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Windpocken nehmen in der Regel einen harmlosen Verlauf, vereinzelt können jedoch auch Komplikationen auftreten – dies ist insbesondere bei Kindern unter einem Jahr sowie bei Erwachsenen über 16 Jahren der Fall: So kann in seltenen Fällen eine Hirnhautentzündung oder eine Lungenentzündung ausgelöst werden. Vereinzelt kann es durch Windpocken auch zu Todesfällen kommen, betroffen sind dann meist Personen mit Immundefiziten oder Schwangere
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Wirkstoff Shingrix von Glaxo Smith Kline
Inj.-Susp💉.
Wirkstoffe :
Inhaltsstoffe
Sucrose(Hilfsstoff)
Polysorbat 80(Hilfsstoff)
Natriumdihydrogenphosphat dihydrat(Hilfsstoff)
Kaliummonohydrogenphosphat(Hilfsstoff)
Inhaltsstoffe
AS01 B(Hilfsstoff)
Colfosceril oleat(Hilfsstoff)
Cholesterol(Hilfsstoff)
Natriumchlorid(Hilfsstoff)
Dinatriumhydrogenphosphat(Hilfsstoff)
Kaliumdihydrogenphosphat(Hilfsstoff)
Wasser für Injektionszwecke(Hilfsstoff)
----------------
ATC Code
J07BK03 Zoster Virus, gereinigtes Antigen
Inj.-Susp💉.
Wirkstoffe :
VarizellenGürtelrose (Herpes zoster)-Subunit-Adjuvans-Impfstoff 50 µg Inhaltsstoffe
Sucrose(Hilfsstoff)
Polysorbat 80(Hilfsstoff)
Natriumdihydrogenphosphat dihydrat(Hilfsstoff)
Kaliummonohydrogenphosphat(Hilfsstoff)
Inhaltsstoffe
AS01 B(Hilfsstoff)
Colfosceril oleat(Hilfsstoff)
Cholesterol(Hilfsstoff)
Natriumchlorid(Hilfsstoff)
Dinatriumhydrogenphosphat(Hilfsstoff)
Kaliumdihydrogenphosphat(Hilfsstoff)
Wasser für Injektionszwecke(Hilfsstoff)
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ATC Code
J07BK03 Zoster Virus, gereinigtes Antigen
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Wirkstoff Shingrix von Glaxo Smith Kline
Inj.-Susp. 💉
Wirkstoffe : Varizellen
Gürtelrose (Herpes zoster)-Subunit-Adjuvans-Impfstoff 50 µg
Inhaltsstoffe
Sucrose(Hilfsstoff)
Polysorbat 80(Hilfsstoff)
Natriumdihydrogenphosphat dihydrat(Hilfsstoff)
Kaliummonohydrogenphosphat(Hilfsstoff)
Inhaltsstoffe
AS01 B(Hilfsstoff)
Colfosceril oleat(Hilfsstoff)
Cholesterol(Hilfsstoff)
Natriumchlorid(Hilfsstoff)
Dinatriumhydrogenphosphat(Hilfsstoff)
Kaliumdihydrogenphosphat(Hilfsstoff)
Wasser für Injektionszwecke(Hilfsstoff)
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ATC Code
J07BK03 Zoster Virus, gereinigtes Antigen
Inj.-Susp. 💉
Wirkstoffe : Varizellen
Gürtelrose (Herpes zoster)-Subunit-Adjuvans-Impfstoff 50 µg
Inhaltsstoffe
Sucrose(Hilfsstoff)
Polysorbat 80(Hilfsstoff)
Natriumdihydrogenphosphat dihydrat(Hilfsstoff)
Kaliummonohydrogenphosphat(Hilfsstoff)
Inhaltsstoffe
AS01 B(Hilfsstoff)
Colfosceril oleat(Hilfsstoff)
Cholesterol(Hilfsstoff)
Natriumchlorid(Hilfsstoff)
Dinatriumhydrogenphosphat(Hilfsstoff)
Kaliumdihydrogenphosphat(Hilfsstoff)
Wasser für Injektionszwecke(Hilfsstoff)
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ATC Code
J07BK03 Zoster Virus, gereinigtes Antigen
Nebenwirkungen iZmd Pfizer-Impfstoff – Bücher, Ideen, Kommentare
https://hintermbusch.wordpress.com/2020/12/10/nebenwirkungen-und-todesfaelle-im-zusammenhang-mit-dem-pfizer-impfstoff/
https://hintermbusch.wordpress.com/2020/12/10/nebenwirkungen-und-todesfaelle-im-zusammenhang-mit-dem-pfizer-impfstoff/
Bücher, Ideen, Kommentare
Nebenwirkungen Pfizer
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🦠💉Corona-Impfstoffe⚠️
Hier finden Sie eine Liste der wichtigsten Coronavirus-Impfstoffe, die aktuell zur Prävention von COVID-19 weltweit entwickelt und erforscht werden. Aktuell befinden sich 52 Impfstoffkandidaten in klinischen Studien und 162 in präklinischer Entwicklung. 13 Kandidaten haben klinische Phase-III erreicht.
Aktuell werden mehrere SARS-CoV-2-Impfstofftypen entwickelt wie bspw. DNA- oder RNA-basierte Formulierungen, rekombinante Untereinheiten, welche virale Epitope enthalten, Vektoren auf Adenovirus-Basis und inaktivierte Virusimpfstoffe. Für keinen der Impfstoffe ist bislang eine Wirksamkeit belegt. Ob ein Impfstoffkandidat wirklich vor einer Infektion schützt, muss in den laufenden Phase-III-Studien bewiesen werden. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten bis Ende des Jahres ein oder zwei Impfstoffe gegen das Coronavirus vorliegen. Nachfolgend sind die potentiellen Coronavirus-Impfstoffe von Pharmaunternehmen und Institutionen auf der ganzen Welt aufgeführt. Wann werden wir einen Impfstoff haben, wer bekommt ihn zuerst und sind die Impfstoffe sicher? Lesen Sie hier.
Aktuelle Highlights
Nach Angaben der WHO befinden sich aktuell 52 Impfstoffkandidaten in klinischer Testung und 162 Impfstoffe in präklinischer Entwicklung: 21 Kandidaten befinden sich hiervon in Phase-I, 12 in Phase-I/II, 4 in Phase-II, 13 Impfstoffkandidaten befinden sich in Phase-III.
Seit 1. Dezember läuft ein Rolling-Review-Verfahren für Ad26.COV2.S. Die EMA überprüft somit den vierten Corona-Impfstoff.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat angekündigt, für BNT162 von Biontech/Pfizer spätestens am 29. Dezember zu einer Entscheidung zu kommen. Die Entscheidung zu mRNA-1273 von Moderna soll in der ersten Januarhälfte folgen.
BNT162b2 von Biontech/Pfizer zeigt eine Schutzwirkung von 95 Prozent, AZD1222 zeigte eine gemittelte Wirksamkeit von 70 Prozent, mRNA-1273 eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent.
Neben AZD1222 von AstraZeneca/Universität Oxford und BNT162b von BioNTech/Pfizer überprüft die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) nun auch die mRNA-Vakzine mRNA-1273 des US-Unternehmens Moderna im Rolling-Review Verfahren.
Pfizer will im November eine Notfallzulassung für den gemeinsam mit BioNTech entwickelten mRNA-Impfstoff BNT162 in den USA beantragen. Das US-Unternehmen Moderna erwartet eine Notfallzulassung der FDA für seinen Corona-Impfstoff mRNA-1273 im Dezember.
AstraZeneca gab bekannt, dass sein experimenteller COVID-19-Impfstoff AZD1222 bei älteren Erwachsenen eine robuste Immunantwort auslöste, ähnlich der zuvor bei gesunden Probanden zwischen 18 und 55 Jahren beobachteten Immunantwort.
Der vom Mainzer Unternehmen Biontech entwickelte Corona-Impfstoffkandidat BNT162b2 geht in den Zulassungsprozess. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat somit dem zweiten Rolling-Review-Verfahren für einen Impfstoff gegen COVID-19 für Europa begonnen.
Das Paul-Ehrlich-Institut rechnet frühestens Anfang 2021 mit einer Zulassung von COVID-19-Impfstoffen in Deutschland.
In Russland wurde neben Gam-COVID-Vac / Sputnik V auch EpiVacCorona ohne Wirksamkeitsnachweis zugelassen.
Die Europäische Kommission hat mit dem Pharmaunternehmen AstraZeneca einen Vertrag über die Lieferung von bis zu 400 Millionen Dosen des COVID-19-Impfstoffs AZD1222 abgeschlossen. Weiterhin wurden Sondierungsgespräche mit Moderna über den Ankauf von mRNA-1273 abgeschlossen.
AstraZeneca hatte am 09. September 2020 die klinische Phase-III-Studie des Impfstoffs AZD1222 vorsorglich gestoppt, nachdem bei einem der Probanden schwerwiegende gesundheitliche Probleme aufgetreten sind.
Pfizer und Biontech haben bekanntgegeben, dass die US-Arzneimittelbehörde FDA für zwei ihrer COVID-19-Impfstoffe, BNT162b1 und BNT162b2, ein beschleunigtes Zulassungsverfahren genehmigt hat. Die Erteilung des sogenannten Fast-Track-Status soll eine schnellere Markteinführung ermöglichen.
Klinische Phase-III haben folgende Impfstoffe erreicht:
AZD1222 der University of Oxford/AstraZeneca (nich
Hier finden Sie eine Liste der wichtigsten Coronavirus-Impfstoffe, die aktuell zur Prävention von COVID-19 weltweit entwickelt und erforscht werden. Aktuell befinden sich 52 Impfstoffkandidaten in klinischen Studien und 162 in präklinischer Entwicklung. 13 Kandidaten haben klinische Phase-III erreicht.
Aktuell werden mehrere SARS-CoV-2-Impfstofftypen entwickelt wie bspw. DNA- oder RNA-basierte Formulierungen, rekombinante Untereinheiten, welche virale Epitope enthalten, Vektoren auf Adenovirus-Basis und inaktivierte Virusimpfstoffe. Für keinen der Impfstoffe ist bislang eine Wirksamkeit belegt. Ob ein Impfstoffkandidat wirklich vor einer Infektion schützt, muss in den laufenden Phase-III-Studien bewiesen werden. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten bis Ende des Jahres ein oder zwei Impfstoffe gegen das Coronavirus vorliegen. Nachfolgend sind die potentiellen Coronavirus-Impfstoffe von Pharmaunternehmen und Institutionen auf der ganzen Welt aufgeführt. Wann werden wir einen Impfstoff haben, wer bekommt ihn zuerst und sind die Impfstoffe sicher? Lesen Sie hier.
Aktuelle Highlights
Nach Angaben der WHO befinden sich aktuell 52 Impfstoffkandidaten in klinischer Testung und 162 Impfstoffe in präklinischer Entwicklung: 21 Kandidaten befinden sich hiervon in Phase-I, 12 in Phase-I/II, 4 in Phase-II, 13 Impfstoffkandidaten befinden sich in Phase-III.
Seit 1. Dezember läuft ein Rolling-Review-Verfahren für Ad26.COV2.S. Die EMA überprüft somit den vierten Corona-Impfstoff.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat angekündigt, für BNT162 von Biontech/Pfizer spätestens am 29. Dezember zu einer Entscheidung zu kommen. Die Entscheidung zu mRNA-1273 von Moderna soll in der ersten Januarhälfte folgen.
BNT162b2 von Biontech/Pfizer zeigt eine Schutzwirkung von 95 Prozent, AZD1222 zeigte eine gemittelte Wirksamkeit von 70 Prozent, mRNA-1273 eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent.
Neben AZD1222 von AstraZeneca/Universität Oxford und BNT162b von BioNTech/Pfizer überprüft die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) nun auch die mRNA-Vakzine mRNA-1273 des US-Unternehmens Moderna im Rolling-Review Verfahren.
Pfizer will im November eine Notfallzulassung für den gemeinsam mit BioNTech entwickelten mRNA-Impfstoff BNT162 in den USA beantragen. Das US-Unternehmen Moderna erwartet eine Notfallzulassung der FDA für seinen Corona-Impfstoff mRNA-1273 im Dezember.
AstraZeneca gab bekannt, dass sein experimenteller COVID-19-Impfstoff AZD1222 bei älteren Erwachsenen eine robuste Immunantwort auslöste, ähnlich der zuvor bei gesunden Probanden zwischen 18 und 55 Jahren beobachteten Immunantwort.
Der vom Mainzer Unternehmen Biontech entwickelte Corona-Impfstoffkandidat BNT162b2 geht in den Zulassungsprozess. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat somit dem zweiten Rolling-Review-Verfahren für einen Impfstoff gegen COVID-19 für Europa begonnen.
Das Paul-Ehrlich-Institut rechnet frühestens Anfang 2021 mit einer Zulassung von COVID-19-Impfstoffen in Deutschland.
In Russland wurde neben Gam-COVID-Vac / Sputnik V auch EpiVacCorona ohne Wirksamkeitsnachweis zugelassen.
Die Europäische Kommission hat mit dem Pharmaunternehmen AstraZeneca einen Vertrag über die Lieferung von bis zu 400 Millionen Dosen des COVID-19-Impfstoffs AZD1222 abgeschlossen. Weiterhin wurden Sondierungsgespräche mit Moderna über den Ankauf von mRNA-1273 abgeschlossen.
AstraZeneca hatte am 09. September 2020 die klinische Phase-III-Studie des Impfstoffs AZD1222 vorsorglich gestoppt, nachdem bei einem der Probanden schwerwiegende gesundheitliche Probleme aufgetreten sind.
Pfizer und Biontech haben bekanntgegeben, dass die US-Arzneimittelbehörde FDA für zwei ihrer COVID-19-Impfstoffe, BNT162b1 und BNT162b2, ein beschleunigtes Zulassungsverfahren genehmigt hat. Die Erteilung des sogenannten Fast-Track-Status soll eine schnellere Markteinführung ermöglichen.
Klinische Phase-III haben folgende Impfstoffe erreicht:
AZD1222 der University of Oxford/AstraZeneca (nich
t replizierende virale Vektoren)
inaktivierter Impfstoff des Wuhan Institute of Biological Products/Sinopharm
inaktivierter Impfstoff des Beijing Institute of Biological Products/Sinopharm
inaktivierter Impfstoff von Sinovac
BNT162 vom Mainzer Biotechnologie-Unternehmen BioNTech zusammen mit Fosun Pharma und Pfizer
mRNA-1273 von Moderna/NIAID
Ad26.COV2.S von von Janssen-Cilag Internatioal NV
Gam-COVID-Vac / Sputnik V des Gamaleya Research Institute
Ad5-nCoV von CanSino Biologics
NVX-CoV2373 von Novovax
Covaxin (BBV152) von Bharat Biotech
CoVLP von Medicago
RBD-Dimer von Zhifei
Übersicht der drei aussichtsreichsten Kandidaten
Impfstoff
Firma
Impfstofftyp
Anzahl Dosen
Applikation
Impfschema
Stand EU Zulassungsverfahren
BNT162b2 BioNTech/Pfizer mRNA + LNP 2 i.m. 0, 21 Tage rolling review seit 6. Okt. 2020; Antrag auf bedingte Marktzulassung bei der EMA am 1. Dez. 2020
mRNA-1273 Moderna mRNA + LNP 2 i.m. 0, 28 Tage rolling review seit 16. Nov. 2020, Antrag auf bedingte Marktzulassung bei der EMA am 30. Nov. 2020
AZD1222 Astra-Zeneca/Oxford University Vektor-basiert ChAdOx1, nicht replizierend 2 i.m. 0, 28 Tage rolling review seit 01. Okt. 2020
Corona-Impfstoffe in klinischer Testung:
In klinischen Studien befinden sich:
aAPC
Ad5-nCoV
Ad26.COV2.S
ARCoV
ARCT-021
AZD1222 (ChAdOx1 nCoV-19)
bacTRL-Spike-1
BNT162
Clovers COVID-19 S-Trimer (SCB-2019)
Covax-19
CureVacs mRNA-Impfstoff CVnCoV
DNA-Impfstoff Karolinska Institute/Cobra Biologics
DNA-Plasmid-Impfstoff Osaka University/AnGes/Takara Bio
DNA-Plasmid-Impfstoff von Zydus Cadila
EpiVacCorona
FINLAY-FR-1
Gam-COVID-Vac / Sputnik V
GRAd-COV2
GX-19
Inaktivierte SARS-CoV-2-Impfstoffe
INO-4800
KBP-201
LinearDNA™-Impfstoffkandidaten
LNP-nCoVsaRNA
LV-SMENP-DC
mRNA-1273
MVA-SARS-2-S
MVC-COV1901
NVX-CoV2373
pVAC-SARS-CoV-2
RBD-Sf9
TMV-083
Universität Queensland-Clamp-Spike-Protein
Vaxarts Impfstoff
Die sieben Phasen der Impfstoffentwicklung:
COVID-19-Impfstoffkandidaten:
aAPC
aAPC des Shenzhen Geno-Immune Medical Institute sind künstliche Antigen-präsentierende Zellen, die mit einem lentiviralen Vektorsystem (NHP / TYF) modifiziert wurden, um synthetische Minigene basierend auf den Domänen ausgesuchter viraler Proteasen zu exprimieren. aAPC wird in einer klinischen Phase-I-Studie (NCT04299724) an 100 Probanden getestet.
Ad26.COV2.S
Ad26.COV2.S ist ein vektorbasierter SARS-CoV-2-Impfstoffkandidat des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson, der Mutterkonzern des forschendenbelgischen Pharmaunternehmens Janssen. Ad26.COV2.S nutzt die AdVac®-Impfstoffplattform des Unternehmens, die auch zur Entwicklung und Herstellung des Ebola-Impfstoffregimes von Janssen und zur Konstruktion der Impfstoffkandidaten Zika, RSV und HIV verwendet wurde.
In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Phase-I/IIa-Studie (NCT04436276) wird die Sicherheit, die Reaktionsfähigkeit und die Immunogenität des Impfstoffs an 1045 gesunden Erwachsenen untersucht. Die Studie wird in den USA und in Belgien durchgeführt. Der Impfstoff basiert auf Adenovirus-Serotyp 26 (Ad26)-Vektoren, die das SARS-CoV-2-Spike (S)-Protein exprimieren. Veröffentlichte Daten im Fachjournal Nature zeigen, dass der Impfstoff an Primaten einen guten Schutz bietet. Anfang August startete eine klinische Phase-III-Studie (NCT04505722, ENSEMBLE) mit 60.000 Teilnehmern. Die EU-Kommission schloss bereits Verträge über die mögliche Lieferung von 200 Millionen Dosen des vektorbasierten Impfstoffs. Anfang Oktober gab Johnson & Johnson bekannt, dass seine Phase-III-Studie wegen einer ungeklärten Erkrankung eines Probanden vorübergehend unterbrochen wurde.
Ad5-nCoV
Der rekombinante Impfstoff Ad5-nCoV (Adenovirus Type 5 Vector) basiert auf CanSino Biologics Adenovirus-basierter Technologieplattform für virale Vektorimpfstoffe. Der Ad5-nCoV-Impfstoffkandidat ist ein gentechnisch veränderter Impfstoffkandidat mit dem replikationsdefekten Adenovirus Typ 5 als Vektor zur Expression des SARS-CoV-2-Spike-Proteins. Adenoviren können im menschlichen Körper nicht replizieren und deshalb selbst keine Infektion auslösen. Ergebnisse aus präklini
inaktivierter Impfstoff des Wuhan Institute of Biological Products/Sinopharm
inaktivierter Impfstoff des Beijing Institute of Biological Products/Sinopharm
inaktivierter Impfstoff von Sinovac
BNT162 vom Mainzer Biotechnologie-Unternehmen BioNTech zusammen mit Fosun Pharma und Pfizer
mRNA-1273 von Moderna/NIAID
Ad26.COV2.S von von Janssen-Cilag Internatioal NV
Gam-COVID-Vac / Sputnik V des Gamaleya Research Institute
Ad5-nCoV von CanSino Biologics
NVX-CoV2373 von Novovax
Covaxin (BBV152) von Bharat Biotech
CoVLP von Medicago
RBD-Dimer von Zhifei
Übersicht der drei aussichtsreichsten Kandidaten
Impfstoff
Firma
Impfstofftyp
Anzahl Dosen
Applikation
Impfschema
Stand EU Zulassungsverfahren
BNT162b2 BioNTech/Pfizer mRNA + LNP 2 i.m. 0, 21 Tage rolling review seit 6. Okt. 2020; Antrag auf bedingte Marktzulassung bei der EMA am 1. Dez. 2020
mRNA-1273 Moderna mRNA + LNP 2 i.m. 0, 28 Tage rolling review seit 16. Nov. 2020, Antrag auf bedingte Marktzulassung bei der EMA am 30. Nov. 2020
AZD1222 Astra-Zeneca/Oxford University Vektor-basiert ChAdOx1, nicht replizierend 2 i.m. 0, 28 Tage rolling review seit 01. Okt. 2020
Corona-Impfstoffe in klinischer Testung:
In klinischen Studien befinden sich:
aAPC
Ad5-nCoV
Ad26.COV2.S
ARCoV
ARCT-021
AZD1222 (ChAdOx1 nCoV-19)
bacTRL-Spike-1
BNT162
Clovers COVID-19 S-Trimer (SCB-2019)
Covax-19
CureVacs mRNA-Impfstoff CVnCoV
DNA-Impfstoff Karolinska Institute/Cobra Biologics
DNA-Plasmid-Impfstoff Osaka University/AnGes/Takara Bio
DNA-Plasmid-Impfstoff von Zydus Cadila
EpiVacCorona
FINLAY-FR-1
Gam-COVID-Vac / Sputnik V
GRAd-COV2
GX-19
Inaktivierte SARS-CoV-2-Impfstoffe
INO-4800
KBP-201
LinearDNA™-Impfstoffkandidaten
LNP-nCoVsaRNA
LV-SMENP-DC
mRNA-1273
MVA-SARS-2-S
MVC-COV1901
NVX-CoV2373
pVAC-SARS-CoV-2
RBD-Sf9
TMV-083
Universität Queensland-Clamp-Spike-Protein
Vaxarts Impfstoff
Die sieben Phasen der Impfstoffentwicklung:
COVID-19-Impfstoffkandidaten:
aAPC
aAPC des Shenzhen Geno-Immune Medical Institute sind künstliche Antigen-präsentierende Zellen, die mit einem lentiviralen Vektorsystem (NHP / TYF) modifiziert wurden, um synthetische Minigene basierend auf den Domänen ausgesuchter viraler Proteasen zu exprimieren. aAPC wird in einer klinischen Phase-I-Studie (NCT04299724) an 100 Probanden getestet.
Ad26.COV2.S
Ad26.COV2.S ist ein vektorbasierter SARS-CoV-2-Impfstoffkandidat des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson, der Mutterkonzern des forschendenbelgischen Pharmaunternehmens Janssen. Ad26.COV2.S nutzt die AdVac®-Impfstoffplattform des Unternehmens, die auch zur Entwicklung und Herstellung des Ebola-Impfstoffregimes von Janssen und zur Konstruktion der Impfstoffkandidaten Zika, RSV und HIV verwendet wurde.
In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Phase-I/IIa-Studie (NCT04436276) wird die Sicherheit, die Reaktionsfähigkeit und die Immunogenität des Impfstoffs an 1045 gesunden Erwachsenen untersucht. Die Studie wird in den USA und in Belgien durchgeführt. Der Impfstoff basiert auf Adenovirus-Serotyp 26 (Ad26)-Vektoren, die das SARS-CoV-2-Spike (S)-Protein exprimieren. Veröffentlichte Daten im Fachjournal Nature zeigen, dass der Impfstoff an Primaten einen guten Schutz bietet. Anfang August startete eine klinische Phase-III-Studie (NCT04505722, ENSEMBLE) mit 60.000 Teilnehmern. Die EU-Kommission schloss bereits Verträge über die mögliche Lieferung von 200 Millionen Dosen des vektorbasierten Impfstoffs. Anfang Oktober gab Johnson & Johnson bekannt, dass seine Phase-III-Studie wegen einer ungeklärten Erkrankung eines Probanden vorübergehend unterbrochen wurde.
Ad5-nCoV
Der rekombinante Impfstoff Ad5-nCoV (Adenovirus Type 5 Vector) basiert auf CanSino Biologics Adenovirus-basierter Technologieplattform für virale Vektorimpfstoffe. Der Ad5-nCoV-Impfstoffkandidat ist ein gentechnisch veränderter Impfstoffkandidat mit dem replikationsdefekten Adenovirus Typ 5 als Vektor zur Expression des SARS-CoV-2-Spike-Proteins. Adenoviren können im menschlichen Körper nicht replizieren und deshalb selbst keine Infektion auslösen. Ergebnisse aus präklini
schen Tierstudien mit Ad5-nCoV zeigen, dass der Impfstoffkandidat in Tiermodellen eine starke Immunantwort auslösen kann. Auch präklinische Tiersicherheitsstudien zeigen ein gutes Sicherheitsprofil [2]. Laut einer Veröffentlichung in The Lancet erwies sich Ad5-nCoV in einer ersten klinischen Studie am Menschen (NCT04313127) als sicher und scheint bei den meisten Probanden eine Schutzwirkung zu erzielen. Der Impfstoffkandidat geriet in die Schlagzeilen, da die Zentrale Militärkommission Chinas dem Impfstoff am 25. Juni eine "militärische, speziell benötigte Arzneimittelzulassung" erteilt habe, so dass der Impfstoff bereits ohne Durchlaufen einer klinischen Phase-III-Studie bei Militärpersonal eingesetzt werden kann. Auch über die klinische Phase-II-Studie (NCT04341389) wurde in The Lancet berichtet, wonach der Impfstoff mit 5×1010 Viruspartikeln als sicher einzustufen ist und bei der Mehrheit der Probanden nach einer einzelnen Immunisierung signifikante Immunantworten induzierte. Ende August startete eine klinische Phase-III-Studie (NCT04526990) mit 40.000 Teilnehmern.
ARCT-021
ARCT-021 ist ein Covid-19-Impfstoffkandidat des amerikanischen Biotech-Unternehmens Arcturus Therapeutics, der aus einer selbstreplizierenden mRNA besteht, die für das Spike-Protein von SARS-CoV-2 kodiert und in einem Lipidnanopartikel (LNP) formuliert ist. Aktuell läuft in Singapur eine klinische Phase-I/II-Studie an 85 Probanden (NCT04480957).
ARCoV
ARCoV ist ein mRNA-Impfstoffkandidat der gemeinsam von der Akademie der Militärwissenschaften der Volksbefreiungsarmee (People's Liberation Army, PLA), Suzhou Abogen Biosciences und Walvax Biotechnology Co., Ltd. entwickelt wurde. ARCoV wurde von der National Medical Products Administration am 19. Juni für klinische Studien offiziell zugelassen und ist somit der erste COVID-19-mRNA-Impfstoff aus China, der für klinische Studien zugelassen wurde. In einer klinischen Phase-I-Studie (ChiCTR2000034112) wird aktuell die Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität verschiedener Dosen des Impfstoffs untersucht.
AZD1222 (ChAdOx1 nCoV-19)
AZD1222 der Universität Oxford in Großbritannien und AstraZeneca wird aus einem Virus (ChAdOx1) hergestellt, einer geschwächten Version eines Erkältungsvirus (Adenovirus), das Infektionen bei Schimpansen verursacht und genetisch verändert wurde, so dass es sich beim Menschen nicht replizieren kann. Dem ChAdOx1-Konstrukt wurde genetisches Material hinzugefügt, das zur Herstellung des Spike-Glykoproteins verwendet wird. Dieses Protein befindet sich auf der Oberfläche von SARS-CoV-2 und spielt eine wesentliche Rolle im Infektionsweg des SARS-CoV-2-Virus. SARS-CoV-2 verwendet sein Spike-Protein, um an ACE2-Rezeptoren auf menschlichen Zellen zu binden und Zugang zu den Zellen zu erhalten.
Eine Phase-I-Studie (NCT04324606) an gesunden erwachsenen Freiwilligen begann im April. Mehr als 1.000 Impfungen wurden abgeschlossen. Die Phase-II/III-Studie NCT04400838 umfasst 10.260 Erwachsene und Kinder. Der Vektor-Impfstoff wird aktuellvon der EMA in einem Rolling-Review-Verfahren geprüft.
AZD1222 war der erste Coronavirus-Impfstoffkandidat, der die klinische Phase-III erreichte. Nachdem bei einem der Probanden schwerwiegende gesundheitliche Probleme aufgetreten sind, hat AstraZeneca am 09. September 2020 die klinische Phase-III-Studie vorsorglich gestoppt. Die Probandin hatte Symptome einer transversen Myelitis gezeigt, wie Astra-Zeneca bestätigte. Bereits im Juli war die Testung gestoppt worden, da bei einem Probanden neurologische Symptome aufgetreten waren. Bei diesem wurde eine Multiple Sklerose diagnostiziert, deren Entwicklung nicht ursächlich auf die Impfung zurückzuführen war. Nachdem die zuständige britische Zulassungsbehörde MHRA (Medicines Health Regulatory Authority) AZD1222 als sicher eingestuft habe, wurde die Studie wieder fortgeführt, so AstraZeneca. Generell gelten Adenoviren als harmlos. Aktuell kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass diese Vektoren – auch wenn sie inaktiviert sind– in seltenen Fällen eine Immunreaktion auslösen können.
bacTRL-Spike-1
ba
ARCT-021
ARCT-021 ist ein Covid-19-Impfstoffkandidat des amerikanischen Biotech-Unternehmens Arcturus Therapeutics, der aus einer selbstreplizierenden mRNA besteht, die für das Spike-Protein von SARS-CoV-2 kodiert und in einem Lipidnanopartikel (LNP) formuliert ist. Aktuell läuft in Singapur eine klinische Phase-I/II-Studie an 85 Probanden (NCT04480957).
ARCoV
ARCoV ist ein mRNA-Impfstoffkandidat der gemeinsam von der Akademie der Militärwissenschaften der Volksbefreiungsarmee (People's Liberation Army, PLA), Suzhou Abogen Biosciences und Walvax Biotechnology Co., Ltd. entwickelt wurde. ARCoV wurde von der National Medical Products Administration am 19. Juni für klinische Studien offiziell zugelassen und ist somit der erste COVID-19-mRNA-Impfstoff aus China, der für klinische Studien zugelassen wurde. In einer klinischen Phase-I-Studie (ChiCTR2000034112) wird aktuell die Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität verschiedener Dosen des Impfstoffs untersucht.
AZD1222 (ChAdOx1 nCoV-19)
AZD1222 der Universität Oxford in Großbritannien und AstraZeneca wird aus einem Virus (ChAdOx1) hergestellt, einer geschwächten Version eines Erkältungsvirus (Adenovirus), das Infektionen bei Schimpansen verursacht und genetisch verändert wurde, so dass es sich beim Menschen nicht replizieren kann. Dem ChAdOx1-Konstrukt wurde genetisches Material hinzugefügt, das zur Herstellung des Spike-Glykoproteins verwendet wird. Dieses Protein befindet sich auf der Oberfläche von SARS-CoV-2 und spielt eine wesentliche Rolle im Infektionsweg des SARS-CoV-2-Virus. SARS-CoV-2 verwendet sein Spike-Protein, um an ACE2-Rezeptoren auf menschlichen Zellen zu binden und Zugang zu den Zellen zu erhalten.
Eine Phase-I-Studie (NCT04324606) an gesunden erwachsenen Freiwilligen begann im April. Mehr als 1.000 Impfungen wurden abgeschlossen. Die Phase-II/III-Studie NCT04400838 umfasst 10.260 Erwachsene und Kinder. Der Vektor-Impfstoff wird aktuellvon der EMA in einem Rolling-Review-Verfahren geprüft.
AZD1222 war der erste Coronavirus-Impfstoffkandidat, der die klinische Phase-III erreichte. Nachdem bei einem der Probanden schwerwiegende gesundheitliche Probleme aufgetreten sind, hat AstraZeneca am 09. September 2020 die klinische Phase-III-Studie vorsorglich gestoppt. Die Probandin hatte Symptome einer transversen Myelitis gezeigt, wie Astra-Zeneca bestätigte. Bereits im Juli war die Testung gestoppt worden, da bei einem Probanden neurologische Symptome aufgetreten waren. Bei diesem wurde eine Multiple Sklerose diagnostiziert, deren Entwicklung nicht ursächlich auf die Impfung zurückzuführen war. Nachdem die zuständige britische Zulassungsbehörde MHRA (Medicines Health Regulatory Authority) AZD1222 als sicher eingestuft habe, wurde die Studie wieder fortgeführt, so AstraZeneca. Generell gelten Adenoviren als harmlos. Aktuell kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass diese Vektoren – auch wenn sie inaktiviert sind– in seltenen Fällen eine Immunreaktion auslösen können.
bacTRL-Spike-1
ba
cTRL-Spike-1 des Gentherapie-Unternehmens Symvivo ist ein oraler DNA-Impfstoff. Die bacTRL™ -Gentherapieplattform von Symvivo kombiniert ein Genexpressionsplasmid mit einem probiotischen Bakterium, um DNA-Impfstoffe direkt an den Darm abzugeben. Eine Phase-I-Studie (NCT04334980) zur Bewertung der Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität von bacTRL-Spike zur Prävention von COVID-19 wird in Zusammenarbeit mit Nucleus Network in Brisbane, Australien, durchgeführt.
BNT162
BNT162 ist ein mRNA-Impfstoffprogramm von BioNTech und Pfizer, die jeweils unterschiedliche mRNA-Formate und Zielantigene repräsentieren. Zwei der 4 Impfstoffkandidaten umfassen eine Nucleosid-modifizierte mRNA (modRNA), einer enthält eine Uridin enthaltende mRNA (uRNA) und der vierte Impfstoffkandidat verwendet selbstamplifizierende mRNA (saRNA). Jedes mRNA-Format wird mit einer Lipid-Nanopartikel (LNP)-Formulierung kombiniert. Die größere Spike-Sequenz ist in zwei der Impfstoffkandidaten enthalten, und die kleinere optimierte Rezeptorbindungsdomäne (RBD) aus dem Spike-Protein ist in den beiden anderen Kandidaten enthalten. Die RBD-basierten Kandidaten enthalten den Teil, von dem angenommen wird, dass er am wichtigsten ist, um Antikörper hervorzurufen. Im April hatte BioNtech als erstes deutsches Unternehmen vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die Genehmigung für eine klinische Studie der Phase-I/II bekommen.
Zwei klinische Phase-I/II-Studien (NCT04380701, NCT04368728) untersuchen die Sicherheit, Verträglichkeit, Immunogenität und potenzielle Wirksamkeit der vier BNT162-Impfstoffe gegen COVID-19 an gesunden Erwachsenen. Vorläufige Daten, die auf dem Preprint Server MedRxiv veröffentlicht wurden, deuten auf eine dosisabhängige Immunogenität des Impfstoffkandidaten BNT162b1 gegen SARS-CoV-2 hin. Aktuell befindet sich der Impfstoff BNT162b in einer klinischen Phase-II/III-Studie (NCT04368728) mit 43.998 Teilnehmern. Wie BioNTech und Pfizer mitteilten, konnte die Impfung ein starke CD4+ und CD8+ T-Zell-Antwort gegen die Bindedomäne des SARS-CoV-2-Rezeptors erzeugen. Der Impfstoffkandidat wird aktuell im Rolling-Review-Verfahren der EMA geprüft.
Clovers COVID-19 S-Trimer (SCB-2019)
Clover Biopharmaceuticals entwickelt einen Impfstoff gegen rekombinante Untereinheiten unter Verwendung seiner patentierten Trimer-Tag© -Technologie. Das Unternehmen entwickelt den Impfstoff auf der Basis des trimeren S-Proteins (S-Trimer) des COVID-19-Coronavirus, das für die Bindung an die Wirtszelle und die Infektion mit dem Virus verantwortlich ist. Unter Verwendung der Trimer-Tag© -Technologie produzierte Clover am 10. Februar erfolgreich den Impfstoff gegen Untereinheiten in einem Expressionssystem auf der Basis von Säugetierzellkulturen. Das Unternehmen identifizierte auch Antigen-spezifische Antikörper aus dem Serum vollständig genesener Patienten, die zuvor mit dem Virus infiziert waren. Clover ist mit internen cGMP-Bioproduktionsfunktionen ausgestattet, um die Produktion zu steigern, wenn sich der Impfstoff als erfolgreich erwiesen hat.
Der Impfstoffkandidat befindet sich aktuell in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten First-in-Human-Studie (NCT04405908) an 150 Probanden zur Bewertung der Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität von SCB-2019. Jede Studienimpfstoffdosis wird mit und ohne Adjuvans bewertet.
Covax-19
Covax-19 ist ein rekombinantes Spike-Protein, das von der Firma Vaxine und Forschern der Flinders University in Australien entwickelt wurde. Es handelt sich um den ersten australischen potentiellen Covid-19-Impfstoff, der sich in einer klinischen-Studie befindet. In der Phase-I-Studie (NCT04453852) wird die Sicherheit und Immunantwort des Covid-19-Impfstoffs an 40 Teilnehmern bewertet.
Covaxin (BBV152)
Covaxin (BBV152) ist ein inaktivierter SARS-CoV-2-Impfstoff mit vollständigem Virion von Bharat Biotech / Indian Council of Medical Research / Natl. Institute of Virology (Indien), der innerhalb einer Phase-I/II-Studie (NCT04471519) in Indien getestet wird.
BNT162
BNT162 ist ein mRNA-Impfstoffprogramm von BioNTech und Pfizer, die jeweils unterschiedliche mRNA-Formate und Zielantigene repräsentieren. Zwei der 4 Impfstoffkandidaten umfassen eine Nucleosid-modifizierte mRNA (modRNA), einer enthält eine Uridin enthaltende mRNA (uRNA) und der vierte Impfstoffkandidat verwendet selbstamplifizierende mRNA (saRNA). Jedes mRNA-Format wird mit einer Lipid-Nanopartikel (LNP)-Formulierung kombiniert. Die größere Spike-Sequenz ist in zwei der Impfstoffkandidaten enthalten, und die kleinere optimierte Rezeptorbindungsdomäne (RBD) aus dem Spike-Protein ist in den beiden anderen Kandidaten enthalten. Die RBD-basierten Kandidaten enthalten den Teil, von dem angenommen wird, dass er am wichtigsten ist, um Antikörper hervorzurufen. Im April hatte BioNtech als erstes deutsches Unternehmen vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) die Genehmigung für eine klinische Studie der Phase-I/II bekommen.
Zwei klinische Phase-I/II-Studien (NCT04380701, NCT04368728) untersuchen die Sicherheit, Verträglichkeit, Immunogenität und potenzielle Wirksamkeit der vier BNT162-Impfstoffe gegen COVID-19 an gesunden Erwachsenen. Vorläufige Daten, die auf dem Preprint Server MedRxiv veröffentlicht wurden, deuten auf eine dosisabhängige Immunogenität des Impfstoffkandidaten BNT162b1 gegen SARS-CoV-2 hin. Aktuell befindet sich der Impfstoff BNT162b in einer klinischen Phase-II/III-Studie (NCT04368728) mit 43.998 Teilnehmern. Wie BioNTech und Pfizer mitteilten, konnte die Impfung ein starke CD4+ und CD8+ T-Zell-Antwort gegen die Bindedomäne des SARS-CoV-2-Rezeptors erzeugen. Der Impfstoffkandidat wird aktuell im Rolling-Review-Verfahren der EMA geprüft.
Clovers COVID-19 S-Trimer (SCB-2019)
Clover Biopharmaceuticals entwickelt einen Impfstoff gegen rekombinante Untereinheiten unter Verwendung seiner patentierten Trimer-Tag© -Technologie. Das Unternehmen entwickelt den Impfstoff auf der Basis des trimeren S-Proteins (S-Trimer) des COVID-19-Coronavirus, das für die Bindung an die Wirtszelle und die Infektion mit dem Virus verantwortlich ist. Unter Verwendung der Trimer-Tag© -Technologie produzierte Clover am 10. Februar erfolgreich den Impfstoff gegen Untereinheiten in einem Expressionssystem auf der Basis von Säugetierzellkulturen. Das Unternehmen identifizierte auch Antigen-spezifische Antikörper aus dem Serum vollständig genesener Patienten, die zuvor mit dem Virus infiziert waren. Clover ist mit internen cGMP-Bioproduktionsfunktionen ausgestattet, um die Produktion zu steigern, wenn sich der Impfstoff als erfolgreich erwiesen hat.
Der Impfstoffkandidat befindet sich aktuell in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten First-in-Human-Studie (NCT04405908) an 150 Probanden zur Bewertung der Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität von SCB-2019. Jede Studienimpfstoffdosis wird mit und ohne Adjuvans bewertet.
Covax-19
Covax-19 ist ein rekombinantes Spike-Protein, das von der Firma Vaxine und Forschern der Flinders University in Australien entwickelt wurde. Es handelt sich um den ersten australischen potentiellen Covid-19-Impfstoff, der sich in einer klinischen-Studie befindet. In der Phase-I-Studie (NCT04453852) wird die Sicherheit und Immunantwort des Covid-19-Impfstoffs an 40 Teilnehmern bewertet.
Covaxin (BBV152)
Covaxin (BBV152) ist ein inaktivierter SARS-CoV-2-Impfstoff mit vollständigem Virion von Bharat Biotech / Indian Council of Medical Research / Natl. Institute of Virology (Indien), der innerhalb einer Phase-I/II-Studie (NCT04471519) in Indien getestet wird.
CoVLP
Das Biopharma-Unternehmen Medicago mit Sitz in Quebec (Kanada) produziert und erforscht einen virusähnlichen Partikel (VLP) des SARS-CoV-2. VLP imitieren die Form und Größe eines Virus, sodass der Körper sie erkennen und eine Immunreaktion auslösen kann, die nicht auf einer Infektion basiert. Am 15. Mai gab das Unternehmen bekannt, dass sein Impfstoffkandidat bereits 10 Tage nach der Verabreichung einer einzigen Dosis bei Mäusen eine positive Antikörperreaktion ausgelöst hat. Der Impfstoff befindet sich seit dem 29. Juni in einer klinischen Phase-I-Studie (NCT04450004). Eine Phase-III-Studie (NCT04636697) startete am 29. November 2020.
CureVacs mRNA-Impfstoff CVnCoV
Das biopharmazeutische Unternehmen CureVac mit Sitz in Tübingen gab Mitte Mai bekannt, dass sein Coronavirus-Impfstoffkandidat dank optimierter mRNA-Plattform posititve präklinische Ergebnisse bei niedriger Dosierung zeigt: Nach 2 Injektionen mit je 2 Mikrogramm zeigt der Impfstoffkandidat eine hohe Anzahl von virusneutralisierenden Titern (VNTs). Das Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, hat nun (17.06.2020) die klinische Prüfung des Impfstoffs genehmigt. Bei der klinischen Prüfung handelt es sich um eine Phase-I-Studie (NCT04449276) an 168 gesunden erwachsenen Probanden, von denen 144 geimpft werden. Dabei erfolgt eine stufenweise Erhöhung der Dosis zur Ermittlung der generellen Sicherheit und Verträglichkeit sowie einer geeigneten Dosis für die Erzeugung einer spezifisch gegen SARS-CoV-2 gerichteten Antikörper-Immunantwort . In einer Phase-II-Studie (NCT04515147) wird dann die ermittelte Dosis auf Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität bewertet. Eine Zwischenanalyse der Phase-I-Studie zeigt, dass CVnCoV zwischen 2 μg und 12 μg pro Dosis, die im Abstand von 28 Tagen appliziert wurden, als sicher eingestuft werden konnte. Bei allen Teilnehmern, die eine 12 μg Dosis erhielten, wurde zwei Wochen nach der zweiten Impfung eine Serokonversion (definiert als vierfacher Anstieg gegenüber dem Basistiter) der virusneutralisierenden Antikörper beobachtet.
DNA-Impfstoff Karolinska Institute/Cobra Biologics
Cobra Biologics hat sich mit dem Karolinska Institutet in Schweden zusammengetan, um einen potenziellen DNA-Impfstoffkandidaten für das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zu entwickeln. Im Rahmen des OPENCORONA-Konsortiums, das den Kampf gegen COVID-19 unterstützt, erhielten die Partner aus dem Horizont 2020 der Europäischen Union eine Notfinanzierung. Die Mittel sollen Forschung und Entwicklung sowie die Phase-I-Studie eines Impfstoffs unterstützen.
DNA-Plasmid-Impfstoff Osaka University/AnGes/Takara Bio
Das internationales Unternehmen für Auftragsentwicklung und Herstellung für Biopharmazeutika AGC Biologics hat seine Zusammenarbeit mit Takara Bio bekannt gegeben.Die Unternehmen haben zusammen einen DNA-Impfstoff entwickelt. Der Impfstoffkandidat wird aktuell in einer klinischen Phase-I-Studie untersucht (JapicCTI-205328).
DNA-Plasmid-Impfstoff von Zydus Cadila
Es handelt sich um einen DNA-Plasmid Impfstoff des indischen Pharmaunternehmens Zydus Cadila. Der Impfstoffkandidat wird aktuell in einer klinischen Phase-I/II-Studie (CTRI/202/07/026352) untersucht.
EpiVacCorona
EpiVacCorona ist ein Coronavirus-Impfstoff, der vom staatlichen Forschungszentrum für Virologie und Biotechnologie VECTOR in Russland entwickelt wurde. Es handelt sich um einen Peptid-basierten Impfstoff. Ende Juli begann eine klinischen Phase-I/II-Studie (NCT04527575) an 100 Teilnehmern zur Untersuchung der Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität. Mitte Oktober gab Präsident Wladimir Putin bekannt, dass EpiVacCorona in Russland zugelassen wurde.
FINLAY-FR-1
Bei FINLAY-FR-1 handelt es sich um einen Protein-Untereinheitenimpfstoff gegen COVID-19 des Instituto Finlay de Vacunas Kuba. Der Impfstoff befindet sich in einer klinischen Phase-I/II-Studie.
Gam-COVID-Vac / Sputnik V
Die Impfstoffkandidaten Gam-COVID-Vac und Gam-COVID-Vac Lyo des Gamaleya Research Institute of Epidemiology and Microbiology in Russland werden in den zwe
Das Biopharma-Unternehmen Medicago mit Sitz in Quebec (Kanada) produziert und erforscht einen virusähnlichen Partikel (VLP) des SARS-CoV-2. VLP imitieren die Form und Größe eines Virus, sodass der Körper sie erkennen und eine Immunreaktion auslösen kann, die nicht auf einer Infektion basiert. Am 15. Mai gab das Unternehmen bekannt, dass sein Impfstoffkandidat bereits 10 Tage nach der Verabreichung einer einzigen Dosis bei Mäusen eine positive Antikörperreaktion ausgelöst hat. Der Impfstoff befindet sich seit dem 29. Juni in einer klinischen Phase-I-Studie (NCT04450004). Eine Phase-III-Studie (NCT04636697) startete am 29. November 2020.
CureVacs mRNA-Impfstoff CVnCoV
Das biopharmazeutische Unternehmen CureVac mit Sitz in Tübingen gab Mitte Mai bekannt, dass sein Coronavirus-Impfstoffkandidat dank optimierter mRNA-Plattform posititve präklinische Ergebnisse bei niedriger Dosierung zeigt: Nach 2 Injektionen mit je 2 Mikrogramm zeigt der Impfstoffkandidat eine hohe Anzahl von virusneutralisierenden Titern (VNTs). Das Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, hat nun (17.06.2020) die klinische Prüfung des Impfstoffs genehmigt. Bei der klinischen Prüfung handelt es sich um eine Phase-I-Studie (NCT04449276) an 168 gesunden erwachsenen Probanden, von denen 144 geimpft werden. Dabei erfolgt eine stufenweise Erhöhung der Dosis zur Ermittlung der generellen Sicherheit und Verträglichkeit sowie einer geeigneten Dosis für die Erzeugung einer spezifisch gegen SARS-CoV-2 gerichteten Antikörper-Immunantwort . In einer Phase-II-Studie (NCT04515147) wird dann die ermittelte Dosis auf Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität bewertet. Eine Zwischenanalyse der Phase-I-Studie zeigt, dass CVnCoV zwischen 2 μg und 12 μg pro Dosis, die im Abstand von 28 Tagen appliziert wurden, als sicher eingestuft werden konnte. Bei allen Teilnehmern, die eine 12 μg Dosis erhielten, wurde zwei Wochen nach der zweiten Impfung eine Serokonversion (definiert als vierfacher Anstieg gegenüber dem Basistiter) der virusneutralisierenden Antikörper beobachtet.
DNA-Impfstoff Karolinska Institute/Cobra Biologics
Cobra Biologics hat sich mit dem Karolinska Institutet in Schweden zusammengetan, um einen potenziellen DNA-Impfstoffkandidaten für das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zu entwickeln. Im Rahmen des OPENCORONA-Konsortiums, das den Kampf gegen COVID-19 unterstützt, erhielten die Partner aus dem Horizont 2020 der Europäischen Union eine Notfinanzierung. Die Mittel sollen Forschung und Entwicklung sowie die Phase-I-Studie eines Impfstoffs unterstützen.
DNA-Plasmid-Impfstoff Osaka University/AnGes/Takara Bio
Das internationales Unternehmen für Auftragsentwicklung und Herstellung für Biopharmazeutika AGC Biologics hat seine Zusammenarbeit mit Takara Bio bekannt gegeben.Die Unternehmen haben zusammen einen DNA-Impfstoff entwickelt. Der Impfstoffkandidat wird aktuell in einer klinischen Phase-I-Studie untersucht (JapicCTI-205328).
DNA-Plasmid-Impfstoff von Zydus Cadila
Es handelt sich um einen DNA-Plasmid Impfstoff des indischen Pharmaunternehmens Zydus Cadila. Der Impfstoffkandidat wird aktuell in einer klinischen Phase-I/II-Studie (CTRI/202/07/026352) untersucht.
EpiVacCorona
EpiVacCorona ist ein Coronavirus-Impfstoff, der vom staatlichen Forschungszentrum für Virologie und Biotechnologie VECTOR in Russland entwickelt wurde. Es handelt sich um einen Peptid-basierten Impfstoff. Ende Juli begann eine klinischen Phase-I/II-Studie (NCT04527575) an 100 Teilnehmern zur Untersuchung der Sicherheit, Reaktogenität und Immunogenität. Mitte Oktober gab Präsident Wladimir Putin bekannt, dass EpiVacCorona in Russland zugelassen wurde.
FINLAY-FR-1
Bei FINLAY-FR-1 handelt es sich um einen Protein-Untereinheitenimpfstoff gegen COVID-19 des Instituto Finlay de Vacunas Kuba. Der Impfstoff befindet sich in einer klinischen Phase-I/II-Studie.
Gam-COVID-Vac / Sputnik V
Die Impfstoffkandidaten Gam-COVID-Vac und Gam-COVID-Vac Lyo des Gamaleya Research Institute of Epidemiology and Microbiology in Russland werden in den zwe
i klinischen Studien (NCT04436471,NCT04437875) getestet. Es handelt sich um zwei verschiedene Darreichungsformen: eine Flüssigkeit und ein Pulver. An den Studien werden zwei Teilnehmergruppen mit jeweils 38 Personen teilnehmen. Der Impfstoff basiert auf einem rekombinanten Adenovirus-Vektor (rAd5), der das SARS-CoV-2 Spike-Protein-Gen enthält. Das Gamaleya-Institut machte Schlagzeilen, als dessen Direktor, Professor Alexander Gintsburg, eine Erklärung abgab, dass er und andere Forscher den Impfstoff vor Beginn der Humanstudien an sich selbst ausprobiert hätten. Obwohl nicht einmal Phase-III-Studien abgeschlossen sind, wurde der Impfstoff am 11.08.2020 unter dem Namen Sputnik V in Russland zugelassen. Der Name soll an den ersten Satelliten im All erinnern, den die Sowjetunion 1957 vor den USA gestartet hatte. Noch am 31. Juli befand sich der Impfstoff laut WHO gerade mal in klinischer Phase-I und das US-Register für klinische Studien listet zwei Phase-I/II-Studien, die erst zum 5. August abgeschlossen werden sollten. Weiterhin wurden noch keine Daten des Impfstoffkandidaten veröffentlicht. Impfungen außerhalb von Studien sollen noch im August oder spätestens im September starten. Laut Registrierungsbescheinigung des Gesundheitsministeriums der russischen Föderation ist der Impfstoff als Prime-Boost-Immunisierung zugelassen. Hierbei wird an Tag 1 eine erste Komponente geimpft und an Tag 21 erst die zweite Komponente verabreicht. Besonders ist hierbei, dass durch eine Kombination unterschiedlicher Immunogene eine additive oder synergistische Wirkung auf das Immunsystem erzielt werden soll.
Ende August startete eine klinische Phase-III-Studie (NCT04530396) mit 40.000 Teilnehmern.
GRAd-COV2
GRAd-COV2 von ReiThera (Rom), Leukocare (München) und Univercells (Brüssel) ist ein Impfstoff basierend auf einem neuartigen adenoviralen Affenvektor (Gorilla) mit Replikationsdefekt namens GRAd, der das Spike-Protein in voller Länge codiert. Eine klinische Phase-I-Studie (NCT04528641) startete am 24.08.2020.
GX-19
Die koreanischen Unternehmen Genexine und Binex entwickeln und testen gemeinsam den potenziellen DNA-Impfstoff GX-19 zur Prävention von COVID-19. GX-19 ist ein DNA-Impfstoff, der unter Verwendung der Plattformtechnologie von Genexine entwickelt und in der Binex-Einrichtung hergestellt wird. Der DNA-Impfstoff beinhaltet einen DNA-Abgabevektor, der mit der genetischen Information des Virus ausgestattet ist. GX-19 befindet sich aktuell in einer klinischen Phase-I/IIa-Studie (NCT04445389) zur Bewertung der Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität. Phase-I der Studie an 40 Probanden ist als Dosis-Eskalation, einarmig und offen. Phase-IIa der Studie ist randomisiert, doppelblind, placebokontrolliert und es ist geplant den Impfstoff an insgesamt 150 Probanden zu testen.
Inaktivierte SARS-CoV-2-Impfstoffe
Es handelt sich um Impfstoffe mit inaktiviertem Virus.
Inaktivierte Impfstoff-Kandidaten von Sinopharm werden aktuell in zwei klinischen Phase-I/II-Studien (ChiCTR2000031809, ChiCTR2000032459) untersucht. Der Totimpfstoff rief im Tierversuch (an Mäusen, Ratten und Primaten) nach Angaben der Forscher eine starke Bildung neutralisierender Antikörper gegen SARS-CoV-2 hervor. Sinopharms Impfstoff wird nun auch in einer Phase-III-Studie (ChiCTR2000034780).
Zwei weitere klinische Phase-I/II-Studien (NCT04383574,NCT04352608) untersuchen die Sicherheits- und Immunogenität eines inaktivierten Impfstoffs von Sinovac. Mittlerweile ist der Impfstoff in einer klinischen Phase-III-Studie (NCT04456595) angelangt.
Auch das Institute of Medical Biology und die Chinese Academy of Medical Sciences untersucht einen inaktivierten SARS-CoV-2-Impfstoff in einer klinischen Phase-I/II-Studie (NCT04412538).
Ein weiterer inaktivierter SARS-CoV-2-Impfstoff, BBV152, von Bharat Biotech wird innerhalb einer Phase-I-Studie (CTRI/2020/07/026300) in Indien getestet.
INO-4800
Inovio Pharmaceuticals hat in Zusammenarbeit mit der Beijing Advaccine Biotechnology Company die Entwicklung des Impfstoffs INO-4800 als neuartigen Coronavirus-Impfstoff vorangetriebe
Ende August startete eine klinische Phase-III-Studie (NCT04530396) mit 40.000 Teilnehmern.
GRAd-COV2
GRAd-COV2 von ReiThera (Rom), Leukocare (München) und Univercells (Brüssel) ist ein Impfstoff basierend auf einem neuartigen adenoviralen Affenvektor (Gorilla) mit Replikationsdefekt namens GRAd, der das Spike-Protein in voller Länge codiert. Eine klinische Phase-I-Studie (NCT04528641) startete am 24.08.2020.
GX-19
Die koreanischen Unternehmen Genexine und Binex entwickeln und testen gemeinsam den potenziellen DNA-Impfstoff GX-19 zur Prävention von COVID-19. GX-19 ist ein DNA-Impfstoff, der unter Verwendung der Plattformtechnologie von Genexine entwickelt und in der Binex-Einrichtung hergestellt wird. Der DNA-Impfstoff beinhaltet einen DNA-Abgabevektor, der mit der genetischen Information des Virus ausgestattet ist. GX-19 befindet sich aktuell in einer klinischen Phase-I/IIa-Studie (NCT04445389) zur Bewertung der Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität. Phase-I der Studie an 40 Probanden ist als Dosis-Eskalation, einarmig und offen. Phase-IIa der Studie ist randomisiert, doppelblind, placebokontrolliert und es ist geplant den Impfstoff an insgesamt 150 Probanden zu testen.
Inaktivierte SARS-CoV-2-Impfstoffe
Es handelt sich um Impfstoffe mit inaktiviertem Virus.
Inaktivierte Impfstoff-Kandidaten von Sinopharm werden aktuell in zwei klinischen Phase-I/II-Studien (ChiCTR2000031809, ChiCTR2000032459) untersucht. Der Totimpfstoff rief im Tierversuch (an Mäusen, Ratten und Primaten) nach Angaben der Forscher eine starke Bildung neutralisierender Antikörper gegen SARS-CoV-2 hervor. Sinopharms Impfstoff wird nun auch in einer Phase-III-Studie (ChiCTR2000034780).
Zwei weitere klinische Phase-I/II-Studien (NCT04383574,NCT04352608) untersuchen die Sicherheits- und Immunogenität eines inaktivierten Impfstoffs von Sinovac. Mittlerweile ist der Impfstoff in einer klinischen Phase-III-Studie (NCT04456595) angelangt.
Auch das Institute of Medical Biology und die Chinese Academy of Medical Sciences untersucht einen inaktivierten SARS-CoV-2-Impfstoff in einer klinischen Phase-I/II-Studie (NCT04412538).
Ein weiterer inaktivierter SARS-CoV-2-Impfstoff, BBV152, von Bharat Biotech wird innerhalb einer Phase-I-Studie (CTRI/2020/07/026300) in Indien getestet.
INO-4800
Inovio Pharmaceuticals hat in Zusammenarbeit mit der Beijing Advaccine Biotechnology Company die Entwicklung des Impfstoffs INO-4800 als neuartigen Coronavirus-Impfstoff vorangetriebe
Genbasierte Impfstoffe
Genbasierte Impfstoffe (auch Nukleinsäure-Impfstoffe genannt) verwenden genetisches Material - entweder RNA oder DNA, um den Zellen die Anweisungen zur Herstellung des Antigens zu geben. Im Fall von COVID-19 ist dies normalerweise das virale Spike-Protein. Sobald das genetische Material in menschliche Zellen gelangt, verwendet es die Proteinfabriken der Zellen, um das Antigen herzustellen, das eine Immunantwort auslöst.
Die Vorteile solcher Impfstoffe sind, dass sie einfach herzustellen und dadurch billiger sind. Da das Antigen in unseren eigenen Zellen und in großen Mengen produziert wird, sollte die Immunreaktion stark sein.
Ein Nachteil ist jedoch, dass bisher keine DNA- oder RNA-Impfstoffe für den menschlichen Gebrauch zugelassen wurden. Langzeitdaten fehlen also. Darüber hinaus müssen RNA-Impfstoffe bei extrem kalten Temperaturen von mindestens-70° C aufbewahrt werden. Dies könnte sich für Länder ohne spezielle Kühlgeräte, insbesondere für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen, als schwierig erweisen.
Herstellung
Sobald das Genom eines Pathogens sequenziert wurde, ist es relativ schnell und einfach einen Impfstoff gegen eines seiner Proteine zu entwickeln. Beispielsweise wurde der RNA-Impfstoff von Moderna gegen COVID-19 bereits innerhalb von zwei Monaten nach der Sequenzierung des SARS-CoV-2-Genoms in klinische Studien aufgenommen. Diese Geschwindigkeit ist besonders wichtig, wenn neu auftretende epidemische, pandemische oder schnell mutierende Krankheitserreger auftreten.
Sowohl DNA- als auch RNA-Impfstoffe sind relativ einfach herzustellen, der Herstellungsprozess unterscheidet sich jedoch geringfügig zwischen ihnen. Sobald die für das Antigen kodierende DNA chemisch synthetisiert wurde, wird sie mit Hilfe spezifischer Enzyme in ein Bakterienplasmid inseriert - ein relativ einfaches Verfahren. Mehrere Kopien des Plasmids werden dann in riesigen Behältern mit sich schnell teilenden Bakterien hergestellt, bevor sie isoliert und gereinigt werden.
RNA-Impfstoffe sind einfacher zu synthetisieren, da dies im Labor erfolgen kann, ohne dass Bakterien oder Zellen erforderlich sind. In beiden Fällen könnten Impfstoffe für verschiedene Antigene in denselben Einrichtungen hergestellt werden, was die Kosten weiter senkt. Dies ist bei den meisten herkömmlichen Impfstoffen nicht möglich.
RNA-Impfstoffe
RNA-Impfstoffe wie bspw. BNT162 (BioNTech/Fosun/Pfizer) und mRNA-1273 (Moderna/NIAID) bestehen in der Regel aus einzelsträngiger messenger Ribonukleinsäure (mRNA), welche die genetische Information für den Aufbau eines Proteins enthält. Im Zytosol wird diese dann von Ribosomen gebunden und die Bildung eines Polypeptids katalysiert. Um die Aufnahme ins Zytosol zu erleichtern, kann die RNA in Impfstoffen beispielsweise in Liposomen oder Lipid-Nanopartikeln (LNP) verpackt sein.
Weiterhin werden auch selbstreplizierende oder selbstamplifizierende RNA (saRNA) wie bei BNT162 verwendet. Diese codieren sowohl für das entsprechende Antigen (in diesem Fall das Spike-Protein) als auch für Proteine, die die Replikation von RNA-Impfstoffen ermöglichen, sodass die Impfdosis reduziert werden kann. sa-RNA -Impfstoffe stammen von Alphaviren (Positivstrang-RNA-Viren ohne Segmentierung).
Das alphavirale Genom ist in zwei offene Leserahmen (ORFs) unterteilt: Der erste ORF codiert Proteine für die RNA-abhängige RNA-Polymerase (Replikase) und der zweite ORF codiert Strukturproteine. In sa-RNA-Impfstoffkonstrukten wird der ORF, der für virale Strukturproteine kodiert, durch ein Antigen der Wahl ersetzt, während die virale Replikase ein integraler Bestandteil des Impfstoffs bleibt und die intrazelluläre Amplifikation der RNA nach der Immunisierung antreibt.
Sicherheit
RNA-basierte Impfstoffe gelten allgemein als sehr sicher. Da für den Herstellungsprozess von mRNA keine toxischen Chemikalien oder Zellkulturen erforderlich sind, die mit Viren kontaminiert sein könnten. Auch die kurze Herstellungszeit für mRNA bietet nur wenige Möglichkeiten, kontaminierende Mikroorganismen einzuführen.
Weiterhin scheint das theoret
Genbasierte Impfstoffe (auch Nukleinsäure-Impfstoffe genannt) verwenden genetisches Material - entweder RNA oder DNA, um den Zellen die Anweisungen zur Herstellung des Antigens zu geben. Im Fall von COVID-19 ist dies normalerweise das virale Spike-Protein. Sobald das genetische Material in menschliche Zellen gelangt, verwendet es die Proteinfabriken der Zellen, um das Antigen herzustellen, das eine Immunantwort auslöst.
Die Vorteile solcher Impfstoffe sind, dass sie einfach herzustellen und dadurch billiger sind. Da das Antigen in unseren eigenen Zellen und in großen Mengen produziert wird, sollte die Immunreaktion stark sein.
Ein Nachteil ist jedoch, dass bisher keine DNA- oder RNA-Impfstoffe für den menschlichen Gebrauch zugelassen wurden. Langzeitdaten fehlen also. Darüber hinaus müssen RNA-Impfstoffe bei extrem kalten Temperaturen von mindestens-70° C aufbewahrt werden. Dies könnte sich für Länder ohne spezielle Kühlgeräte, insbesondere für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen, als schwierig erweisen.
Herstellung
Sobald das Genom eines Pathogens sequenziert wurde, ist es relativ schnell und einfach einen Impfstoff gegen eines seiner Proteine zu entwickeln. Beispielsweise wurde der RNA-Impfstoff von Moderna gegen COVID-19 bereits innerhalb von zwei Monaten nach der Sequenzierung des SARS-CoV-2-Genoms in klinische Studien aufgenommen. Diese Geschwindigkeit ist besonders wichtig, wenn neu auftretende epidemische, pandemische oder schnell mutierende Krankheitserreger auftreten.
Sowohl DNA- als auch RNA-Impfstoffe sind relativ einfach herzustellen, der Herstellungsprozess unterscheidet sich jedoch geringfügig zwischen ihnen. Sobald die für das Antigen kodierende DNA chemisch synthetisiert wurde, wird sie mit Hilfe spezifischer Enzyme in ein Bakterienplasmid inseriert - ein relativ einfaches Verfahren. Mehrere Kopien des Plasmids werden dann in riesigen Behältern mit sich schnell teilenden Bakterien hergestellt, bevor sie isoliert und gereinigt werden.
RNA-Impfstoffe sind einfacher zu synthetisieren, da dies im Labor erfolgen kann, ohne dass Bakterien oder Zellen erforderlich sind. In beiden Fällen könnten Impfstoffe für verschiedene Antigene in denselben Einrichtungen hergestellt werden, was die Kosten weiter senkt. Dies ist bei den meisten herkömmlichen Impfstoffen nicht möglich.
RNA-Impfstoffe
RNA-Impfstoffe wie bspw. BNT162 (BioNTech/Fosun/Pfizer) und mRNA-1273 (Moderna/NIAID) bestehen in der Regel aus einzelsträngiger messenger Ribonukleinsäure (mRNA), welche die genetische Information für den Aufbau eines Proteins enthält. Im Zytosol wird diese dann von Ribosomen gebunden und die Bildung eines Polypeptids katalysiert. Um die Aufnahme ins Zytosol zu erleichtern, kann die RNA in Impfstoffen beispielsweise in Liposomen oder Lipid-Nanopartikeln (LNP) verpackt sein.
Weiterhin werden auch selbstreplizierende oder selbstamplifizierende RNA (saRNA) wie bei BNT162 verwendet. Diese codieren sowohl für das entsprechende Antigen (in diesem Fall das Spike-Protein) als auch für Proteine, die die Replikation von RNA-Impfstoffen ermöglichen, sodass die Impfdosis reduziert werden kann. sa-RNA -Impfstoffe stammen von Alphaviren (Positivstrang-RNA-Viren ohne Segmentierung).
Das alphavirale Genom ist in zwei offene Leserahmen (ORFs) unterteilt: Der erste ORF codiert Proteine für die RNA-abhängige RNA-Polymerase (Replikase) und der zweite ORF codiert Strukturproteine. In sa-RNA-Impfstoffkonstrukten wird der ORF, der für virale Strukturproteine kodiert, durch ein Antigen der Wahl ersetzt, während die virale Replikase ein integraler Bestandteil des Impfstoffs bleibt und die intrazelluläre Amplifikation der RNA nach der Immunisierung antreibt.
Sicherheit
RNA-basierte Impfstoffe gelten allgemein als sehr sicher. Da für den Herstellungsprozess von mRNA keine toxischen Chemikalien oder Zellkulturen erforderlich sind, die mit Viren kontaminiert sein könnten. Auch die kurze Herstellungszeit für mRNA bietet nur wenige Möglichkeiten, kontaminierende Mikroorganismen einzuführen.
Weiterhin scheint das theoret
ische Risiko einer Infektion oder Integration des Vektors in die DNA der Wirtszelle für mRNA sehr gering zu sein, da die mRNA nicht in die Nähe der DNA gelangt, welche sich im Zellkern befindet. Eine DNA-Insertion ist so im Prinzip nicht möglich. Weiterhin wäre für den Einbau das Enzym Reverse Transkriptase nötig, die der Mensch nicht besitzt und die einzelsträngige RNA in doppelsträngige DNA umschreibt. Einige wenige Viren wie bspw. das HI-Virus oder HBV benutzen die Reverse Transkriptase um ihr Genom in DNA umzuschreiben.
Mögliche Sicherheitsbedenken umfassen vor allem lokale und systemische Entzündungen, die Bioverteilung und Persistenz des exprimierten Immunogens, die Stimulation von autoreaktiven Antikörpern und mögliche toxische Wirkungen nicht nativer Nukleotide und Komponenten des Abgabesystems. Ein mögliches Problem könnte sein, dass einige mRNA-basierte Impfstoffplattformen potente Typ-I-Interferonreaktionen induzieren, die nicht nur mit Entzündungen, sondern möglicherweise auch mit Autoimmunität assoziiert sind.
Ein weiteres potenzielles Sicherheitsproblem könnte sich aus dem Vorhandensein von extrazellulärer RNA während der mRNA-Impfung ergeben. Es wurde gezeigt, dass extrazelluläre nackte RNA die Permeabilität dicht gepackter Endothelzellen erhöht und somit zur Bildung von Ödemen beitragen kann.
Eine andere Studie zeigte, dass extrazelluläre RNA die Blutgerinnung und die pathologische Thrombusbildung fördert. Präklinische Studien mit RNA-Impfstoffen gegen SARS und MERS haben Bedenken hinsichtlich einer Verschlimmerung der Lungenerkrankung durch infektionsverstärkende Antikörper offengelegt.
DNA-Impfstoffe
Bei DNA-Impfstoffen wird zunächst ein für das Antigen kodierendes DNA-Stück in ein Bakterienplasmid inseriert, das nach Injektion des Impfstoffs in der Zielzelle aufgenommen und abgelesen wird. Ein in der Corona-Impfstoff-Entwicklung befindlicher DNA-Impfstoff ist bspw. INO-4800 (Inovio Pharmaceuticals). Das Plasmid ist ein kreisförmiges Stück DNA, das von einem Bakterium zum Speichern und Teilen von Genen verwendet wird. Plasmide können sich unabhängig von der chromosomalen Haupt-DNA replizieren und bieten ein einfaches Werkzeug für den Transfer von Genen zwischen Zellen. Aus diesem Grund sind sie im Bereich der Gentechnik ein bereits etabliertes System.
DNA-Plasmide, die das Antigen tragen, werden normalerweise in den Muskel injiziert, aber eine zentrale Herausforderung besteht darin, sie in die Zellen des Menschen zu bringen. Dies ist ein wesentlicher Schritt, da sich die Maschinerie, mit der das Antigen in Protein übersetzt wird, in den Zellen befindet. Zur Unterstützung dieses Prozesses werden verschiedene Technologien entwickelt - beispielsweise die Elektroporation, bei der kurze elektrische Stromimpulse verwendet werden, um temporäre Poren in den Zellmembranen der Patienten zu erzeugen, oder das Einkapseln der DNA in Nanopartikel, die zur Fusion mit der Zellmembran ausgelegt sind.
Sobald sich die DNA oder RNA in der Zelle befindet und Antigene produziert, werden diese auf ihrer Oberfläche angezeigt, wo sie vom Immunsystem erkannt werden können und eine Reaktion auslösen. Diese Antwort umfasst Killer-T-Zellen, die infizierte Zellen suchen und zerstören, sowie Antikörper-produzierende B-Zellen und Helfer-T-Zellen, die die Antikörperproduktion unterstützen.
Die Immunogenität der DNA-Impfstoffe ist jedoch vergleichsweise gering, so dass nach derzeitigem Stand Wiederholungen der Immunisierung nötig und die Langzeitwirkungen nicht ausreichend gesichert wären. In der Forschung befinden sich DNA-Impfstoffe gegen Influenza, Aids, Hepatitis B und Hepatitis C, Tollwut, humane T-Zell-Leukämie sowie das Zervixkarzinom. Bisher sind DNA-Impfstoffe allerdings nur in der Tiermedizin zugelassen
Sicherheit
Ein potentielles Sicherheitsrisiko könnte eine zufällige Integration von plasmidischer DNA in das Genom des Wirts darstellen. Diese Integration könnte zu einer hypothetischen Aktivierung von Onkogenen oder einer Deaktivierung antikarzinogener DNA-Sequenzen führen sowie Autoimmunkrankheiten hervorrufen. Dieses
Mögliche Sicherheitsbedenken umfassen vor allem lokale und systemische Entzündungen, die Bioverteilung und Persistenz des exprimierten Immunogens, die Stimulation von autoreaktiven Antikörpern und mögliche toxische Wirkungen nicht nativer Nukleotide und Komponenten des Abgabesystems. Ein mögliches Problem könnte sein, dass einige mRNA-basierte Impfstoffplattformen potente Typ-I-Interferonreaktionen induzieren, die nicht nur mit Entzündungen, sondern möglicherweise auch mit Autoimmunität assoziiert sind.
Ein weiteres potenzielles Sicherheitsproblem könnte sich aus dem Vorhandensein von extrazellulärer RNA während der mRNA-Impfung ergeben. Es wurde gezeigt, dass extrazelluläre nackte RNA die Permeabilität dicht gepackter Endothelzellen erhöht und somit zur Bildung von Ödemen beitragen kann.
Eine andere Studie zeigte, dass extrazelluläre RNA die Blutgerinnung und die pathologische Thrombusbildung fördert. Präklinische Studien mit RNA-Impfstoffen gegen SARS und MERS haben Bedenken hinsichtlich einer Verschlimmerung der Lungenerkrankung durch infektionsverstärkende Antikörper offengelegt.
DNA-Impfstoffe
Bei DNA-Impfstoffen wird zunächst ein für das Antigen kodierendes DNA-Stück in ein Bakterienplasmid inseriert, das nach Injektion des Impfstoffs in der Zielzelle aufgenommen und abgelesen wird. Ein in der Corona-Impfstoff-Entwicklung befindlicher DNA-Impfstoff ist bspw. INO-4800 (Inovio Pharmaceuticals). Das Plasmid ist ein kreisförmiges Stück DNA, das von einem Bakterium zum Speichern und Teilen von Genen verwendet wird. Plasmide können sich unabhängig von der chromosomalen Haupt-DNA replizieren und bieten ein einfaches Werkzeug für den Transfer von Genen zwischen Zellen. Aus diesem Grund sind sie im Bereich der Gentechnik ein bereits etabliertes System.
DNA-Plasmide, die das Antigen tragen, werden normalerweise in den Muskel injiziert, aber eine zentrale Herausforderung besteht darin, sie in die Zellen des Menschen zu bringen. Dies ist ein wesentlicher Schritt, da sich die Maschinerie, mit der das Antigen in Protein übersetzt wird, in den Zellen befindet. Zur Unterstützung dieses Prozesses werden verschiedene Technologien entwickelt - beispielsweise die Elektroporation, bei der kurze elektrische Stromimpulse verwendet werden, um temporäre Poren in den Zellmembranen der Patienten zu erzeugen, oder das Einkapseln der DNA in Nanopartikel, die zur Fusion mit der Zellmembran ausgelegt sind.
Sobald sich die DNA oder RNA in der Zelle befindet und Antigene produziert, werden diese auf ihrer Oberfläche angezeigt, wo sie vom Immunsystem erkannt werden können und eine Reaktion auslösen. Diese Antwort umfasst Killer-T-Zellen, die infizierte Zellen suchen und zerstören, sowie Antikörper-produzierende B-Zellen und Helfer-T-Zellen, die die Antikörperproduktion unterstützen.
Die Immunogenität der DNA-Impfstoffe ist jedoch vergleichsweise gering, so dass nach derzeitigem Stand Wiederholungen der Immunisierung nötig und die Langzeitwirkungen nicht ausreichend gesichert wären. In der Forschung befinden sich DNA-Impfstoffe gegen Influenza, Aids, Hepatitis B und Hepatitis C, Tollwut, humane T-Zell-Leukämie sowie das Zervixkarzinom. Bisher sind DNA-Impfstoffe allerdings nur in der Tiermedizin zugelassen
Sicherheit
Ein potentielles Sicherheitsrisiko könnte eine zufällige Integration von plasmidischer DNA in das Genom des Wirts darstellen. Diese Integration könnte zu einer hypothetischen Aktivierung von Onkogenen oder einer Deaktivierung antikarzinogener DNA-Sequenzen führen sowie Autoimmunkrankheiten hervorrufen. Dieses
Risiko ist mutagen: Die Integration könnte Protoonkogene aktivieren oder Tumorsuppressorgene deaktivieren.
Weiterhin benötigen DNA-Impfstoffe in der Regel starke Adjuvantien, damit sie eine wirksame Immunantwort auslösen können.
Vektorimpfstoffe
Virale Vektorimpfstoffe wie bspw. AZD1222 (AstraZeneca/University of Oxford) oder Ad5-nCoV (CanSino Biological inc./Beijing Institute of Biotechnology) unterscheiden sich von Nukleinsäure-Impfstoffen darin, dass sie ein Trägervirus verwenden, welches das Genmaterial für ein Impfantigen enthält. Durch den Vektor, bspw. das modifizierte Vaccinia-Virus Ankara (MVA), das Adenovirus Serotyp 26 oder das gentechnisch hergestellte vesikuläre Stomatitis-Virus (rVSV), wird so genetisches Material in die Körperzellen eingeschleust.
Das Virus agiert als Abgabesystem. Wie bei Nukleinsäure-Impfstoffen wird der Körper so angewiesen, das Antigen aus der Bauanleitung zu bilden und eine Immunantwort auszulösen. Man unterscheidet replizierende virale Vektoren von nicht replizierenden viralen Vektoren:
Replizierende Vektorimpfstoffe produzieren auch neue Viruspartikel in den Zellen, die sie infizieren und infizieren dann neue Zellen, die auch das Impfstoffantigen bilden.
Nicht-replizierende Vektorimpfstoffe können keine neuen Viruspartikel herstellen. Sie produzieren nur das Impfstoffantigen.
Ein zugelassener Vektor-Impfstoff ist der Ebola-Impfstoff Ervebo (rVSV-ZEBOV), der Ende 2019 die europäische Zulassung durch die Europäische Kommission erhielt. Die in der Entwicklung befindlichen COVID-19-Impfstoffe mit viralen Vektoren verwenden nicht-replizierende virale Vektoren.
Adenovirus (Ad) -Vektoren haben sich in Tiermodellen als vielversprechend erwiesen und werden aktuell auch in zahlreichen klinischen Studien, insbesondere innerhalb der Krebstherapie, eingesetzt. Hierbei codiert der Vektor in Form von rekombinanten Viren, rekombinanter DNA oder rekombinanter mRNA für ein tumorspezifisches Antigen.
Herstellung
Traditionell werden virale Vektoren in Zellen gezüchtet, die an ein Substrat gebunden sind, und nicht in frei schwebenden Zellen - dies ist jedoch in großem Maßstab schwierig. Ein Nachteil der viralen Vektorimpfstoffe ist deshalb die Skalierbarkeit. Derzeit werden Suspensionszelllinien entwickelt, mit denen virale Vektoren in großen Bioreaktoren gezüchtet werden können. Der Zusammenbau des Vektorimpfstoffs ist ebenfalls ein komplexer Prozess, der mehrere Schritte und Komponenten umfasst, von denen jeder das Kontaminationsrisiko erhöht. Daher sind nach jedem Schritt umfangreiche Tests erforderlich, was die Kosten erhöht.
Sicherheit
Eine Herausforderung dieses Impfstoff-Ansatzes besteht darin, dass Menschen zuvor möglicherweise dem Virusvektor ausgesetzt waren und eine Immunantwort gegen diesen ausgelöst wird, wodurch die Wirksamkeit des Impfstoffs verringert werden kann. Eine solche "Anti-Vektor-Immunität" macht es zudem schwierig, eine zweite Dosis des Impfstoffs zu verabreichen.
Bei hoher präexistierender Immunantwort gegen den Impfvektor kann es unter Umständen zu einer verstärkten Infektion in geimpften Personen kommen. Daher kann eine Vektor-spezifische Immunantwort (präexistierend oder durch die Immunisierung induziert) möglicherweise die Sicherheit beeinflussen. Da die genetischen Informationen für das erregerspezifische Antigen in das Genom von DNA-Viren wie beispielsweise Adenoviren eingesetzt werden, könnten virale Integrationsmechanismen zur Aufnahme von DNA in den Zellkern führen.
Protein-Untereinheiten-Impfstoffe
Impfstoffe gegen Protein-Untereinheiten (Subunit-Impfstoffe) verwenden Teile des Erregers, häufig Proteinfragmente, um eine Immunantwort auszulösen. Dies minimiert das Risiko von Nebenwirkungen, bedeutet aber auch, dass die Immunantwort schwächer sein kann. Aus diesem Grund benötigen sie häufig Adjuvantien, um die Immunantwort zu verstärken. Ein Beispiel für einen bereits zugelassenen Untereinheiten-Impfstoff ist der Hepatitis-B-Impfstoff.
Ein Nachteil dieser Impfstoffe besteht darin, dass den Antigenen, die zur Auslösung einer Immunantwort verwendet werden, mög
Weiterhin benötigen DNA-Impfstoffe in der Regel starke Adjuvantien, damit sie eine wirksame Immunantwort auslösen können.
Vektorimpfstoffe
Virale Vektorimpfstoffe wie bspw. AZD1222 (AstraZeneca/University of Oxford) oder Ad5-nCoV (CanSino Biological inc./Beijing Institute of Biotechnology) unterscheiden sich von Nukleinsäure-Impfstoffen darin, dass sie ein Trägervirus verwenden, welches das Genmaterial für ein Impfantigen enthält. Durch den Vektor, bspw. das modifizierte Vaccinia-Virus Ankara (MVA), das Adenovirus Serotyp 26 oder das gentechnisch hergestellte vesikuläre Stomatitis-Virus (rVSV), wird so genetisches Material in die Körperzellen eingeschleust.
Das Virus agiert als Abgabesystem. Wie bei Nukleinsäure-Impfstoffen wird der Körper so angewiesen, das Antigen aus der Bauanleitung zu bilden und eine Immunantwort auszulösen. Man unterscheidet replizierende virale Vektoren von nicht replizierenden viralen Vektoren:
Replizierende Vektorimpfstoffe produzieren auch neue Viruspartikel in den Zellen, die sie infizieren und infizieren dann neue Zellen, die auch das Impfstoffantigen bilden.
Nicht-replizierende Vektorimpfstoffe können keine neuen Viruspartikel herstellen. Sie produzieren nur das Impfstoffantigen.
Ein zugelassener Vektor-Impfstoff ist der Ebola-Impfstoff Ervebo (rVSV-ZEBOV), der Ende 2019 die europäische Zulassung durch die Europäische Kommission erhielt. Die in der Entwicklung befindlichen COVID-19-Impfstoffe mit viralen Vektoren verwenden nicht-replizierende virale Vektoren.
Adenovirus (Ad) -Vektoren haben sich in Tiermodellen als vielversprechend erwiesen und werden aktuell auch in zahlreichen klinischen Studien, insbesondere innerhalb der Krebstherapie, eingesetzt. Hierbei codiert der Vektor in Form von rekombinanten Viren, rekombinanter DNA oder rekombinanter mRNA für ein tumorspezifisches Antigen.
Herstellung
Traditionell werden virale Vektoren in Zellen gezüchtet, die an ein Substrat gebunden sind, und nicht in frei schwebenden Zellen - dies ist jedoch in großem Maßstab schwierig. Ein Nachteil der viralen Vektorimpfstoffe ist deshalb die Skalierbarkeit. Derzeit werden Suspensionszelllinien entwickelt, mit denen virale Vektoren in großen Bioreaktoren gezüchtet werden können. Der Zusammenbau des Vektorimpfstoffs ist ebenfalls ein komplexer Prozess, der mehrere Schritte und Komponenten umfasst, von denen jeder das Kontaminationsrisiko erhöht. Daher sind nach jedem Schritt umfangreiche Tests erforderlich, was die Kosten erhöht.
Sicherheit
Eine Herausforderung dieses Impfstoff-Ansatzes besteht darin, dass Menschen zuvor möglicherweise dem Virusvektor ausgesetzt waren und eine Immunantwort gegen diesen ausgelöst wird, wodurch die Wirksamkeit des Impfstoffs verringert werden kann. Eine solche "Anti-Vektor-Immunität" macht es zudem schwierig, eine zweite Dosis des Impfstoffs zu verabreichen.
Bei hoher präexistierender Immunantwort gegen den Impfvektor kann es unter Umständen zu einer verstärkten Infektion in geimpften Personen kommen. Daher kann eine Vektor-spezifische Immunantwort (präexistierend oder durch die Immunisierung induziert) möglicherweise die Sicherheit beeinflussen. Da die genetischen Informationen für das erregerspezifische Antigen in das Genom von DNA-Viren wie beispielsweise Adenoviren eingesetzt werden, könnten virale Integrationsmechanismen zur Aufnahme von DNA in den Zellkern führen.
Protein-Untereinheiten-Impfstoffe
Impfstoffe gegen Protein-Untereinheiten (Subunit-Impfstoffe) verwenden Teile des Erregers, häufig Proteinfragmente, um eine Immunantwort auszulösen. Dies minimiert das Risiko von Nebenwirkungen, bedeutet aber auch, dass die Immunantwort schwächer sein kann. Aus diesem Grund benötigen sie häufig Adjuvantien, um die Immunantwort zu verstärken. Ein Beispiel für einen bereits zugelassenen Untereinheiten-Impfstoff ist der Hepatitis-B-Impfstoff.
Ein Nachteil dieser Impfstoffe besteht darin, dass den Antigenen, die zur Auslösung einer Immunantwort verwendet werden, mög
lich sind. Zum Beispiel wird das Influenzavirus in befruchteten Hühnereiern gezüchtet - die selbst aus speziellen sterilen Legeanlagen stammen müssen. Das Polio-Virus wird in Schalen von Zellen gezüchtet, die eine andere Handhabung erfordern, während Impfstoffe auf Bakterienbasis in riesigen Bioreaktoren gezüchtet werden.
Wachsende lebende Krankheitserreger bedeuten auch, dass strenge Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, um zu verhindern, dass das Virus entweicht und die Arbeiter der Impfstoffanlage infiziert werden. Sobald große Mengen an Viren oder Bakterien gezüchtet wurden, müssen sie je nach Impfstoff isoliert, gereinigt und abgeschwächt oder inaktiviert werden. Jeder dieser Schritte erfordert spezielle Geräte, Reagenzien und strenge Verfahren, um Kontaminationen zu vermeiden und auf diese zu prüfen, was die Kosten weiter erhöhen kann.
Sicherheit
Da inaktivierte Virusimpfstoffe zwar das krankheitsverursachende Virus oder Teile davon enthalten, aber das genetische Material zerstört wurde, gelten sie als sicherer und stabiler als abgeschwächte Lebendimpfstoffe und können Menschen mit geschwächtem Immunsystem verabreicht werden. Obwohl ihr genetisches Material zerstört wurde, enthalten inaktivierte Viren normalerweise viele Proteine, auf die das Immunsystem reagieren kann.
Da sie jedoch keine Zellen infizieren können, stimulieren inaktivierte Impfstoffe nur Antikörper-vermittelte Reaktionen und diese Reaktion kann schwächer und weniger langlebig sein. Um dieses Problem zu überwinden, werden häufig inaktivierte Impfstoffe zusammen mit Adjuvantien verabreicht und es können Auffrischungsdosen erforderlich sein.
Wachsende lebende Krankheitserreger bedeuten auch, dass strenge Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen, um zu verhindern, dass das Virus entweicht und die Arbeiter der Impfstoffanlage infiziert werden. Sobald große Mengen an Viren oder Bakterien gezüchtet wurden, müssen sie je nach Impfstoff isoliert, gereinigt und abgeschwächt oder inaktiviert werden. Jeder dieser Schritte erfordert spezielle Geräte, Reagenzien und strenge Verfahren, um Kontaminationen zu vermeiden und auf diese zu prüfen, was die Kosten weiter erhöhen kann.
Sicherheit
Da inaktivierte Virusimpfstoffe zwar das krankheitsverursachende Virus oder Teile davon enthalten, aber das genetische Material zerstört wurde, gelten sie als sicherer und stabiler als abgeschwächte Lebendimpfstoffe und können Menschen mit geschwächtem Immunsystem verabreicht werden. Obwohl ihr genetisches Material zerstört wurde, enthalten inaktivierte Viren normalerweise viele Proteine, auf die das Immunsystem reagieren kann.
Da sie jedoch keine Zellen infizieren können, stimulieren inaktivierte Impfstoffe nur Antikörper-vermittelte Reaktionen und diese Reaktion kann schwächer und weniger langlebig sein. Um dieses Problem zu überwinden, werden häufig inaktivierte Impfstoffe zusammen mit Adjuvantien verabreicht und es können Auffrischungsdosen erforderlich sein.
Da molekulare Strukturen fehlen, die als pathogenassoziierte molekulare Muster (engl. Pathogen-associated molecular patterns, PAMPs) bezeichnet werden die charakteristisch für ein breites Spektrum von Mikroorganismen sind und es dem Immunsystem ermöglichen, deren Eindringen zu erkennen. Fehlen diese Muster kann dies zu einer schwächeren Immunantwort führen. Da die Antigene weiterhin keine Zellen infizieren, lösen Impfstoffe gegen Untereinheiten hauptsächlich nur Antikörper-vermittelte Immunantworten aus. Dies bedeutet wiederum, dass die Immunantwort möglicherweise schwächer ist als bei anderen Arten von Impfstoffen.
Herstellung
Alle Untereinheiten-Impfstoffe werden unter Verwendung lebender Organismen wie Bakterien und Hefen hergestellt, für deren Wachstum Substrate und strenge Hygienevorschriften erforderlich sind, um eine Kontamination mit anderen Organismen zu vermeiden. Dies macht ihre Herstellung teurer als chemisch synthetisierte Impfstoffe wie bspw. RNA-Impfstoffe. Die genaue Herstellungsmethode hängt von der Art des Untereinheiten-Impfstoffs ab.
Impfstoffe gegen Proteinuntereinheiten, wie der rekombinante Hepatitis B-Impfstoff, werden durch Einfügen des genetischen Codes für das Antigen in Hefezellen hergestellt, die relativ einfach zu züchten sind und große Mengen an Protein synthetisieren können. Die Hefe wird in großen Gärtanks gezüchtet und dann aufgespalten, so dass das Antigen geerntet werden kann. Dieses gereinigte Protein wird dann anderen Impfstoffkomponenten zugesetzt, z. B. Konservierungsmitteln, um es stabil zu halten, und Adjuvantien, um die Immunantwort zu stärken - in diesem Fall Alaun.
Bei Polysaccharid- oder Konjugat-Impfstoffen wird das Polysaccharid durch Wachstum von Bakterien in industriellen Bioreaktoren hergestellt, bevor diese aufgespalten und das Polysaccharid aus ihren Zellwänden gewonnen werden. Im Fall von Konjugat-Impfstoffen muss das Protein, an welches das Polysaccharid gebunden ist, auch hergestellt werden, indem ein anderer Bakterientyp in separaten Bioreaktoren gezüchtet wird. Sobald seine Proteine geerntet sind, werden sie chemisch an das Polysaccharid gebunden und dann die verbleibenden Impfstoffkomponenten hinzugefügt.
Abgeschwächte Lebendimpfstoffe und inaktivierte Impfstoffe
Viele zugelassene Impfstoffe verwenden ganze Viren, um eine Immunantwort auszulösen. Sie enthalten entweder den gesamten Erreger oder nur einen Teil davon. Es gibt zwei Hauptansätze:
Abgeschwächte Lebendimpfstoffe verwenden eine geschwächte Form des Virus, die immer noch replizieren kann, ohne eine Krankheit zu verursachen.
Inaktivierte Impfstoffe (Totimpfstoffe) wie bspw. von Wuhan Institute of Biological Products/Beijing Institute of Biological Products/Sinopharm oder Sinovac verwenden Viren, deren genetisches Material zerstört wurde, sodass sie nicht replizieren können, aber dennoch eine Immunantwort auslösen können.
Beide Typen verwenden gut etablierte Technologien. Lebendimpfstoffe können jedoch bei Menschen mit schwachem Immunsystem zu Krankheiten führen und erfordern häufig eine sorgfältige Kühllagerung, was ihre Verwendung in ressourcenarmen Ländern schwieriger macht.
Da es sich bei diesen Impfstoffen lediglich um geschwächte Versionen natürlicher Krankheitserreger handelt, reagiert das Immunsystem wie bei jedem anderen Eindringling und mobilisiert eine Reihe von Abwehrmechanismen, einschließlich Killer-T-Zellen und Helfer-T-Zellen und Antikörper produzierende B-Zellen (die auf Krankheitserreger abzielen, die an anderer Stelle im Körper lauern, z. B. im Blut).
Diese Immunantwort setzt sich fort, bis das Virus aus dem Körper entfernt ist, was bedeutet, dass Gedächtniszellen gegen das Virus genügend Zeit haben, sich zu entwickeln. Aus diesem Grund können abgeschwächte Lebendimpfstoffe eine Immunantwort auslösen, die fast so gut ist wie die Exposition gegenüber dem echten Virus, ohne jedoch dabei krank zu werden.
Herstellung
Unterschiedliche Viren erfordern leicht unterschiedliche Produktionsprozesse, was bedeutet, dass für jeden einzelnen Impfstoff Geräte und Einrichtungen erforder
Herstellung
Alle Untereinheiten-Impfstoffe werden unter Verwendung lebender Organismen wie Bakterien und Hefen hergestellt, für deren Wachstum Substrate und strenge Hygienevorschriften erforderlich sind, um eine Kontamination mit anderen Organismen zu vermeiden. Dies macht ihre Herstellung teurer als chemisch synthetisierte Impfstoffe wie bspw. RNA-Impfstoffe. Die genaue Herstellungsmethode hängt von der Art des Untereinheiten-Impfstoffs ab.
Impfstoffe gegen Proteinuntereinheiten, wie der rekombinante Hepatitis B-Impfstoff, werden durch Einfügen des genetischen Codes für das Antigen in Hefezellen hergestellt, die relativ einfach zu züchten sind und große Mengen an Protein synthetisieren können. Die Hefe wird in großen Gärtanks gezüchtet und dann aufgespalten, so dass das Antigen geerntet werden kann. Dieses gereinigte Protein wird dann anderen Impfstoffkomponenten zugesetzt, z. B. Konservierungsmitteln, um es stabil zu halten, und Adjuvantien, um die Immunantwort zu stärken - in diesem Fall Alaun.
Bei Polysaccharid- oder Konjugat-Impfstoffen wird das Polysaccharid durch Wachstum von Bakterien in industriellen Bioreaktoren hergestellt, bevor diese aufgespalten und das Polysaccharid aus ihren Zellwänden gewonnen werden. Im Fall von Konjugat-Impfstoffen muss das Protein, an welches das Polysaccharid gebunden ist, auch hergestellt werden, indem ein anderer Bakterientyp in separaten Bioreaktoren gezüchtet wird. Sobald seine Proteine geerntet sind, werden sie chemisch an das Polysaccharid gebunden und dann die verbleibenden Impfstoffkomponenten hinzugefügt.
Abgeschwächte Lebendimpfstoffe und inaktivierte Impfstoffe
Viele zugelassene Impfstoffe verwenden ganze Viren, um eine Immunantwort auszulösen. Sie enthalten entweder den gesamten Erreger oder nur einen Teil davon. Es gibt zwei Hauptansätze:
Abgeschwächte Lebendimpfstoffe verwenden eine geschwächte Form des Virus, die immer noch replizieren kann, ohne eine Krankheit zu verursachen.
Inaktivierte Impfstoffe (Totimpfstoffe) wie bspw. von Wuhan Institute of Biological Products/Beijing Institute of Biological Products/Sinopharm oder Sinovac verwenden Viren, deren genetisches Material zerstört wurde, sodass sie nicht replizieren können, aber dennoch eine Immunantwort auslösen können.
Beide Typen verwenden gut etablierte Technologien. Lebendimpfstoffe können jedoch bei Menschen mit schwachem Immunsystem zu Krankheiten führen und erfordern häufig eine sorgfältige Kühllagerung, was ihre Verwendung in ressourcenarmen Ländern schwieriger macht.
Da es sich bei diesen Impfstoffen lediglich um geschwächte Versionen natürlicher Krankheitserreger handelt, reagiert das Immunsystem wie bei jedem anderen Eindringling und mobilisiert eine Reihe von Abwehrmechanismen, einschließlich Killer-T-Zellen und Helfer-T-Zellen und Antikörper produzierende B-Zellen (die auf Krankheitserreger abzielen, die an anderer Stelle im Körper lauern, z. B. im Blut).
Diese Immunantwort setzt sich fort, bis das Virus aus dem Körper entfernt ist, was bedeutet, dass Gedächtniszellen gegen das Virus genügend Zeit haben, sich zu entwickeln. Aus diesem Grund können abgeschwächte Lebendimpfstoffe eine Immunantwort auslösen, die fast so gut ist wie die Exposition gegenüber dem echten Virus, ohne jedoch dabei krank zu werden.
Herstellung
Unterschiedliche Viren erfordern leicht unterschiedliche Produktionsprozesse, was bedeutet, dass für jeden einzelnen Impfstoff Geräte und Einrichtungen erforder