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im Titel nichts darüber das er Neo-Nazis
im Film jedoch ganz viele Belege

24:23
Der Fall Hartmut F.: Hätten strengere Waffengesetze seine Morde verhindert? I Spurensuche I frontal
frontal
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06.03.2024 #frontal #truecrime #zdf
https://www.youtube.com/watch?v=Q7PuBLBQ7Bc
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⚠️Triggerwarnung: In diesem Video werden Mord und Gewalthandlungen thematisiert. Diese Inhalte können verstörend sein.⚠️

Drei Menschen - brutal ermordet mit illegalen Waffen. Im Mai 2021 erschießt der Zahnarzt Hartmut F. seine von ihm getrennt lebende Ehefrau und ihren neuen Freund mit 48 Schüssen aus einer Maschinenpistole. Danach fährt er zu einem Bekannten der Familie und erschießt auch ihn. Die Tatwaffen: eine Uzi und eine historische Pistole vom Typ Walther PPK, beide hat er illegal besorgt.

Hartmut F. mordet mit Waffen, von denen keiner wusste. Ein Einzelfall oder sind illegale Waffen tatsächlich ein großes Problem?

Wir gehen undercover, wollen wissen, wie schnell man an eine illegale Waffe kommt und ob schärfere Gesetze den Mörder hätten stoppen können.
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Kapitel:

00:00 Intro
01:13 Der Fall Hartmut F.
04:48 Das sagt ein Waffensachverständiger über die Tatwaffe
07:07 Wie kam Hartmut F. an die Tatwaffen?
10:54 Wie schwierig ist es, an eine Waffe zu kommen?
13:19 Half ein rechtes Netzwerk Hartmut F. an Waffen zu kommen?
19:51 Hätte die Tat verhindert werden können?
24.06 Outro
_______________

Autoren: Felix Klauser, Michael Strompen
Mitarbeit: Luca Lau, Alexandra Tadey
Fachberatung: Lars Winkelsdorf
Schnitt: Johannes Bauer
Kamera: Frank Vieltorf, Dercan Sahin
Animationen: Ali Soozandeh
Sprecherin: Meike Krüger
Art Director / Grafik: Nicolas de Leval Jezierski
Grafik: Marie-Louise Stoll
CvD Cine Impuls Leipzig: Rita Kundt
Head of Social Media Cine Impuls Leipzig: Veronika Prütz
Team: Marcus Dippner, Anne Strasen, Emmi Neumann, Malte Pätz, Dirk Nebel, Henrik Merker
Produzentin Cine Impuls Leipzig: Anke Kossira
Redaktion frontal: Christian Rohde
Head of Content frontal: Kyo Mali Jung
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Songs im Video:

“Dark Lords” - David Berges
“Emotionaleres” - Jens Hafemann
“Investigation” - Lee Austin Groves, Peter George Marett
“Verdeckte Ermittlung” - Jens Hafemann
“Thriller Drone” - Robert Etoll
“In A Heartbeat” - Jens Hafemann
“Orbital Collision” - Aaron Smith
“Counterclaim” - Michael McGuill
“Ascending Oceans” - Jens Hafemann
“Somebody Knows The Truth” - Mike McGuill
“Suspense Reverses” - Jens Hafemann
“Investigating Further” - Yasmine Latkowski
“The Dark Net” - Jens Hafemann
“Crypto Crime” - Mike McGuill
“Waiting” - Jens Hafemann
“Corrupt Circuit” - Shayn Bennett

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toxische Männlichkeit: der neo-nazistische Dreifachmörder Hartmut F
https://inrur.is/wiki/Toxische_M%C3%A4nnlichkeit:_der_neo-nazistische_Dreifachm%C3%B6rder_Hartmut_F

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Tagesspiegel Plus
Filmemacher Veiel kam den RAF-Terroristen ganz nah : „Sie hatten das Gefühl, einer Elite-Organisation anzugehören“
Andres Veiel recherchierte jahrelang im Umfeld der dritten RAF-Generation. Im Interview spricht er über deren Motivation, ihren Narzissmus – und die Chance einer Aufklärung.
Von Barbara Nolte
05.03.2024, 18:00 Uhr
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/filmemacher-veiel-kam-den-raf-terroristen-ganz-nah-sie-hatten-das-gefuhl-einer-elite-organisation-anzugehoren-11313607.html

Herr Veiel, Sie haben während der Recherche zu Ihrem Film „Black Box BRD“ viele Stunden im Gefängnis mit Birgit Hogefeld gesprochen, die zu den Führungsfiguren der dritten Generation der RAF zählte. Was wissen Sie über Daniela Klette, die vergangene Woche in Berlin festgenommen wurde?
Ich muss vorausschicken, dass ich Birgit Hogefeld nie zu spezifischen Taten von ihr und anderen befragt habe. Das war die Abmachung. Ich war ihr Betreuer im Gefängnis, damit hatte ich eine Art Vollzughelferstatus und konnte sie besuchen, wann immer sie wollte, und viele Stunden lang ohne Aufsicht mit ihr reden. Mir war bewusst, dass unsere Gespräche möglicherweise abgehört wurden.

Hätte Hogefeld über konkrete Taten gesprochen, hätte sie zwangsläufig andere mitbelastet, da die Morde ja immer von mehreren Personen begangen wurden. Was Daniela Klette angeht, war immer klar, dass sie eine Randfigur war, schon allein, weil sie so spät zur RAF gestoßen ist. Sie ist ja erst Anfang der 90er in den Untergrund gegangen.


Klette wird mit dem Sprengstoffanschlag 1993 auf die Justizvollzugsanstalt Weiterstadt in Verbindung gebracht, bei dem ein Sachschaden von 123 Millionen Mark entstand. Wissen Sie dazu Näheres?
Ich kenne die Anschuldigungen, die mir aber von meinen Gesprächspartnern weder bestätigt wurden, noch wurden sie in Zweifel gezogen. Ich muss dazu sagen: Mit Ausnahme von Birgit Hogefeld habe ich nur mit Menschen aus dem Umfeld der RAF gesprochen. Sie wussten nichts Konkretes, weil sie es nicht in die Gruppe geschafft hatten. Ein Mann, der als Steuerberater-Gehilfe arbeitete, hat mir beispielsweise erzählt, dass Wolfgang Grams zu ihm gesagt habe: „Du musst einen solchen Hass in dir haben, dass du in der Lage bist, jemanden mit den eigenen Händen zu erwürgen“.

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Andres Veiel, 64, liefert in seinem Dokumentarfilm „Black Box BRD“ von 2001 eine eindrucksvolle filmische Aufarbeitung der späten RAF. Dazu stellte er die Biografien des Terroristen Wolfgang Grams und die des Deutsche-Bank-Managers Alfred Herrhausen, der von der RAF ermordet wurde, einander gegenüber. Der Film wurde unter anderem mit dem Deutschen und Europäischen Filmpreis ausgezeichnet.

Veiel, der in Stuttgart aufwuchs und in Berlin unter anderem bei Krzysztof Kieślowski Regie studierte, arbeitet nicht nur als Dokumentarfilmer, sondern inszeniert auch am Theater und hat fiktionale Filme gedreht. Sein Debüt von 2010 behandelt die Vorgeschichte der RAF. In „Wer wenn nicht wir“ erzählte er die Liebesgeschichte von Bernward Vesper, Gudrun Ensslin und Andreas Baader, die im Terror endet.

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Grams war Birgit Hogefelds Lebensgefährte, der 1993 bei einem GSG9-Einsatz in Bad Kleinen ums Leben kam.
Mein Gesprächspartner sagte daraufhin zu Grams, dass er das nicht könne. Damit war klar, dass er nicht der Richtige für die RAF war. Er hatte die Prüfung nicht bestanden.

Wie ist es Ihnen gelungen, dass sonst so verschwiegene Menschen mit Ihnen gesprochen haben?
Es dauerte. Ich habe vier Jahre recherchiert. Zunächst habe ich mich an frühere Bekannte von Birgit Hogefeld und Wolfgang Grams in Wiesbaden gewandt. Ich habe immer versucht, meine persönliche Motivation offenzulegen. Ich habe deutlich gesagt, dass ich nicht auf der Seite der RAF stehe, aber dass ich als Jugendlicher eine Phase hatte, in der ich Verständnis und sogar eine gewisse Bewunderung für sie hatte.
Wie sah die aus?
Ich bin in Stuttgart aufgewachsen und habe mit 15, 16 die Schule geschwänzt, um mir die Prozesse gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof im Gefängnis in Stammheim anzusehen. Das waren damals für mich im romantischen Sinne Menschen, die die Welt besser machen wollten. Und ich saß nur da und ging zur Schule. 1977, nach der Ermordung von Hanns Martin Schleyer und seinem Fahrer, waren meine Sympathien für die RAF dann zu Ende.


1984, als Birgit Hogefeld in den Untergrund ging, hatte ich mich der Kunst zugewandt und mich mit Joseph Beuys befasst. Damals konnte ich mit der RAF nichts mehr anfangen: mit ihrer Zweiteilung der Welt in Unterdrücker und Unterdrückte, in Repression und Befreiung. Das klang für mich immer hohler, nichtssagender, prätentiöser, dogmatischer in ihrer absolut sauerstoffarmen Sprache.

Deshalb lautete eine meiner ersten Fragen an Birgit Hogefeld: Was hat euch dazu gebracht, 1984, in einer Zeit, als die RAF toter als tot war, die zweite Generation größtenteils in der DDR abgetaucht war, einzusteigen?

Und?
Die Motive stammten bei vielen aus den 70er Jahren. Prägend war beispielsweise die Märtyrer-Geschichte eines Holger Meins, der sich zu Tode gehungert hatte. Anfang der 80er wurde dann offensichtlich, dass der Kampf der RAF wahrscheinlich kaum fortgesetzt werden könnte – mangels Menschen, mangels Überzeugungen und mangels Unterstützung in der Linken. Meine Mutmaßung ist, dass die Mitglieder der dritten Generation sich sagten: „Es kann doch nicht alles umsonst gewesen sein. Wir machen weiter“.

Sie mutmaßen hier, weil Sie nicht sagen wollen, was Birgit Hogefeld antwortete?
Zum Vertrauensverhältnis als Betreuer gehörte, dass ich bestimmte Dinge für mich behalte. Das heißt aber nicht, dass ich viel mehr weiß. Ich wollte nie dem Bundeskriminalamt Konkurrenz machen, ich interessierte mich für die Motive und Weltbilder. Eine meiner Fragen an Birgit Hogefeld lautete: Was sollte nach den Morden kommen? Sie meinte, sie hätten aus der Negation heraus gehandelt und nicht mit einer Vorstellung, wo es hingehen solle.

Der ehemalige „Spiegel“-Chef Stefan Aust, der den Bestseller „Der Baader-Meinhof-Komplex“ geschrieben hat, sagt, dass die dritte Generation unpolitisch gewesen sei.
Da würde ich vehement widersprechen. Sie war anders politisch, sie war nicht dieser narzisstischen Selbstdarstellung verfallen wie die erste Generation. Sie wollte sich emanzipieren von der zweiten Generation, die nur Befehlsempfänger war von den Gefangenen in Stammheim. Die Mitglieder der dritten Generation haben sich einer falschen politischen Grundannahme verschrieben, weil sie weiterhin davon ausgingen, dass die Bundesrepublik auf dem Weg war, sich zu einem faschistischen Staat zu entwickeln.

Die meisten Mitglieder der dritten Generation sind selbst für Staatsschützer Phantome geblieben. Wie war deren Selbstverständnis?
Vielleicht kann man sagen, dass sich die dritte Generation in ihrer Unscheinbarkeit feierte. Die erste Generation wurde von der dritten durchaus kritisch gesehen, was deren offensichtlich prahlerische Haltung anging, dieses: „Uns kann keiner.“

Baader fuhr Porsche, und Ensslin wurde bezeichnenderweise in einer Damenboutique verhaftet.
Nicht mal zwei Jahre hat es die erste Generation geschafft, unerkannt zu leben: von 1970, der Befreiung von Andreas Baader aus der Haft, bis zur Festnahme im Juli 1972. Von den ungefähr 15 Mitgliedern der dritten Generation sind die meisten von 1984 bis heute unerkannt geblieben. Ich glaube, sie zeichnet ein umgekehrter Narzissmus aus: Einerseits eine Soljanka für 1,99 Mark zu essen, wie es sie in der Mitropa-Gaststätte am Bahnhof von Bad Kleinen gab, wo man Hogefeld festgenommen hat. Andererseits hatten sie das Gefühl, einer Elite-Organisation anzugehören.
Hinter dieser vordergründigen Bescheidenheit stand ein maßloser Anspruch, die Zusammenhänge durchschaut zu haben und konsequenter zu sein als alle, die nur daherreden. Glaubt man den Unterstützern, dann gab es in der dritten Generation einen Stolz auf die eigene Professionalität, Morde zu begehen, ohne Spuren zu hinterlassen. Nach dem Motto: „Wenn wir wollen, zeigen wir, dass dieses Land nicht in der Lage ist, seine Repräsentanten zu schützen.“

Die dritte Generation verübte zehn Morde, wovon nur einer aufgeklärt ist: Wolfgang Grams war es, der beim missglückten Einsatz in Bad Kleinen den GSG9-Beamten Michael Newrzella erschossen hat.
Sie hatten gelernt, nirgends Fingerabdrücke zu hinterlassen, höchstens mal ein Haar, das in der Nähe des Tatorts vom Mord am Treuhand-Chef Detlev Karsten Rohwedder gefunden wurde und das Wolfgang Grams zugeordnet werden konnte.

Die Gruppe hatte eine Struktur aufgebaut, die auf eine perfekte Tarnung setzte. Sie hat offenbar mit Unterstützern zusammengearbeitet, die ein normales Leben geführt haben und nur punktuell als „Feierabendterroristen“ tätig wurden. Anders ist nicht zu erklären, dass die Ermittler beim Anschlag auf den Sprecher der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, an dem viele Menschen beteiligt gewesen sein mussten, auch 35 Jahre nach Ausführung immer noch praktisch im Dunkeln tappen.

Wie erlebten die Terroristen das jahrelange Dasein im Untergrund?
Am Anfang war da noch die narzisstische Aufwertung, dazuzugehören zu einer kleinen Gruppe der – in Anführungszeichen – Mutigen. Mit der Zeit sagten immer mehr Menschen, bei denen sie übernachten wollten: „Sorry, aber mit dem, was ihr da tut, möchte ich nichts zu tun haben.“ Ein Unterstützer sagte im Interview mit mir, dass er Grams einmal fortgeschickt habe. Das höhlt die Motivation auf Dauer aus. Das war sicher auch ein Grund, warum die RAF die „Angriffe“ auf Repräsentanten aus Wirtschaft und Staat, wie sie die Morde nannte, 1992 eingestellt hat.

Was wissen Sie über Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg, nach denen zurzeit intensiv gefahndet wird?
Auch nur, dass sie Nachzügler waren, spät dazugestoßen und schon deshalb keine zentralen Figuren wie beispielsweise Wolfgang Grams.

Glauben Sie, dass Klette, Staub und Garweg Licht ins Dunkel der dritten Generation bringen können?
Ich glaube, sie werden nichts sagen. Im ersten Verfahren gegen Daniela Klette geht es ja ohnehin nur um die Überfälle. Die Frage ist, ob die Bundesanwaltschaft die Anschläge der RAF aufgreifen wird. Der italienische Terrorist Mario Moretti von der Brigate Rosse hat sich Anfang der 90er in einem Gespräch mit mir dazu bekannt, an der Entführung des italienischen Präsidenten Aldo Moro beteiligt gewesen zu sein. Moretti hatte vier, fünf Wochen lang Gespräche mit Moro geführt. Dabei war ein menschlicher Kontakt entstanden.

Als die Forderungen der Brigate Rosse nicht erfüllt worden waren, hatte Moretti ihn, der Logik des Terrorismus folgend, mit einer Pistole mit Schalldämpfer erschossen. Gleichzeitig war ihm bewusst, dass das falsch war. Wie Moretti das im Interview reflektierte, war wirklich bemerkenswert. Das fehlt in Deutschland: Eine, wenn man so will, gnadenlose Reflexion über die Motive der RAF. Die Mitglieder ähneln auch in ihrem Schweigen denen, die sie bekämpfen wollten. Sie haben sich immer über ihre Eltern und Großeltern beschwert, die über ihre Verstrickungen in den Nationalsozialismus nicht redeten. Jetzt machen sie es genauso.
Andres Veiel
https://de.wikipedia.org/wiki/Andres_Veiel

und der anthroposophische, faschistoide Grüne
Joseph Beuys
https://inrur.is/wiki/Joseph_Beuys

in seiner Doku "Black Box BRD",
auf deren Premiere, in Anwesenheit von Andres Veiel
auch Menschen aus dem Umfeld Alfred Herrhausens waren
https://inrur.is/wiki/Alfred_Herrhausen

wurde von InRuR
in der Diskussion nach dem Film mit dem Publikum
u.a. kritisiert, dass in dem Film
Augustinus Heinrich Henckel von Donnersmarck
https://inrur.is/wiki/Augustinus_Heinrich_Henckel_von_Donnersmarck
als Zeitzeuge plaudernd vorkommt, ohne ihn entsprechend zu kontextualisieren

die Kritik kam bei dem, entsprechend dieser Doppelbiografie,
aus extrem entgegengesetzten Richtungen kommenden von daher ambiavlenten Publikum
nicht gut an, bzw. die Hintergründe
Augustinus Heinrich Henckel von Donnersmarcks
waren nicht bekannt und nicht in ein, zwei Sätzen vermittelbar,
noch dazu in der üblich hierarchischen Situation / Struktur
(bitte nur Fragen, keine Ko-Referate...)
in der es nicht möglich war in Ruhe zu erklären was es mit
Augustinus Heinrich Henckel von Donnersmarcks
auf sich hat
die sind so blöd das es wehtut

wobei sie hier ja im letzten Satz
in ihrem Sinne zu Taten aufrufen

https://t.me/WASDIEMEDIENNICHTZEIGEN/11691

Regierungsbefürworter
-Alles was die Regierung ist richtig
-Die Regierung würde uns nie anlügen
-Die Medien würden es sagen wenn die Regierung lügt
-Jede Kritik an der Regierung ist Rechts
-das sind Schwurbler, Nazis und Verschwörungstheoretiker
(Und das geht schon Jahre so)

Regierungskritiker
-Immer mehr wachen auf
-Lange halten die nimmer durch
-Karma wird das regeln
-die werden noch ihr gerechte Strafe bekommen
-ich gebe dir Hoffnung nicht auf
(und das geht schon Jahre so)


Der Unterschied ist die Regierungsbefürworter müssen nichts machen das sich was ändert, denn die finden alles gut was die Regierung macht.

Die Regierungskritiker wollen das sich was ändert aber ändern wird sich nie was weil sie nichts tun ausser sich im Internet zu beschweren.
die rechts-konservative NZZ



Tod eines Kritikers: John Barnett war ein selbstloser Kämpfer für Qualität und Flugsicherheit bei Boeing
Jahrelang informierte der Whistleblower die Öffentlichkeit über eklatante Mängel beim Flugzeugbauer Boeing.
Jetzt fand man ihn tot auf – seine Mission ist ihm zum Verhängnis geworden.
Andreas Spaeth 13.03.2024, 18.41 Uhr
4 min
https://www.nzz.ch/mobilitaet/boeing-whistleblower-john-barnett-tod-kritiker-ld.1822051

Der Boeing-Whistleblower John Barnett.
Screenshot ABC

Es war der letzte Tag eines Mannes, der Boeing hart kritisierte, weil ihm die Firma so am Herzen lag. Ein heftiger Regensturm wütete am vergangenen Samstagmorgen über Charleston im amerikanischen Gliedstaat South Carolina. John Barnett sollte an diesem Morgen den dritten Tag in Folge von Anwälten, denen von Boeing und seinen eigenen, ins Kreuzverhör genommen werden und unter Eid aussagen.

Seit 2019 war der 62-jährige ehemalige Manager in der Boeing-Qualitätskontrolle immer wieder in den Medien aufgetreten. Mit immer der gleichen Botschaft und unglaublich klingenden Berichten, die belegen sollten, welche eklatanten Qualitäts- und Sicherheitsmängel in der Boeing-Produktion herrschten. Vor allem dort, wo Barnett arbeitete, im 2010 neu eröffneten Werk in Charleston, in der Produktion des 787 Dreamliner.

Boeing wies das lange zurück, die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA leitete immer wieder Untersuchungen ein und fand immer wieder Belege dafür, dass Barnett recht hatte, und erliess entsprechende Anordnungen für den Flugzeughersteller. Im Juni sollte nun der grosse Prozess Barnett vs. Boeing starten, in dem Barnett seine ehemalige Firma verklagte, auch wegen der Art, wie er aufgrund seiner anfänglich nur intern geäusserten Kritik aus seinem Job gemobbt worden war, wie er es empfand. 2017 hatte er Boeing verlassen müssen.

Als er am Samstagmorgen nicht zu der Befragung erschien, rief sein Anwalt Robert M. Turkewitz im Holiday Inn Hotel am Savannah Highway an, wo Barnett abgestiegen war. Sieben Jahre hatte der Qualitätsmanager in Charlotte gearbeitet und gelebt, war nun aber nach Pineville in seinem Heimatstaat Louisiana zurückgekehrt.
Der Boeing-Whistleblower John Barnett im US-Fernsehsender ABC.
«Ich weiss nicht, ob er ein Ziel für jemand war»

Hotelmitarbeiter fanden Barnett tot in seinem Pick-up-Truck auf dem Hotelparkplatz, bei ihm eine Pistole sowie eine handgeschriebene Notiz. Die Polizei erklärte, alles deute auf Selbstmord hin. Sein Kampf um Transparenz und Aufklärung der Öffentlichkeit über hanebüchene Zustände beim Flugzeugbauer hatte allem Anschein nach seinen letzten Tribut gefordert. Sein Anwalt erklärte: «Ich weiss nicht, ob er ein Ziel für irgendjemand war. Aber ich bin sicher, es gab Leute, die böse auf ihn als Whistleblower waren.»

Barnetts Mutter Vicky Stokes erklärte gegenüber der «New York Times», dass ihr Sohn sehr unter der Auseinandersetzung mit Boeing gelitten habe. Dies habe sich in seinem Äusseren niedergeschlagen, er habe inzwischen älter ausgesehen als seine drei Brüder, dabei sei er der jüngste gewesen. «Er hat diese Last so viele Jahre auf seinen Schultern getragen», sagte sie.

Die grosse Leidenschaft Barnetts, der wegen seiner Herkunft aus dem von Sümpfen geprägten Louisiana den Spitznamen Swampy trug, seien Autorennen auf Schlammpisten gewesen. Das erzählte seine Nichte Katelyn Gillespie gegenüber der «Seattle Times». Sie beschrieb ihn als «die selbstloseste Person, die man sich denken kann». Sowohl privat wie auch in seinem Kampf gegen Boeing. «Er hat die Firma nicht wegen des Geldes verfolgt, sondern um Leben zu retten.»
Fernsehbilder des Senders ABC zeigen John Barnett 2019 an seinem Küchentisch in Louisiana, vor ihm gerahmte Zertifikate und Auszeichnungen seiner langen Karriere bei Boeing. Eine Urkunde vom September 2014 rühmt ihn für seinen 30-jährigen «wertvollen Dienst für die Boeing Company», ihm wird dafür gedankt, ein «integraler Teil» gewesen zu sein «beim Aufbau unserer Zukunft als globales Unternehmen». Unterschrieben vom damaligen CEO Jim McNerney.
Produktion der Boeing 737 MAX: «Über die Jahre hat die Qualität stets nachgelassen, dies ist kein 737-Problem, dies ist ein Boeing-Problem», sagte John Barnett noch Anfang 2024.
Produktion der Boeing 737 MAX: «Über die Jahre hat die Qualität stets nachgelassen, dies ist kein 737-Problem, dies ist ein Boeing-Problem», sagte John Barnett noch Anfang 2024.
Lindsey Wasson / Reuters
Er stieg nie mehr in ein Flugzeug

Barnett sprach mit gemütlichem Südstaatenakzent, wirkte in sich ruhend. Aber was er in die Kamera sagte oder Reportern diktierte, hatte es in sich, immer wieder, über Jahre. So sei der gesamte, stets von Lieferverzögerungen belastete Herstellungsprozess der Boeing 787 überhastet und auf Kosten der Sicherheit abgelaufen, defekte Teile seien verschwunden und später trotz Mängeln in Flugzeuge eingebaut worden.

Tatsächlich galt die Produktionsqualität der aus Charleston kommenden 787 längere Zeit als so mangelhaft, dass grosse Boeing-Kunden wie Qatar Airways sich vertraglich zusichern liessen, nur in Seattle gefertigte 787 geliefert zu bekommen. Die spätere Verlagerung der gesamten 787-Produktion nach Charleston erfolgte auch aus finanziellen Gründen.

Die vom Shareholder Value als wichtigster Priorität geleiteten Boeing-Chefs waren vom Gliedstaat South Carolina mit üppigen Steuernachlässen angelockt worden. Nach seinem Ausscheiden 2017 beschuldigte John Barnett seinen früheren Arbeitgeber, wegen seiner internen Kritik seine Person verunglimpft und seine Karriere behindert zu haben, was Boeing stets bestritt.

«Als Qualitätsmanager bei Boeing bist du die letzte Bastion, bevor ein Defekt draussen die Fluggäste erreicht», erklärte Barnett in der «New York Times» 2019. «Ich habe noch kein Flugzeug aus Charleston gesehen, dem ich mit meinem Namen bescheinigen würde, dass es sicher und flugtauglich ist.» Auch Anfang 2024 äusserte er sich zu den nach dem Zwischenfall mit einer Boeing 737 MAX 9 offenbar gewordenen Problemen bei Boeing – genau vor diesen hatte er lange gewarnt.

«Über die Jahre hat die Qualität stets nachgelassen, dies ist kein 737-Problem, dies ist ein Boeing-Problem.» Der Hersteller müsse zurückfinden zum Kern des sauberen Handwerks der Flugzeugmontage. Im Januar erklärte Barnett der Zeitung, dass er wegen seiner Erlebnisse bei Boeing nicht mehr in ein Flugzeug steige.

«Das ist traurig und bricht mir das Herz. Ich liebe Boeing, ich liebe, wofür Boeing früher stand.» Sein Anwalt hat angekündigt, den für Juni gegen Boeing geplanten Prozess trotzdem und nun im Namen des Nachlasses von John Barnett zu führen.
14.03.2024 14:26 Uhr – 03:03 min
Whistleblower tot aufgefunden
Boeings Pannen-Affäre zieht immer größere Kreise
Der US-Flugzeughersteller Boeing kommt nicht aus den Schlagzeilen. Immer wieder verlieren Maschinen Bauteile in der Luft, teilweise kommt es zu Ausfällen der Elektronik. Die Behörden kommen nicht weiter. Nun ist auch noch ein ehemaliger Mitarbeiter des Flugzeugbauers, der seit Jahren auf Mängel hinweist, tot.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Boeings-Pannen-Affaere-zieht-immer-groessere-Kreise-article24804908.html

Video Schreck an Bord von Boeing 777-300 - Pilot muss notlanden
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Schreck-an-Bord-von-Boeing-777-300-Pilot-muss-notlanden-article24802868.html

Video Vorflügel-Schaden: Boeing 757-200 muss Flug abbrechen
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Vorfluegel-Schaden-Boeing-757-200-muss-Flug-abbrechen-article24753071.html


Boeing-Krise spitzt sich weiter zu
Karras, Isabell | 14. März 2024, 13:50 Uhr
https://www.deutschlandfunk.de/boeing-krise-spitzt-sich-weiter-zu-dlf-1bda971e-100.html
3:33
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https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2024/03/14/boeing_krise_spitzt_sich_weiter_zu_dlf_20240314_1350_1bda971e.mp3


Sicherheitsmängel und ein toter Whistleblower – Boeing-Krise spitzt sich zu
https://www.deutschlandfunkkultur.de/sicherheitsmaengel-und-ein-toter-whistleblower-boeing-krise-spitzt-sich-zu-dlf-kultur-40e3e335-100.html
Karras, Isabell · 14. März 2024, 07:08 Uhr

03:59 Minuten
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https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2024/03/14/sicherheitsmaengel_und_ein_toter_whistleblower_boeing_krise_drk_20240314_0708_40e3e335.mp3
Auch „Mein Kampf“ im Angebot
Leipziger Neonazi-Verlag „Der Schelm“: Prozess in Dresden beginnt im März
Drei Verantwortliche des rechtsextremen Verlags „Der Schelm“ werden sich ab Mitte März vor dem OLG in Dresden verantworten.
Sie sollen recht einträglich Bücher mit nationalsozialistischem und antisemitischem Inhalt verkauft haben.
epd
14.02.2024, 16:41 Uhr
https://www.dnn.de/lokales/dresden/neonazi-verlag-der-schelm-prozess-in-dresden-FV7UTIA3YBDPFLK5H5MFQ3MDGI.html


Prozess um rechtsextremen „Schelm-Verlag“:
Nazi-Verleger packt über Geschäft mit Judenhass aus
Von: Bernhard Schilz
14.03.2024 - 16:08 Uhr
Dresden – Sie vertreiben seit Jahren widerlichste Nazi-Propaganda, Bücher, in denen der Holocaust geleugnet wird, Hassschriften auf das Judentum.
Am Donnerstag begann der Prozess gegen den rechtsextremistischen Verlag „Der Schelm“.
https://www.bild.de/regional/sachsen/dresden-aktuell/prozess-in-sachsen-nazi-verleger-packt-ueber-geschaeft-mit-judenhass-aus-87500926.bild.html


Extremismus
Rechtsextremer Verlag „Der Schelm“: Prozess gegen Akteure
14.03.2024, 13:27 Uhr • Lesezeit: 1 Minute
https://www.morgenpost.de/berlin/article241882616/Prozess-gegen-Akteure-des-rechtsextremen-Verlages-beginnt.html


14.03.2024 13:16
Trio wegen Nazi-Verlag vor Gericht!
Erster Angeklagter gesteht: "War über mich selbst erschrocken"
Von Steffi Suhr
Dresden - Im Prozess gegen die drei mutmaßlichen Mitglieder des Verlages "Der Schelm"
legte der erste Angeklagte am heutigen Donnerstag ein Geständnis ab.
Umfangreich erzählte Matthias B. (38)
am Vormittag im Hochsicherheitsgericht am Hammerweg in Dresden,
wie die Geschäfte mit den rassistischen Büchern liefen.
https://www.tag24.de/justiz/gerichtsprozesse-dresden/trio-wegen-nazi-verlag-der-schelm-vor-gericht-erster-angeklagter-gesteht-war-ueber-mich-selbst-erschrocken-3128161

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Der Schelm
https://inrur.is/wiki/Der_Schelm

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Video | Cottbus Schüler mutmaßlich von Lehrer geschlagen
Do 14.03.24 | 13:55 Uhr
14.03.24 | 13:55 Uhr
Im Herbst 2023 soll ein Cottbuser Lehrer einen 12-jährigen Schüler im Unterricht verletzt haben. Dieser Fall und andere Vorwürfe gegen den Lehrer werden durch Ermittlungsbehörden geprüft.
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/av7/video-cottbus-schule-schueler-schlagen-gewalt-lehrer-missbrauch.html


Polizei
Gewaltvorwürfe gegen Lehrer aus Cottbus
Mi 13.03.2024 | 21:45 | rbb24 mit Sport
Ein Lehrer in Cottbus steht im Verdacht, im Herbst 2023 einen Schüler im Unterricht schwer verletzt zu haben.
Nach Informationen von rbb24 Recherche und des rbb-Studios Cottbus soll das auch nicht der einzige Fall gewesen sein, in dem der Lehrer handgreiflich geworden ist – mutmaßlich aus rassistischen Gründen.
Die Polizei ermittelt.
Beitrag von S. Schiller / J. Goll
https://www.rbb-online.de/rbb24/videos/20240313_2145/Gewaltvorwuerfe-gegen-Lehrer-aus-Cottbus.html


Ermittlungen in Cottbus
Lehrer soll Zwölfjährige mit Migrationshintergrund verprügelt haben
Ein Lehrer soll zwei Jungen verprügelt haben – unter anderem weil einer der Schüler
offenbar einer abfälligen Äußerung des Lehrers über das Herkunftsland des Kindes widersprach.
Die Polizei prüft einen rassistischen Hintergrund.
14.03.2024, 18.00 Uhr
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/cottbus-lehrer-soll-zwei-zwoelfjaehrige-mit-migrationshintergrund-verpruegelt-haben-a-47a20ca2-3f2b-45f4-a944-d47716959f69

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Migrations-Hintergrund
https://inrur.is/wiki/Migrations-Hintergrund

Cottbus
https://inrur.is/wiki/Cottbus

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Medienberichte
Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette hat Komplizen offenbar bei Festnahme gewarnt
Mi 13.03.24 | 14:35 Uhr
Zur Festnahme des untergetauchten Ex-RAF-Mitglieds Daniela Klette kommen weitere Details ans Licht.
Offenbar konnte Klette vor der Festnahme noch SMS-Nachrichten versenden.
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2024/03/raf-klette-garweg-handynachricht-sms-fahndung.html


5:52
RAF-TERRORISTEN: Peinliche Polizei-Panne! "Sie haben mich!" Klette warnt Garweg von Toilette aus!
WELT Nachrichtensender
1,8 Mio. Abonnenten
https://www.youtube.com/watch?v=yDZdbORFZyg
14.03.2024 #raf #klette #weltnachrichtensender
13.060 Aufrufe
RAF-TERRORISTEN: Peinliche Polizei-Panne! "Sie haben mich!"
Klette warnt Garweg von Toilette aus!

Mit einem Riesenaufgebot jagt das niedersächische LKA und das Bundeskriminalamt die Rentnerterroristen der RAF Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub durch Deutschland, fahndet wohl auch europaweit.
Dass dieser Aufwand überhaupt nötig ist, hat die Polizei wohl selber zu verantworten.
Denn die Polizei ging der festgenommenen Daniela Klette auf den Leim.
So hätten sich die Zivilfahnder mit einem einfachen Trick übertölpeln lassen.

#raf #klette #weltnachrichtensender


4:58
RAF-TERRORISTEN: SMS-Panne bei Klette-Festnahme "Leben von Beamten aufs Spiel gesetzt!"
WELT Nachrichtensender
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14.03.2024 BERLIN
RAF-TERRORISTEN: SMS-Panne bei Klette-Festnahme "Leben von Beamten aufs Spiel gesetzt!"

Mit einem Riesenaufgebot jagt das niedersächische LKA und das Bundeskriminalamt die Rentnerterroristen der RAF Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub durch Deutschland, fahndet wohl auch europaweit.
Dass dieser Aufwand überhaupt nötig ist, hat die Polizei wohl selber zu verantworten.
Denn die Polizei ging der festgenommenen Daniela Klette auf den Leim.
So hätten sich die Zivilfahnder mit einem einfachen Trick übertölpeln lassen.

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RAF-FESTNAHME: "Riesengroßer Fehler"! Terroristin Daniela Klette warnt vor Festnahme noch Komplizen
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14.03.2024 #raf #lka #festnahme
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RAF-FESTNAHME: "Riesengroßer Fehler"! – Terroristin Daniela Klette warnt vor Festnahme Komplizen

Kurz vor ihrer Verhaftung in Berlin soll die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette nach übereinstimmenden Medienberichten noch von ihrer Wohnung aus ihren früheren Komplizen Burkhard Garweg gewarnt haben. Danach soll Klette eine SIM-Karte aus ihrem Handy in der Toilette heruntergespült haben. Das berichteten der Sender ntv, das Magazin «Spiegel» und die «Bild»-Zeitung. An dem Vorgehen der Einsatzkräfte aus Niedersachsen bei der Festnahme wurde von Berliner Kollegen heftige Kritik geübt.

Wie sich der Vorfall am 26. Februar im Stadtteil Kreuzberg genau abspielte und wie es zu der möglichen Panne kam, war zunächst unklar. Die Polizeibehörden in Niedersachsen und Berlin bestätigten die Berichte nicht, wiesen sie aber auch nicht zurück.

Nach den Berichten sollen die Polizisten Klette (65) erlaubt haben, in ihrer Wohnung noch die Toilette zu benutzen. Klette soll eine Nachricht an Garweg geschickt haben, dem Sinn nach: sie haben mich. Im Anschluss soll sie die SIM-Karte in die Toilette geworfen haben. Das Handy von Garweg soll danach nicht mehr benutzt worden sein.

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