welt, der Verhaftung und Verurteilung meines Klienten, des Chefs des Geheimdienstes der Volksrepublik China, durch die US-Regierung, die Vergeltungsmaßnahmen der Chinesen bei der Entlassung und Verhaftung US-verdächtiger CIA-Agenten in China, meine mutmaßliche Beteiligung an der Vermittlung eines Deals mit Wladimir Putin über den größten Verkauf von Öl- und Gasvorkommen in Russland an China, eine Steuerrechnung, die Eric über meinem Unternehmen hängen ließ, und... Und Väter, die für das Präsidentenamt kandidieren. "

Ein langer Artikel (Englisch) mit vielen Links und Hintergründen, entlarvt nicht nur die US-Parasiten, sondern auch deren deutsche Vasallen ...

https://kanekoa.substack.com/p/exclusive-hunter-biden-texted-hallie
John Whitbeck beschrieb in Counterpunch sehr gut den Zustand der US-Außenpolitik als „grundlose Beleidigung in Jeddah“ Weiter so, denn das spielt der multipolaren Weltordnung voll in die Karten.
https://www.counterpunch.org/2022/07/21/a-gratuitous-insult-in-jeddah/
Hier ein Auszug in Deutsch
„Die am häufigsten zitierten Worte aus der Rede, die Präsident Biden am 16. Juli an einem Tisch in Dschidda mit den Führern von acht Autokratien (den sechs GCC-Monarchien, Ägypten und Jordanien) und dem Interimspremierminister eines dysfunktionalen Überbleibsels des amerikanischen Regimewechsels (Irak) hielt, lauteten: ‚Wir werden nicht weggehen und ein Vakuum hinterlassen, das von China, Russland und Iran gefüllt wird (…). Und wir werden versuchen, auf diesem Moment mit einer aktiven, prinzipientreuen amerikanischen Führung aufzubauen. Die Vereinigten Staaten werden nirgendwo hingehen.‘

Angesichts all des Chaos, des Todes und der Zerstörung, die die Vereinigten Staaten in den letzten zwei Jahrzehnten in der Region angerichtet haben, dürften sich viele in der Region - und sogar am Verhandlungstisch - gefragt haben, ob diese Aussage als Versprechen oder als Drohung zu verstehen ist.

Vor allem aber ist es bemerkenswert, dass derjenige, der diese Worte geschrieben hat (vermutlich Tony Blinken und/oder Jake Sullivan), nicht begriffen hat, wie beleidigend sie für die neun Staats- und Regierungschefs, an die sie zumindest formell gerichtet waren, und für ihre Länder waren.

Die erste eindeutige Implikation dieser Worte ist, dass die Länder der Region weder die Fähigkeit noch das Recht besitzen, auf eigenen Füßen zu stehen und ihr Schicksal selbst zu bestimmen, sondern dass sie dazu bestimmt sind, immer von einer größeren Macht von außen beherrscht zu werden - in der jüngeren Vergangenheit von den Osmanen, den Briten und Franzosen und in jüngster Zeit von den Amerikanern - und dass die Amerikaner fest entschlossen sind, ihre derzeitige Vormachtstellung beizubehalten.

Die zweite klare Implikation dieser Worte ist, dass die Länder der Region für die Vereinigten Staaten aus keinem Grund von Interesse sind, der in ihren Völkern, ihren Gesellschaften oder ihrer Geschichte liegt, sondern lediglich als Spielfiguren auf dem großen geopolitischen Spielbrett, auf dem die Vereinigten Staaten um Macht und Einfluss gegen ihre eigenen dämonisierten Gegner konkurrieren.“
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