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Bürgerbefragung
Mehrheit der Einwohner in Grünheide gegen Erweiterung der Tesla-Fabrik
Die Erweiterungspläne für die Fabrik des Autoherstellers Tesla in Grünheide bei Berlin sind bei einer Bürgerbefragung mehrheitlich auf Ablehnung gestoßen.
Mit Nein stimmten bei der Befragung rund 3.500 Einwohner, mit Ja knapp 1.900, wie die Gemeinde in Brandenburg mitteilte.
Das Votum der Bürgerbefragung ist nicht bindend – es gilt aber als wichtiger Hinweis für die Entscheidung des Gemeinderates.
20.02.2024
https://www.deutschlandfunk.de/mehrheit-der-einwohner-in-gruenheide-gegen-erweiterung-der-tesla-fabrik-100.html


Wie ist die Stimmung in Tesla-Land? Einwohnerbefragung wird ausgezählt
Stucke, Julius · 20. Februar 2024, 17:36 Uhr
https://www.deutschlandfunkkultur.de/wie-ist-die-stimmung-in-tesla-land-einwohnerbefragung-wird-ausgezaehlt-dlf-kultur-a36b9afc-100.html
05:02 Minuten
https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2024/02/20/wie_ist_die_stimmung_in_tesla_land_einwohnerbefragung_wird_drk_20240220_1736_a36b9afc.mp3


Bürgerentscheid zu Tesla-Erweiterung in Grünheide
Richter, Christoph D. | 20. Februar 2024, 17:10 Uhr
https://www.deutschlandfunk.de/buergerentscheid-zu-tesla-erweiterung-in-gruenheide-dlf-aa616039-100.html
4:44
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https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2024/02/20/buergerentscheid_zu_tesla_erweiterung_in_gruenheide_dlf_20240220_1710_aa616039.mp3
Huthi-Rebellen im Jemen
Warum sich die Huthi in den Nahostkonflikt einmischen
Seit Israel in Gaza kämpft, greifen Huthi-Rebellen im Roten Meer Schiffe an.
Die USA bombardieren Huthi-Stellungen im Jemen.
Auch die EU startet einen Militäreinsatz.
Was der Suezkanal mit dem Nahostkrieg zu tun hat – und welche Rolle der Iran spielt.
19.02.2024
https://www.deutschlandfunk.de/huthi-rebellen-jemen-nahostkonflikt-100.html
raba_cgn
4 Min.
Die europaweit aktive ML-Gruppe Young Struggle stellt ihrem Umfeld das Recherche Antifabündnis gegen Antisemitismus vor.

Wie ihr seht ist unser "bedeutungsloser" Einfluss international und reicht bis "Palästina". Nehmt euch also in Acht!

Kleine Plauderei aus dem Nähkästchen:
Wir brauchen keine "höhere Macht" um Antisemit_innen und Rassist_innen vor ihren Gästen zu blamieren.

Weshalb linke Antisemit_innen niemals Verbündete im Kampf gegen den Faschismus und die deutsche Ideologie sein können, führt uns die antisemitische und patriarchale Gruppe von Young Struggle mit ihrem verschwörungsideologischen Wahn wiederholt vor.

Wer in allem die große "Weltverschwörung" wittert, kommt ganz entspannt um eine dringend erforderliche Selbstreflektion herum.

Hier ein paar chronologische sortierte Vorfälle mit Young Struggle bzw. Zora:

2023:
Zora verherrlicht den Hamas Terror und damit auch die misogyne Gewalt als Kriegswaffe: https://www.instagram.com/p/C1G5zloM8rZ/

Young Struggle und andere sog. internationalistische Gruppen aus Köln zum 7. Oktober billigen, legitimieren oder feiern den Terror der Hamas vielfältig:
https://x.com/RABA_CGN/status/1711322467405348990

In der Folge haben Antifaschist_innen gegen Antisemitismus das folgende Statement veröffentlicht: https://keinekumpanei.noblogs.org/, welches RABA mitunterzeichnet hat.

2021
Kriegsaufruf auf Palästinensischer Demonstration, mitorganisiert von Young Struggle in Köln: https://www.facebook.com/watch/?v=832038834396531

2020:
Antisemitismus auf Hanau-Gedankveranstaltung 2020 in Köln: https://www.facebook.com/RABAkoeln/posts/872396810209579 - Dazu Statements und Einordnungen: https://raba.noblogs.org/post/2021/02/21/antisemitismus-auf-hanau-gedenken-ein-problem/ und https://raba.noblogs.org/post/2021/02/21/antisemitismus-in-koln-an-stelle-von-gedenken-und-trauer-an-die-opfer-von-hanau/

Black Lives Matter (BLM) Bündnis – Kritik am Antiamerikanismus: https://raba.noblogs.org/post/2020/06/06/statement-von-raba-zu-den-derzeitigen-cant-breathe-protesten/

2019
Young Struggle schweigt zum antisemitischen Terror von Halle an der Saale im Anschlagsjahr und in den Folgejahren.

Dies sind bloß einige Beispiele.
https://www.instagram.com/p/C3lPbPWskFD/

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https://t.me/raba161/306

https://t.me/raba161/305

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Young Struggle
https://inrur.is/wiki/Young_Struggle

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Fabrik Osloer Straße | Spuren der NS-Zwangsarbeit sichtbar machen
Vorträge und Workshop

Donnerstag, 22. Februar 2024 | 18 Uhr

Die Veranstaltung informiert über die Geschichte der Zwangsarbeit auf dem Gelände der Fabrik Osloer Straße und diskutiert mögliche Formen des Erinnerns.

Im Wedding ist die Fabrik Osloer Straße als Treffpunkt für die Nachbarschaft und darüberhinaus bekannt: Viele soziale und kulturelle Projekte haben hier ihr Zuhause gefunden.

Errichtet wurden die Gebäude um 1900 von der Firma A. Roller, die Maschinen für die Streichholzproduktion herstellte. Während des Zweiten Weltkrieges beschäftigte Roller in der Rüstungsproduktion zahlreiche Zwangsarbeiter:innen, darunter aus der Ukraine. Auf einem Sportplatz an der Kühnemannstraße unterhielt die Firma ein eigenes Barackenlager für über 100 Personen.

Roland Borchers: Zwangsarbeit in Berlin
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Thomas Irmer: Zwangsarbeit bei der Firma A. Roller
Historiker und Politologe

Nora Hogrefe: Formen des NS-Gedenkens in Berlin
Koordinierungsstelle Historische Stadtmarkierungen

Nathan Friedenberg: Erinnern und Gedenken in Mitte
Mitte Museum

Moderation: Bettina Pinzl, Katja Korshikova
Fabrik Osloer Straße e.V.

Eine Veranstaltung imRahmen des Projektes „Mal laut gedacht. Politische Bildung im Kiez“.

VERANSTALTUNGSORT:
Fabrik Osloer Straße, Osloer Straße 12, 13359 Berlin
2. Hinterhof, 1. Etage, Café und Theaterraum
Anmeldung (bis 20.02.): info(at)demokratie-in-der-mitte.de
https://www.ns-zwangsarbeit.de/veranstaltungen/
Gedenkveranstaltung
Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße
27. Februar 2024 , 16.00 - 17.00

Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde zur Gedenkveranstaltung am Dienstag, den 27. Februar 2024, ein.

Zum Thema
Am 27. Februar 1943 – vor 81 Jahren – fand im Deutschen Reich die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager Rosenstraße 2–4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, inhaftiert wurden. Als ihre Angehörigen erfuhren, wo sie sich befanden, versammelten sie sich vor dem Gebäude. Es waren vor allem Frauen und Kinder, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilassung der Festgenommenen.
Am Ende der Gedenkzeremonie werden weiße Rosen vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger niedergelegt. Bitte bringen auch Sie auch eine mit! Herzlichen Dank!

PROGRAMM

16.00 Uhr
Stilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße, Berlin-Mitte
– El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Kaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Anschließend: Schweigemarsch zur Rosenstraße

16.15 Uhr
Gedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger, Rosenstraße, Berlin-Mitte
– Begrüßung: Dr. Andrea Riedle, Vorsitzende der Ständigen Konferenz der
NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2024, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors
– Worte des Gedenkens: Joe Chialo, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
– Merkwort: Dr. Moshe Abraham Offenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin
– Trialogischer Austausch der Religionen: Marion Gardei, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch
– Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch, Synagoge Sukkat Schalom
– Kaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Musikalische Umrahmung durch den Chor des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn

Die Zeremonie ist anschließend auf www.orte-der-erinnerung.de abrufbar.

Einladung_Gedenken_Rosenstrasse_2024

Die Veranstaltung wird aufgenommen und anschließend im Internet zugänglich sein. Wenn Sie an der Zeremonie teilnehmen, stimmen Sie zu, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum und dem Initiativkreis veröffentlicht werden dürfen.



Mit freundlicher Unterstützung des Instituto Cervantes Berlin, Initiativkreis: Anne Frank Zentrum, Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Bet Debora e. V., Bezirksamt Mitte von Berlin, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Deutscher Juristinnenbund e. V. (Landesverband Berlin), Frauenarbeit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz,
Frauenseelsorge im Erzbistum Berlin, Gedenkstätte Stille Helden, Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V., Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin, Jüdische Gemeinde zu Berlin, Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Stiftung Zurückgeben, Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e. V.

https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/gedenken-an-die-fabrik-aktion-und-den-protest-in-der-rosenstrasse-3/
heute verpasst

aber neudings veröffentlichen sie auch die Vorträge
die sie seit Jahren aufgezeichnet haben - jedenfalls die aktuellen
an die aus dem Archiv, kommt mensch wegen der (Persönlichkeits-)Rechte angeblich nur als Wissenschaftler*in
so die Auskunft auf Nachfrage, vor vielen Jahren

zeichen die ja ihre Beiträge
Dienstag, 20. Februar 2024, 19:00 Uhr
Ort Vor Ort
Format Veranstaltungsreihe / Vortrag
Die „Hölle“ bezeugen. Frühe Berichte überlebender deutscher Jüdinnen und Juden aus Riga
https://www.topographie.de/veranstaltungen/detail/die-hoelle-bezeugen-fruehe-berichte-ueberlebender-deutscher-juedinnen-und-juden-aus-riga
Dienstag, 27. Februar 2024, 19:00 Uhr
Topographie des Terrors

Buchpräsentation

„Der Stürmer“ und seine Leser. Ein analoges antisemitisches Netzwerk
https://www.topographie.de/veranstaltungen/detail/der-stuermer-und-seine-leser-ein-antisemitisches-netzwerk

Im April 1923 erschien die erste Ausgabe des radikal-antisemitischen Wochenblatts „Der Stürmer“.
Noch immer gilt die Privatzeitung des fränkischen Gauleiters Julius Streicher als Musterbeispiel erfolgreicher NS-Propaganda und Indoktrination „verführter“ Deutscher.
In ihrer Studie „Der Stürmer“ und seine Leser (2024) begibt sich Melanie Wager auf den Pfad der historischen Medienwirkungsforschung. Sie analysiert das Blatt als zeit­genössisch neuartigen „antisemitischen Boulevard“, das als äußerst populäres Massenmedium weit über den Erscheinungsort Nürnberg hinauswirkte. Ihre Aus-wertung vielfältiger Reaktionen offenbart die bewusste Interaktion der damaligen Leserschaft mit der „Stürmer“-Schriftleitung: Massenhafte Einsendungen an den Verlag bis hin zu speziellen Aktivitäten wie der eigenständigen Errichtung unzähliger „Stürmerkästen“ belegen die offenkundige Zustimmung eines Teils der deutschen Bevölkerung zu den antisemitischen Inhalten des Blatts.

Melanie Wager ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ausstellungskuratorin im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und derzeit Projektleiterin der neuen Dauerausstellung. Sie absolvierte ein Studium der Geschichte, Buch- und Medienwissenschaft.
Zu ihren Veröffentlichungen gehört der Aus-stellungskatalog Nürnberg – Ort der Reichsparteitage. Inszenierung, Erlebnis und Gewalt (2021, Mithg.). Mit der vorliegenden Studie wurde sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen promoviert.

Angelika Königseder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin.

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wtf "radikal-antisemitischen"

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Bauerndemo in Bremen:
Bauer sucht Reichsbürgerin
Auf einer Bremer Demo haben die Vereinigung „Land schafft Verbindung“,
das Landvolk Niedersachsen und der Bauernverband wenig Berührungsängste mit Rechts.
12. 2. 2024, 18:05 Uhr
Andrea Röpke
https://taz.de/Bauerndemo-in-Bremen/!5991546/
Vollcopie wegen der Bezahlschranke als Extra-Service

Wenn historische Vergleiche hinken
Was uns der Geschichtsunterricht über die Rhetorik von Wagenknecht, Putin und Höcke lehrt

Tagesspiegel-Kolumnist Robert Radecke-Rauh ist Pädagoge, Lehrerausbilder und Herausgeber von Schulbüchern.
Hier schreibt er, worauf Geschichtslehrkräfte jetzt besonders gefasst sein müssen.
Ein Gastbeitrag von Robert Radecke-Rauh
11.02.2024, 17:24 Uhr
https://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/wenn-historische-vergleiche-hinken-was-uns-der-geschichtsunterricht-uber-die-rhetorik-von-wagenknecht-putin-und-hocke-lehrt-11124862.html

Historische Vergleiche sind äußerst populär. Meistens hinken sie, weil sie etwas gleichsetzen, was nicht gleichwertig ist. Vor allem dann, wenn Politiker Vergleiche anstellen, um ihr Handeln zu rechtfertigen.
Erst jüngst hat der russische Präsident Wladimir Putin den Überfall auf die Ukraine erneut mit dem Kampf gegen den Nazismus verglichen. Ausgerechnet bei der Eröffnung eines Denkmals für zivile Opfer des faschistischen Terrors nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion sagte er Ende Januar 2024 wörtlich: „Wir tun alles, alles, um den Nazismus zu unterbinden und endgültig auszurotten.“ Die Ukraine, so Putin weiter, heroisiere Hitlers Helfer und SS-Leute und „setzt Terror gegen Missliebige ein.“

" Sollte Putin jemals abgewählt oder gestürzt werden, bedarf es einer Entnazifizierung der Kreml-Sprache."
Robert Radecke-Rauh, Geschichtslehrer

Neu ist dagegen, dass der russische Staatspräsident jetzt damit beginnt, dieses Kreml-Narrativ auf das Baltikum zu übertragen: Estland, Lettland und Litauen „erklären Zehntausende zu Untermenschen, nehmen ihnen die elementarsten Rechte und setzen sie Hetze aus“.

Wie in der Ukraine sei die russischstämmige Bevölkerung auch in den baltischen Staaten durch das Erstarken des Nazismus in Gefahr. Sollte Putin jemals abgewählt oder gestürzt werden, bedarf es einer Entnazifizierung der Kreml-Sprache.

Auch die russischen Schulbücher bemühen den „Neonazismus“ in der Ukraine

Inzwischen hält die Putin-Propaganda aber Einzug in die Schulbücher. Im September 2023 bekamen die Schüler nicht nur in Russland, sondern auch in den besetzten Gebieten neue Lehrwerke. Im Geschichtsbuch für die 11. Klasse ist nicht nur vom erstarkenden Neonazismus in der Ukraine zu lesen, sondern vom „Ende der Zivilisation“, wenn die Ukraine der Nato beitrete. Überhaupt seien die ukrainische Unabhängigkeit und die Annäherung an Europa „undenkbar“ und „zivilisationszerstörend“.

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Robert Radecke-Rauh, 56, arbeitet seit 2001 als Lehrer für Geschichte, Politik und Deutsch und bildet als Fachseminarleiter seit 2008 angehende Geschichtslehrkräfte aus. Er ist zudem Autor und Herausgeber von Geschichtslehrwerken.

Von 2011 bis 2019 lud Radecke-Rauh Prominenz aus Politik und Kultur als Moderator zu den „Pankower Schlossgesprächen“ im Schloss Schönhausen und seit 2022 führt er durch den Kulturtalk an wechselnden Orten, darunter die Kulturkirche Neuruppin.

2013 wurde Radecke-Rauh auf Initiative ehemalige Schülerinnen und Schülern „Lehrer des Jahres“. Er unterrichtet am Lichtenberger Barnim-Gymnasium und ist Autor. Zuletzt über den Mauerbau und Fontane im Havelland.

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Mit diesen „Argumenten“ soll die „Spezielle Militäroperation“ schon bei den Jüngsten legitimiert werden. Lehrkräfte, vor allem aus den neuen Bundesländern, berichten, dass diese Ansichten längst auch im deutschen Geschichtsunterricht geäußert werden – nicht nur von Schülern mit russischem Migrationshintergrund.

Obwohl Russland vor dem Hintergrund des Nazivergleichs nicht müde wird, die Ukraine fast täglich zu bombardieren, schlägt das neue Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in ihrem Parteiprogramm einen Deal vor, an dessen Ende ebenfalls eine historische Parallele bemüht wird.

Sahra Wagenknecht bemüht Brandts Ostpolitik
Um „Russland zur Aufnahme von Verhandlungen zu motivieren, sollte für diesen Fall der sofortige Stopp aller Rüstungsexporte in die Ukraine angeboten werden“. Und die weitere Unterstützung für Kiew müsse „an die Vorbedingung der Bereitschaft zu Friedensverhandlungen geknüpft werden“. Denn Frieden und Sicherheit in Europa könne „stabil und dauerhaft nicht im Konflikt mit der Atommacht Russland gewährleistet werden“.

Es klingt nach ein bisschen Ostpolitik. Wagenknecht hatte sich schon 2022 auf die Entspannungspolitik Willy Brandts berufen. Ausgerechnet Brandt, der sich stets „nachdrücklich zu den universellen Prinzipien des Völkerrechts“ bekannt hat, das für ihn die „Unverletzlichkeit der bestehenden Grenzen“ einschloss. Auch die AfD hat Brandt schon instrumentalisiert. Im Brandenburger Landtagswahlkampf 2019 war auf AfD-Plakaten der SPD-Kanzler mit seiner programmatischen Aussage „Mehr Demokratie wagen“ zu sehen.

"Besonders dreist bedient sich die AfD bei der Friedlichen Revolution in der DDR."
Robert Radecke-Rauh, Geschichtslehrer

Die AfD ist Expertin für historische Vergleiche. Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke vergleicht Anti-AfD-Demos mit Nazi-Aufmärschen. Und die AfD-Co-Vorsitzende Weidel setzt die Correctiv-Recherche über das rechtsextreme Treffen in Potsdam mit „stasiähnlichen Geheimdienst- und Zersetzungsmethoden“ gleich. Besonders dreist bedient sich die AfD bei der Friedlichen Revolution in der DDR.

Die AfD und die „Wende“

Seit Jahren wird sie gekapert, mit Wahlkampfslogans wie „Vollende die Wende“. Dabei stammt der Begriff „Wende“ vom SED-Chef Krenz, der ihn im Oktober 1989 bei seiner Antrittsrede nach dem Sturz Honeckers verwendete – und damit mitnichten einen Sturz der SED-Herrschaft meinte. Indem sich führende AfD-Politiker wie Höcke und Gauland bereits vor fünf Jahren „an die letzten Monate der DDR erinnert“ fühlten, deuten sie die Bundesrepublik als „DDR 2.0“.

Gauland, der in „Hitler und den Nazis“ nur einen „Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte“ sieht, trieb den Vergleich mit der DDR auf die Spitze: Als „einzige Oppositionspartei“ sei die AfD „sozusagen das aktuelle Neue Forum.“ Bärbel Bohley würde sich im Grabe umdrehen.

"Der Geschichtsunterricht hat zurzeit viel zu tun. Er kann und muss diese Gleichsetzungen dekonstruieren."
Robert Radecke-Rauh, Geschichtslehrer

In seinem Gründungsaufruf „Aufbruch 89“ sprach das Neue Forum von verschiedenen Interessen, Wünschen und Bestrebungen. Um sie zu erkennen, „Meinungen und Argumente“ auszutauschen, „bedarf es eines demokratischen Dialogs.“ Die mutigen Initiatoren haben in ihrem Schreibmaschinentext „demokratischen Dialog“ extra unterstrichen.

Nationalsozialismus, DDR, Russlands Krieg gegen die Ukraine – der Geschichtsunterricht hat zurzeit viel zu tun. Er kann und muss diese Gleichsetzungen dekonstruieren.
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der rechts-konservative Münchener Merkur
und der rechts-konservative Thüringer FDP-Chef Kemmerich

FDP-Chef Kemmerich vor Thüringen-Wahl über „ökoradikale Grüne“ und „Fehler im Umgang mit der AfD“
Stand: 11.02.2024, 07:11 Uhr
Von: Moritz Maier
https://www.merkur.de/politik/thueringen-fdp-kemmerich-afd-gruene-landtagswahl-hoecke-zr-92826090.html
Hintergründiges Buch zur AfD: Die wirkliche Gefahr
Hendrik Cremer reagiert auf das gewachsene rechte Selbstbewusstsein.
Seine Studie liefert trotz mancher Schwächen Argumente für ein Verbot der AfD.
11. 2. 2024, 16:52 Uhr
Leon Holly Autor
https://taz.de/Hintergruendiges-Buch-zur-AfD/!5988551/
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Altenburg
Reichsbürger im Altenburger Land: Spinner oder Staatsfeinde?
Verfassungsschutz beobachtet
Spinner oder Staatsfeinde? – Die Reichsbürger-Szene im Altenburger Land
„Diese Wohnung steht unter Selbstverwaltung“ – Mit solchen Anzeigen – wie hier 2016 in Schmölln – geben sich „Reichsbürger“ zu erkennen.
Wie viele Reichsbürger gibt es im Altenburger Land? Handelt es sich dabei um harmlose Spinner oder gewaltbereite Staatsfeinde?
Der Blick in die verschlossene Szene liefert Hinweise und zeigt Berührungspunkte zu Vereinen, einer Gaststätte und einem Ex-Bürgermeisterkandidaten.
Nicole Eyberger und Thomas Haegeler
11.02.2024, 08:10 Uhr
https://www.lvz.de/lokales/altenburger-land/reichsbuerger-im-altenburger-land-spinner-oder-staatsfeinde-YJSDK6F2VNGDFI6RFNWBI6WRT4.html

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OHNE BEZAHLSCHRANKE
https://archive.is/ajhuv

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Köln
23. Februar
https://t.me/raba161/307

Buchvorstellung: Punk statt Putin - Gegenkultur in Russland

Anlässlich zwei Jahre imperialistischen Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine

organisiert von Antifaschistische Gruppe [cgn] & GfkB - Gesellschaft für kritische Bildung
mit Unterstützung des Ventil-Verlags & StAVV - Studierendenvertretung der Humanwissenschaftlichen Fakultät Köln

Freitag, 23.02.24 | 19 Uhr | Universität zu Köln, Hauptgebäude, Hörsaal XII

Spätestens seit Pussy Riot und ihrem Punkgebet in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau wissen wir: In Russland steht längst nicht jede:r hinter Putin.
Es gibt mutige Menschen, die sich trotz drohender Repressionen mit ihrer Musik, Kunst und Literatur
gegen den nationalistischen, patriarchalen und homophoben Mainstream stellen.
»Punk statt Putin« zeigt zwei unterschiedliche Welten: Auf der einen Seite einen zunehmend repressiver agierenden autoritären Staat, auf der anderen Seite oppositionelle Künstler:innen und Aktivist:innen, die sich Nischen suchen, Spielräume nutzen und kreativ mit ihrer verzweifelten Lage umgehen.
Norma Schneider beschreibt die vielfältigen Formen und Inhalte russischer Gegenkultur in Putins Russland –
vor und nach Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine. Obwohl das Regime seinen Kritiker:innen mittlerweile
nur noch die Wahl lässt zwischen Exil, Selbstzensur und Gefängnis, stehen in ihrem Buch nicht die Repressionen
im Vordergrund, sondern das, was trotz allem möglich ist.

Norma Schneider führt in die Ideologie des Putin-Regimes ein, stellt den politischen und kulturellen Mainstream
und die offizielle Kulturpolitik vor, beschreibt den Umgang des Staates mit Gegenkultur zwischen Repressionen
und Versuchen der Vereinnahmung.
Dem gegenüber steht ein lebendiges Porträt der russischen Gegenkultur, in dem die Underground-Szene, Anti-Kriegs-Lieder und queere Literatur genauso Platz finden wie feministische Selbstorganisation, Putin-Memes und künstlerischer Protest im öffentlichen Raum.

Die zahlreichen Interviews, die Schneider mit Künstler:innen in Russland und im Exil geführt hat, erzählen von Hoffnung und Perspektivlosigkeit, von mutigem Protest, Safe Spaces und dem Willen, weiter für ein freies Russland zu kämpfen.
Aktivist und Autor Amed Sherwan
„Meine Mutter glaubte, ich sei von einem Dschinn besessen“
Moderation: Tim Wiese · 02.02.2021
Als 15-Jähriger wandte sich der Iraker Amed Sherwan öffentlich vom Islam ab.
Gefängnis und Folter waren die Folge, Sherwan musste aus seiner Heimat fliehen.
Heute lebt der bekennende Atheist in Deutschland, er kämpft für Toleranz und Vielfalt.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/aktivist-und-autor-amed-sherwan-meine-mutter-glaubte-ich-100.html
33:27 Minuten
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https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2021/02/02/aktivist_und_autor_amed_sherwan_drk_20210202_0905_4ed13a39.mp3
Schleswig-Holstein
Neumünster: Proch zeigte Tattoo im Polizeibeirat und erhält Geldstrafe
Rechtsextremismus in Neumünster
Mark Proch zeigte Tattoo mit Siegrune im Polizeibeirat – und soll Geldstrafe zahlen
Mark Proch musste sich vorm Amtsgericht Neumünster verantworten. Die Berufung wird am Landgericht fortgesetzt.
Artikel anhören • 2 Minuten
Weil er in einer Sitzung des Polizeibeirates in Neumünster sein Tattoo, das eine einfache Siegrune darstellt,
offen gezeigt hatte, wurde der Ratsherr der Heimat (ehemals NPD) zu einer Geldstrafe verurteilt.
Sein Anwalt will in Berufung gehen.
Gunda Meyer
13.02.2024, 16:00 Uhr
https://www.kn-online.de/schleswig-holstein/neumuenster-proch-zeigte-tattoo-im-polizeibeirat-und-erhaelt-geldstrafe-CQM55AHDMNGRTE56ZCUYA4A7UQ.html

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OHNE BEZAHLSCHRANKE
https://archive.is/Qx2KD

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mit Bezahlkschranke

Unterkirnach 11. Februar 2024, 19:30 Uhr
Worte statt Waffen: Wie die Polizei in extremen Lagen Psychologie einsetzt
Mit geschicktem Verhandeln verhindert die Polizei ein schlimmes Drama bei der Zwangsräumung eines Unterkirnachers. Doch wie überzeugt man Menschen im Ausnahmezustand?
Eine Expertin lässt hinter die Kulissen blicken.
https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/worte-statt-waffen-wie-die-polizei-psychologie-einsetzt;art372502,11891908