Jochen Mitschka
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Autor für Basisdemokratie, Friedenspolitik, Menschenrechte und Bildung. Die Texte sollen helfen, gegen den Strom zu schwimmen: t.me/JochenMitschka/2

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Die ersten Tage in Namibia | Von Jochen Mitschka

Schon im letzten Bericht hatte ich einige Vorurteile widerlegt. In diesem PodCast nun wird nicht nur ..weiterlesen auf apolut.net

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Die rosarote Brille | Von Jochen Mitschka

In diesem PodCast berichte ich über die Schwierigkeiten, welche jedem Zuwanderer in Namibia drohen, ..weiterlesen auf apolut.net

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Namibia, der Traum wird wahr | Von Jochen Mitschka

Als ich 2020, nachdem ein Nachbar erklärte man könne ja gehen, wenn einem die Maßnahmen der Regierun ..weiterlesen auf apolut.net

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Namibische Polizei und andere Geschichten | Von Jochen Mitschka

Der Titel der letzten Episode „Der Traum wird wahr“ bezog sich darauf, endlich der Engstirnigkeit un ..weiterlesen auf apolut.net

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Puh schaffe es auf mobiltel aber nicht desktop mich aus namibia einzuloggen gebe aber nicht auf
Heureka! Geschafft, bin in Telegram. Kann es noch gar nicht fassen, dass es endlich auch in Namibia geklappt hat.
Aber noch halte ich mich kurz, weil ich noch keine W-Lan Verbindung habe. Das mit dem Vorurteil "afrikanische Trödeligkeit" stimmt nicht, aber manchmal braucht man eben Geduld.
Deshalb heute nur ein kurzer Gruß aus Swakopmund.
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Geschichten aus Namibia | Von Jochen Mitschka

Wer die Heuchelei, die Lügen der Medien und Politik und die Bekämpfung von Andersdenkenden, gerne au ..weiterlesen auf apolut.net

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Hoffnung Afrika? | Von Jochen Mitschka

Berichte über das Leben in Namibia werden nun nur noch 14-tätig erfolgen. Aber ganz ohne Einfluss de ..weiterlesen auf apolut.net

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Exklusiv auf Telgegram: Es ist immer wieder nützlich, nicht nur die Meinungen von Analysten der einen oder anderen Seite, sondern auch von neutraler Seite zu lesen. So die Meinung eines indischen E-Diplomaten. Hier zur Situation der "Isolation Russlands" in der Welt.

"Die Tatsache, dass die Mitgliedstaaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) in der saudischen Hauptstadt Riad ein gemeinsames Ministertreffen mit ihrem russischen Amtskollegen, Außenminister Sergej Lawrow, abhielten, ist zu diesem Zeitpunkt der Weltpolitik bereits eine wichtige Botschaft.

Um dieser Botschaft Nachdruck zu verleihen, erklärte der saudische Außenminister Prinz Faisal bin Farhan Al Saud auf einer Pressekonferenz im Anschluss an das Ministertreffen am Mittwoch, dass die Mitgliedsländer des Golf-Kooperationsrates in Bezug auf die Krise in der Ukraine eine gemeinsame Haltung einnehmen. (Die Pressekonferenz wurde vom Fernsehsender Al-Arabiya live übertragen.)

"Die Länder des Persischen Golfs haben eine gemeinsame Haltung gegenüber der Ukraine-Krise und ihren negativen Folgen, insbesondere im Hinblick auf die Ernährungssicherheit anderer Länder", sagte Al Saud.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte seinerseits gegenüber den Medien, dass "die GCC-Länder die Natur des Konflikts zwischen Russland und dem Westen verstehen". Zuvor hatte Al Saud bei einem bilateralen Gespräch mit Lawrow, der zu einem zweitägigen Besuch in der Ukraine weilte, erklärt, die Position des Königreichs zur Krise in der Ukraine basiere auf den Grundsätzen des Völkerrechts und der Unterstützung der Bemühungen um eine politische Lösung der Krise.

Nach dem Treffen erklärte Lawrow, die GCC-Länder würden sich dem Westen bei der Verhängung von Sanktionen gegen Moskau wegen des Konflikts in der Ukraine nicht anschließen. Er sagte: "Die Aspekte der internationalen Situation, die mit den Ereignissen, die der Westen um die Ukraine herum entfaltet hat, verbunden sind, werden von unseren Partnern aus den Staaten des Golf-Kooperationsrates gut verstanden."

Lawrow fügte hinzu: "Wir schätzen und bekräftigten heute noch einmal die ausgewogene Position, die sie zu diesem Thema in internationalen Foren und in der Praxis einnehmen und sich weigern, sich den illegitimen, einseitigen westlichen Sanktionen gegen Russland anzuschließen."

Lawrow erklärte, Moskau und die Golfstaaten beabsichtigten, ihre Partnerschaft weiter auszubauen, was in scharfem Gegensatz zu den wachsenden Spannungen zwischen Russland und den USA und ihren europäischen Verbündeten stehe. Nach einem Treffen mit den Spitzendiplomaten der Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwaits, Katars, Bahrains und Omans in Riad sagte Lawrow: "Wir haben unseren Fokus auf die umfassende Entwicklung unserer Partnerschaft bekräftigt, auch unter den neuen Bedingungen, die in der Weltwirtschaft im Zusammenhang mit der Politik unserer westlichen Kollegen entstehen."

Mit Blick auf die Zukunft zeigte sich Lawrow zufrieden: "Wir haben unseren Fokus auf die umfassende Entwicklung unserer Partnerschaft bekräftigt, auch unter den neuen Bedingungen, die sich in der Weltwirtschaft im Zusammenhang mit der Politik unserer westlichen Kollegen abzeichnen."

Der Zeitpunkt des GCC-Russland-Ministertreffens und des Besuchs von Lawrow in Riad ist von großer Bedeutung zu einem Zeitpunkt, an dem die Biden-Administration alle Register zieht, um die zerrütteten Beziehungen der USA zu Saudi-Arabien zu reparieren, seit Kandidat Biden das Königreich als "Paria-Staat" bezeichnete und das Washingtoner Establishment eine konzertierte Kampagne startete, um den Kronprinzen Mohammed bin Salman wegen der Ermordung des ehemaligen CIA-Beraters Jamal Khashoggi persönlich zu diffamieren.

Jüngsten Berichten in den US-Medien zufolge ist Biden daran interessiert, sich persönlich mit dem saudischen Prinzen zu versöhnen, indem er Riad besucht und sich mit ihm trifft. Und das, nachdem Biden sich bisher geweigert hatte, mit dem Prinzen zu sprechen oder mit ihm in irgendeiner Form zu verkehren!
Die Kehrtwende in Bidens Annäherung an Saudi-Arabien ist auf die Einsicht in Washington zurückzuführen, dass es zur Isolierung Russlands und zur dauerhaften Schwächung dieses Landes unbedingt notwendig ist, die Kontrolle über den Weltölmarkt zu erlangen, was wiederum die Auflösung des russisch-saudischen Abkommens zur Regelung der weltweiten Ölförderung in den letzten Jahren erforderlich macht.

Kurz gesagt, Saudi-Arabien ist über Nacht zu einem "Swing State" im strategischen Kalkül der USA geworden, dessen Haltung zum Ukraine-Konflikt für die Agenda der Regierung Biden zur Schwächung Russlands von entscheidender Bedeutung sein wird.

Das Potenzial Saudi-Arabiens als "Swing State" hat sich seit 2006 abgezeichnet, als der verstorbene König Abdullah seine erste Reise außerhalb des Nahen Ostens seit seiner Ernennung zum saudischen Herrscher nutzte, um China und Indien zu besuchen. Es war der erste Besuch eines saudischen Königs in China seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Ländern im Jahr 1990 und der erste derartige Besuch in Indien seit 1955. Aufmerksame Beobachter sahen in der Reise des saudischen Monarchen die Vorboten einer Ära, in der der Einfluss der Vereinigten Staaten in Riad abnimmt und die saudische Freundschaft mit einem breiteren Spektrum von Nationen in Asien wächst.

Dieser Wandel, der dem Wunsch entspringt, von einer monokulturellen Situation wegzukommen - mit einem großen Freund Amerika, einem großen Produkt (Öl) und basierend auf einer großen Idee, der islamischen Idee - ging im nächsten Jahrzehnt nur schleppend voran, bis Prinz Mohammed bin Salman im Juni 2017 zum Kronprinzen ernannt und damit zum präsumtiven Thronfolger wurde.

Unter der Führung von Prinz Mohammed begann sich der Wandel des Königreichs zu beschleunigen und erhielt eine ideologische Verankerung des saudischen Nationalismus. Die Stärkung der Beziehungen zu Russland und die Unterzeichnung eines Abkommens im Jahr 2016, um mit Russland auf den globalen Ölmärkten in einer Matrix zu kooperieren, die später als OPEC+ bekannt wurde, war ein früher Ausdruck dieses Wandels.

Sie fiel mit der Veröffentlichung der Vision 2030 zusammen, die vom Kronprinzen unterzeichnet wurde und die strategische Ausrichtung des Landes für die nächsten 15 Jahre verkörpert. Aus historischer Sicht kann die Vision 2030 als Zeichen für die Abkehr von der saudischen Rentenökonomie betrachtet werden. In der Außenpolitik machte sie sich durch eine stetige Betonung der strategischen Autonomie des Königreichs bemerkbar.

Vor diesem turbulenten geopolitischen Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Saudi-Arabien in der Konfrontation der USA mit Russland im Zentrum des Sturms steht. Lawrows Reise nach Saudi-Arabien ließ in Washington die Alarmglocken läuten. Am Vorabend von Lawrows Ankunft in Riad führte US-Außenminister Antony Blinken ein Telefonat mit Al Saud, angeblich um den Jemen und andere regionale Fragen zu besprechen.

Im Bericht des Außenministeriums heißt es unter anderem: "Der Minister (Blinken) unterstrich die Bedeutung der internationalen Unterstützung für die Ukraine, die ihre Souveränität und territoriale Integrität verteidigt, und betonte die Notwendigkeit einer globalen Antwort auf die Krise der Ernährungssicherheit infolge des brutalen Krieges von Präsident Putin."

Im Klartext: Blinken warb um die Unterstützung der Golfstaaten für die von den USA angeführte "globale Antwort" auf die vorübergehende Nahrungsmittelkrise, die darauf abzielt, die Schuld für die derzeitige Weizenknappheit Russland in die Schuhe zu schieben. Offensichtlich ist die saudische Führung nicht in diese Falle getappt. Jedenfalls haben Russland und die Türkei unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen damit begonnen, humanitäre Korridore durch die von der Ukraine verminten Gewässer des Schwarzen Meeres einzurichten. Der UN-Generalsekretär hat an die USA appelliert, die Sanktionen zu lockern, um russische Getreideexporte auf den Weltmarkt zu ermöglichen.
Um von Lawrows erfolgreicher Reise nach Riad abzulenken, hat der von den USA angeführte "Informationskrieg" die Falschmeldung ausgeheckt, Saudi-Arabien erwäge angeblich einen Ausschluss Russlands aus der OPEC+. Die Gespräche Lawrows in Riad unterstreichen, dass Russland und Saudi-Arabien im Gegenteil signalisieren, dass die OPEC+ in der Tat stark ist. Diese Botschaft darf in Washington nicht verloren gehen."

Original:
https://www.indianpunchline.com/reports-of-opec-death-are-greatly-exaggerated/
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Beginn einer wunderbaren … | Von Jochen Mitschka

Wir haben Deutschland verlassen, weil die Ideen des Grundgesetzes in der Politik nicht mehr zu erken ..weiterlesen auf apolut.net

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📚 Bitte verbreiten: Anlässlich der anhaltenden #Ukraine-Krise werden die digitalen Versionen des Buchs über den Bürgerkrieg in der Ukraine ab heute vom gemeinnützigen Verein Der Politikchronist e.V. kostenfrei zum Download angeboten. Z.B. politikchronist.org/index.php/shop/product/64-der-ukraine-buergerkrieg-deutschlands-geopolitische-ambitionen.html
Jochen Mitschka
Wenn ein Journalist in einem Konsulat bewiesenermaßen fachgerecht zerstückelt wird, kann man natürlich die Führung des Landes, welches das zu verantworten hat, weil es ein Pfeiler der Stabilität in der Region sei, nicht zur Verantwortung ziehen. Auch nicht, wenn genau dieses Land ein Nachbarland ins Mittelalter zurückbombt, die größte Choleraepidemie verursacht und Menschen durch eine unmenschliche Blockade verhungern lässt, lässt das unsere Realpolitiker natürlich kalt.

Wenn die ethnische Säuberung Palästinas durch eine immer radikalere rechte Regierung immer deutlicher durchgeführt wird, wenn Israel die Golanhöhen und andere Gebiete von Nachbarländern nicht gedenkt zurück zu geben, ein brutales Besatzungsregime und eine von international anerkannten Menschenrechtsorganisationen Apartheid - Regime einrichten, wenn seine Soldaten unbewaffnete Demonstranten und Journalisten erschießen, nein, dann ist das in den Augen deutscher Politiker "Selbstverteidigung" während sie gleichzeitig Lügen und Auslassungen der Geschichte des Landes verbreiten und "Antisemitismus" als Waffe missbrauchen, um jeden Widerspruch gegen das israelische Apartheid-System zu unterdrücken.

Ach was gäbe es noch alles zu sagen über die Lügner und Heuchler in Parteien und Medien. Aber da dieser Beitrag vermutlich sowieso gesperrt wird hier noch der entscheidende Hinweis:

Wenn aber Russland die 8-jährige Bombardierung der östlichen Provinzen durch Anerkennung derselben und einer Militärintervention beenden will, ja dann, dann sollen die deutschen Wähler bitte den Gürtel enger schnallen, denn dann, dann ist die weltweite Demokratie, die Freiheit der Menschen und natürlich sind die Menschenrechte in Gefahr.

..... Habe das in Facebook veröffentlicht und bin gespannt wie lange es online bleibt.
BITTE WEITERSAGEN- Der gemeinnützige Verein "Der Politikchronist e.V.": Nach der Reduzierung der digitalen Bücher über Ukraine auf 0€, nun für beschränkte Zeit die Reduzierung des Taschenbuchs auf 9,90 Euro! Vorzeitige Beendigung der Aktion vorbehalten. https://www.politikchronist.org/index.php/shop/product/69-der-ukraine-buergerkrieg-paperback.html
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Ralph Boes und das Grundgesetz | Von Jochen Mitschka

Große Veränderungen in den Zivilisationen der letzten Jahrhunderte wurden immer durch Künstler und i ..weiterlesen auf apolut.net

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Hochnäsig und in typischer Besserwisser- und „Wir sind die Guten“-Manier wird gerade offensichtlich, dass die NATO-Länder Russland drastisch unterschätzt haben. Einerseits war vermutlich die Haltung Putins in den letzten 30 Jahren zu ruhig und auf Ausgleich bedacht, was als Schwäche interpretiert wurde. Andererseits war die westliche Elite blind durch die Blase in der man sich befand. Und so wurde jeder, der sich für ein Entgegenkommen statt Konfrontation einsetzte als „Putinversteher“ gebrandmarkt. Und nun beginnt langsam der Kater nach der Sanktionsfeier. Nur dass er nicht so schnell weggehen wird, sondern sich als Beginn des Untergangs westlicher Dominanz zeigen wird.
Wie es zu dieser Fehleinschätzung kommen konnte, wird in folgendem Artikel gut beschrieben, der sich aber weitgehend auf die Fehleinschätzung der wirtschaftlichen Bedeutung beschränkt. Viel zu wenig zur Sprache kommt die diplomatische Bedeutung, welche Russlands kluge Außenpolitik in den letzten Jahrzehnten erlangte:
„‘Erinnern Sie sich an die Behauptungen, dass Russlands Wirtschaft mehr oder weniger irrelevant sei, lediglich das Äquivalent eines kleinen, nicht sehr beeindruckenden europäischen Landes? ‚Putin, der eine Wirtschaft von der Größe Italiens hat‘, sagte Senator Lindsey Graham, R-S.C., 2014 nach der Invasion der Krim, ‚[spielt] ein Pokerspiel mit einem Paar Zweien und gewinnt‘. Angesichts des zunehmenden diplomatischen und geopolitischen Einflusses Russlands in Europa, dem Nahen Osten und Ostasien fragte The Economist 2019: ‚Wie hat ein Land mit einer Wirtschaft von der Größe Spaniens ... all dies erreicht?‘
Selten hat der Westen die globale Bedeutung einer Wirtschaft so grob verkannt. Der französische Wirtschaftswissenschaftler Jacques Sapir, ein renommierter Spezialist für die russische Wirtschaft, der an den Wirtschaftshochschulen in Moskau und Paris lehrt, erklärte kürzlich, dass der Krieg in der Ukraine ‚uns bewusst gemacht hat, dass die russische Wirtschaft wesentlich wichtiger ist, als wir dachten.‘ Ein wichtiger Grund für diese Fehleinschätzung sind für Sapir die Wechselkurse. Wenn man das russische Bruttoinlandsprodukt (BIP) vergleicht, indem man es einfach von Rubel in US-Dollar umrechnet, kommt man in der Tat auf eine Wirtschaft von der Größe Spaniens. Ein solcher Vergleich macht jedoch keinen Sinn, wenn man ihn nicht um die Kaufkraftparität (KKP) bereinigt, die die Produktivität und den Lebensstandard und damit den Wohlstand pro Kopf und den Ressourcenverbrauch berücksichtigt. Die meisten internationalen Institutionen, vom IWF bis zur OECD, bevorzugen die KKP als Maßstab. Und wenn man das russische BIP auf der Grundlage von KKP misst, wird deutlich, dass Russlands Wirtschaft eigentlich eher der Größe Deutschlands entspricht, etwa 4,4 Billionen Dollar für Russland gegenüber 4,6 Billionen Dollar für Deutschland. Von der Größe einer kleinen und etwas kränkelnden europäischen Volkswirtschaft zur größten Volkswirtschaft in Europa und einer der größten der Welt - ein nicht zu vernachlässigender Unterschied.
Sapir ermutigt uns auch zu der Frage: ‚Wie hoch ist der Anteil des Dienstleistungssektors im Vergleich zum Anteil des Rohstoff- und Industriesektors?‘ Seiner Meinung nach ist der Dienstleistungssektor heute im Vergleich zum Industriesektor und zu Rohstoffen wie Öl, Gas, Kupfer und landwirtschaftlichen Erzeugnissen stark überbewertet. Reduziert man den Anteil der Dienstleistungen an der Weltwirtschaft, so ist die russische Wirtschaft wesentlich größer als die deutsche und macht wahrscheinlich ‚5 oder 6 % der Weltwirtschaft aus‘, so Sapir, eher wie Japan als Spanien.