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Nachricht vom 3. Juli 2023


Wurzen
Schule in Brandis: Achtklässler schneiden Mitschüler Hakenkreuz in die Haare
Polizei ermittelt
Achtklässler schneiden Mitschüler in Brandis ein Hakenkreuz in die Haare
Die Oberschule Brandis erlebt schwierige Wochen. Sie sind gekennzeichnet von vielen Gesprächen.
Normalität kehrt erst allmählich ein.
Inzwischen ermittelt der Staatsschutz:
In Brandis (Landkreis Leipzig) haben Achtklässler einem Mitschüler ein Hakenkreuz in die Haare geschnitten.
Für die beiden Jugendlichen hat die Tat Konsequenzen.
Haig Latchinian
03.07.2023, 17:00 Uhr
https://www.lvz.de/lokales/leipzig-lk/wurzen/schule-in-brandis-achtklaessler-schneiden-mitschueler-hakenkreuz-in-die-haare-Q3LIPPIW45HHPHJ53L2NAZOICQ.html

OHNE BEZAHLSCHRANKE
https://archive.is/WcoMw
Die fabelhafte Welt der Mathematik:
Nach 350 757 Würfen steht fest: Münzwurf ist nicht fair
Mathematiker haben einen theoretischen Verdacht bestätigt: Das Ergebnis eines Münzwurfs ist nicht 50:50 verteilt. Dafür waren zahlreiche zwölfstündige Münzwurf-Sessions nötig.
von Manon Bischoff
16.02.2024
Lesedauer ca. 4 Minuten
https://www.spektrum.de/kolumne/muenzwurf-ist-nicht-fair-kopf-oder-zahl-erscheinen-nicht-gleich-haeufig/2206100
Kommunal- und Landtagswahlen
Wagenknecht-Partei BSW gründet in Sachsen ersten Landesverband – mit einer Doppelspitze
Der bundesweit erste Landesverband des neuen Wagenknecht-Bündnisses BSW
wird am Sonnabend in Chemnitz gegründet.
Die Partei soll in Sachsen von einem Spitzenduo geführt werden.
Andreas Debski
20.02.2024, 13:47 Uhr
https://www.lvz.de/mitteldeutschland/bsw-sachsen-erster-landesverband-soll-mit-doppelspitze-starten-ZV47RPKH4JH77DDJZP2PDNEUXI.html
Chemnitz
Polizei entfernt Blumen für Opfer von Hanau: Erntet Kritik
Der Umgang der Chemnitzer Polizei mit einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der rassistischen Morde in Hanau
hat Kritik ausgelöst. «Ein würdevolles Gedenken - das war unser Ziel.
dpa Webline
20.02.2024, 14:46 Uhr
https://www.lvz.de/politik/regional/polizei-entfernt-blumen-fuer-opfer-von-hanau-erntet-kritik-3XB7KXD6YHF4PMDX5NMNF3Z24U.html

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Braunzone-Polizei
https://inrur.is/wiki/Braunzone-Polizei

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Projekte gegen rechts und fürs Miteinander
Jenseits der Demos: Wo man sich in Leipzig für Demokratie engagieren kann
Demonstrationen gegen rechts haben Anfang des Jahres auch in Leipzig Zehntausende mobilisiert.
Doch wie kann man sich jenseits der Proteste, im Alltag, engagieren, um Demokratie zu stärken und Rechtsradikalismus entgegenzutreten?
Hier sind zehn Vorschläge.
Mark Daniel
19.02.2024, 11:51 Uhr
https://www.lvz.de/lokales/leipzig/leipzig-bei-diesen-projekten-kann-man-sich-fuer-demokratie-engagieren-HLUQWVXS6VF7RG3NGQPFNIDU4U.html

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manipulative normative Setzungen
https://inrur.is/wiki/Manipulative_normative_Setzungen

Demokratie
https://inrur.is/wiki/Demokratie

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ARD-Thriller-Serie "Testo" Rausch­hafte Natur­ge­walt
Gastbeitrag von Anis Ben-Rhouma
17.02.2024
"Jaja Habibo, Knast oder reich": Die Thriller-Serie "Testo" von und mit Kida Khodr Ramadan knallt mitten in den gesellschaftlichen Diskurs über Migration, Kriminalität und Chancen in Deutschland.
Anis Ben-Rhouma hat sie genossen.
https://www.lto.de/recht/feuilleton/f/testo-ard-thriller-serie-kida-ramadan-haftaufschub-nicolette-krebitz/
wer solche Freunde hat 😊 😊 😊

https://t.me/plattform_respekt/3888

WikiLeaks auf X: (https://x.com/wikileaks/status/1759600523861246263?s=20) Robert F. Kennedy Jr., unabhängiger Kandidat für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten, fordert die sofortige Freilassung des Verlegers Julian Assange, da morgen in London die kritische Gerichtsverhandlung im Vereinigten Königreich beginnt #FreeAssange

„Es ist an der Zeit, dass wir für Julian Assange eintreten, so wie er für uns eingetreten ist“


Robert F. Kennedy Jr.
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_F._Kennedy_Jr.

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https://t.me/plattform_respekt/3889

https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/solidaritaetsdemo-fuer-julian-assange-in-wien/586317596
Bürgerbefragung
Mehrheit der Einwohner in Grünheide gegen Erweiterung der Tesla-Fabrik
Die Erweiterungspläne für die Fabrik des Autoherstellers Tesla in Grünheide bei Berlin sind bei einer Bürgerbefragung mehrheitlich auf Ablehnung gestoßen.
Mit Nein stimmten bei der Befragung rund 3.500 Einwohner, mit Ja knapp 1.900, wie die Gemeinde in Brandenburg mitteilte.
Das Votum der Bürgerbefragung ist nicht bindend – es gilt aber als wichtiger Hinweis für die Entscheidung des Gemeinderates.
20.02.2024
https://www.deutschlandfunk.de/mehrheit-der-einwohner-in-gruenheide-gegen-erweiterung-der-tesla-fabrik-100.html


Wie ist die Stimmung in Tesla-Land? Einwohnerbefragung wird ausgezählt
Stucke, Julius · 20. Februar 2024, 17:36 Uhr
https://www.deutschlandfunkkultur.de/wie-ist-die-stimmung-in-tesla-land-einwohnerbefragung-wird-ausgezaehlt-dlf-kultur-a36b9afc-100.html
05:02 Minuten
https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2024/02/20/wie_ist_die_stimmung_in_tesla_land_einwohnerbefragung_wird_drk_20240220_1736_a36b9afc.mp3


Bürgerentscheid zu Tesla-Erweiterung in Grünheide
Richter, Christoph D. | 20. Februar 2024, 17:10 Uhr
https://www.deutschlandfunk.de/buergerentscheid-zu-tesla-erweiterung-in-gruenheide-dlf-aa616039-100.html
4:44
Audio herunterladen
https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2024/02/20/buergerentscheid_zu_tesla_erweiterung_in_gruenheide_dlf_20240220_1710_aa616039.mp3
Huthi-Rebellen im Jemen
Warum sich die Huthi in den Nahostkonflikt einmischen
Seit Israel in Gaza kämpft, greifen Huthi-Rebellen im Roten Meer Schiffe an.
Die USA bombardieren Huthi-Stellungen im Jemen.
Auch die EU startet einen Militäreinsatz.
Was der Suezkanal mit dem Nahostkrieg zu tun hat – und welche Rolle der Iran spielt.
19.02.2024
https://www.deutschlandfunk.de/huthi-rebellen-jemen-nahostkonflikt-100.html
raba_cgn
4 Min.
Die europaweit aktive ML-Gruppe Young Struggle stellt ihrem Umfeld das Recherche Antifabündnis gegen Antisemitismus vor.

Wie ihr seht ist unser "bedeutungsloser" Einfluss international und reicht bis "Palästina". Nehmt euch also in Acht!

Kleine Plauderei aus dem Nähkästchen:
Wir brauchen keine "höhere Macht" um Antisemit_innen und Rassist_innen vor ihren Gästen zu blamieren.

Weshalb linke Antisemit_innen niemals Verbündete im Kampf gegen den Faschismus und die deutsche Ideologie sein können, führt uns die antisemitische und patriarchale Gruppe von Young Struggle mit ihrem verschwörungsideologischen Wahn wiederholt vor.

Wer in allem die große "Weltverschwörung" wittert, kommt ganz entspannt um eine dringend erforderliche Selbstreflektion herum.

Hier ein paar chronologische sortierte Vorfälle mit Young Struggle bzw. Zora:

2023:
Zora verherrlicht den Hamas Terror und damit auch die misogyne Gewalt als Kriegswaffe: https://www.instagram.com/p/C1G5zloM8rZ/

Young Struggle und andere sog. internationalistische Gruppen aus Köln zum 7. Oktober billigen, legitimieren oder feiern den Terror der Hamas vielfältig:
https://x.com/RABA_CGN/status/1711322467405348990

In der Folge haben Antifaschist_innen gegen Antisemitismus das folgende Statement veröffentlicht: https://keinekumpanei.noblogs.org/, welches RABA mitunterzeichnet hat.

2021
Kriegsaufruf auf Palästinensischer Demonstration, mitorganisiert von Young Struggle in Köln: https://www.facebook.com/watch/?v=832038834396531

2020:
Antisemitismus auf Hanau-Gedankveranstaltung 2020 in Köln: https://www.facebook.com/RABAkoeln/posts/872396810209579 - Dazu Statements und Einordnungen: https://raba.noblogs.org/post/2021/02/21/antisemitismus-auf-hanau-gedenken-ein-problem/ und https://raba.noblogs.org/post/2021/02/21/antisemitismus-in-koln-an-stelle-von-gedenken-und-trauer-an-die-opfer-von-hanau/

Black Lives Matter (BLM) Bündnis – Kritik am Antiamerikanismus: https://raba.noblogs.org/post/2020/06/06/statement-von-raba-zu-den-derzeitigen-cant-breathe-protesten/

2019
Young Struggle schweigt zum antisemitischen Terror von Halle an der Saale im Anschlagsjahr und in den Folgejahren.

Dies sind bloß einige Beispiele.
https://www.instagram.com/p/C3lPbPWskFD/

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https://t.me/raba161/306

https://t.me/raba161/305

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Young Struggle
https://inrur.is/wiki/Young_Struggle

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Fabrik Osloer Straße | Spuren der NS-Zwangsarbeit sichtbar machen
Vorträge und Workshop

Donnerstag, 22. Februar 2024 | 18 Uhr

Die Veranstaltung informiert über die Geschichte der Zwangsarbeit auf dem Gelände der Fabrik Osloer Straße und diskutiert mögliche Formen des Erinnerns.

Im Wedding ist die Fabrik Osloer Straße als Treffpunkt für die Nachbarschaft und darüberhinaus bekannt: Viele soziale und kulturelle Projekte haben hier ihr Zuhause gefunden.

Errichtet wurden die Gebäude um 1900 von der Firma A. Roller, die Maschinen für die Streichholzproduktion herstellte. Während des Zweiten Weltkrieges beschäftigte Roller in der Rüstungsproduktion zahlreiche Zwangsarbeiter:innen, darunter aus der Ukraine. Auf einem Sportplatz an der Kühnemannstraße unterhielt die Firma ein eigenes Barackenlager für über 100 Personen.

Roland Borchers: Zwangsarbeit in Berlin
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Thomas Irmer: Zwangsarbeit bei der Firma A. Roller
Historiker und Politologe

Nora Hogrefe: Formen des NS-Gedenkens in Berlin
Koordinierungsstelle Historische Stadtmarkierungen

Nathan Friedenberg: Erinnern und Gedenken in Mitte
Mitte Museum

Moderation: Bettina Pinzl, Katja Korshikova
Fabrik Osloer Straße e.V.

Eine Veranstaltung imRahmen des Projektes „Mal laut gedacht. Politische Bildung im Kiez“.

VERANSTALTUNGSORT:
Fabrik Osloer Straße, Osloer Straße 12, 13359 Berlin
2. Hinterhof, 1. Etage, Café und Theaterraum
Anmeldung (bis 20.02.): info(at)demokratie-in-der-mitte.de
https://www.ns-zwangsarbeit.de/veranstaltungen/
Gedenkveranstaltung
Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße
27. Februar 2024 , 16.00 - 17.00

Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde zur Gedenkveranstaltung am Dienstag, den 27. Februar 2024, ein.

Zum Thema
Am 27. Februar 1943 – vor 81 Jahren – fand im Deutschen Reich die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. In Berlin waren auch viele in sogenannter Mischehe Lebende darunter, die im Sammellager Rosenstraße 2–4, dem ehemaligen Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, inhaftiert wurden. Als ihre Angehörigen erfuhren, wo sie sich befanden, versammelten sie sich vor dem Gebäude. Es waren vor allem Frauen und Kinder, die dort tagelang ausharrten – bis zur Freilassung der Festgenommenen.
Am Ende der Gedenkzeremonie werden weiße Rosen vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger niedergelegt. Bitte bringen auch Sie auch eine mit! Herzlichen Dank!

PROGRAMM

16.00 Uhr
Stilles Gedenken am Mahnmal Große Hamburger Straße, Berlin-Mitte
– El Male Rachamin: Kantor Simon Zkorenblut, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Kaddisch: Rabbiner Yitzhak Ehrenberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Anschließend: Schweigemarsch zur Rosenstraße

16.15 Uhr
Gedenkfeier vor der Skulptur von Ingeborg Hunzinger, Rosenstraße, Berlin-Mitte
– Begrüßung: Dr. Andrea Riedle, Vorsitzende der Ständigen Konferenz der
NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2024, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors
– Worte des Gedenkens: Joe Chialo, Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
– Merkwort: Dr. Moshe Abraham Offenberg, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin
– Trialogischer Austausch der Religionen: Marion Gardei, Kübra Dalkilic und Esther Hirsch
– Hebräischer Gebetsgesang: Kantorin Esther Hirsch, Synagoge Sukkat Schalom
– Kaddisch: Rabbinerin Gesa Ederberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin
– Musikalische Umrahmung durch den Chor des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn

Die Zeremonie ist anschließend auf www.orte-der-erinnerung.de abrufbar.

Einladung_Gedenken_Rosenstrasse_2024

Die Veranstaltung wird aufgenommen und anschließend im Internet zugänglich sein. Wenn Sie an der Zeremonie teilnehmen, stimmen Sie zu, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum und dem Initiativkreis veröffentlicht werden dürfen.



Mit freundlicher Unterstützung des Instituto Cervantes Berlin, Initiativkreis: Anne Frank Zentrum, Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), Bet Debora e. V., Bezirksamt Mitte von Berlin, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Deutscher Juristinnenbund e. V. (Landesverband Berlin), Frauenarbeit der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz,
Frauenseelsorge im Erzbistum Berlin, Gedenkstätte Stille Helden, Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V., Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin, Jüdische Gemeinde zu Berlin, Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Stiftung Zurückgeben, Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e. V.

https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/gedenken-an-die-fabrik-aktion-und-den-protest-in-der-rosenstrasse-3/
heute verpasst

aber neudings veröffentlichen sie auch die Vorträge
die sie seit Jahren aufgezeichnet haben - jedenfalls die aktuellen
an die aus dem Archiv, kommt mensch wegen der (Persönlichkeits-)Rechte angeblich nur als Wissenschaftler*in
so die Auskunft auf Nachfrage, vor vielen Jahren

zeichen die ja ihre Beiträge
Dienstag, 20. Februar 2024, 19:00 Uhr
Ort Vor Ort
Format Veranstaltungsreihe / Vortrag
Die „Hölle“ bezeugen. Frühe Berichte überlebender deutscher Jüdinnen und Juden aus Riga
https://www.topographie.de/veranstaltungen/detail/die-hoelle-bezeugen-fruehe-berichte-ueberlebender-deutscher-juedinnen-und-juden-aus-riga
Dienstag, 27. Februar 2024, 19:00 Uhr
Topographie des Terrors

Buchpräsentation

„Der Stürmer“ und seine Leser. Ein analoges antisemitisches Netzwerk
https://www.topographie.de/veranstaltungen/detail/der-stuermer-und-seine-leser-ein-antisemitisches-netzwerk

Im April 1923 erschien die erste Ausgabe des radikal-antisemitischen Wochenblatts „Der Stürmer“.
Noch immer gilt die Privatzeitung des fränkischen Gauleiters Julius Streicher als Musterbeispiel erfolgreicher NS-Propaganda und Indoktrination „verführter“ Deutscher.
In ihrer Studie „Der Stürmer“ und seine Leser (2024) begibt sich Melanie Wager auf den Pfad der historischen Medienwirkungsforschung. Sie analysiert das Blatt als zeit­genössisch neuartigen „antisemitischen Boulevard“, das als äußerst populäres Massenmedium weit über den Erscheinungsort Nürnberg hinauswirkte. Ihre Aus-wertung vielfältiger Reaktionen offenbart die bewusste Interaktion der damaligen Leserschaft mit der „Stürmer“-Schriftleitung: Massenhafte Einsendungen an den Verlag bis hin zu speziellen Aktivitäten wie der eigenständigen Errichtung unzähliger „Stürmerkästen“ belegen die offenkundige Zustimmung eines Teils der deutschen Bevölkerung zu den antisemitischen Inhalten des Blatts.

Melanie Wager ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ausstellungskuratorin im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und derzeit Projektleiterin der neuen Dauerausstellung. Sie absolvierte ein Studium der Geschichte, Buch- und Medienwissenschaft.
Zu ihren Veröffentlichungen gehört der Aus-stellungskatalog Nürnberg – Ort der Reichsparteitage. Inszenierung, Erlebnis und Gewalt (2021, Mithg.). Mit der vorliegenden Studie wurde sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen promoviert.

Angelika Königseder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin.

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wtf "radikal-antisemitischen"

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Bauerndemo in Bremen:
Bauer sucht Reichsbürgerin
Auf einer Bremer Demo haben die Vereinigung „Land schafft Verbindung“,
das Landvolk Niedersachsen und der Bauernverband wenig Berührungsängste mit Rechts.
12. 2. 2024, 18:05 Uhr
Andrea Röpke
https://taz.de/Bauerndemo-in-Bremen/!5991546/