Der Hemann und der Rübezahl
Angeblich leitet sich der Name „Hemann“ (oder „Homann“) von dem Ruf ab, den dieser Waldgeist von sich gibt, wenn er durch die Wälder jagt: „He! He!“ (oder „Ho! Ho!“). Allerdings ist das Wort „He“ auch eine alte Nebenform von „Hag“ mit der Grundbedeutung „Hecke, Hain, Wald‘ (Grimms Wörterbuch), Der Hemann ist also der „Waldmann“ bzw. „Heckenmann“, Der Hehmann erscheint mal riesisch und mal zwergisch, Wenn man seinen He-Ruf nachahmt oder ihn verspottet, wird man bestraft. Er erscheint als Aufhocker, der eine Art Albdruck verursacht; aber er verhilft verirrtten Wanderern auch wieder aus dem Wald heraus. Der Hehmann bestraft Holzdiebe und Grenzfrevler, die Grenzsteine versetzen, wird manchmal aber selbst als Grenzfrevler bezeichnet; er ist auf jeden Fall ein Grenzgänger. Meist erscheint dieses Wesen als Solitärgestalt. Es gibt aber auch eine ganze Gruppe „Hemännlein“.
„Die Hojemännle am Lechrain sind kleine Kobolde, die in eingegangenen Höfen und in Wäldern hausen und besonders in der Adventszeit ‚hoje!* schreiend und Purzelbaum schlagend, ihr neckendes, aber gutmütiges Spiel treiben; ihr Geschrei klingt wehmütig und wie herzdurchdringendes Weinen; sie sollen ohne Mark geboren sein, können aber den Nachtschreienden handfest strafen“.
Früher oder später erkannten die Germanen in dem Hemann, der auch als grüner Jäger mit großem Hut und langem Mantel erscheint, ihren Waldgott Wotan, der nicht nur genauso aussah wie der Waldgeist, sondern in den winterlichen Rauhnächten gleichfalls unter „Ho! Ho!“-Rufen durch die Wälder brauste.
Ein weiterer solitärer Wald- und Berggeist, der in der Vergangenheit immer wieder mit dem germanischen Waldgott Wotan in Verbindung gebracht wurde, ist Rübezahl aus dem schlesischen Riesengebirge. Aber erstens handelt es sich nicht um einen Gott, sondern einen Naturgeist, und zweitens steht nicht einmal fest, ob dieses Wesen überhaupt „germanisch“ ist.
Niemand weiß, woher Rübezahl stammt oder wie alt er wirklich ist: Kannten ihn bereits die alten Skythen und Kelten, die vor unserer Zeitrechnung die Region besiedelten? Ist er ein altes Numen der Ostgermanen, die hier in der Antike lebten, etwa der Silingen, von denen sich vielleicht sogar der Name „Schlesien“ herleitet? Oder handelt es sich um eine mythische Gestalt der Slawen, die ab dem sechsten Jahrhundert diese Gegend bewohnten? Der Name selbst weist darauf hin, dass der Glaube an Rübezahl erst im späten Mittelalter von deutschen Einwanderern in das Riesengebirge gebracht wurde, wo er sich mit slawischen Göttern, Geschichten und Gebräuchen verband.
Laut alter Sage trägt Rübezahl einen grauen Mantel und stützt sich auf einen Wander- oder Zauberstab. Er kann seine Gestalt beliebig verändern und sich in Tiere, Bäume oder Wolken verwandeln. Er tritt auf als Waldgeist oder Berggott, als Teufel oder Mönch. Auf einer Schlesischen Landkarte aus der frühen Neuzeit wird „Rübeczal“ zum ersten Mal bildlich dargestellt, und zwar als urtümliches Mischwesen mit Bocksbeinen, Geweih, Schnabel, Schwanz und Klauen (Martin Helwig 1561). Tatsächlich erinnert dieses Wesen stark an die Beschreibungen vom Waldschrat oder Bilwis, an die Darstellungen der Fauni und Silvani, die im Altertum die Urwälder bewohnten.
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
👍65❤🔥8🥰7❤5🔥1😇1
Es sind wirklich sehr seltsame Energien gerade hier auf Mama Erde
Es flirrt und schwirrt und fühlt sich etwas schwierig an oder zumindest sehr fordernd …. Für viele …. Nicht für alle 🙂
Mir erscheint, als ob vieles neu ausgerichtet und justiert wird
Vor allem unsere Körper erleben eine tiefgehende Neuausrichtung und ermöglichen der Seele ihren Weg in die Freiheit zu erlangen
Blockaden zeigen sich , Abgespeichertes und Verdrängtes wird sichtbar und auch spürbar
Viele Menschen sind krank …. Auch seltsam krank
Manche von ihnen transformieren durch die Krankheit eigene unerlöste Themen und geben diese damit frei
Manche Menschen heilen gerade über ihren kranken Körper unerlöste Familien- und Ahnenthemen aus.
Hier spüre ich ein wenig, dass der Stärkste aus dem System sich zur Verfügung stellt und der Körper zum Gefäß der Erlösung wird
Die Heilung, die dahinter liegt , geht auf jeden Fall tief !
Wer nicht krank ist , ist möglicherweise sehr müde oder erschöpft und braucht derzeit wesentlich mehr Ruhe, als gewohnt - auch das ist ok und schenkt neue Möglichkeiten in einem zu schnell gelebten Leben, das einen manchmal auf sich selbst vergessen lässt
Wieder andere spüren all diese Schwingungen in nicht wirklich einzuordnenden Symptomen, wie Schwindel, Ohrensausen, Druckgefühle im Kopf , Schmerzen im Körper oder im einem unruhigen Herzen …. Das kennen wir schon 🙂
Doch vieles fühlt sich derzeit dennoch ungewohnt und fremd an
Geschieht hinter den Kulissen doch größeres ?
Ich weiß es nicht
Doch ich spüre , ich brauche Zeit und Ruhe, um mich all diesen Wandlungs- und Energieprozessen hinzugeben
Das gelingt hier am Hof ganz wundervoll
Im goldenen Licht
Über dem Nebel
Mithilfe der letzten Blüten des Jahres
Danke Mama Erde
Danke Vater Himmel
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
❤128👍46🙏25❤🔥10🔥5😇1
Die neun Welten des Weltenbaums – Jötunheim
Mit Jötunheim betrachten wir das dritte Reich der Riesen. Es liegt in Utgard. Deshalb siedeln viele Jötunheim in der unteren Welt an. Doch Utgard bedeutet nicht die untere Welt der drei Welten, wenn es auch in seiner Gegenüberstellung mi Asgard und Midgard also solche der unteren Welt oft gleichgesetzt wird. Vielmehr ist Utgard die „Außenwelt“, also Welten, die dem Menschen nicht durch seine stoffliche Wahrnehmung zugänglich sind.
Jötunheim liegt je nach Eddaquelle mal im Norden, mal im Osten und ist durch den Eisenwald und den Fluss Ifing von Midgard getrennt. Es liegt am Rande der Himmelskuppel. Interessanterweise heißt auch das höchste Gebirge Norwegens Jötunheimen, also „Heim der Riesen“. Je nach Kontext und Quelle werden die Riesen in der nordischen Mythologie als Jöten, Thursen oder Etins bezeichnet.
Dies vorausschickend, siedle ich Jötunheim, das Heim der Riesen in der mittleren der drei Welten an. Es wird beherrscht durch den Riesen Utgardloki. Einst sollen aus Jötunheim drei Frauen gekommen sein (erkennen wir hierin möglicherweise auch die Nornen wieder?), wodurch das Goldene Zeitalter endete.
Jötunheim wird in den Gedichten der poetischen Edda benannt, in der Völuspa, der Gylfaging und dem Skáldskaparmál. Aus diesen Beschreibungen wissen wir, dass Jötunheim ein Land der dichten Wälder und der hohen Berge ist. Die Physis besteht also in Jötunheim (mittlere Welt), doch die Kräfte sind gleichsam unkontrollierbar, es ist die Wildnis und die Riesen symbolisieren eben jene unkontrollierbaren und als chaotisch empfundenen Kräfte der Natur. So ist Jötunheim m.E. angesiedelt zwischen den Lebensurkräften der Feuerriesen Muspelheims und dem Urpotenzial der Eisriesen Nifflheims. Wenn wir so wollen, so ist Jötunheim das Reich der Naturriesen, also der Naturkräfte.
Darum freite einst auch ein Riese (Thrym) Jötunheims um Freyjas Hand und wollte Thors Hammer nur als Gegenleistung gegen die Vermählung mit der Göttin herausgeben. Freyja ist eine Fruchtbarkeits-, Liebes- und Erdgöttin der Wanen. Wir erkennen die enge Beziehung des Erd/Naturthemas mit den Riesen Jötunheims. Doch Freyja weigerte sich und so begab sich Thor selbst in den Kleidern einer Braut nach Jötunheim, um durch eine List seinen Hammer wieder zu erhalten (Travestie in der Edda ;) ).
An der Grenze von Jötunheim befindet sich auch der Brunnen/die Quelle des Wesens Mimir, das manche als Riesen, andere als einen Gott sehen. Dieser Brunnen ist die Quelle von Mimirs („der, der sich erinnert) Weisheit. Er verkörpert die Weisheit der Natur, die Immanenz des Bewusstseins in der Natur.
Naturmagische Saaten können in Jötunheim gut gesetzt werden, ebenso kann man den eigenen Kontakt zum Bewusstsein der Natur hier stärken, wenn du nicht die Naturgewalten fürchtest.© Stefan Brönnle / Inana info
📱 t.me/HueterderIrminsul
Mit Jötunheim betrachten wir das dritte Reich der Riesen. Es liegt in Utgard. Deshalb siedeln viele Jötunheim in der unteren Welt an. Doch Utgard bedeutet nicht die untere Welt der drei Welten, wenn es auch in seiner Gegenüberstellung mi Asgard und Midgard also solche der unteren Welt oft gleichgesetzt wird. Vielmehr ist Utgard die „Außenwelt“, also Welten, die dem Menschen nicht durch seine stoffliche Wahrnehmung zugänglich sind.
Jötunheim liegt je nach Eddaquelle mal im Norden, mal im Osten und ist durch den Eisenwald und den Fluss Ifing von Midgard getrennt. Es liegt am Rande der Himmelskuppel. Interessanterweise heißt auch das höchste Gebirge Norwegens Jötunheimen, also „Heim der Riesen“. Je nach Kontext und Quelle werden die Riesen in der nordischen Mythologie als Jöten, Thursen oder Etins bezeichnet.
Dies vorausschickend, siedle ich Jötunheim, das Heim der Riesen in der mittleren der drei Welten an. Es wird beherrscht durch den Riesen Utgardloki. Einst sollen aus Jötunheim drei Frauen gekommen sein (erkennen wir hierin möglicherweise auch die Nornen wieder?), wodurch das Goldene Zeitalter endete.
Jötunheim wird in den Gedichten der poetischen Edda benannt, in der Völuspa, der Gylfaging und dem Skáldskaparmál. Aus diesen Beschreibungen wissen wir, dass Jötunheim ein Land der dichten Wälder und der hohen Berge ist. Die Physis besteht also in Jötunheim (mittlere Welt), doch die Kräfte sind gleichsam unkontrollierbar, es ist die Wildnis und die Riesen symbolisieren eben jene unkontrollierbaren und als chaotisch empfundenen Kräfte der Natur. So ist Jötunheim m.E. angesiedelt zwischen den Lebensurkräften der Feuerriesen Muspelheims und dem Urpotenzial der Eisriesen Nifflheims. Wenn wir so wollen, so ist Jötunheim das Reich der Naturriesen, also der Naturkräfte.
Darum freite einst auch ein Riese (Thrym) Jötunheims um Freyjas Hand und wollte Thors Hammer nur als Gegenleistung gegen die Vermählung mit der Göttin herausgeben. Freyja ist eine Fruchtbarkeits-, Liebes- und Erdgöttin der Wanen. Wir erkennen die enge Beziehung des Erd/Naturthemas mit den Riesen Jötunheims. Doch Freyja weigerte sich und so begab sich Thor selbst in den Kleidern einer Braut nach Jötunheim, um durch eine List seinen Hammer wieder zu erhalten (Travestie in der Edda ;) ).
An der Grenze von Jötunheim befindet sich auch der Brunnen/die Quelle des Wesens Mimir, das manche als Riesen, andere als einen Gott sehen. Dieser Brunnen ist die Quelle von Mimirs („der, der sich erinnert) Weisheit. Er verkörpert die Weisheit der Natur, die Immanenz des Bewusstseins in der Natur.
Naturmagische Saaten können in Jötunheim gut gesetzt werden, ebenso kann man den eigenen Kontakt zum Bewusstsein der Natur hier stärken, wenn du nicht die Naturgewalten fürchtest.
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
👍60❤8❤🔥3🔥3😇1
MÜDIGKEIT 😴
Viele Menschen sind derzeit müde
Einfach nur müde
Körperlich müde
Seelisch müde
Oder sogar auf vielen verschiedenen Ebenen müde
Müdigkeit ist im Grunde ein schöner Zustand
Kurz vorm schlafengehen werden wir müde
Der Körper wird schwer
Er lässt die Anspannung des Tages los
Die Gedanken verlieren sich im Übergang zum Traum.
Wir spüren, dass der nahende Schlaf uns in die heilige Welt der Nacht entführen wird.
Müdigkeit unterstützt das Loslassen.
Fühlen wir sie, geben wir uns hin und vertrauen dem „Fallenlassen“ in das Nichts der Dunkelheit
Aus diesem Blickwinkel heraus betrachtet , erscheint uns die Müdigkeit vielleicht nicht mehr als unnatürlicher Zustand , der gekämpft oder verändert werden muss
Vielmehr darf sie bewusst angenommen und gelebt werden
Denn ich spüre sie auch aus dem Grund hier zu sein, weil sie uns in dieser Übergangszeit sehr bewusst in ihre Arme nimmt
Sie unterstützt uns dabei, die Anspannung der letzten Jahre aufzulösen und loszulassen
Sie lehrt uns die Qualitäten der Hingabe
Wir lernen das „Sein lassen“
Auch uns selbst sein lassen
Die Kräfte des Druckes erreichen uns nicht mehr
Das gute alte „Unter Druck“ sein verliert an Kraft und dadurch erlöst sich auch die Unterdrückung auf
Stets unter Druck sein und Unterdrückung gehören zusammen und beide sind wichtige Nahrung für die alte Welt
Die Müdigkeit löst nun aber den Druck aus dem kollektiven Feld
….und das ist gut so
Also erlaubt ihr, da zu sein
Im Vertrauen, dass sie auch wieder gehen wird
Und im Wissen, dass du mit dem Zulassen und bewussten leben der Müdigkeit dem großen Ganzen einen Dienst erweist
Ich mache heute einen ganz ruhigen müden Tag und erlaube mir , mich fallen und SEIN zu lassen© Adelheid/Altes Wissen
📱 t.me/HueterderIrminsul
Viele Menschen sind derzeit müde
Einfach nur müde
Körperlich müde
Seelisch müde
Oder sogar auf vielen verschiedenen Ebenen müde
Müdigkeit ist im Grunde ein schöner Zustand
Kurz vorm schlafengehen werden wir müde
Der Körper wird schwer
Er lässt die Anspannung des Tages los
Die Gedanken verlieren sich im Übergang zum Traum.
Wir spüren, dass der nahende Schlaf uns in die heilige Welt der Nacht entführen wird.
Müdigkeit unterstützt das Loslassen.
Fühlen wir sie, geben wir uns hin und vertrauen dem „Fallenlassen“ in das Nichts der Dunkelheit
Aus diesem Blickwinkel heraus betrachtet , erscheint uns die Müdigkeit vielleicht nicht mehr als unnatürlicher Zustand , der gekämpft oder verändert werden muss
Vielmehr darf sie bewusst angenommen und gelebt werden
Denn ich spüre sie auch aus dem Grund hier zu sein, weil sie uns in dieser Übergangszeit sehr bewusst in ihre Arme nimmt
Sie unterstützt uns dabei, die Anspannung der letzten Jahre aufzulösen und loszulassen
Sie lehrt uns die Qualitäten der Hingabe
Wir lernen das „Sein lassen“
Auch uns selbst sein lassen
Die Kräfte des Druckes erreichen uns nicht mehr
Das gute alte „Unter Druck“ sein verliert an Kraft und dadurch erlöst sich auch die Unterdrückung auf
Stets unter Druck sein und Unterdrückung gehören zusammen und beide sind wichtige Nahrung für die alte Welt
Die Müdigkeit löst nun aber den Druck aus dem kollektiven Feld
….und das ist gut so
Also erlaubt ihr, da zu sein
Im Vertrauen, dass sie auch wieder gehen wird
Und im Wissen, dass du mit dem Zulassen und bewussten leben der Müdigkeit dem großen Ganzen einen Dienst erweist
Ich mache heute einen ganz ruhigen müden Tag und erlaube mir , mich fallen und SEIN zu lassen
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
👍94❤60🙏19🥰9💯2🤣2😇2
Ansuz ist die Rune der Botschaft und der Nachrichten. Diese können durch Worte oder Empfinden empfangen werden. Aber hauptsächlich handelt es sich um Eingebungen oder Geistesblitze, die aus höheren Sphären kommen. Mit einer erhöhten Wahrnehmung können Informationen weise verwertet werden.
Runen Entsprechung - Schlüsselwörter
Botschaft, Nachricht, Kommunikation, Inspiration, Eingebung, Weisheit, Spiritualität, Magie
4. Rune Ansuz - Vorfahren, Mund, Wind, Gott Odin
Als Sinnbild stellt die Rune Ansuz die Ahnen und das Göttliche dar, die auf vielfältigste Art Botschaften übermitteln. Es können Prüfungen sein, die gestellt werden, eindeutige Warnungen - etwas nicht zu tun oder Ratschläge, die eine Entscheidung erleichtern. Es gilt sein Schicksal zu meistern, mit der Fähigkeit Erkenntnisse zu nutzen und die Kommunikation mit seinem höheren Selbst nicht zu verlieren.
Botschaft:
Der Mund bedeutet Kommunikation.
Wörter können täuschen und erhalten eine unterschiedliche Botschaft, abhängig von dem Empfänger.
Rat:
Ignoriere keine missfallende Botschaft und analysiere gründlich den Hintergrund
einer jeden Botschaft.
Stelle die richtigen Fragen,
um die richtigen Antworten zu erhalten.
Einer der Asen, Gesang, Inspiration, Ekstase, Wind, Weisheit, schöpferische Eingebung, Geist, Offenbarung und Einsicht.
Ansuz symbolisiert Kommunikation, Inspiration und Enthusiasmus.
Die Rune steht für Visionen.
Ein guter Rat kann angenommen werden.
Auch Gesundheit, Harmonie, Wahrheit und Weisheit werden durch Ansuz symbolisiert.
Auf der anderen Seite:
Missverständnisse, Täuschung und Eitelkeit.
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
👍30🔥13🙏4❤3💯3
Kapitel 1 - Der Zauber der dunklen Jahreszeit
Wolf-Dieter Storl
In diesem Hörbuch tauchen wir in die magische Zwischenzeit, Samhain bis zum Ende der Raunächte ein. Traditionelle Völker lebten im Einklang mit der Natur und dem Jahreskreis. Dieser Jahreskreis mit den Sonnenwendpunkten und Naturfesten war ihnen heilig und ist seit jeher mit reichem Brauchtum verbunden. Wir haben fast vergessen, dass wir in einem kosmischen Zusammenhang leben eingebunden in kosmische Rhythmen. Mit Wolf-Dieter Storl tauchen wir ein in die magische Zwischenzeit, Samhain bis zum Ende der Raunächte. Wie feierten unsere Vorfahren Samhain und welche Bedeutung hatten die Raunächte? Welche Mythen spielten in der dunklen Jahreshälfte eine Rolle? Woher kommen die Bräuche rund um Weihnachten ursprünglich? Welche Pflanzen gehörten traditionell zu den Festtagen? Und gibt es den Weihnachtsmann wirklich? Diesen und weiteren Fragen geht Wolf-Dieter Storl wie gewohnt tiefgründig und unterhaltsam in dem Hörbuch nach.
❤55👍27🙏5🤔1
This media is not supported in your browser
VIEW IN TELEGRAM
Keine Regierung, keine Kirche, keine etablierte Macht wollte, dass du die Stärke deiner Seele kennst, denn ein Mensch mit starker spiritueller Energie wird unweigerlich ein Rebell sein. -Osho-
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
👍118🥰34❤26💯25🔥13🕊3😍2
Die neun Welten des Weltenbaums - Midgard 🌎
Midgard ist das Reich der Menschen. Insofern müssten wir hier nicht weiter darüber berichten, denn Midgard entspricht unserer physischen Welt…..und doch ist Midgard nicht ganz das, was wir heute als physische Welt verstehen.
Wir haben bislang das Drei-Welten-Modell zugrunde gelegt, die Einteilung eines Weltenbaums in drei untere, drei mittlere und drei obere Welten. Diesem vertikalen Konzept liegt aber der nordischen Mythologie auch ein horiontales Konzept zugrunde. Denn Midgard, der „Garten der Mitte“ (auch Gehöft der Mitte) ist eine Schöpfung der drei göttlichen Brüder Odin, Vili und Ve. Wie bereits beschrieben, erschlugen sie den Urriesen Ymir und erschufen aus ihm u.a. Midgard, wobei seine Augenbrauen den Schutzwall nach Utgard bildeten. Obgleich also auch andere Welten wie Jötunheim, das Reich der Naturriesen, der mittleren Ebene des Weltenbaumes zuzurechnen sind, liegen sie dennoch in Utgard, der Außenwelt (im Keltischen Anderswelt genannt). Getrennt sind diese Reiche durch einen Schutzwall, eben so wie die Wikinger-Gehöfte angelegt waren: Einer Einfriedung oder einem Grenzwall.
So zeigt Midgard als Menschenwelt hier v.a. auch ein horizontales Konzept, das die Welt in Innangard im inneren der Einfriedung und Utangard außerhalb der Einfriedung einteilt. Diese Unterteilung betrifft nicht nur physisch-räumliche , also geografische Aspekte, sondern durchaus auch die Psyche. Es ist möglich „Utangard“ zu denken und so in Reiche jenseits des Walls vorzustoßen.
Odin erschuf Midgard, die Welt der kosmischen Gesetze, der Ordnung, die von der chaotischen Welt der Naturkräfte getrennt ist. So gesehen wäre im horizontalen Weltbild sogar Asgard in der oberen Welt ein Teil von Midgard. Dies ist auch der Grund der Fehde zwischen Göttern und Riesen. Diese sind sozusagen aus Midgard ausgesperrt, es wurde ihnen entzogen. So ist im erweiterten Sinne Midgard auch das Reich der Götter, nach deren Gesetze die Menschen Leben.
Zusätzlich ist Midgard von der uroberosartigen Schlange Jörmungandr umgeben. Gelegentlich wird diese daher mit Ymirs Augenbrauen sogar gleichgesetzt. Jörmungandr ist die Schwester des Wolfs Fenris und der Göttin Hel.
Doch Midgard beinhaltet dennoch nicht nur das Physische, das nach göttlich-kosmischer Ordnung erschaffen wurde. Auch die Tier- und Pflanzengeister sind Teil der Midgard-Welt. Hinzu kommt das, was wir heute als „Naturwesen“ bezeichnen, die Landvættir.
Die Landvættir sind Wesen, die menschenähnlich, doch ganz Natur sind und in den Elementen wirken. Sie sind die Schützer des Landes und man tut gut daran, sich mit ihnen gutzustellen. Die Schutzgeister der Erde ist der Mensch geradezu genötigt, zu ehren und ihre Weisheit zu respektieren.
Wenn du mit den Naturgeistern, den Landschaftsgenien, den Tier- und Pflanzengeistern in Beziehung treten willst, so bereist Du am besten Midgard. Dies alles sind Wesen, die mit dem Menschen zusammen hier leben. Auch wenn eine schamanische Reise hier in Midgard oft ihren Ausgangspunkt nimmt, so kann sie dennoch auch das Ziel derselben sein.
Midgard ist soviel mehr als nur das Physische!
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
❤42👍20❤🔥3🔥2🙏2😇1
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
🤣138👍24🕊2
Forwarded from [ℂ𝕠𝕟𝕤𝕡𝕚𝕣𝕒𝕔𝕪𝕟𝕖𝕨𝕤𝕣𝕠𝕠𝕞]
This media is not supported in your browser
VIEW IN TELEGRAM
Wenn eine politische Ära endet, feiern Schnüffler und Denunzianten ihre Hochkonjunktur.
Brillant formuliert, Uwe Steimle!
🔗 AldousHuxley
https://t.me/CNconspiracynewsroom🍸
Brillant formuliert, Uwe Steimle!
https://t.me/CNconspiracynewsroom
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
👍151👏44❤21🔥6👌2🤔1🤣1😇1
Huldra, Holle und das Huldufólk
Eine in Skandinavien weithin bekannte Waldfrau ist die Huldra. Sie wird auch Hulda oder Hulder genannt. Ihr Name bedeutet so viel wie „die Versteckte, die Verhüllte“. In der folkloristischen Überlieferung des Nordens erscheint dieses Wesen meist in Gestalt einer attraktiven Menschenfrau, die Wanderer und Waldarbeiter mit ihrem Aussehen und mit lieblichem Gesang betört und in ihren Bann zieht, um sich von ihnen sexuell befriedigen zu lassen. Am Hintern hat sie jedoch einen Pferde- oder Fuchsschweif, der sie als animalischen Natur- und Waldgeist auszeichnet, oder es heißt, dass sie einen hohlen Rücken habe. Das männliche Pendant zur Huldra ist der Huldrekall.
„Sie liebt Musik und Gesang, ihr Lied hat traurige weise und heißt Huldreslaat. In den Wäldern sieht man Huldra als graugekleidete alte Frau, an der Spitze ihrer Heerde, den Melkeimer in der Hand, einherziehen“.
Schon Jacob Grimm erkannte in der „Huldra“ die „Königin des Huldrefolk“. Als Huldre- oder Huldrafolk fasst man in Skandinavien im Grunde alle elbischen Naturgeister zusammen, die als „verborgenes Volk“ in den Wäldern, Wiesen, Bergen oder Bächen leben. Auf Island und den Färöer-Inseln spricht man noch heute von dem Huldufólk, welches den Menschen in der einsamen Natur, aber auch in märchenhaften Sommernachtsträumen erscheine. Inwiefern Huldra und das Huldrafolk mit der altnordischen Riesin Hulda aus der Sturlunga saga verwandt sind, ist nicht abschließend geklärt.
Wahrscheinlich ist die Huldra allerdings verwandt oder gar identisch mit einer in der deutschen Volksdichtung nur allzu wohlbekannten Gestalt namens Frau Holle (auch: Holda, HulIda, Hullefrau). Dazu muss man wissen, dass Frau Holle nicht nur in dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm vorkommt, sondern auch in alten Sagenüberlieferungen erscheint, in denen sie als weiße Frau in einem Waldsee badend auftritt und fruchtbarkeitsmagische Funktionen innehat. Wie die Huldra erscheint auch die Frau Holle als die „Herrin“ einer ganzen Schar Naturgeister, nämlich der sogenannten „Hollen“.
„In der Volkssage wird Frau Holle als ein Wesen der niederen Mythologie geschildert, das sich als Einzelgestalt aus der Schar der über das gesamte germanische Gebiet verbreiteten Hollen, Hulden usw., elbische Geister mit ambivalenten Charakterzügen, entwickelte. Diese Kollektivwesen erscheinen als Berggeister, Wassergeister
(Brunnenholde) Haus- und Buhlgeister, die als schöne Jungfrauen Männer betören oder als unberechenbare, wilde und bösartige Geister den Menschen schaden“.
Zuweilen führt Holda sogar die wilde Jagd an, gefolgt von einer hexenhaften Schar nachtfahrender Naturgeister. Die Germanistin Erika Timm hat Frau Holle als eine germanische Göttin interpretiert, nämlich als die Gemahlin des Göttervaters Odin-Wotan (,„Frigg‘“). Die Philosophin Heide Göttner-Abendroth ist sich hingegen sicher, dass es sich bei Frau Holle gar um eine paläolithische Urgottheit handelt („große Göttin“). Die Gegenthese wäre wohl, dass sich aus der animistischen Mannigfaltigkeit der Hollen und des Huldravolks erst mit der Zeit die eine große Solitärgestalt herausgebildet hat.
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
👍62❤🔥17❤13😍5🤔1😇1
Yule-Kranz aus neunerlei Grün
Eine tolle Idee, um den alten Brauch der „neunerlei Hölzer“ mit der Winterzeit und dem Thema Schutz zu verbinden:
Ein Yule-Kranz aus neunerlei Grün!
Diese wunderschöne Idee habe ich bei der Blumenschule Schongau entdeckt, die saisonale und auch für rituelle Zwecke gedachte handgemachte Kränze und Gestecke anbietet und dieses Jahr den „Kranz aus neunerlei immergrünen Zweigen“ vorgestellt hat. Er hat mir sofort gefallen, denn ich liebe die uralte Tradition der neunerlei Hölzer (hier könnt ihr mehr über die Hintergründe lesen!). Ich habe dies als Anregung genommen, selbst einen herzustellen und bin heute auf die Suche gegangen und habe dann den Kranz gewunden. Hier ist das Ergebnis
In diesem Kranz sind enthalten:
Wacholder
Eibe*
Stechpalme
Efeu* (vom Holunder)
Seidentanne
Lebensbaum
Heidekraut
Rosmarin
Mistel
Mit eingebaut sind Zapfen des Mammutbaums und getrocknete Ebereschenbeeren.
(* Achtung: giftig!)
Ich habe den Kranz auf einem „Gerüst“ aus langen, zu einem Ring gewundenen Stechpalmzweigen aufgebaut und dann nach und nach weitere Zweige hineingeflochten und an einigen Stellen habe ich Zweige mit Naturband fixiert, aber größtenteils ist alles miteinander verwoben und zusammengesteckt, man benötigt also kein weiteres Zubehör.
Geeignet sind alle immergrünen Pflanzen!
Bedeutung und Verwendung
Dieser Kranz bedeutet mehrerlei und ist ein wunderbarer Begleiter für die Winterzeit.
Er steht für Schutz, da mehrere schützende Hölzer wie Stechpalme, Wacholder und alles, was Nadeln hat, eingearbeitet werden können.
Er steht für das ewige Leben, denn gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn die Pflanzenkräfte sich zurückgezogen haben, zeigen uns die immergrünen Hölzer, dass das Leben dennoch bestehen bleibt.
Er steht für den ewigen Kreislauf, denn die heilige Zahl 9 ist das Dreifache der 3, die für Werden-Sein-Vergehen steht.
Verwendung:
verwenden und sich immer, wenn man es benötigt, die passenden ungiftigen getrockneten Pflanzenteile abpflücken und verräuchern – vor allem bei Themen wie Schutz, Ahnen, Orakel und Innenschau.
…und gleichzeitig ist er eine wunderschöne Dekoration mit Bedeutung
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
👍56❤31🙏5👏1
Der Tag von Christi Geburt wurde, da ein genaues Datum nicht bekannt ist, erst - 300 Jahre später durch das Konzil von Nicaea auf den 25. Dezember fixiert, damit er sich mit der Verkündigung am 25. März rechnet. Er ist keine historische Realität. Ab dem 8. Jahrhundert wurde der 25. Dezember dann ein verbindlicher christlicher Feiertag.
Interessant ist, dass Weihnachten (als mittlerweile wichtigstes Fest im christlichen Jahreskreis) ohne das Heidentum beinahe gar nicht existiert hätte, denn die Christen hatten nicht vor, die Geburt ihres Heilands zu feiern. Das Feiern der Geburt, beziehungsweise des Geburtstages, galt als heidnische Unsitte, gegen die sich auch noch moderne Christen zur Wehr setzen. Zu dicht lag außerdem die christliche Symbolik am bekannteren Mithraskult oder den Sonnwendfesten im Norden. Ursprünglich war der Karfreitag als Todestag der heiligste Tag im christlichen Jahr. Daher wurde Weihnachten als heidnische Unsitte sogar bekämpft und mehrmals verboten. Unter Kaiser Karl musste bei der Taufe jeder den Weihenächten abschwören. Noch Augustinus beteuerte: „Wir feiern den 25. Dezember nicht wegen der Geburt der Sonne wie die Ungläubigen, sondern wegen der Geburt dessen, der die Sonne erschaffen hat.“
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
👍49❤18🔥6🙏6❤🔥3🤩1
Der wilde Jäger und die Waldpercht
In vielen Sagen und Märchen werden die Holzweiblein und Moosfräulein von einem männlichen Waldgeist gejagt. nämlich von dem sogenannten „wilden Jäger“. Die Motivik in diesen Überlieferungen ist eigentlich immer dieselbe, weshalb man auch von der „Frauenjagdsage“ spricht: Der wilde Jäger verfolgt einen weiblichen Naturgeist (und wird dabei von eınem Menschen beobachtet), tötet ihn und verschwindet mit der Jagdtrophäe auf dem Sattel seines Pferdes (manchmal rettet der Mensch auch den Naturgeist).
Es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, dass die negative Darstellung des Wilden Jägers erst mit der Christianisierung entstanden ist: Auffälligerweise wird die Figur in manchen Sagen durch den Teufel ersetzt, der eine Pfaffenkellnerin verfolgt. Womöglich geht die Frauenjagdsage ursprünglich auf eine alten Fruchtbarkeits- und Vegetationsritus zurück, in dem durch die Vereinigung von Moosweiblein und Waldjäger das Pflanzenwachstum angeregt wird, vergleichbar mit der Vereinigung der Nymphen und Satyrn im alten Griechenland.
Fest steht jedenfalls, dass der wilde Jäger auch in einer der wichtigsten germanischen Überlieferungen die zentrale Rolle einnimmt, nämlich in der sogenannten „Wilden Jagd“, Die „wilde Jagd“ wird auch „wütendes Heer“ genannt und ist ein nächtlicher Geisterzug, der - vor allem in den Rauhnächten - durch die Lüfte reitet und einen Heidenlärm veranstaltet. Dabei steht außer Zweifel, dass es sich beim wilden Jäger, der diese wilde Jagd anführt, um den germanischen Hauptgott Wotan bzw. Odin handelt: In Skandinavien wird die wilde Jagd auch Odensjakt genannt („Odins Jagd“).
In vielen Sagen wird die wilde Jagd aber auch von einer wilden Jägerin angeführt, nämlich (je nach Region) von Frau Holle oder Frau Berchta bzw. Percht.
„Meist ist die Bercht Anführerin eines dämonischen Kollektivs, das in den Zwölf Nächten, den Rauhnächten, umherzieht. Ihre Begleiter sind die ungetauft verstorbenen Kinder (was freilich ein jüngerer Zug sein dürfte) oder die Toten. Für die Percht bereitet man Speisen vor, die man ins Freie stellt und opfert“.
Berchta ist die Anführerin der Perchten. Bis heute haben sich in den Alpen Bräuche erhalten, in denen diese wilden Waldgeister eine zentrale Rolle spielen, nämlich die „Perchtenläufe“ in den Rauhnächten bzw. am Berchtentag, bei denen sich zwölf Menschen mit Fell und Hörnern maskieren und Lärmumzüge veranstalten, um die Wintergeister auszutreiben. Ohne Zweifel handelt es sich bei Berchta um die gemeingermanische Göttermutter Frigg bzw. Frija, die Gemahlin des Göttervaters Odin bzw. Wotan. Aber wie der Göttervater volkstümlich in die Gestalt des wilden Jägers übergeht, so teilt die Göttermutter wesentliche Züge mit der Waldfrau: „Viele Züge, die von der Göttin Perchta berichtet werden, werden auch von der Waldfrau erzählt. Frauen werfen der Waldfrau, die in den 12 heiligen Nächten verehrt wird, Flachs als Opfer in den Ofen. Die Waldfrau bringt ihren zerbrochenen Wagen zu einem Bauern und bittet, ihn auszubessern. Sie belohnt durch abfallende Späne, die zu Gold werden. In den 12 Nächten wagt sich niemand in den Wald aus Angst vor ihr. Unentschieden bleibt dabei nur, ob die Waldfrauen Züge der Göttin angenommen haben, oder ob sich aus dem primitiven Vegetationsdämon, der Waldfrau, eine Göttin entwickelt hat“.
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
❤31👍25❤🔥4💯4🔥3
Forwarded from Nordische Chroniken
Media is too big
VIEW IN TELEGRAM
𝐃𝐨𝐤𝐮𝐦𝐞𝐧𝐭𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧: Der Vegvisir
In Kooperation mit: (Hüter der Irminsul).
𝘛𝘪𝘱𝘱𝘦 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘪𝘦 𝘚𝘤𝘩𝘢𝘭𝘵𝘧𝘭ä𝘤𝘩𝘦𝘯.
In Kooperation mit: (Hüter der Irminsul).
𝘛𝘪𝘱𝘱𝘦 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘪𝘦 𝘚𝘤𝘩𝘢𝘭𝘵𝘧𝘭ä𝘤𝘩𝘦𝘯.
❤40👍26🔥5👏3🤔1
Die neun Welten des Weltenbaums – Vanaheim
Vanaheim (oder eingedeutscht Wanaheim) ist der Wohnort der Wanen, der Vanir. Die zwei Göttergeschlechter, die Asen und die Vanen, führten einen schrecklichen Krieg gegeneinander, den keiner gewinnen konnte und so waltete Einsicht und sie schlossen Frieden. Vermutlich handelt es sich bei diesem Mythos um eine Kollektiverinnerung zwischen zwei Volksgruppen, bzw. Völkern. Das eine war erdbezogen und eher matrifokal orientier. Dies wurde das Göttergeschlecht der Vanen. Das andere aber war patriarchal-kosmisch orientiert. Dieses wurde durch die Asen verkörpert. Wir erkennen dies daran, dass die Vanen deutlich Götter des Friedens, der Fruchtbarkeit und des Wohlstands sind, die Asen, mit „Allvater Odin“ an der Spitze eher geistig-kosmische Götter, die auch kriegerischer veranlagt scheinen (sieht man einmal von Tyr – siehe unten – ab).
Um den zunächst brüchigen Frieden zu sichern, wurden Geiseln ausgetauscht. Die Vanen Freya, Freir und ihr Vater Njord (Njörd, Gott des Meeres, der Winde und des Wohlstandes) gingen nach Asgard. Freir und Freyja waren Geschwister-Gatten, was bei den Vanen normal, bei den Asen aber verboten war. So mussten sie sich trennen. Im Gegenzug schickten die Asen den Gott Hönir (den Zwillingsbruder Baldurs und Sohn von Odin und Frigg), sowie Mimir nach Vanaheim. Obgleich es heißt, dass beide Göttergeschlechter Frieden schlossen, scheint doch die Gruppe der Asen letztlich zu dominieren.
Vanaheim ist demnach deutlich erdzugewandter als Asgard. Thematisch überwiegen die Göttereigenschaften Liebe, Wohlstand. Frieden und Fruchtbarkeit. Es ist eine Welt mit viel Natur. In der Edda gibt es nur wenige Beschreibungen über Vanaheim (Snorri Sturlusons Prosa Edda), obgleich ich es der geistigen Paradiesweltsphäre der Erde zurechnen würde und dennoch zeitgleich in der oberen Welt des Weltenbaums ansiedle. Hilda Ellis Davidson ist dagegen der Auffassung, Vanaheim sei in der Nähe Helheims anzusiedeln (und damit in der unteren Welt). Aus der starken Erdbezogenheit dieses Reiches heraus gesehen ist dies verständlich, doch m.E. ist die Erde eben nicht nur chthonisch, sondern besitzt durchaus sehr geistig-göttliche Sphären. Die Verwirrung entsteht durch unser dreidimensionales Denken, sodass wir irdisch eben gerne unten, geistig-göttlich aber oben ansiedeln. Bedenken wir aber, dass es viele Himmelsgöttinnen gab (wie, die Göttin Nut im alten Ägypten, die das Firmament verkörperte, das der Erde zugerechnet wurde), so erkennen wir, dass die im Weltenbaum „oben“ symbolisierten geistigen Sphären durchaus irdisch sein können – gerade in der matrifokalen Tradition.
Neben den ehemaligen Vanen Freir, Freyja und Njord, die nun in Asgard (bzw Freyr in Alfheim) leben, wird Vanaheim auch noch von anderen Göttern des Vanengeschlechts besiedelt: Odr, der Gott des Getreides und damit des Ackerbaus. Er hatte das Glück, die Göttin Freya zu heiraten. Nach ihrer Heirat fasste Odr den Entschluss, in ferne Länder zu ziehen. Er wurde bald für tot gehalten. Ihre beiden Töchter Hnoss und Gersimi, deren Namen zu einem Synonym für etwas Wertvolles wurden.
Und schließlich wäre da noch das Oberhaupt der Vanen, der Gott Tyr. Viele rechnen ihn den Asen zu (als Sohn von Odin und Frigg). Er ist durchaus ein kriegerischer Gott und der Gott des Himmels. Einigkeit herrscht darüber, dass Tyr, nachdem auch der germanische Leitstern benannt wurde („Polarstern“), ein Hochgott der Germanen war, doch „irgendwie“ verlor er diese Stellung an Odin. Nun, das „Irgendwie“ war die Dominanz der Asen über die Vanen, denn Tyr ist ein solcher. Wie die anderen Vanen, ist er ein Gott der Gerechtigkeit und der Versammlung (Thing) und trägt damit durchaus vanentypische Eigenschaften, trotz seiner Kampfeslust.
Vanaheim liegt also in der Krone des Weltenbaums und dennoch ist es ein fruchtbar-irdisches Reich. Wann immer man für das Wohl der Erde eintritt, stehen die Vanen Dir zur Seite.
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
❤26👍11❤🔥8😇7🔥2
Es lohnt sich, hier vorstellig zu werden, wenn Du um das Heil eines Landschaftsausschnitts besorgt bist und Erdheilungsimpulse setzen möchtest. Ihre Magie ist heilend und nährend.
© Stefan Brönnle - Inana info
📱 t.me/HueterderIrminsul
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
🔥21👍13🙏4❤3😇1
Flursegen der Frau Holle
Auch dieser Zauberspruch stammt aus der Zeit nach der Christianisierung, trägt aber eindeutig heidnisches Gepräge. Es handelt sich um einen Fruchtbarkeitszauber:
Himmel und Erde werden angerufen, sie mögen die Felder und Fluren schwellen lassen. Im Mittelpunkt des Spruches steht die personifizierte „Mutter Erde“ (eorđan modor), deren Name dreimal wiederholt wird: „Erce“.
Die Erde bitt‘ ich und den Oberhimmel...
Erce, Erce, Erce, Mutter Erde!
Es gönne dir der Allwaltende
Äcker, wachsend und aufspriesend,
voll schwellend und kräftig treibend...
und des weißen Weizens Fruchtbarkeit und alle Frucht der Erde...
Heil sei dir, Erdflur, der Menschen Mutter!
Sei du grünend in Gottes Umarmung,
mit Futter gefüllt den Menschen zum Nutzen.
Bis heute ist nicht geklärt, um welche Göttin es sich bei „Erce“ deren Name sonst nirgends überliefert ist handeln könnte. Durchaus begründet wurden Vergleiche gezogen mit Jörđ („Erde“) oder Nerthus („Mutter Erde“). Eine dritte Deutung geht davon aus, dass es sich bei allen diesen Erdgöttinnen um ein und dieselbe mythologische Figur handelt, die regional lediglich unterschiedlich benannt wurde. In Südgermanien unter anderem als -Frau Holle.
Frau Holle ist weltweit bekannt aus dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm. Sie lebt in einem Hexenhäuschen auf der grôni godes wang, der immergrünen Götterwiese, welche unterirdisch und doch im Himmel liegt. Sie zeigt sich verantwortlich für das Wetter, das auf der Erde herrscht, sowie die Nahrung der Menschen (Apfelbaum, Brot, Kuh). Weniger bekannt ist, dass Frau Holle oder Holle, Holda auch eine Figur der Sage ist. Dort erscheint sie als weiße Göttin badend in einem Bergsee auf dem Hohen Meißner (Hessen). Frauen, die zu ihr in den See steigen, werden gesund und fruchtbar; die Kinder kommen aus dem Frau Holle-Teich. Sie erscheint als Fruchtbarkeitsgöttin, die im Frühling über die Äcker zieht und diese grünen und gedeihen lässt. Welche Zaubersprüche und Flursegen mögen die Germanen dieser Göttin dargesagt haben, um sie gnädig und hold zu stimmen? „Erce, Erce, Erce, Mutter Erde“?
Dass es sich bei der Frau Holle fürwahr um eine alte Göttin der Germanen handelt, und keine Erfindung der Grimms, wie immer wieder behauptet wird, hat die Germanistin Erika Timm geltend gemacht. Sie konstatiert, dass es sich bei dieser Figur um keine Geringere handelt als die Gemahlin des Göttervaters Odin/Wotan die Göttermutter (nordgerm.) Frigg bzw. (südgerm.) Frîja. Timms sprachgeographische Analyse hat ergeben, dass sich die Namensvariante „Holle“ insbesondere auf den Bereich Mittel-und Westdeutschland beschränkt. In anderen Region trägt dieselbe Göttin andere Namen: Frau Gode, Frau Wode oder Frau Herke,
Frau Percht oder Perchta/Bertha, vereinzelt auch Huld/Hulda/Huldr, Free/Frick, Berchthöldere oder Murawa. Alle diese Figuren werden mit den immergleichen mythischen Attributen assoziiert. Sie sind namentlich verschieden, mythologisch jedoch identisch.
So offenbar auch Erce, die sich gleich wie Holle für das Fruchtbarmachen der Felder verantwortlich zeigt. Bei dem Namen „Erce“ handelt es sich offenbar um eine Nebenform von „Herke“, also „Holle“. Linguistisch lässt sich ein solcher Abfall des vorvokalisch-haupttönigen h-auch bei anderen altenglischen Wörtern feststellen (z. B. eard für „hart“ oder aorta für „Herz“).
Für die Gleichstellung von „Erce“ und „Holle“ spricht außerdem die Tatsache, dass im Zauberspruch vom „Allwaltenden“ die Rede ist, vom Himmelsgott, der die Erde befruchtet. Wahrscheinlich ist damit Wotan gemeint, der Himmelsherrscher und Schamanengott, der in der Edda auch „Allvater“ genannt wird, weil er der Vater aller Götter ist. Er ist der Ehemann der Holle, die ja auch Frau Wode heißt. Wie Wotan in dem Zauberspruch nicht in seiner namentlichen Hauptform auftritt, sondern als allgemein gefasste Personifikation des Alls, so erscheint auch die Frau Holle entsprechend in der allgemeinen Form als Personifikation der Erde.
Please open Telegram to view this post
VIEW IN TELEGRAM
❤32👍12❤🔥8🔥1😇1