Gesundheits Informationen
11.1K subscribers
7.82K photos
1.7K videos
626 files
2.7K links
Körper-Geist-Seele
Wir zeigen in Themenwochen, rund um die Gesundheit so gut wie alles. Decken die Verbrechen der Pharma auf & zeigen auf wie wir uns davor schützen können.

Informationen, Aufklärung & Chat
Download Telegram
i klinischen Studien (NCT04436471,NCT04437875) getestet. Es handelt sich um zwei verschiedene Darreichungsformen: eine Flüssigkeit und ein Pulver. An den Studien werden zwei Teilnehmergruppen mit jeweils 38 Personen teilnehmen. Der Impfstoff basiert auf einem rekombinanten Adenovirus-Vektor (rAd5), der das SARS-CoV-2 Spike-Protein-Gen enthält. Das Gamaleya-Institut machte Schlagzeilen, als dessen Direktor, Professor Alexander Gintsburg, eine Erklärung abgab, dass er und andere Forscher den Impfstoff vor Beginn der Humanstudien an sich selbst ausprobiert hätten. Obwohl nicht einmal Phase-III-Studien abgeschlossen sind, wurde der Impfstoff am 11.08.2020 unter dem Namen Sputnik V in Russland zugelassen. Der Name soll an den ersten Satelliten im All erinnern, den die Sowjetunion 1957 vor den USA gestartet hatte. Noch am 31. Juli befand sich der Impfstoff laut WHO gerade mal in klinischer Phase-I und das US-Register für klinische Studien listet zwei Phase-I/II-Studien, die erst zum 5. August abgeschlossen werden sollten. Weiterhin wurden noch keine Daten des Impfstoffkandidaten veröffentlicht. Impfungen außerhalb von Studien sollen noch im August oder spätestens im September starten. Laut Registrierungsbescheinigung des Gesundheitsministeriums der russischen Föderation ist der Impfstoff als Prime-Boost-Immunisierung zugelassen. Hierbei wird an Tag 1 eine erste Komponente geimpft und an Tag 21 erst die zweite Komponente verabreicht. Besonders ist hierbei, dass durch eine Kombination unterschiedlicher Immunogene eine additive oder synergistische Wirkung auf das Immunsystem erzielt werden soll.

Ende August startete eine klinische Phase-III-Studie (NCT04530396) mit 40.000 Teilnehmern.

GRAd-COV2
GRAd-COV2 von ReiThera (Rom), Leukocare (München) und Univercells (Brüssel) ist ein Impfstoff basierend auf einem neuartigen adenoviralen Affenvektor (Gorilla) mit Replikationsdefekt namens GRAd, der das Spike-Protein in voller Länge codiert. Eine klinische Phase-I-Studie (NCT04528641) startete am 24.08.2020.

GX-19
Die koreanischen Unternehmen Genexine und Binex entwickeln und testen gemeinsam den potenziellen DNA-Impfstoff GX-19 zur Prävention von COVID-19. GX-19 ist ein DNA-Impfstoff, der unter Verwendung der Plattformtechnologie von Genexine entwickelt und in der Binex-Einrichtung hergestellt wird. Der DNA-Impfstoff beinhaltet einen DNA-Abgabevektor, der mit der genetischen Information des Virus ausgestattet ist. GX-19 befindet sich aktuell in einer klinischen Phase-I/IIa-Studie (NCT04445389) zur Bewertung der Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität. Phase-I der Studie an 40 Probanden ist als Dosis-Eskalation, einarmig und offen. Phase-IIa der Studie ist randomisiert, doppelblind, placebokontrolliert und es ist geplant den Impfstoff an insgesamt 150 Probanden zu testen.

Inaktivierte SARS-CoV-2-Impfstoffe
Es handelt sich um Impfstoffe mit inaktiviertem Virus.

Inaktivierte Impfstoff-Kandidaten von Sinopharm werden aktuell in zwei klinischen Phase-I/II-Studien (ChiCTR2000031809, ChiCTR2000032459) untersucht. Der Totimpfstoff rief im Tierversuch (an Mäusen, Ratten und Primaten) nach Angaben der Forscher eine starke Bildung neutralisierender Antikörper gegen SARS-CoV-2 hervor. Sinopharms Impfstoff wird nun auch in einer Phase-III-Studie (ChiCTR2000034780).

Zwei weitere klinische Phase-I/II-Studien (NCT04383574,NCT04352608) untersuchen die Sicherheits- und Immunogenität eines inaktivierten Impfstoffs von Sinovac. Mittlerweile ist der Impfstoff in einer klinischen Phase-III-Studie (NCT04456595) angelangt.

Auch das Institute of Medical Biology und die Chinese Academy of Medical Sciences untersucht einen inaktivierten SARS-CoV-2-Impfstoff in einer klinischen Phase-I/II-Studie (NCT04412538).

Ein weiterer inaktivierter SARS-CoV-2-Impfstoff, BBV152, von Bharat Biotech wird innerhalb einer Phase-I-Studie (CTRI/2020/07/026300) in Indien getestet.

INO-4800
Inovio Pharmaceuticals hat in Zusammenarbeit mit der Beijing Advaccine Biotechnology Company die Entwicklung des Impfstoffs INO-4800 als neuartigen Coronavirus-Impfstoff vorangetriebe
Genbasierte Impfstoffe
Genbasierte Impfstoffe (auch Nukleinsäure-Impfstoffe genannt) verwenden genetisches Material - entweder RNA oder DNA, um den Zellen die Anweisungen zur Herstellung des Antigens zu geben. Im Fall von COVID-19 ist dies normalerweise das virale Spike-Protein. Sobald das genetische Material in menschliche Zellen gelangt, verwendet es die Proteinfabriken der Zellen, um das Antigen herzustellen, das eine Immunantwort auslöst.

Die Vorteile solcher Impfstoffe sind, dass sie einfach herzustellen und dadurch billiger sind. Da das Antigen in unseren eigenen Zellen und in großen Mengen produziert wird, sollte die Immunreaktion stark sein.

Ein Nachteil ist jedoch, dass bisher keine DNA- oder RNA-Impfstoffe für den menschlichen Gebrauch zugelassen wurden. Langzeitdaten fehlen also. Darüber hinaus müssen RNA-Impfstoffe bei extrem kalten Temperaturen von mindestens-70° C aufbewahrt werden. Dies könnte sich für Länder ohne spezielle Kühlgeräte, insbesondere für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen, als schwierig erweisen.

Herstellung
Sobald das Genom eines Pathogens sequenziert wurde, ist es relativ schnell und einfach einen Impfstoff gegen eines seiner Proteine zu entwickeln. Beispielsweise wurde der RNA-Impfstoff von Moderna gegen COVID-19 bereits innerhalb von zwei Monaten nach der Sequenzierung des SARS-CoV-2-Genoms in klinische Studien aufgenommen. Diese Geschwindigkeit ist besonders wichtig, wenn neu auftretende epidemische, pandemische oder schnell mutierende Krankheitserreger auftreten.

Sowohl DNA- als auch RNA-Impfstoffe sind relativ einfach herzustellen, der Herstellungsprozess unterscheidet sich jedoch geringfügig zwischen ihnen. Sobald die für das Antigen kodierende DNA chemisch synthetisiert wurde, wird sie mit Hilfe spezifischer Enzyme in ein Bakterienplasmid inseriert - ein relativ einfaches Verfahren. Mehrere Kopien des Plasmids werden dann in riesigen Behältern mit sich schnell teilenden Bakterien hergestellt, bevor sie isoliert und gereinigt werden.

RNA-Impfstoffe sind einfacher zu synthetisieren, da dies im Labor erfolgen kann, ohne dass Bakterien oder Zellen erforderlich sind. In beiden Fällen könnten Impfstoffe für verschiedene Antigene in denselben Einrichtungen hergestellt werden, was die Kosten weiter senkt. Dies ist bei den meisten herkömmlichen Impfstoffen nicht möglich.

RNA-Impfstoffe
RNA-Impfstoffe wie bspw. BNT162 (BioNTech/Fosun/Pfizer) und mRNA-1273 (Moderna/NIAID) bestehen in der Regel aus einzelsträngiger messenger Ribonukleinsäure (mRNA), welche die genetische Information für den Aufbau eines Proteins enthält. Im Zytosol wird diese dann von Ribosomen gebunden und die Bildung eines Polypeptids katalysiert. Um die Aufnahme ins Zytosol zu erleichtern, kann die RNA in Impfstoffen beispielsweise in Liposomen oder Lipid-Nanopartikeln (LNP) verpackt sein.

Weiterhin werden auch selbstreplizierende oder selbstamplifizierende RNA (saRNA) wie bei BNT162 verwendet. Diese codieren sowohl für das entsprechende Antigen (in diesem Fall das Spike-Protein) als auch für Proteine, die die Replikation von RNA-Impfstoffen ermöglichen, sodass die Impfdosis reduziert werden kann. sa-RNA -Impfstoffe stammen von Alphaviren (Positivstrang-RNA-Viren ohne Segmentierung).

Das alphavirale Genom ist in zwei offene Leserahmen (ORFs) unterteilt: Der erste ORF codiert Proteine für die RNA-abhängige RNA-Polymerase (Replikase) und der zweite ORF codiert Strukturproteine. In sa-RNA-Impfstoffkonstrukten wird der ORF, der für virale Strukturproteine kodiert, durch ein Antigen der Wahl ersetzt, während die virale Replikase ein integraler Bestandteil des Impfstoffs bleibt und die intrazelluläre Amplifikation der RNA nach der Immunisierung antreibt.

Sicherheit
RNA-basierte Impfstoffe gelten allgemein als sehr sicher. Da für den Herstellungsprozess von mRNA keine toxischen Chemikalien oder Zellkulturen erforderlich sind, die mit Viren kontaminiert sein könnten. Auch die kurze Herstellungszeit für mRNA bietet nur wenige Möglichkeiten, kontaminierende Mikroorganismen einzuführen.

Weiterhin scheint das theoret
ische Risiko einer Infektion oder Integration des Vektors in die DNA der Wirtszelle für mRNA sehr gering zu sein, da die mRNA nicht in die Nähe der DNA gelangt, welche sich im Zellkern befindet. Eine DNA-Insertion ist so im Prinzip nicht möglich. Weiterhin wäre für den Einbau das Enzym Reverse Transkriptase nötig, die der Mensch nicht besitzt und die einzelsträngige RNA in doppelsträngige DNA umschreibt. Einige wenige Viren wie bspw. das HI-Virus oder HBV benutzen die Reverse Transkriptase um ihr Genom in DNA umzuschreiben.

Mögliche Sicherheitsbedenken umfassen vor allem lokale und systemische Entzündungen, die Bioverteilung und Persistenz des exprimierten Immunogens, die Stimulation von autoreaktiven Antikörpern und mögliche toxische Wirkungen nicht nativer Nukleotide und Komponenten des Abgabesystems. Ein mögliches Problem könnte sein, dass einige mRNA-basierte Impfstoffplattformen potente Typ-I-Interferonreaktionen induzieren, die nicht nur mit Entzündungen, sondern möglicherweise auch mit Autoimmunität assoziiert sind.

Ein weiteres potenzielles Sicherheitsproblem könnte sich aus dem Vorhandensein von extrazellulärer RNA während der mRNA-Impfung ergeben. Es wurde gezeigt, dass extrazelluläre nackte RNA die Permeabilität dicht gepackter Endothelzellen erhöht und somit zur Bildung von Ödemen beitragen kann.

Eine andere Studie zeigte, dass extrazelluläre RNA die Blutgerinnung und die pathologische Thrombusbildung fördert. Präklinische Studien mit RNA-Impfstoffen gegen SARS und MERS haben Bedenken hinsichtlich einer Verschlimmerung der Lungenerkrankung durch infektionsverstärkende Antikörper offengelegt.

DNA-Impfstoffe
Bei DNA-Impfstoffen wird zunächst ein für das Antigen kodierendes DNA-Stück in ein Bakterienplasmid inseriert, das nach Injektion des Impfstoffs in der Zielzelle aufgenommen und abgelesen wird. Ein in der Corona-Impfstoff-Entwicklung befindlicher DNA-Impfstoff ist bspw. INO-4800 (Inovio Pharmaceuticals). Das Plasmid ist ein kreisförmiges Stück DNA, das von einem Bakterium zum Speichern und Teilen von Genen verwendet wird. Plasmide können sich unabhängig von der chromosomalen Haupt-DNA replizieren und bieten ein einfaches Werkzeug für den Transfer von Genen zwischen Zellen. Aus diesem Grund sind sie im Bereich der Gentechnik ein bereits etabliertes System.

DNA-Plasmide, die das Antigen tragen, werden normalerweise in den Muskel injiziert, aber eine zentrale Herausforderung besteht darin, sie in die Zellen des Menschen zu bringen. Dies ist ein wesentlicher Schritt, da sich die Maschinerie, mit der das Antigen in Protein übersetzt wird, in den Zellen befindet. Zur Unterstützung dieses Prozesses werden verschiedene Technologien entwickelt - beispielsweise die Elektroporation, bei der kurze elektrische Stromimpulse verwendet werden, um temporäre Poren in den Zellmembranen der Patienten zu erzeugen, oder das Einkapseln der DNA in Nanopartikel, die zur Fusion mit der Zellmembran ausgelegt sind.

Sobald sich die DNA oder RNA in der Zelle befindet und Antigene produziert, werden diese auf ihrer Oberfläche angezeigt, wo sie vom Immunsystem erkannt werden können und eine Reaktion auslösen. Diese Antwort umfasst Killer-T-Zellen, die infizierte Zellen suchen und zerstören, sowie Antikörper-produzierende B-Zellen und Helfer-T-Zellen, die die Antikörperproduktion unterstützen.

Die Immunogenität der DNA-Impfstoffe ist jedoch vergleichsweise gering, so dass nach derzeitigem Stand Wiederholungen der Immunisierung nötig und die Langzeitwirkungen nicht ausreichend gesichert wären. In der Forschung befinden sich DNA-Impfstoffe gegen Influenza, Aids, Hepatitis B und Hepatitis C, Tollwut, humane T-Zell-Leukämie sowie das Zervixkarzinom. Bisher sind DNA-Impfstoffe allerdings nur in der Tiermedizin zugelassen

Sicherheit
Ein potentielles Sicherheitsrisiko könnte eine zufällige Integration von plasmidischer DNA in das Genom des Wirts darstellen. Diese Integration könnte zu einer hypothetischen Aktivierung von Onkogenen oder einer Deaktivierung antikarzinogener DNA-Sequenzen führen sowie Autoimmunkrankheiten hervorrufen. Dieses
Risiko ist mutagen: Die Integration könnte Protoonkogene aktivieren oder Tumorsuppressorgene deaktivieren.

Weiterhin benötigen DNA-Impfstoffe in der Regel starke Adjuvantien, damit sie eine wirksame Immunantwort auslösen können.

Vektorimpfstoffe
Virale Vektorimpfstoffe wie bspw. AZD1222 (AstraZeneca/University of Oxford) oder Ad5-nCoV (CanSino Biological inc./Beijing Institute of Biotechnology) unterscheiden sich von Nukleinsäure-Impfstoffen darin, dass sie ein Trägervirus verwenden, welches das Genmaterial für ein Impfantigen enthält. Durch den Vektor, bspw. das modifizierte Vaccinia-Virus Ankara (MVA), das Adenovirus Serotyp 26 oder das gentechnisch hergestellte vesikuläre Stomatitis-Virus (rVSV), wird so genetisches Material in die Körperzellen eingeschleust.

Das Virus agiert als Abgabesystem. Wie bei Nukleinsäure-Impfstoffen wird der Körper so angewiesen, das Antigen aus der Bauanleitung zu bilden und eine Immunantwort auszulösen. Man unterscheidet replizierende virale Vektoren von nicht replizierenden viralen Vektoren:

Replizierende Vektorimpfstoffe produzieren auch neue Viruspartikel in den Zellen, die sie infizieren und infizieren dann neue Zellen, die auch das Impfstoffantigen bilden.
Nicht-replizierende Vektorimpfstoffe können keine neuen Viruspartikel herstellen. Sie produzieren nur das Impfstoffantigen.
Ein zugelassener Vektor-Impfstoff ist der Ebola-Impfstoff Ervebo (rVSV-ZEBOV), der Ende 2019 die europäische Zulassung durch die Europäische Kommission erhielt. Die in der Entwicklung befindlichen COVID-19-Impfstoffe mit viralen Vektoren verwenden nicht-replizierende virale Vektoren.

Adenovirus (Ad) -Vektoren haben sich in Tiermodellen als vielversprechend erwiesen und werden aktuell auch in zahlreichen klinischen Studien, insbesondere innerhalb der Krebstherapie, eingesetzt. Hierbei codiert der Vektor in Form von rekombinanten Viren, rekombinanter DNA oder rekombinanter mRNA für ein tumorspezifisches Antigen.

Herstellung
Traditionell werden virale Vektoren in Zellen gezüchtet, die an ein Substrat gebunden sind, und nicht in frei schwebenden Zellen - dies ist jedoch in großem Maßstab schwierig. Ein Nachteil der viralen Vektorimpfstoffe ist deshalb die Skalierbarkeit. Derzeit werden Suspensionszelllinien entwickelt, mit denen virale Vektoren in großen Bioreaktoren gezüchtet werden können. Der Zusammenbau des Vektorimpfstoffs ist ebenfalls ein komplexer Prozess, der mehrere Schritte und Komponenten umfasst, von denen jeder das Kontaminationsrisiko erhöht. Daher sind nach jedem Schritt umfangreiche Tests erforderlich, was die Kosten erhöht.

Sicherheit
Eine Herausforderung dieses Impfstoff-Ansatzes besteht darin, dass Menschen zuvor möglicherweise dem Virusvektor ausgesetzt waren und eine Immunantwort gegen diesen ausgelöst wird, wodurch die Wirksamkeit des Impfstoffs verringert werden kann. Eine solche "Anti-Vektor-Immunität" macht es zudem schwierig, eine zweite Dosis des Impfstoffs zu verabreichen.

Bei hoher präexistierender Immunantwort gegen den Impfvektor kann es unter Umständen zu einer verstärkten Infektion in geimpften Personen kommen. Daher kann eine Vektor-spezifische Immunantwort (präexistierend oder durch die Immunisierung induziert) möglicherweise die Sicherheit beeinflussen. Da die genetischen Informationen für das erregerspezifische Antigen in das Genom von DNA-Viren wie beispielsweise Adenoviren eingesetzt werden, könnten virale Integrationsmechanismen zur Aufnahme von DNA in den Zellkern führen.

Protein-Untereinheiten-Impfstoffe
Impfstoffe gegen Protein-Untereinheiten (Subunit-Impfstoffe) verwenden Teile des Erregers, häufig Proteinfragmente, um eine Immunantwort auszulösen. Dies minimiert das Risiko von Nebenwirkungen, bedeutet aber auch, dass die Immunantwort schwächer sein kann. Aus diesem Grund benötigen sie häufig Adjuvantien, um die Immunantwort zu verstärken. Ein Beispiel für einen bereits zugelassenen Untereinheiten-Impfstoff ist der Hepatitis-B-Impfstoff.

Ein Nachteil dieser Impfstoffe besteht darin, dass den Antigenen, die zur Auslösung einer Immunantwort verwendet werden, mög
lich sind. Zum Beispiel wird das Influenzavirus in befruchteten Hühnereiern gezüchtet - die selbst aus speziellen sterilen Legeanlagen stammen müssen. Das Polio-Virus wird in Schalen von Zellen gezüchtet, die eine andere Handhabung erfordern, während Impfstoffe auf Bakterienbasis in riesigen Bioreaktoren gezüchtet werden.

Wachsende lebende Krankheitserreger bedeuten auch, dass strenge Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, um zu verhindern, dass das Virus entweicht und die Arbeiter der Impfstoffanlage infiziert werden. Sobald große Mengen an Viren oder Bakterien gezüchtet wurden, müssen sie je nach Impfstoff isoliert, gereinigt und abgeschwächt oder inaktiviert werden. Jeder dieser Schritte erfordert spezielle Geräte, Reagenzien und strenge Verfahren, um Kontaminationen zu vermeiden und auf diese zu prüfen, was die Kosten weiter erhöhen kann.

Sicherheit
Da inaktivierte Virusimpfstoffe zwar das krankheitsverursachende Virus oder Teile davon enthalten, aber das genetische Material zerstört wurde, gelten sie als sicherer und stabiler als abgeschwächte Lebendimpfstoffe und können Menschen mit geschwächtem Immunsystem verabreicht werden. Obwohl ihr genetisches Material zerstört wurde, enthalten inaktivierte Viren normalerweise viele Proteine, auf die das Immunsystem reagieren kann.

Da sie jedoch keine Zellen infizieren können, stimulieren inaktivierte Impfstoffe nur Antikörper-vermittelte Reaktionen und diese Reaktion kann schwächer und weniger langlebig sein. Um dieses Problem zu überwinden, werden häufig inaktivierte Impfstoffe zusammen mit Adjuvantien verabreicht und es können Auffrischungsdosen erforderlich sein.
Da molekulare Strukturen fehlen, die als pathogenassoziierte molekulare Muster (engl. Pathogen-associated molecular patterns, PAMPs) bezeichnet werden die charakteristisch für ein breites Spektrum von Mikroorganismen sind und es dem Immunsystem ermöglichen, deren Eindringen zu erkennen. Fehlen diese Muster kann dies zu einer schwächeren Immunantwort führen. Da die Antigene weiterhin keine Zellen infizieren, lösen Impfstoffe gegen Untereinheiten hauptsächlich nur Antikörper-vermittelte Immunantworten aus. Dies bedeutet wiederum, dass die Immunantwort möglicherweise schwächer ist als bei anderen Arten von Impfstoffen.

Herstellung
Alle Untereinheiten-Impfstoffe werden unter Verwendung lebender Organismen wie Bakterien und Hefen hergestellt, für deren Wachstum Substrate und strenge Hygienevorschriften erforderlich sind, um eine Kontamination mit anderen Organismen zu vermeiden. Dies macht ihre Herstellung teurer als chemisch synthetisierte Impfstoffe wie bspw. RNA-Impfstoffe. Die genaue Herstellungsmethode hängt von der Art des Untereinheiten-Impfstoffs ab.

Impfstoffe gegen Proteinuntereinheiten, wie der rekombinante Hepatitis B-Impfstoff, werden durch Einfügen des genetischen Codes für das Antigen in Hefezellen hergestellt, die relativ einfach zu züchten sind und große Mengen an Protein synthetisieren können. Die Hefe wird in großen Gärtanks gezüchtet und dann aufgespalten, so dass das Antigen geerntet werden kann. Dieses gereinigte Protein wird dann anderen Impfstoffkomponenten zugesetzt, z. B. Konservierungsmitteln, um es stabil zu halten, und Adjuvantien, um die Immunantwort zu stärken - in diesem Fall Alaun.

Bei Polysaccharid- oder Konjugat-Impfstoffen wird das Polysaccharid durch Wachstum von Bakterien in industriellen Bioreaktoren hergestellt, bevor diese aufgespalten und das Polysaccharid aus ihren Zellwänden gewonnen werden. Im Fall von Konjugat-Impfstoffen muss das Protein, an welches das Polysaccharid gebunden ist, auch hergestellt werden, indem ein anderer Bakterientyp in separaten Bioreaktoren gezüchtet wird. Sobald seine Proteine geerntet sind, werden sie chemisch an das Polysaccharid gebunden und dann die verbleibenden Impfstoffkomponenten hinzugefügt.

Abgeschwächte Lebendimpfstoffe und inaktivierte Impfstoffe
Viele zugelassene Impfstoffe verwenden ganze Viren, um eine Immunantwort auszulösen. Sie enthalten entweder den gesamten Erreger oder nur einen Teil davon. Es gibt zwei Hauptansätze:

Abgeschwächte Lebendimpfstoffe verwenden eine geschwächte Form des Virus, die immer noch replizieren kann, ohne eine Krankheit zu verursachen.
Inaktivierte Impfstoffe (Totimpfstoffe) wie bspw. von Wuhan Institute of Biological Products/Beijing Institute of Biological Products/Sinopharm oder Sinovac verwenden Viren, deren genetisches Material zerstört wurde, sodass sie nicht replizieren können, aber dennoch eine Immunantwort auslösen können.
Beide Typen verwenden gut etablierte Technologien. Lebendimpfstoffe können jedoch bei Menschen mit schwachem Immunsystem zu Krankheiten führen und erfordern häufig eine sorgfältige Kühllagerung, was ihre Verwendung in ressourcenarmen Ländern schwieriger macht.

Da es sich bei diesen Impfstoffen lediglich um geschwächte Versionen natürlicher Krankheitserreger handelt, reagiert das Immunsystem wie bei jedem anderen Eindringling und mobilisiert eine Reihe von Abwehrmechanismen, einschließlich Killer-T-Zellen und Helfer-T-Zellen und Antikörper produzierende B-Zellen (die auf Krankheitserreger abzielen, die an anderer Stelle im Körper lauern, z. B. im Blut).

Diese Immunantwort setzt sich fort, bis das Virus aus dem Körper entfernt ist, was bedeutet, dass Gedächtniszellen gegen das Virus genügend Zeit haben, sich zu entwickeln. Aus diesem Grund können abgeschwächte Lebendimpfstoffe eine Immunantwort auslösen, die fast so gut ist wie die Exposition gegenüber dem echten Virus, ohne jedoch dabei krank zu werden.

Herstellung
Unterschiedliche Viren erfordern leicht unterschiedliche Produktionsprozesse, was bedeutet, dass für jeden einzelnen Impfstoff Geräte und Einrichtungen erforder
📌
"Menschen mit Depressionen, Angstzuständen oder Panikattacken sind an ihrer Erkrankung genauso wenig schuld wie an einem Bandscheibenvorfall oder einem Diabetes"
🎭
"Auch wenn Ehrlichkeit furchteinflößend ist: Eine Welt, in der alle Menschen stets nur die Powerpoint-Präsentation ihres eigenen geilen Lebens sind, ist noch gruseliger"

https://www.zeit.de/arbeit/2018-09/psychische-erkrankungen-depressionen-umgang-offenheit-im-job/seite-2
Forwarded from Deleted Account
Diese sieben Erkrankungen gefährden unsere Psyche
Aktualisiert: 10.01.19 - 14:39

Quelle
https://www.google.com/amp/s/www.fr.de/ratgeber/gesundheit/diese-sieben-erkrankungen-gefaehrden-unsere-psyche-11111175.amp.html


Rund acht Millionen Deutsche leiden unter Psychosen, Burnout und anderen seelischen Störungen, so schätzen Experten. 

〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️〰️

Rund acht Millionen Menschen leiden hierzulande unter Psychosen, Burnout und anderen seelischen Störungen. Psychische Erkrankungen nehmen seit Jahren zu.
🚨Längst sind Burnouts, Depressionen und andere seelische Störungen öfter die Ursache für Krankenhausaufenthalte als Herzinfarkte oder Rückenleiden,
warnen Experten.
Dr. Friedrich Straub, Chefarzt der Schlossparkklinik Dirmstein, erklärt die häufigsten Erkrankungen, deren Ursachen
-1-
Forwarded from Deleted Account
1. Angststörungen

🔹Herzrasen,
🔹Schweißausbrüche,
🔹weiche Knie:
Angsterkrankungen gehören neben Depressionen zu den häufigsten psychischen Störungen.
Eigentlich eine wichtige Schutzfunktion bei drohenden Gefahren, wird es nur problematisch, wenn Ängste überhand nehmen.

Weit verbreitet sind die übermäßige Furcht vor Tieren, Krankheiten, vor Höhe oder etwa Fahrstuhlfahrten. Diese Angststörungen zählen zur Gruppe der Neurosen.

Was sind die Symptome
?

Typisch sind starke Angstgefühle ohne objektiven Grund.
Häufig verbunden mit
🔹Schweißausbrüchen,
🔹Übelkeit,
🔹Schwindel
und
🔹Atemnot.
Aus dem Angstgefühl werden oft regelrechte Panikattacken, vom Arzt auch als Panikstörungen
bezeichnet.

Konzentrieren sich die Ängste auf bestimmte Situationen oder Objekte (beispielsweise Spinnen oder Hunde), so spricht der Experte von einer Phobie. Weit verbreitet ist etwa die Angst vorm Zahnarzt, auch Dentalphobie genannt, oder engen Räumen (Klaustrophobie).

Wer ist besonders gefährdet?

Frauen sind von Angststörungen doppelt so häufig betroffen wie Männer. Experten gehen davon aus, dass jeder Zwanzigste wegen einer Angststörung behandelt werden müsste.

-2-
Forwarded from Deleted Account
https://www.spektrum.de/magazin/warum-leidet-der-mensch-an-krankheiten/825053
💬
Die evolutionsorientierten Erklärungen
für die Schwachpunkte unseres Körpers lassen sich erstaunlicherweise in wenigen Punkten zusammenfassen.

1. sind manche sehr unangenehmen Beschwerden – wie Schmerzen, Fieber, Husten, Erbrechen und Angst –

weder Krankheiten noch Fehler, sondern in Wirklichkeit Abwehr- und Schutzmechanismen,

die sich im Laufe der Evolution entwickelt haben.

2. sind Konflikte mit anderen Organismen – ob nun Bakterien wie Escherichia coli oder räuberischen Tieren wie Krokodilen – einfach Bestandteil des Lebens.

3. sind manche Umstände, darunter das Zuviel an Nahrungsfetten und die daher rührenden gesundheitlichen Probleme, so jungen Datums, daß die natürliche Auslese noch keine Chance hatte, überhaupt zu greifen.

4. kann der Organismus Opfer eines Handels werden, bei dem er sich den Vorteil aus einem Merkmal um den Preis eines gleichzeitigen Nachteils erkauft
Forwarded from Deleted Account
Glückshormone
💝
Glückshormone und was sie mit unserem Körper anstellen

😊🥰
Lieber Himmel hochjauchzend als zu Tode betrübt!

📌Glücksgefühle und Wohlbefinden entstehen da, wo die Chemie stimmt.
Der richtige Hormon-Cocktail steigert unser Glück
Forwarded from Deleted Account
Kleine Glücksboten
im Körper
Wie glücklich wir uns fühlen, steuern zu einem nicht ganz unerheblichen Anteil unsere Hormone, insbesondere die sogenannten Glückshormone. Ihre Wirkung beeinflusst unser psychisches und physisches Wohlbefinden und sie werden daher häufig als körpereigene Drogen bezeichnet. Als Botschafter in unserem Körper leiten sie Nervenerregungen über die Synapsen an das Gehirn weiter und sind so Basis jeder Emotion, jedes Gedankens und jeder Bewegung. Unser Körper produziert sechs verschiedene Glückshormone: Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Endorphine, Phenethylamin und Oxytocin

1. Serotonin
💝
Serotonin nimmt an Prozessen im zentralen Nervensystem teil und wirkt sich auf unser Schmerzempfinden, Schlaf- und Sexualverhalten und den emotionalen Zustand aus. Insbesondere wenn die Tage wieder länger und heller werden, übernimmt das Serotonin das Regiment und sorgt für mehr Elan. Im Winter stehen wir übrigens stärker unter dem Einfluss von dem Hormon Melatonin, das ausschließlich nachts produziert wird und den Schlaf fördert.

2. Dopamin
💝💬🗣️
Dopamin ist der entscheidende Botenstoff für unsere Glücksempfindungen. Seine Aufgabe ist es, Gefühle und Empfindungen weiterzuleiten, die Durchblutung der inneren Organe zu steuern und Impulse an die Muskeln weiterzugeben. In Kombination mit frischer Luft und Bewegung führt es mit Serotonin und Adrenalin zum lebendigen Wohlfühl-Mix.

3. Noradrenalin
💝🤓
Noradrenalin wird in Verbindung mit einem Enzym aus Dopamin hergestellt. Es befindet sich im zentralen Nervensystem und in den Nebennieren. Noradrenalin wird in geistigen oder körperlichen Stresssituationen ausgeschüttet. Es steuert unseren Wachheits- und Aufmerksamkeitsgrad, steigert die Motivation und fördert die geistige Leistungsbereitschaft.

4. Endorphine
💝💏💃🕺⛹️💝
Endorphine funktionieren als körpereigenes Schmerzmittel und werden z.B. bei starken Verletzungen ausgeschüttet. Sie lindern dann die Schmerzen und versetzen den Körper in eine Art Rauschzustand. Außerdem regulieren sie das Hungergefühl, unsere Stimmung und die Produktion von Sexualhormonen. Auch intensive sportliche Aktivität setzt Endorphine frei. Erschöpfungssymptome werden gemindert und als Sportler bekommt man die „die 2. Luft“.

5. Phenethylamin
💝🤸
Das Hormon Phenethylamin ist für unsere Lust- und Glücksempfindungen verantwortlich. Die Ausschüttung kann körperliche wie psychische Ursachen haben. Durch langes Ausdauertraining zum Beispiel wird Phenethylamin freigesetzt und hinterlässt ein berauschendes Glücksgefühl beim Sportler. Aber auch bei der Gefühlsachterbahn des "Verliebt-Seins" ist Phenethylamin am Werk. Es fördert typische Symptome wie das Kribbeln im Bauch, Herzklopfen und Konzentrationsstörungen.

6. Oxytocin
💝 🤰 🤱
Oxytocin ist in erster Linie für seine Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Beziehung bekannt. Es fördert das Auslösen der Wehen bei der Geburt und die Milchabgabe beim Stillen. Weitere Wirkungen, die sich sowohl bei Frauen als auch bei Männern bemerkbar machen, sind die Reduktion von Angst und Stress, die Förderung des allgemeinen Wohlbefindens und die Steigerung kognitiver Empathie bzw. der sozialen Kompetenz
Forwarded from Deleted Account
💧💆🏻‍♀️💝🙃🙂☺️
Wie wirkt Serotonin in Körper und Gehirn?
Serotonin wird auch das "Glückshormon" genannt

Wie kann ich meinen Serotoninspiegel beeinflussen?

🚨3 wichtige Mikronährstoffe für einen normalen Serotonin-Spiegel 

1. WIE WIRKT SEROTONIN IN KÖRPER UND GEHIRN?

Serotonin ist sowohl Hormon als auch Neurotransmitter, das zahlreiche Körpervorgänge reguliert.
Wohl am bekanntesten ist die Wirkung von Serotonin im Gehirn.
In deiner Schaltzentrale wirkt Serotonin als Neurotransmitter und ist somit ein Botenstoff zur Erregung deiner Nervenzellen.
☄️
Das ist vor allem für die Informationsverarbeitung und Weiterleitung im Denkapparat wichtig. Serotonin sorgt gewissermaßen dafür, dass alle Informationsprozesse im Gehirn richtig ablaufen. Ist das Hormon in zu geringer Dosis vorhanden, können diese Abläufe aus dem Gleichgewicht geraten, was sich potenziell auf deinen Körper und deine Stimmung auswirkt.
☄️
Die neusten Studien zeigen auch, dass Serotonin besonders für kreative Ideen gebraucht wird. Denn ein normaler Serotoninspiegel kann dazu beitragen, dass du kreative und smarte Idee entwickelst.

👁️ Unser MOOD enthält alle Bausteine, die dein Körper zur Bildung von Serotonin braucht.

2☄️SEROTONIN WIRD AUCH DAS „GLÜCKSHORMON“ GENANNT

Ein gut regulierter Serotoninspiegel kann aber nicht nur für das Gehirn und deine Stimmung von großer Bedeutung sein. Serotonin ist prinzipiell auch in der Lage, Einfluss auf andere Bereiche deines körperlichen Wohlbefindens zu nehmen.

Serotonin steht nach ersten wissenschaftlichen Erkenntnissen ebenso in Verbindung mit deinem Nervensystem im Darm. Auch beeinflusst es das Herz-Kreislauf-System, beispielsweise die Kontraktion der Blutgefäße. In beiden Fällen dockt das Serotonin an bestimmte Rezeptoren, die so genannten „5-HT-Rezeptoren”, an.


👁️ Serotonin ist Hormon, Neurotransmitter und Botenstoff in einem.
Im Körper kann Serotonin verschiedene Kontrollfunktionen z. B. im Herz-Kreislauf-System und Darm übernehmen. Im Gehirn ist es an der Informationsweiterleitung beteiligt. Ist diese durch zu wenig Serotonin gestört, kann dein Gehirn gewissermaßen aus dem Gleichgewicht geraten.

3. WIE KANN ICH MEINEN SEROTONINSPIEGEL BEEINFLUSSEN?

Das Hirn oder der Darm müssen das Serotonin selbst herstellen, daran führt kein Weg vorbei. Dazu benötigt es gewisse Bausteine, die als Grundlage dienen. Ob Aminosäuren, Vitamine oder Mineralien, die Möglichkeiten deinen Serotoninspiegel auf natürliche Weise positiv zu beeinflussen, sind zahlreich.

💆🏻‍♀️
Da ca. 95% des 
Serotonins im Darm gebildet werden, ist es sehr wichtig, dass er gesund ist, um das Hormon bilden zu können.


Viele Verbraucher setzen deshalb auf Prä- und Probiotika-Kapseln, um ihren Verdauungstrakt munter zu halten.
Auch kann fermentierte Nahrung wie 
Kimchi oder Sauerkraut hier hilfreich sein. 


Eine umfangreiche Studie des Journal of Psychiatry & Neuroscience [2] hat sich mit dem natürlichen „Serotonindoping” beschäftigt und folgendes herausgefunden: Vitamine und Mineralstoffe sind extrem wichtig, da sie an der Herstellung von Serotonin mitwirken.

Sie sind sogenannte „Cofaktoren”, die der Körper zur Synthese des Hormons benötigt. Unter Cofaktoren versteht man Stoffe, die zwar nicht direkter Bestandteil des Hormons, aber an deren Bildung beteiligt sind, z.B. Vitamin B6.

-1-
1
Forwarded from Deleted Account

Andere Stoffe, die in den verschiedensten Lebensmitteln zu finden sind, fungieren hingegen als Ausgangsstoffe.


Da Serotonin beispielsweise aus bestimmten Aminosäuren 
gebildet wird, solltest du auf eine ausreichende Zufuhr dieser über deine Ernährung achten.
Hierzu zählt insbesondere die Aminosäure Tryptophan, die insbesondere in Lebensmitteln wie Nüssen oder Fisch enthalten sind.

👁️ Unser MOOD enthält eine einzigartige Nährstoffkombination aus Vitamin B12, C, D und L-Tryptophan.

Die Aminosäure 🙋🏻‍♀️Tryptophan wird im Körper
zunächstzur Zwischenstufe 
5-HTP umgewandelt und später dann im Gehirn zu Serotonin.
🙋🏼‍♂️

❇️ Du kannst deinen Körper über eine ausgewogene und gesunde Ernährung dabei unterstützen, Serotonin zu bilden. Vitamine und Mineralstoffe fungieren dabei als so genannte Cofaktoren, Aminosäuren sind direkt an der Serotoninbildung beteiligt. Eine wichtige Aminosäure in diesem Zusammenhang ist Tryptophan.

☄️ ☄️☄️
3 WICHTIGE MIKRONÄHRSTOFFE FÜR EINEN NORMALEN SEROTONINSPIEGEL

💆🏻‍♀️Du willst dein Wohlbefinden natürlich unterstützen und etwas für einen normalen Serotoninspiegel tun? Dann sind folgende Nährstoffe genau das richtige für dich. Achte darauf, dass du diese genügend in der Nahrung aufnimmst. 

1. Vitamin B6
Vitamin B6 trägt zu einer normalen psychischen Funktion bei. Laut erster wissenschaftlicher Erforschungen unterstützt es als Cofaktor konkret die Umwandlung von Aminosäuren zu Serotonin und ist damit wichtig für die Bildung des Glückshormons.

Das Vitamin B6 kann leider nicht vollständig vom Körper selbst hergestellt werden, ist aber zum Glück in vielen Lebensmitteln enthalten. Gute pflanzliche Quellen sind unter anderem Avocados, Kohl, grüne Bohnen und Linsen. Gute tierische Quellen sind Geflügel, Leber und Fisch✔️

2. Vitamin D
Vitamin D, das durch eine ausgewogene Ernährung aufgenommen und auch unter Einstrahlung der Sonne gebildet werden kann, ist unabdingbar zur Unterstützung deines Immunsystems und wird in ersten wissenschaftlichen Studien auch mit der Stimmung in Zusammenhang gebracht.

Tiefergehende Erforschungen sind hier noch dringend nötig. Ein Vitamin-D-Mangel ist bei einer unausgewogenen, einseitigen Ernährung gerade im Winter weit verbreitet. Eine zu niedrige Konzentration kann mit einem so genannten "Winterblues” einhergehen.

💆🏻‍♀️Vor allem im Winter, kannst du deinen Vitamin D Spiegel mit flüssigem Vitamin-D3-Öl unterstützen✔️

3. Omega-3-Fettsäuren 
Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in Fisch wie Lachs, Makrele und in dem nachhaltigeren Krill zu finden, aber auch Leinsamen und Öle enthalten viel Omega 3. Sie zählen zu den wichtigsten Nährstoffen für die Gesundheit des Gehirns und dessen Funktionstüchtigkeit. Die Fettsäuren sind entscheidend für deine Gehirnzellen, sie bestehen nämlich aus diesen✔️

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen mit niedrigem Serotoninspiegel häufig zu wenig Omega-3-Fettsäuren aufnehmen. Zwei relativ bekannte Vertreter sind die Docosahexaensäure (DHA) und die Eicosapentaensäure (EPA). Die beiden Säuren können dafür sorgen, die Körperrezeptoren für Serotonin empfänglicher zu machen und gleichzeitig dessen Freisetzung befördern.

👁️Der Serotoninspiegel im Körper kann durch die Ernährung beeinflusst werden. Man muss nur wissen, wie!

-2-
Forwarded from Deleted Account
☄️FAZIT💆🏻‍♀️✔️

Serotonin ist sowohl ein Hormon als auch ein Neurotransmitter. Es wird auch als das Glückshormon bezeichnet, weil es für deine Stimmung mitverantwortlich ist.
Du kannst deinen Serotoninspiegel mit Hilfe deiner Ernährung beeinflussen. Wichtig ist hierbei die Aminosäure Tryptophan, die besonders häufig in Fisch und Nüssen vorkommt. Aber auch Vitamin B6, Vitamind D und Omega-3-Fettsäuren sind für die Bildung von Serotonin entscheidend.

-3-
Forwarded from Andreas
https://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin





Serotonin, auch 5-Hydroxytryptamin (5-HT) oder Enteramin, ist ein Gewebshormon und Neurotransmitter. Es kommt unter anderem im Zentralnervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und im Blut vor. Der Name dieses biogenen Amins leitet sich von seiner Wirkung auf den Blutdruck ab: Serotonin ist eine Komponente des Serums, die den Tonus (Spannung) der Blutgefäße reguliert und zur Blutgerinnung beiträgt. Es wirkt außerdem auf die Magen-Darm-Tätigkeit und die Signalübertragung im Zentralnervensystem.