Es lohnt sich, hier vorstellig zu werden, wenn Du um das Heil eines Landschaftsausschnitts besorgt bist und Erdheilungsimpulse setzen möchtest. Ihre Magie ist heilend und nährend.
© Stefan Brönnle - Inana info
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Flursegen der Frau Holle
Auch dieser Zauberspruch stammt aus der Zeit nach der Christianisierung, trägt aber eindeutig heidnisches Gepräge. Es handelt sich um einen Fruchtbarkeitszauber:
Himmel und Erde werden angerufen, sie mögen die Felder und Fluren schwellen lassen. Im Mittelpunkt des Spruches steht die personifizierte „Mutter Erde“ (eorđan modor), deren Name dreimal wiederholt wird: „Erce“.
Die Erde bitt‘ ich und den Oberhimmel...
Erce, Erce, Erce, Mutter Erde!
Es gönne dir der Allwaltende
Äcker, wachsend und aufspriesend,
voll schwellend und kräftig treibend...
und des weißen Weizens Fruchtbarkeit und alle Frucht der Erde...
Heil sei dir, Erdflur, der Menschen Mutter!
Sei du grünend in Gottes Umarmung,
mit Futter gefüllt den Menschen zum Nutzen.
Bis heute ist nicht geklärt, um welche Göttin es sich bei „Erce“ deren Name sonst nirgends überliefert ist handeln könnte. Durchaus begründet wurden Vergleiche gezogen mit Jörđ („Erde“) oder Nerthus („Mutter Erde“). Eine dritte Deutung geht davon aus, dass es sich bei allen diesen Erdgöttinnen um ein und dieselbe mythologische Figur handelt, die regional lediglich unterschiedlich benannt wurde. In Südgermanien unter anderem als -Frau Holle.
Frau Holle ist weltweit bekannt aus dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm. Sie lebt in einem Hexenhäuschen auf der grôni godes wang, der immergrünen Götterwiese, welche unterirdisch und doch im Himmel liegt. Sie zeigt sich verantwortlich für das Wetter, das auf der Erde herrscht, sowie die Nahrung der Menschen (Apfelbaum, Brot, Kuh). Weniger bekannt ist, dass Frau Holle oder Holle, Holda auch eine Figur der Sage ist. Dort erscheint sie als weiße Göttin badend in einem Bergsee auf dem Hohen Meißner (Hessen). Frauen, die zu ihr in den See steigen, werden gesund und fruchtbar; die Kinder kommen aus dem Frau Holle-Teich. Sie erscheint als Fruchtbarkeitsgöttin, die im Frühling über die Äcker zieht und diese grünen und gedeihen lässt. Welche Zaubersprüche und Flursegen mögen die Germanen dieser Göttin dargesagt haben, um sie gnädig und hold zu stimmen? „Erce, Erce, Erce, Mutter Erde“?
Dass es sich bei der Frau Holle fürwahr um eine alte Göttin der Germanen handelt, und keine Erfindung der Grimms, wie immer wieder behauptet wird, hat die Germanistin Erika Timm geltend gemacht. Sie konstatiert, dass es sich bei dieser Figur um keine Geringere handelt als die Gemahlin des Göttervaters Odin/Wotan die Göttermutter (nordgerm.) Frigg bzw. (südgerm.) Frîja. Timms sprachgeographische Analyse hat ergeben, dass sich die Namensvariante „Holle“ insbesondere auf den Bereich Mittel-und Westdeutschland beschränkt. In anderen Region trägt dieselbe Göttin andere Namen: Frau Gode, Frau Wode oder Frau Herke,
Frau Percht oder Perchta/Bertha, vereinzelt auch Huld/Hulda/Huldr, Free/Frick, Berchthöldere oder Murawa. Alle diese Figuren werden mit den immergleichen mythischen Attributen assoziiert. Sie sind namentlich verschieden, mythologisch jedoch identisch.
So offenbar auch Erce, die sich gleich wie Holle für das Fruchtbarmachen der Felder verantwortlich zeigt. Bei dem Namen „Erce“ handelt es sich offenbar um eine Nebenform von „Herke“, also „Holle“. Linguistisch lässt sich ein solcher Abfall des vorvokalisch-haupttönigen h-auch bei anderen altenglischen Wörtern feststellen (z. B. eard für „hart“ oder aorta für „Herz“).
Für die Gleichstellung von „Erce“ und „Holle“ spricht außerdem die Tatsache, dass im Zauberspruch vom „Allwaltenden“ die Rede ist, vom Himmelsgott, der die Erde befruchtet. Wahrscheinlich ist damit Wotan gemeint, der Himmelsherrscher und Schamanengott, der in der Edda auch „Allvater“ genannt wird, weil er der Vater aller Götter ist. Er ist der Ehemann der Holle, die ja auch Frau Wode heißt. Wie Wotan in dem Zauberspruch nicht in seiner namentlichen Hauptform auftritt, sondern als allgemein gefasste Personifikation des Alls, so erscheint auch die Frau Holle entsprechend in der allgemeinen Form als Personifikation der Erde.
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Wahrscheinlich ist damit Wotan gemeint, der Himmelsherrscher und Schamanengott, der in der Edda auch „Allvater“ genannt wird, weil er der Vater aller Götter ist. Er ist der Ehemann der Holle, die ja auch Frau Wode heißt. Wie Wotan in dem Zauberspruch nicht in seiner namentlichen Hauptform auftritt, sondern als allgemein gefasste Personifikation des Alls, so erscheint auch die Frau Holle entsprechend in der allgemeinen Form als Personifikation der Erde.Auch Holle ist eine Schamanengöttin. Die Sage überliefert, dass sie zusammen mit ihrem Gatten - die Wilde Jagd anführt.
In Grimms Deutscher Mythologie heißt es:
Gleich Wuotan fährt Holda aber auch schreckenhaft durch die lüfte und gehört, wie der gott, zu dem wotenden heer. Daraus folgt die einbildung, daß hexen in Hollas gesellschaft fahren, schon Burchard wuste es, und noch ist Hollefahren, mit der Holle fahren in Oberhessen und im Westerwald gleichbededeutig mit hexenfahrt.
Holle ist die „Herrin der Hexen“ also derjenigen, die in Ekstase „ausfahren“, der Schamaninnen. In seinen Ausführungen über heidnische „Nachtfahrerinnen“ nennt der mittelalterliche Bischof Burchard von Worms die Anführerin der Hexen „striga holda“, das heißt Eulen-Holda oder Hexen-Holda (lat. striga: ,,Eule “, ,,Zauberin“, ,,Hexe“).
✍️ Schamanismus bei den Germanen von Thomas Höffgen
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In Grimms Deutscher Mythologie heißt es:
Gleich Wuotan fährt Holda aber auch schreckenhaft durch die lüfte und gehört, wie der gott, zu dem wotenden heer. Daraus folgt die einbildung, daß hexen in Hollas gesellschaft fahren, schon Burchard wuste es, und noch ist Hollefahren, mit der Holle fahren in Oberhessen und im Westerwald gleichbededeutig mit hexenfahrt.
Holle ist die „Herrin der Hexen“ also derjenigen, die in Ekstase „ausfahren“, der Schamaninnen. In seinen Ausführungen über heidnische „Nachtfahrerinnen“ nennt der mittelalterliche Bischof Burchard von Worms die Anführerin der Hexen „striga holda“, das heißt Eulen-Holda oder Hexen-Holda (lat. striga: ,,Eule “, ,,Zauberin“, ,,Hexe“).
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Die Orange ist Trägerin von Sonnen- und Feuerkraft, gerade in der dunklen Jahreshälfte bringt sie uns Licht und Wärme.
Magisch heißt es von der Orange, dass sie anziehend und gut fürs Geschäft wäre. Ihr Duft mache attraktiv, verheiße Glück und öffne neue Wege und Möglichkeiten.
Interessant ist, das sich häufig traditionelle magische Zuordnungen mit tatsächlichen Wirkungen überschneiden. Im Fall des Duftes von Orangen fanden Wissenschaftler in einem Einrichtungskaufhaus in St. Gallen heraus, dass Orangenduft in der Luft für einen um 20 Prozent gestiegenen Umsatz sorgte.
Doch die magische Wirkung der Orange und ihres Duftes ist noch etwas vielfältiger – sie hebt die Stimmung, beruhigt die Nerven, erwärmt die Seele, erhellt den Raum und fördert die Lebensfreude. Sie zieht mit ihrem Duft die guten Kräfte an und vertreibt schwere, blockierende und schädliche Energien.
✨ Auf dem Stövchen lässt sich ihre getrocknete Schale räuchern, sie kann im Hexenbeutel, beim Kerzenzauber, für Bäder, Raumsprays, im Hexenwasser, für Reinigungen und vieles mehr genutzt werden. Ihre Blüten unter das Ehebett gestreut, sollen die Beziehung neu versüßen.
© Tunritha
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Magisch heißt es von der Orange, dass sie anziehend und gut fürs Geschäft wäre. Ihr Duft mache attraktiv, verheiße Glück und öffne neue Wege und Möglichkeiten.
Interessant ist, das sich häufig traditionelle magische Zuordnungen mit tatsächlichen Wirkungen überschneiden. Im Fall des Duftes von Orangen fanden Wissenschaftler in einem Einrichtungskaufhaus in St. Gallen heraus, dass Orangenduft in der Luft für einen um 20 Prozent gestiegenen Umsatz sorgte.
Doch die magische Wirkung der Orange und ihres Duftes ist noch etwas vielfältiger – sie hebt die Stimmung, beruhigt die Nerven, erwärmt die Seele, erhellt den Raum und fördert die Lebensfreude. Sie zieht mit ihrem Duft die guten Kräfte an und vertreibt schwere, blockierende und schädliche Energien.
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Das Norwegische Fjordpferd ist eine der ältesten und reinsten Pferderassen der Welt und kann auf eine über 4.000-jährige Geschichte zurückblicken. Es ist für seine Stärke und sein unverwechselbares Aussehen bekannt und seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil der norwegischen Kultur. © Frá Norđri
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Die neun Welten des Weltenbaums – Alfheim
Alfheim bedeutet Heimat oder reich der Elfen oder Alben. Doch damit sind eben keine Naturwesen gemeint. Diese werden Landvættir genannt und leben in Midgard. In Alfheim aber leben die Ljósálfar, die Lichtelfen/elben. Ich habe bereits in mehreren Blogartikeln darauf hingewiesen, dass die Ljósálfar für mich eigentlich gleichbedeutend sind mit den Sidhe aus der keltischen Mythologie. Beide werden sehr ähnlich beschrieben. Damit sind die Ljósálfar für mich letztlich Menschen aus einer fernen Epoche, die die Verbindung zur Erde nie aufgegeben haben. Auch mythologisch erkennt man bei den Ljósálfar eine enge Verbindung nach Vanaheim und den Vanir. So ist sozusagen der Herrscher von Alfheim der Vane Freyr.
Snorri Sturloson verortet in seiner Prosa-Edda Alfheim in der oberen Welt. Damit liegt Alfheim gleichsam Svartalheim, dem Reich der Zwerge und Dunkelelben in der unteren Welt gegenüber. Die Ljósálfar werden als anmutige und weise Wesen beschrieben, deren Kräfte eng mit den Wachstumszyklen der Natur und des Lichts verbunden sind. Sie fördern die Lebenskraft auch in Midgard und besuchen dieses sogar bisweilen. Ja, sie wachen sogar über das Schicksal der Welt. So ist nicht verwunderlich, dass eine der drei Nornen, der Schicksalsgöttinnen, eine Ljósálfar sein soll.
So ist ihr „König“, Freyr, ebenso passend ein Gott der Fruchtbarkeit und des Wohlstandes und die Ljósálfar sind gleichsam seine Diener, die seine Aufträge in Midgard ausführen. Sein Begleittier ist ein goldener Eber, Gullinborsti, der die Felder fruchtbar werden lässt.
Die Ljósálfar sin von einer Lichtaura umgeben, die so strahlend ist, dass sie der christlichen Vorstellung von Engeln gleichen. Auch hierin gleichen sie den Sidhe der irisch-keltischen Mythologie und meiner persönlichen Erfahrung dieser Wesen. So wie unser Weihnachtsfest stark mit den Engeln verbunden ist, so ist das Julfest im nordischen Kontext ein Fest, bei denen die Menschen den Ljósálfar Opfer darbrachten. Ebenso das Mittsommerfest.
Die Ljósálfar aus Alfheim lehren den Menschen ihr Wissen um die Heilkraft der Pflanzen, sowie die Magie der Erde, womit sie auch Hüter des Erdwissens sind. Und ein weiterer Aspekt verbindet die Ljósálfar mit den Sidhe: Beide Wesen haben Macht über die Träume und wirken in diesen für Mensch und Erde.
So ist Alfheim ein lichtes Reich, das in enger Verbindung zur Erde und zur Natur und dadurch natürlich auch zu Vanaheim steht. Wenn Du offenen Herzens der Erde und der Natur helfen möchtest, wirst Du in Alfheim sicher ein offenes Ohr und helfende Hände finden.
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Der November - als Meistermonat des Jahres - bringt immer noch sehr viel Klärung , Bereinigung und Erkenntnis
Mit Pluto im Gepäck kommt nun immer mehr Verstecktes und Unterdrücktes hoch
Dort, wo etwas nicht korrekt war und wo die Kräfte, Energien und Handlungsweisen der alten Welt im Vordergrund standen, kommt es nun weiter zum aufbrechen und sichtbar werden
Ordnung wird geschaffen im System
Verstrickungen lösen sich
Verbindungen, die nicht wirklich auf gegenseitiger Liebe und Wertschätzung beruhen, lösen sich auf
Wenn wir etwas in uns tragen, das wir bisher noch nicht ehrlich betrachtet haben, runter geschluckt oder verdrängt haben, bricht auch dies nun empor
Und so „klärt“ sich das Feld
Klarheit wird sichtbar und spürbar und führt unweigerlich dazu, dass Wahrheit sich zeigt
Tief in uns begegnen wir nun sowohl der Unwahrheit als auch der Wahrheit
Die beiden reichen sich zum Abschluss des Novembers die Hand
Sprich aus, was du aussprechen möchtest oder gar musst
Verleugne deine Wahrheit und deine Klarheit nicht länger
Bis zum Neumond am 1.12 wird dieser Klärungsprozess weiter andauern
Denn der Dezember weitet dann seine Arme der Stille aus und wird sehr viele von uns in dem inneren Frieden führen
Davor aber muss der UNFRIEDE sichtbar werden und sich erlösen
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Achtung, Menschen...
Der italienische Taucher Enzo Maiorca tauchte im Meer von Syrakus, als er plötzlich ein Klopfen auf seinem Rücken spürte. Er drehte sich um und sah einen Delfin, der, wie er schnell verstand, nicht spielen wollte, sondern ihm etwas mitteilen wollte.
Der Delfin tauchte ab, und Enzo folgte ihm. In zwölf Metern Tiefe entdeckte er einen weiteren Delfin, der in einem Netz gefangen war. Mit der Hilfe seiner Tochter gelang es ihm, das Tier zu befreien. Als die beiden Delfine an die Oberfläche kamen, stießen sie einen Laut aus, den Enzo als fast menschliches Weinen beschrieb. Delfine können bis zu zehn Minuten unter Wasser bleiben, bevor sie zu ertrinken drohen. Der gefangene Delfin war ein Weibchen, das kurz darauf ein Junges zur Welt brachte.
Der männliche Delfin umkreiste die Taucher und kam schließlich vor Enzo zum Stillstand. Er berührte seine Wange – wie ein Kuss – als Geste des Dankes. Enzo beendete seinen Bericht mit den Worten:
„Solange der Mensch nicht lernt, die Tierwelt zu respektieren und mit ihr zu kommunizieren, wird er niemals seine wahre Rolle auf dieser Erde erkennen.“
Recherche: Euler-Coaching
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Glaubet nicht, daß der Deutsche
seine göttliche Urheimat verloren hat.
Eines Tages wird er sich wachfinden - am Morgen eines ungeheueren Schlafes. -Friedrich Nietzsche -
t.me/HueterderIrminsul
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Eihwaz ist die Rune für: Eingebung und Vertrauen
Eihwaz ist eine Rune der Grenzüberschreitung. Sie fördert ein erweitertes Bewusstsein um die Dinge, die man nicht sehen und greifen kann. Um seine Ziele zu erreichen braucht es oft mehr als nur Talente und Arbeitskraft. Der Glaube an sich selbst und das Vertrauen in die richtigen Ereignisse, wird die größeren Zusammenhänge sichtbar machen.
Runen Entsprechung - Schlüsselwörter:
Kontakt mit dem Unbewussten, Traumwelt, Geheimnisse, Magie, Zauberei, Widerstand, Beharrlichkeit, Schutz, langfristige Arbeit, Einweihung
13. Rune Eihwaz - Eibe, Weltenbaum, Yggdrasil
Als Sinnbild steht die Rune Eihwaz für den Weltenbaum Yggdrasil. In der germanischen Mythologie gibt es mehrere Welten, die auch unterschiedliche Bewußtseinsebenen darstellen. Es gibt dort die Anderswelt, das Jenseits, die Welt der Götter und die der Menschen. Im meditativen Zustand konnte man die Welten betreten und Erfahrungen und Wissen für die eigene Welt erhalten. Mit den Botschaften voller Weisheit, war es möglich eine neue Entwicklungsstufe und Reife zu erlangen.
Ullr in Ydalir (Eibental). Eibe.
Es droht ein versteckter Angriff,
Feinde und Hinterlist sind im Spiel.
Schutz: Besiegt den Feind. Hüter des Feuers, vertreibt böse Geister, Zwerge und böse Alfen. Am Sonntag nach dem Maifest werden Eibenzweige in Küche, Keller, Stube und Stall gesteckt, um vor Hexen und Zwergen (Erdgeister) zu schützen. „Vor Eiben kann kein Zauber bleiben.“ Ein Stück Eibenholz auf dem Körper getragen soll vor bösen Zauber schützen. Mit Eibenholz wurde auch geräuchert.
Transformation.
Die Eibe ist ein Baum der lange lebt und ist deshalb ein Symbol der Weisheit, sie steht führ den ewigen Zyklus des Lebens.
Dieses Symbol steht für Veränderungen.
Die Loslösung vom Alten und
das Vorbereiten auf das Kommende steht an.
Die Vergangenheit ist vorbei und es beginnt eine neue Phase.
Begrüße den Wandel,
anstatt ihn zu scheuen und
du wirst dich bald auf deinem
Schicksalsweg Richtung Glück befinden.
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Heute Morgen zeigte sich mir das Wort Grenze
Grenze - Grenzerfahrung - Grenzbereiche
Ich mag das Wort nicht so gerne
Eine Grenze ist so hart, so definiert …. So vorgegeben
Und doch zeigen sich Grenzen derzeit auf vielen unterschiedlichen Ebenen
Viele Menschen kommen nach diesem doch sehr fordernden Jahr an ihre persönliche Grenze - körperlich oder auch seelisch. Ein deutliches Stop, oder „nichts geht mehr“ wird spürbar
Viele Menschen spüren ihre eigenen Grenze gar nicht und gehen immer wieder darüber hinaus, so dass der Moment kommen kann, wo sie zurück geworfen werden zu dem Punkt, wo sie etwas übersehen haben - auch dies geschieht gerade sehr deutlich
Grenzerfahrungen braucht man meist dann, wenn das Spüren von sich selbst nicht so ausgeprägt ist
Viele Menschen übertreten derzeit die Grenzen anderer. Sie gehen nicht achtsam und wertschätzend mit dem heiligen Raum ihres Gegenübers um, was meist aber eine Folge davon ist , dass sie auch mit sich selbst sehr unachtsam umgehen
Unterschiedlichste Energien bewegen sich derzeit durch den Raum, als ob es für sie keine Grenzen geben würde und leider gibt es diese auch nicht , wenn WIR sie nicht bewusst ziehen
Ja manchmal braucht es eben Grenzen
Und damit ein klares und deutliches Stop
Nur dieses Stop zeigt einer Kraft , dass es nun genug ist
Im Kollektiv spüren wir eine sehr deutliche Grenze hin zur alten Welt - wir haben nun die Nase gestrichen voll
Wir haben endgültig genug von all den Handlungen, und Misshandlungen der alten, lieblosen , zerstörerischen, machtgeilen Welt
Hier ist für viele eine Grenze erreicht bzw zeigt sich ein Grenzbereich, der nicht mehr ignoriert werden kann
Wir haben genug davon
Es ist genug
Wir sehnen uns danach ein lautes und deutliches Stop auszurufen
Eine Grenze zu ziehen
Spüre gut in dich hinein, wo es in deinem Leben ein Stop oder eine Grenze braucht
Und finde den Mut und die Kraft , diese Grenze in der letzten November Woche zu ziehen
Dann nämlich öffnet sich die Zeit der Schwellen … doch dazu später mehr
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In den tiefen Wäldern Norwegens, wo die Nebel über die Fjorde ziehen und die alten Legenden immer noch in den Herzen der Menschen leben, erzählte man sich eine ungewöhnliche Geschichte über Odin, den Allvater der nordischen Götter. Diese Geschichte ging weit über die alten Edda-Dichtungen hinaus und wurde von den Alten und Weisen nur geflüstert, wenn die Nächte lang und die Feuer hell brannten.
Vor langer, langer Zeit, als die Welt noch jung war und die Götter unter den Menschen wandelten, fühlte Odin, dass die sterblichen Seelen eine neue Art von Inspiration brauchten. Die alten Lieder und Geschichten begannen, ihren Glanz zu verlieren, und die Menschen sehnten sich nach etwas Neuem, etwas Kraftvollem, das ihre Herzen höher schlagen ließ.
Eines Nachts, als Odin auf seinem Thron in Asgard saß und über die Welt der Menschen nachdachte, hörte er ein seltsames Geräusch aus Midgard. Es war ein Klang, den er nie zuvor gehört hatte – eine Mischung aus donnernden Trommeln, verzerrten Gitarren und kraftvollen Stimmen, die von Freiheit und Rebellion sangen. Neugierig verwandelte sich Odin in einen Raben und flog hinunter in die Welt der Sterblichen.
Er folgte dem Klang und fand sich bald in einem kleinen, verrauchten Club in einem abgelegenen Dorf wieder. Auf der Bühne stand eine Gruppe von Musikern, deren Energie und Leidenschaft den Raum erfüllten. Die Menschen im Publikum waren wie verwandelt – ihre Augen funkelten, ihre Körper bewegten sich im Rhythmus der Musik, und ihre Seelen schienen zu leuchten.
Odin erkannte sofort die Macht dieser neuen Musik. Sie war roh, kraftvoll und voller Emotionen – genau das, was die Menschen brauchten, um ihre Lebensgeister zu erwecken. Er beschloss, dass diese Musik eine göttliche Unterstützung verdiente, und so nahm er eine menschliche Gestalt an, kleidete sich in Leder und Ketten und trat auf die Bühne.
Die Musiker und das Publikum waren zunächst sprachlos, als der mysteriöse Fremde mit einem markanten Bart und einer Augenklappe das Mikrofon ergriff. Doch als Odin anfing zu singen, durchflutete seine göttliche Stimme den Raum. Die Musik erhob sich zu neuen Höhen, und die Energie im Raum war greifbar. Die Menschen fühlten sich, als ob sie die Götter selbst berühren könnten.
Odin verbrachte viele Jahre damit, durch die Lande zu ziehen, als Anführer einer Rockband, die die Menschen mit ihrer Musik inspirierte. Er schrieb Lieder über die alten Legenden, über Mut und Ehre, über Liebe und Verlust. Überall, wo er spielte, verbreitete sich die Nachricht von dem göttlichen Rocker, der die Seelen der Menschen berührte und sie an ihre eigene Kraft erinnerte.
Die Jahre vergingen, und die Legende von Odin, dem Rocker, wurde zu einer neuen Art von Mythos. Die Menschen erinnerten sich an ihn nicht nur als den weisen Allvater, sondern auch als den rebellischen Musiker, der ihnen gezeigt hatte, wie man das Leben mit Leidenschaft und Mut lebt.
Und so kam es, dass Odin, der alte Gott der Weisheit und Magie, auch als der Gott des Rock'n'Roll bekannt wurde. Bis heute erzählen sich die Menschen in Norwegen und weit darüber hinaus die Geschichte von Odin, dem Rocker, dessen Musik die Herzen der Menschen für immer veränderte.
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Forwarded from Antworten aus dem Universum
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Das Mysterium der Tafelrunde
Im Mittelpunkt der Tafelrunde des König Artus steht ein Mysterium, das Geheimnis des Heiligen Grals. Der Heilige Gral, dem menschlichen Begreifen entrückt und unzugänglich, wird als eine Art göttliche Schale geschildert, als ein ewig fließender Springquell, aus dem göttliche Lichtkräfte in die Diesseits-Welt einfließen. Den Christen gilt der Heilige Gra| bald als der Abendmahlskelch Christi, der das Erlöserblut in sich birgt, bald als das Gefäß des Heiligen Geistes, der sich bei Anbruch der Endzeit über die Menschheit ausgießt. Aber es gibt auch eine noch ältere vorchristliche Gralstradition, ja man könnte vom »Gral« als einem menschheitlichen Ur-Mythos sprechen!
Demgemäß wollte der Stifter und Begründer der Tafelrunde, der keltische Magier Merlin, ausdrücklich sowohl Christen als auch Heiden zum Gral zugelassen wissen - dem Weltimpuls des Heiligen Grals zu dienen, darin besteht die wahre Aufgabe der Tafelrunde! Das Symbol der Runden Tafel wählte Merlin deswegen, weil er damit die weltumfassende, universale Geltung des Gralsimpulses zum Ausdruck bringen wollte. »Einst ließ Merlin die Runde Tafel herstellen«, heißt es bei Thomas Mallory, »als Gleichnis für die runde Gestalt der Welt; und die Runde Tafel bezeichnet die Welt mit Recht, denn Christen wie Heiden kommen zu dieser Tafel. Nachdem sie zu Mitgliedern der Tafelrunde erwählt werden, halten sie sich für begnadeter und berühmter, als wenn sie die halbe Welt erobert hätten. (....) Nachdem Merlin die Runde Tafel hatte herstellen lassen, verkündete er, durch die Mitglieder der Tafelrunde werde die Wahrheit des Heiligen Grals überall bekannt werden.«
Die Mitglieder der Tafelrunde, allesamt Geweihte des Heiligen Grals, bilden untereinander eine Mysteriengemeinschaft. Es wird hier deutlich, dass der Begriff »Tafelrunde« durchaus nicht eine Gruppierung historischer Persönlichkeiten bezeichnet, sondern sich als überzeitlicher Begriff auf eine lichthafte Bruderschaft von Wissenden bezieht. Überhaupt handelt es sich bei der König-Artus-Mythologie nicht um eine gewöhnliche Rittergeschichte, sondern vielmehr um eine verschleierte Esoterik aus der Zeit des keltischen Heidentums. In der offiziell voll christianisierten Gesellschaft des frühen Mittelalters konnte das esoterische Wissen der einstmals krafterfüllten keltischen Religion nur noch im Untergrund weiterleben, unter dem Schutzmantel einer poetisch ausgestalteten religiösen Mythologie, in wundersamen Erzählungen und Gedichten, die von den umherziehenden Barden meist in Begleitung von Harfenmusik vorgetragen wurden. In christlicher Zeit war die bardische Sagen-Dichtung ein Zufluchtsort, an dem die Alte Religion der Druiden inmitten einer im Grunde feindlichen Umgebung noch überleben konnte.
Denn mit der gewaltsamen Christianisierung West-, Mittel- und Nordeuropas wurde den dortigen Völkern die Möglichkeit genommen, ihre eigenen organisch gewachsenen Religionen schöpferisch weiterzuentwickeln. »Das Wachstum der heidnischen Religionen Nordeuropas«, Schreibt Heinrich Zimmer, »ist mit dem Eintreten ihrer Völker in den Christlichen Raum in der Blüte geköpft worden; mehr als die römische Kultur hat die Kirche bei den Kelten und Germanen und der breiten vorkeltischen Urbevölkerung Frankreichs und der Britischen Inseln ihrem Mythos seine Lebenssphäre, die alte Religion, entzogen. Schwebend und bodenlos lebte er weiter, ward ohne Kult und Ritual wie anderwärts in gleicher Lage zu Sage und Dichtung, ward weltlich und scheinbar unverbindlich, der Kirche als Gegner schwer greifbar und bildete dabei fort und fort die innige Nahrung der Seele im Mittelalter, der die Heilslehre der Kirche nichts Entsprechendes bereithielt. Mit keltisch-vorkeltischen Mythen und Sagen hat der mittelalterliche Mensch seine verschüttete Frühzeit und Völkerjugend ausgeträumt in Bildern und Gestalten, im Artus- und Gralszyklus wurden sie zu Gesellschaftsromanen des ritterlich-höfischen Europa.«
Im Mittelpunkt der Tafelrunde des König Artus steht ein Mysterium, das Geheimnis des Heiligen Grals. Der Heilige Gral, dem menschlichen Begreifen entrückt und unzugänglich, wird als eine Art göttliche Schale geschildert, als ein ewig fließender Springquell, aus dem göttliche Lichtkräfte in die Diesseits-Welt einfließen. Den Christen gilt der Heilige Gra| bald als der Abendmahlskelch Christi, der das Erlöserblut in sich birgt, bald als das Gefäß des Heiligen Geistes, der sich bei Anbruch der Endzeit über die Menschheit ausgießt. Aber es gibt auch eine noch ältere vorchristliche Gralstradition, ja man könnte vom »Gral« als einem menschheitlichen Ur-Mythos sprechen!
Demgemäß wollte der Stifter und Begründer der Tafelrunde, der keltische Magier Merlin, ausdrücklich sowohl Christen als auch Heiden zum Gral zugelassen wissen - dem Weltimpuls des Heiligen Grals zu dienen, darin besteht die wahre Aufgabe der Tafelrunde! Das Symbol der Runden Tafel wählte Merlin deswegen, weil er damit die weltumfassende, universale Geltung des Gralsimpulses zum Ausdruck bringen wollte. »Einst ließ Merlin die Runde Tafel herstellen«, heißt es bei Thomas Mallory, »als Gleichnis für die runde Gestalt der Welt; und die Runde Tafel bezeichnet die Welt mit Recht, denn Christen wie Heiden kommen zu dieser Tafel. Nachdem sie zu Mitgliedern der Tafelrunde erwählt werden, halten sie sich für begnadeter und berühmter, als wenn sie die halbe Welt erobert hätten. (....) Nachdem Merlin die Runde Tafel hatte herstellen lassen, verkündete er, durch die Mitglieder der Tafelrunde werde die Wahrheit des Heiligen Grals überall bekannt werden.«
Die Mitglieder der Tafelrunde, allesamt Geweihte des Heiligen Grals, bilden untereinander eine Mysteriengemeinschaft. Es wird hier deutlich, dass der Begriff »Tafelrunde« durchaus nicht eine Gruppierung historischer Persönlichkeiten bezeichnet, sondern sich als überzeitlicher Begriff auf eine lichthafte Bruderschaft von Wissenden bezieht. Überhaupt handelt es sich bei der König-Artus-Mythologie nicht um eine gewöhnliche Rittergeschichte, sondern vielmehr um eine verschleierte Esoterik aus der Zeit des keltischen Heidentums. In der offiziell voll christianisierten Gesellschaft des frühen Mittelalters konnte das esoterische Wissen der einstmals krafterfüllten keltischen Religion nur noch im Untergrund weiterleben, unter dem Schutzmantel einer poetisch ausgestalteten religiösen Mythologie, in wundersamen Erzählungen und Gedichten, die von den umherziehenden Barden meist in Begleitung von Harfenmusik vorgetragen wurden. In christlicher Zeit war die bardische Sagen-Dichtung ein Zufluchtsort, an dem die Alte Religion der Druiden inmitten einer im Grunde feindlichen Umgebung noch überleben konnte.
Denn mit der gewaltsamen Christianisierung West-, Mittel- und Nordeuropas wurde den dortigen Völkern die Möglichkeit genommen, ihre eigenen organisch gewachsenen Religionen schöpferisch weiterzuentwickeln. »Das Wachstum der heidnischen Religionen Nordeuropas«, Schreibt Heinrich Zimmer, »ist mit dem Eintreten ihrer Völker in den Christlichen Raum in der Blüte geköpft worden; mehr als die römische Kultur hat die Kirche bei den Kelten und Germanen und der breiten vorkeltischen Urbevölkerung Frankreichs und der Britischen Inseln ihrem Mythos seine Lebenssphäre, die alte Religion, entzogen. Schwebend und bodenlos lebte er weiter, ward ohne Kult und Ritual wie anderwärts in gleicher Lage zu Sage und Dichtung, ward weltlich und scheinbar unverbindlich, der Kirche als Gegner schwer greifbar und bildete dabei fort und fort die innige Nahrung der Seele im Mittelalter, der die Heilslehre der Kirche nichts Entsprechendes bereithielt. Mit keltisch-vorkeltischen Mythen und Sagen hat der mittelalterliche Mensch seine verschüttete Frühzeit und Völkerjugend ausgeträumt in Bildern und Gestalten, im Artus- und Gralszyklus wurden sie zu Gesellschaftsromanen des ritterlich-höfischen Europa.«
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Die Frage, ob König Artus und Merlin als historische Persönlichkeiten tatsächlich gelebt haben, tritt als belanglos in den Hintergrund zurück, wenn man beide in erster Linie als übergeschichtliche und transzendente Gestalten betrachtet, König Artus könnte man mit dem vedischen Gott Indra, mit dem ägyptischen Osiris, mit dem Drachentöter Georg oder mit dem heiligen Michael vergleichen, denn als Lichtheld und Sonnenkrieger tritt er ein für Wahrheit und Gerechtigkeit. In der Tat: König Artus erweist sich in esoterischer Sicht als ein machtvoller Sonnen-Eingeweihter und Sonnenheld, als ein menschheitserlösender Weltkönig. In diesem Sinne schreibt J. Sharkey: »Artus mag durchaus eine historische Gestalt gewesen sein, ein militärischer Führer der Briten des 6. Jahrhunderts; seine eigentliche Bedeutung jedoch ist die eines mythischen Helden: eines unsterblichen Sonnenkriegers. Er ist der beliebteste und der romantischste der keltischen Sonnenhelden. (....) Artus, Sohn des Uther Pendragon, ist mythisch eng verwandt mit dem Heiligen Michael als dem Herrn des Lichts, der die Drachenmächte der Finsternis niederwirft.«
Merlin dagegen - er hat nicht das Hellstrahlende der Sonne an sich, sondern etwas Dunkles, Tiefnächtliches, und zu dem stark lunaren Element seines Wesens gesellt sich auch etwas Merkurisches; man könnte ihn mit dem gallischen Lug, mit dem germanischen Magier-Gott Odin, mit dem ägyptischen Hermes Trismegistos vergleichen. Stets hält er sich im Hintergrund, sieht aber vermöge seiner Fähigkeit der Zukunftsschau alles voraus: daher dient er dem König Artus als unentbehrlicher Ratgeber und Seelenführer. Während König Artus eigentlich eine Erlöserfigur ist, ein keltischer Messias, ein indogermanischer Weltheiland, so spielt Merlin eher die Rolle des Propheten und Verkünders; er weist auf einen Größeren hin, der nach ihm kommen wird. Wie Johannes der Täufer dient er mit seinem Werk bloß der Vorbereitung. Er führte einst Uther Pendragon mit Igraine zusammen, damit Artus aus ihrer Ehe hervorgehe; sodann verkündete er Artus als den künftigen König Britanniens, schützte ihn vor Feinden und verschaffte ihm sein wunderkräftiges Schwert Excalibur.
König Artus und Merlin, beide eher transzendente Gestalten, unterliegen nicht dem Tod, sondern werden durch den Tod entrückt und erhöht, Von Merlin erfahren wir, dass er von seiner Begleiterin und Gefährtin Nimue in das Innere einer Felsenhöhle hineingezaubert wird. Und da bleibt er nun, wie Barbarossa im Kyffhäuser, im Felsen eingeschlossen, alterlos und unberührt vom Gang der Zeit, nur noch wartend auf seine dereinstige Auferstehung und Wiederkehr. Von König Artus berichtet die Sage, dass er von dem Verräter Mordred, seinem unehelichen Sohn, getötet wurde, und zwar in der Schlacht von Camlann, die auf das Jahr 537 datiert wird. Doch Artus starb nicht, sondern wurde auf die fern im Westen liegende Nebelinsel Avalon entführt, wo er im Kreis seiner Schwester Morgaine le Fay und ihrer weisen Frauen weiterlebt. Von seinen Wunden genesen, wird er dereinst wiederkehren, um sein Volk, die von den Angelsachsen geknechteten keltischen Briten, endgültig zu erlösen: ein keltischer Weltheiland und ein wiederauferstandener Sonnengott!
Avalon, die wundersame Apfelinsel, die fern im Westen entrückte »Insel der Seligen«, wo - von Hesperiden gehütet - die »Äpfel der Unsterblichkeit« wachsen, bedeutet keine geographische Insel wie das einstige Atlantis, sondern wohl eher ein transzendentes Paradies, eine Insel der Anderswelt. Kurz vor seinem Ableben, in der Kapelle von Glastonbury, spricht König Artus die folgenden Worte:
»Dort, hinter den Wogen, liegt Avalon, die blühende Insel. Und ich will nach Avalon fahren, wo kein Hagel fällt, und die Winde schlafen, und die Wiesen sich breiten bis hinunter zur Sommer-See, dorthin, wo Friede ist und das Glück. Dort wohnt die schönste aller Königinnen, Argante, die Fee. Sie wird meine Wunden heilen, und ich werde liegen und warten auf einer goldenen Bank.
Merlin dagegen - er hat nicht das Hellstrahlende der Sonne an sich, sondern etwas Dunkles, Tiefnächtliches, und zu dem stark lunaren Element seines Wesens gesellt sich auch etwas Merkurisches; man könnte ihn mit dem gallischen Lug, mit dem germanischen Magier-Gott Odin, mit dem ägyptischen Hermes Trismegistos vergleichen. Stets hält er sich im Hintergrund, sieht aber vermöge seiner Fähigkeit der Zukunftsschau alles voraus: daher dient er dem König Artus als unentbehrlicher Ratgeber und Seelenführer. Während König Artus eigentlich eine Erlöserfigur ist, ein keltischer Messias, ein indogermanischer Weltheiland, so spielt Merlin eher die Rolle des Propheten und Verkünders; er weist auf einen Größeren hin, der nach ihm kommen wird. Wie Johannes der Täufer dient er mit seinem Werk bloß der Vorbereitung. Er führte einst Uther Pendragon mit Igraine zusammen, damit Artus aus ihrer Ehe hervorgehe; sodann verkündete er Artus als den künftigen König Britanniens, schützte ihn vor Feinden und verschaffte ihm sein wunderkräftiges Schwert Excalibur.
König Artus und Merlin, beide eher transzendente Gestalten, unterliegen nicht dem Tod, sondern werden durch den Tod entrückt und erhöht, Von Merlin erfahren wir, dass er von seiner Begleiterin und Gefährtin Nimue in das Innere einer Felsenhöhle hineingezaubert wird. Und da bleibt er nun, wie Barbarossa im Kyffhäuser, im Felsen eingeschlossen, alterlos und unberührt vom Gang der Zeit, nur noch wartend auf seine dereinstige Auferstehung und Wiederkehr. Von König Artus berichtet die Sage, dass er von dem Verräter Mordred, seinem unehelichen Sohn, getötet wurde, und zwar in der Schlacht von Camlann, die auf das Jahr 537 datiert wird. Doch Artus starb nicht, sondern wurde auf die fern im Westen liegende Nebelinsel Avalon entführt, wo er im Kreis seiner Schwester Morgaine le Fay und ihrer weisen Frauen weiterlebt. Von seinen Wunden genesen, wird er dereinst wiederkehren, um sein Volk, die von den Angelsachsen geknechteten keltischen Briten, endgültig zu erlösen: ein keltischer Weltheiland und ein wiederauferstandener Sonnengott!
Avalon, die wundersame Apfelinsel, die fern im Westen entrückte »Insel der Seligen«, wo - von Hesperiden gehütet - die »Äpfel der Unsterblichkeit« wachsen, bedeutet keine geographische Insel wie das einstige Atlantis, sondern wohl eher ein transzendentes Paradies, eine Insel der Anderswelt. Kurz vor seinem Ableben, in der Kapelle von Glastonbury, spricht König Artus die folgenden Worte:
»Dort, hinter den Wogen, liegt Avalon, die blühende Insel. Und ich will nach Avalon fahren, wo kein Hagel fällt, und die Winde schlafen, und die Wiesen sich breiten bis hinunter zur Sommer-See, dorthin, wo Friede ist und das Glück. Dort wohnt die schönste aller Königinnen, Argante, die Fee. Sie wird meine Wunden heilen, und ich werde liegen und warten auf einer goldenen Bank.
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Dereinst will ich wiederkommen zu meinem Königreich und mit meinen Briten wohnen in Eintracht und Glück.«
Nicht in der Diesseits-Welt liegt die Nebelinsel Avalon, sondern in der jenseitigen Astralwelt, und es mutet an wie die Nachtmeerfahrt des Gottes Re auf der Sonnenbarke, als König Artus seine Jenseitsreise antritt. Denn als Artus den Tod nahen fühlt, »da ging über den Hügel ein wunderbarer Regen nieder, und über das Wasser nahte ein Boot, gleitend mit den Wellen; darin saßen drei Feen, von Schleiern umweht. Die Eine rief König Artus und winkte ihm mit der Hand. Es war Morgane, des Königs Schwester. Artus erkannte sie und ging ihr entgegen. Er stieg in das Boot und zog sein Pferd am Zügel mit sich. Sie umfingen Artus, trugen ihn sanft und legten ihn nieder. Das Boot trieb vom Ufer weg; kaum war es zwei Bogenschuss weit entfernt, da kam Girflet zurück und sah ihm nach, wie es im grauen Regen entschwand. Einst, bei des Königs Geburt, eine Stunde nach Mitternacht, erstrahlten die Sterne, nun fiel Regen über das Land, als König Artus nach Avalon fuhr«. -© Manfred Ehmer -
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Nicht in der Diesseits-Welt liegt die Nebelinsel Avalon, sondern in der jenseitigen Astralwelt, und es mutet an wie die Nachtmeerfahrt des Gottes Re auf der Sonnenbarke, als König Artus seine Jenseitsreise antritt. Denn als Artus den Tod nahen fühlt, »da ging über den Hügel ein wunderbarer Regen nieder, und über das Wasser nahte ein Boot, gleitend mit den Wellen; darin saßen drei Feen, von Schleiern umweht. Die Eine rief König Artus und winkte ihm mit der Hand. Es war Morgane, des Königs Schwester. Artus erkannte sie und ging ihr entgegen. Er stieg in das Boot und zog sein Pferd am Zügel mit sich. Sie umfingen Artus, trugen ihn sanft und legten ihn nieder. Das Boot trieb vom Ufer weg; kaum war es zwei Bogenschuss weit entfernt, da kam Girflet zurück und sah ihm nach, wie es im grauen Regen entschwand. Einst, bei des Königs Geburt, eine Stunde nach Mitternacht, erstrahlten die Sterne, nun fiel Regen über das Land, als König Artus nach Avalon fuhr«. -
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