An einem Gymnasium in Süddeutschland:
"Muslimische Mitschüler sagen, dass seine Vesper (süddeutsch: Pausensnack, Anm. d. Red.) nicht ‚halal‘ sei und verspotten ihn als dummen Deutschen."
Dazu kursieren Videos, wie der 13jährige Gymnasiast bedroht, beschimpft, geschlagen und getreten wird.
Als er im Unterricht von einem Sitzenbleiber (15) mit der Faust ins Gesicht geschlagen wird, folgen Konsequenzen: Die Lehrerin setzt die beiden auseinander 🤯
Der 13jährige kommt für zwei Tage ins Krankenhaus. Diagnose: starke Kieferprellung und Gehirnerschütterung.
Das Strafverfahren gegen den 15jährigen wurde bereits eingestellt, ebenso das Verfahren wegen des Gewaltvideos. Dort waren alle Tatverdächtigen jünger als 14.
"Es hat den Anschein, als gäbe es für die Täter keinerlei Konsequenzen. Man fühlt sich hilflos und verliert den Glauben an Gerechtigkeit", so die Mutter des 13jährigen Schülers, der mittlerweile in psychologischer Behandlung ist und Angst hat, zur Schule zu gehen.
Weit sind wir gekommen.
Nur eben in die völlig falsche Richtung...
m.bild.de/regional/bayer…
"Muslimische Mitschüler sagen, dass seine Vesper (süddeutsch: Pausensnack, Anm. d. Red.) nicht ‚halal‘ sei und verspotten ihn als dummen Deutschen."
Dazu kursieren Videos, wie der 13jährige Gymnasiast bedroht, beschimpft, geschlagen und getreten wird.
Als er im Unterricht von einem Sitzenbleiber (15) mit der Faust ins Gesicht geschlagen wird, folgen Konsequenzen: Die Lehrerin setzt die beiden auseinander 🤯
Der 13jährige kommt für zwei Tage ins Krankenhaus. Diagnose: starke Kieferprellung und Gehirnerschütterung.
Das Strafverfahren gegen den 15jährigen wurde bereits eingestellt, ebenso das Verfahren wegen des Gewaltvideos. Dort waren alle Tatverdächtigen jünger als 14.
"Es hat den Anschein, als gäbe es für die Täter keinerlei Konsequenzen. Man fühlt sich hilflos und verliert den Glauben an Gerechtigkeit", so die Mutter des 13jährigen Schülers, der mittlerweile in psychologischer Behandlung ist und Angst hat, zur Schule zu gehen.
Weit sind wir gekommen.
Nur eben in die völlig falsche Richtung...
m.bild.de/regional/bayer…
Ich wurde als Kind missbraucht.
Mein Bruder auch.
Jahrelang.
Von unseren Eltern.
Wir waren Kinder, später Jugendliche.
Waren wir selbst schuld?
Waren wir mit schuld?
Wird man Missbraucht - über Jahre - lebt man in einer Blase. Es wird sogar "normal", wenn die Täter es "richtig" anstellen. Das Kind kennt es ja nicht anders.
Die Details mögen variieren, die Dynamiken sind immer dieselben.
Druck, Zwang, Nötigung, Manipulation, Isolation, Erpressung (gerne auch emotional), die Gleichgültigkeit des Umfelds, das Spielen mit der Angst, die Normalisierung der Taten und am Ende die Mitschuld ("er/sie macht ja mit, da kann es nicht so schlimm sein") spielen immer eine große Rolle.
Am Ende sollte Konsens sein: Täter sind KEINE Opfer. Opfer sind NICHT "selbst schuld". Besonders nicht bei einem Machtgefälle.
Mein Bruder auch.
Jahrelang.
Von unseren Eltern.
Wir waren Kinder, später Jugendliche.
Waren wir selbst schuld?
Waren wir mit schuld?
Wird man Missbraucht - über Jahre - lebt man in einer Blase. Es wird sogar "normal", wenn die Täter es "richtig" anstellen. Das Kind kennt es ja nicht anders.
Die Details mögen variieren, die Dynamiken sind immer dieselben.
Druck, Zwang, Nötigung, Manipulation, Isolation, Erpressung (gerne auch emotional), die Gleichgültigkeit des Umfelds, das Spielen mit der Angst, die Normalisierung der Taten und am Ende die Mitschuld ("er/sie macht ja mit, da kann es nicht so schlimm sein") spielen immer eine große Rolle.
Am Ende sollte Konsens sein: Täter sind KEINE Opfer. Opfer sind NICHT "selbst schuld". Besonders nicht bei einem Machtgefälle.
Bremen, 4. September, 11:05 Uhr:
Ein 71jähriger Mann sitzt in der Straßenbahn. Ein anderer Fahrgast hörte laut Musik über Lautsprecher.
Der Senior bat diesen Fahrgast darum, die Musik leiser zu machen, was dieser dann auch machte.
Kurz vor einer Haltestelle eskalierte dann die Situation.
Der Fahrgast stand auf, trat dem Senior gegen den Kopf und flüchtete dann aus der Bahn.
Der 71jährige erlitt eine Nasenbeinfraktur.
Nun sucht die Polizei nach dem Angreifer.
Weitere Fotos im Artikel: m.bild.de/regional/breme…
Ein 71jähriger Mann sitzt in der Straßenbahn. Ein anderer Fahrgast hörte laut Musik über Lautsprecher.
Der Senior bat diesen Fahrgast darum, die Musik leiser zu machen, was dieser dann auch machte.
Kurz vor einer Haltestelle eskalierte dann die Situation.
Der Fahrgast stand auf, trat dem Senior gegen den Kopf und flüchtete dann aus der Bahn.
Der 71jährige erlitt eine Nasenbeinfraktur.
Nun sucht die Polizei nach dem Angreifer.
Weitere Fotos im Artikel: m.bild.de/regional/breme…
Ein 62jähriger aus Dinslaken hat seine 6jährige Enkelin mehrfach sexuell missbraucht und KiPo davon erstellt.
Insgesamt 16 Vorwürfe standen im Raum.
Urteil:
3 Jahre und 3 Monate Haft.
Gefordert wurden seitens der Staatsanwaltschaft 3 Jahre und 9 Monate. Seit April sitzt der Pädo in U-Haft. Diese wird üblicherweise auf die Haftstrafe angerechnet.
radiokw.de/artikel/62-jae…
Insgesamt 16 Vorwürfe standen im Raum.
Urteil:
3 Jahre und 3 Monate Haft.
Gefordert wurden seitens der Staatsanwaltschaft 3 Jahre und 9 Monate. Seit April sitzt der Pädo in U-Haft. Diese wird üblicherweise auf die Haftstrafe angerechnet.
radiokw.de/artikel/62-jae…
Mohamad H., der im Alter von 5 Jahren aus Syrien mit seiner Familie nach Deutschland kam und Mitglied der berüchtigten "Heide-Gang" ist, ist 14 geworden.
Bereits mit 9 Jahren beging er seine ersten Straftaten, etwa 200 sollten es werden - bisher konsequenzlos, da er strafunmündig war.
Diebstahl, Körperverletzung, Drohungen, Schlägereien, Messerangriffe, Attacken auf Polizisten, ...
"Am Freitagvormittag wurde er zum Amtsgericht in Husum gebracht. Dort erließ ein Jugendrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Flensburg wegen gefährlicher Körperverletzung in drei Fällen Haftbefehl."
Bleibt die Frage, was für ein Urteil im anstehenden Prozess fallen wird.
m.bild.de/regional/schle…
Bereits mit 9 Jahren beging er seine ersten Straftaten, etwa 200 sollten es werden - bisher konsequenzlos, da er strafunmündig war.
Diebstahl, Körperverletzung, Drohungen, Schlägereien, Messerangriffe, Attacken auf Polizisten, ...
"Am Freitagvormittag wurde er zum Amtsgericht in Husum gebracht. Dort erließ ein Jugendrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Flensburg wegen gefährlicher Körperverletzung in drei Fällen Haftbefehl."
Bleibt die Frage, was für ein Urteil im anstehenden Prozess fallen wird.
m.bild.de/regional/schle…
Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber diese Zahlen aus NRW sind maximal beängstigend.
m.bild.de/regional/nordr…
m.bild.de/regional/nordr…
Goli Kouhkan sitzt im Iran im Todestrakt seit sie 18 ist.
Seit nunmehr 7 Jahren. Sie soll im Dezember hingerichtet werden. Man wirft ihr vor, ihren Mann ermordet zu haben.
Mit diesem Mann wurde sie verheiratet, als sie 12 Jahre alt war.
Er war ihr Cousin.
Der Mann missbrauchte das Kind, das seine Ehefrau geworden war, jahrelang emotional und körperlich. Sie konnte nicht fliehen, musste sich ihrem Schicksal fügen, so wie unzählige "Kinderbräute".
Als einzigen Ausweg aus ihrem nicht enden wollenden Martyrium sah sie die Gewalttat, wegen der sie nun um ihr eigenes Leben bangen muss.
Bei einem Streit mit ihrem Peiniger und einem weiteren Cousin tötete Goli ihren Mann, rief danach selbst den Rettungsdienst und wurde umgehend verhaftet.
Ein Gericht verurteilte sie auf Grundlage des islamischen Rechtsprinzips "Qisas", das eine Vergeltungsstrafe vorsieht und der Familie des Opfers das Recht einräumt, die Hinrichtung der Täterin zu fordern.
Sie hatte keinen Rechtsbeistand, konnte damals weder lesen noch schreiben. Dennoch brachte man sie dazu, ein Geständnis zu unterzeichnen.
Kürzlich erklärte die Familie des getöteten Mannes, auf die Hinrichtung zu verzichten, wenn Goli ein Blutgeld in Höhe von umgerechnet knapp 100.000 Euro zahlt.
Eine quasi unmögliche Bedingung, denn Goli kommt aus ärmsten Verhältnissen, ist Belutschin und besitzt nichtmal Ausweisdokumente.
Doch das islamische Recht, die Scharia, ist eindeutig und darauf ausgelegt, bestehende Machtverhältnisse zu zementieren. Frauen und Kinder gelten rechtlich und sozial als Eigentum der männlichen Familie.
Dem "Schutz der Moral" wird sehr Vieles untergeordnet.
"Im Iran sind Kinderehen legal. Mädchen können ab neun, Jungen ab fünfzehn Jahren verheiratet werden, basierend auf der Scharia. Die nationale Gesetzgebung steht im Widerspruch zur UN-Kinderrechtskonvention, die der Iran zwar ratifiziert, aber nicht durchgesetzt hat."
"Nach iranischem Recht gilt für Jungen ab fünfzehn und für Mädchen bereits ab neun Jahren die volle Strafmündigkeit. Damit können Minderjährige zum Tode verurteilt werden, was einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt, das die Exekution von Personen verbietet, die zum Tatzeitpunkt jünger als achtzehn Jahre waren."
Goli wurde als Kind "legal" in eine Ehe gezwungen und missbraucht. Sie wehrte sich und nahm ein Leben. Nun wird sie wohl deswegen hingerichtet.
Wegen einer Situation, die nach unserem Rechts- und Gesellschaftsverständnis gar nicht hätte existieren dürfen.
Sie hatte nie eine echte Wahl als Mädchen, als Frau...
Seit nunmehr 7 Jahren. Sie soll im Dezember hingerichtet werden. Man wirft ihr vor, ihren Mann ermordet zu haben.
Mit diesem Mann wurde sie verheiratet, als sie 12 Jahre alt war.
Er war ihr Cousin.
Der Mann missbrauchte das Kind, das seine Ehefrau geworden war, jahrelang emotional und körperlich. Sie konnte nicht fliehen, musste sich ihrem Schicksal fügen, so wie unzählige "Kinderbräute".
Als einzigen Ausweg aus ihrem nicht enden wollenden Martyrium sah sie die Gewalttat, wegen der sie nun um ihr eigenes Leben bangen muss.
Bei einem Streit mit ihrem Peiniger und einem weiteren Cousin tötete Goli ihren Mann, rief danach selbst den Rettungsdienst und wurde umgehend verhaftet.
Ein Gericht verurteilte sie auf Grundlage des islamischen Rechtsprinzips "Qisas", das eine Vergeltungsstrafe vorsieht und der Familie des Opfers das Recht einräumt, die Hinrichtung der Täterin zu fordern.
Sie hatte keinen Rechtsbeistand, konnte damals weder lesen noch schreiben. Dennoch brachte man sie dazu, ein Geständnis zu unterzeichnen.
Kürzlich erklärte die Familie des getöteten Mannes, auf die Hinrichtung zu verzichten, wenn Goli ein Blutgeld in Höhe von umgerechnet knapp 100.000 Euro zahlt.
Eine quasi unmögliche Bedingung, denn Goli kommt aus ärmsten Verhältnissen, ist Belutschin und besitzt nichtmal Ausweisdokumente.
Doch das islamische Recht, die Scharia, ist eindeutig und darauf ausgelegt, bestehende Machtverhältnisse zu zementieren. Frauen und Kinder gelten rechtlich und sozial als Eigentum der männlichen Familie.
Dem "Schutz der Moral" wird sehr Vieles untergeordnet.
"Im Iran sind Kinderehen legal. Mädchen können ab neun, Jungen ab fünfzehn Jahren verheiratet werden, basierend auf der Scharia. Die nationale Gesetzgebung steht im Widerspruch zur UN-Kinderrechtskonvention, die der Iran zwar ratifiziert, aber nicht durchgesetzt hat."
"Nach iranischem Recht gilt für Jungen ab fünfzehn und für Mädchen bereits ab neun Jahren die volle Strafmündigkeit. Damit können Minderjährige zum Tode verurteilt werden, was einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt, das die Exekution von Personen verbietet, die zum Tatzeitpunkt jünger als achtzehn Jahre waren."
Goli wurde als Kind "legal" in eine Ehe gezwungen und missbraucht. Sie wehrte sich und nahm ein Leben. Nun wird sie wohl deswegen hingerichtet.
Wegen einer Situation, die nach unserem Rechts- und Gesellschaftsverständnis gar nicht hätte existieren dürfen.
Sie hatte nie eine echte Wahl als Mädchen, als Frau...