Forwarded from Deleted Account
📍🌾📚🍀📈🍃📉
Siliciumbedarf mit der Ernährung decken
Getreide wie Hirse, Braunhirse, Hafer und Gerste sowie Kartoffeln sind theoretisch siliziumreich. Moderne Kunstdünger verhindern jedoch, dass die Pflanzen ausreichend Silizium aus der Erde aufnehmen können.
Da vor allem die äusseren Kornschichten Silizium enthalten, geht das Spurenelement überdies bei der Verarbeitung zu feinem Mehl verloren.
Um unseren täglichen Siliziumbedarf von zehn bis 40 Milligramm zu decken, sollten wir daher möglichst häufig auf Vollkornprodukte aus biologischem Anbau zurückgreifen.
🍃🌾🍀
Heilkräuter mit Silizium
Auch siliciumhaltige Heilkräuter können zur Deckung des Siliziumbedarfes beitragen.
🌾
Die Brennnessel und das Zinnkraut (Schachtelhalm) sind sehr gute Silizium-Lieferanten.
🍃🍵
Die Brennnessel kann leicht in Form von Brennnesselblattpulver eingenommen werden, das man in Smoothies oder Salatdressings oder auch in Brotrezepte mischt.
🍵🌾
Wie Sie einen Schachtelhalmtee zubereiten, um von dessen Siliciumgehalt profitieren zu können, lesen Sie hier mit vielen weiteren Informationen zum Silizium.
Organisches Silizium schützt das Gehirn vor Aluminium
Sicherheitshalber kann auch auf die Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels aus organischem Silizium zurückgegriffen werden. Davon nimmt man 75 Milligramm pro Tag und kann damit nicht nur die möglicherweise leeren Siliciumspeicher auffüllen, sondern auch reichlich Aluminium ausleiten.
~•~•~•~•~•~
Ideal wäre mit dieser Dosis eine Kur über mindestens drei bis sechs Monate hinweg. Auch steht einer dauerhaften Einnahme von Silizium nichts im Wege.
~•~•~•~•~•~
Siliciumbedarf mit der Ernährung decken
Getreide wie Hirse, Braunhirse, Hafer und Gerste sowie Kartoffeln sind theoretisch siliziumreich. Moderne Kunstdünger verhindern jedoch, dass die Pflanzen ausreichend Silizium aus der Erde aufnehmen können.
Da vor allem die äusseren Kornschichten Silizium enthalten, geht das Spurenelement überdies bei der Verarbeitung zu feinem Mehl verloren.
Um unseren täglichen Siliziumbedarf von zehn bis 40 Milligramm zu decken, sollten wir daher möglichst häufig auf Vollkornprodukte aus biologischem Anbau zurückgreifen.
🍃🌾🍀
Heilkräuter mit Silizium
Auch siliciumhaltige Heilkräuter können zur Deckung des Siliziumbedarfes beitragen.
🌾
Die Brennnessel und das Zinnkraut (Schachtelhalm) sind sehr gute Silizium-Lieferanten.
🍃🍵
Die Brennnessel kann leicht in Form von Brennnesselblattpulver eingenommen werden, das man in Smoothies oder Salatdressings oder auch in Brotrezepte mischt.
🍵🌾
Wie Sie einen Schachtelhalmtee zubereiten, um von dessen Siliciumgehalt profitieren zu können, lesen Sie hier mit vielen weiteren Informationen zum Silizium.
Organisches Silizium schützt das Gehirn vor Aluminium
Sicherheitshalber kann auch auf die Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels aus organischem Silizium zurückgegriffen werden. Davon nimmt man 75 Milligramm pro Tag und kann damit nicht nur die möglicherweise leeren Siliciumspeicher auffüllen, sondern auch reichlich Aluminium ausleiten.
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Ideal wäre mit dieser Dosis eine Kur über mindestens drei bis sechs Monate hinweg. Auch steht einer dauerhaften Einnahme von Silizium nichts im Wege.
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👍1
⚠️Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae)
Letzte Änderung: 04.09.2020
Verfasst von Dr. rer. nat. Geraldin
⚠️Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae) sind Bakterien, die beim Menschen zu unterschiedlichen Erkrankungen führen können. Am häufigsten verursachen sie eine Lungenentzündung (Pneumonie).
Das Bild zeigt eine Petrischale mit Pneumokokken.
⚠️Pneumokokken sind bei vielen Menschen ganz normaler Bestandteil der Schleimhaut der oberen Atemwege. Bei ihnen besiedeln die Bakterien die Schleimhaut, führen aber nicht zu einer Erkrankung. Ist das Immunsystem intakt, kann es die Bakterien in der Regel problemlos in Schach halten. Bei einem geschwächten Immunsystem können die bereits auf den Schleimhäuten siedelnden Pneumokokken jedoch zu Erkrankungen beim Betroffenen führen. Eher selten kommt es dagegen zu einer Pneumokokken-Infektion durch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung.
Steckbrief:
⚠️Pneumokokken haben ein mehr oder weniger ovales Aussehen und treten meist paarig oder auch in kurzen Ketten auf. Einige Pneumokokken-Stämme umgeben sich mit einer Schleimkapsel aus Polysacchariden, welche sie vor den Fresszellen des Immunsystems schützt. Nur Stämme mit einer Kapsel führen beim Menschen zu Erkrankungen.
Neben einem geschwächten Immunsystem gibt es noch weitere Faktoren, die die Entstehung einer Pneumokokken-Infektion begünstigen können, so etwa:
•fortgeschrittenes Lebensalter
•Herz-Kreislauf-Erkrankungen
•Atemwegsinfektionen (z.B. Grippe)
•Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
•Alkoholabhängigkeit (Alkoholismus)
Außer einer Lungenentzündung können Pneumokokken auch andere Erkrankungen hervorrufen, so zum Beispiel:
•Mittelohrentzündung (Otitis media)
•Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
•Hirnhautentzündung (Meningitis)
•Hornhautgeschwür am Auge (Ulcus corneae)
•Lungenabszess
•Herzbeutelentzündung (Perikarditis)
•bakterielle Entzündung der Herzinnenhaut (bakterielle Endokarditis)
•Blutvergiftung (Sepsis)
Eine Pneumokokken-Infektion lässt sich mit Antibiotika (z.B. Benzylpenicillin, Phenoxymethylpenicillin, Amoxicillin) behandeln. Wer einer Infektion mit Streptococcus pneumoniae vorbeugen will, kann dies mithilfe der Pneumokokken-Impfung tun. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt eine Impfung für Kinder ab dem zweiten Lebensmonat sowie für über 60-Jährige. Auch für Personen, die ein erhöhtes Infektionsrisiko haben (z.B. durch eine bestehende Grunderkrankung), ist eine Pneumokokken-Impfung sinnvoll. Die Impfung schützt vor einer Infektion mit denjenigen Pneumokokken-Varianten, die in Europa am häufigsten zu Erkrankungen führen.
Letzte Änderung: 04.09.2020
Verfasst von Dr. rer. nat. Geraldin
⚠️Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae) sind Bakterien, die beim Menschen zu unterschiedlichen Erkrankungen führen können. Am häufigsten verursachen sie eine Lungenentzündung (Pneumonie).
Das Bild zeigt eine Petrischale mit Pneumokokken.
⚠️Pneumokokken sind bei vielen Menschen ganz normaler Bestandteil der Schleimhaut der oberen Atemwege. Bei ihnen besiedeln die Bakterien die Schleimhaut, führen aber nicht zu einer Erkrankung. Ist das Immunsystem intakt, kann es die Bakterien in der Regel problemlos in Schach halten. Bei einem geschwächten Immunsystem können die bereits auf den Schleimhäuten siedelnden Pneumokokken jedoch zu Erkrankungen beim Betroffenen führen. Eher selten kommt es dagegen zu einer Pneumokokken-Infektion durch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung.
Steckbrief:
⚠️Pneumokokken haben ein mehr oder weniger ovales Aussehen und treten meist paarig oder auch in kurzen Ketten auf. Einige Pneumokokken-Stämme umgeben sich mit einer Schleimkapsel aus Polysacchariden, welche sie vor den Fresszellen des Immunsystems schützt. Nur Stämme mit einer Kapsel führen beim Menschen zu Erkrankungen.
Neben einem geschwächten Immunsystem gibt es noch weitere Faktoren, die die Entstehung einer Pneumokokken-Infektion begünstigen können, so etwa:
•fortgeschrittenes Lebensalter
•Herz-Kreislauf-Erkrankungen
•Atemwegsinfektionen (z.B. Grippe)
•Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
•Alkoholabhängigkeit (Alkoholismus)
Außer einer Lungenentzündung können Pneumokokken auch andere Erkrankungen hervorrufen, so zum Beispiel:
•Mittelohrentzündung (Otitis media)
•Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
•Hirnhautentzündung (Meningitis)
•Hornhautgeschwür am Auge (Ulcus corneae)
•Lungenabszess
•Herzbeutelentzündung (Perikarditis)
•bakterielle Entzündung der Herzinnenhaut (bakterielle Endokarditis)
•Blutvergiftung (Sepsis)
Eine Pneumokokken-Infektion lässt sich mit Antibiotika (z.B. Benzylpenicillin, Phenoxymethylpenicillin, Amoxicillin) behandeln. Wer einer Infektion mit Streptococcus pneumoniae vorbeugen will, kann dies mithilfe der Pneumokokken-Impfung tun. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt eine Impfung für Kinder ab dem zweiten Lebensmonat sowie für über 60-Jährige. Auch für Personen, die ein erhöhtes Infektionsrisiko haben (z.B. durch eine bestehende Grunderkrankung), ist eine Pneumokokken-Impfung sinnvoll. Die Impfung schützt vor einer Infektion mit denjenigen Pneumokokken-Varianten, die in Europa am häufigsten zu Erkrankungen führen.
Forwarded from Andreas
Wirkstoff : Synflorix von CC-Pharma
0,5 ml Inj.-Susp.💉
Wirkstoffe
Pneumokokken-Polysaccharid-D/T-Konjugat-Impfstoff, 10-valent 0,016 mg
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 1, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 4, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,003 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 5, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 6B, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 7F, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 9V, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 14, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Pneumokokken-Polysaccharid, Serotyp 18C-Tetanus-Toxoid-Konjugat 0,003 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 19F, konjugiert an Diphtherietoxoid-Trägerprotein 0,003 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 23F, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Protein D (Haemophilus influenzae) rekombiniert (E.coli) 12,5 µg (MW) (Entsprechend)
Tetanus-Toxoid 7,5 µg (MW) (Entsprechend)
Diphtherie-Toxoid 4,5 µg (MW) (Entsprechend) Inhaltsstoffe :
Aluminiumphosphat(Entsprechend)
Aluminium-Ion 0,5 mg (Entsprechend)
Natriumchlorid(Hilfsstoff)
Wasser für Injektionszwecke(Hilfsstoff)
ATC Code
J07AL02 Pneumokokken, gereinigtes Polysaccharid-Antigen, konjugiert
Quellen
Autor:
Redaktion Gelbe Liste Pharmindex
0,5 ml Inj.-Susp.💉
Wirkstoffe
Pneumokokken-Polysaccharid-D/T-Konjugat-Impfstoff, 10-valent 0,016 mg
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 1, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 4, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,003 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 5, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 6B, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 7F, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 9V, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 14, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Pneumokokken-Polysaccharid, Serotyp 18C-Tetanus-Toxoid-Konjugat 0,003 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 19F, konjugiert an Diphtherietoxoid-Trägerprotein 0,003 mg (Entsprechend)
Pneumokokkenpolysaccharid, Serotyp 23F, konjugiert an Protein D-Trägerprotein 0,001 mg (Entsprechend)
Protein D (Haemophilus influenzae) rekombiniert (E.coli) 12,5 µg (MW) (Entsprechend)
Tetanus-Toxoid 7,5 µg (MW) (Entsprechend)
Diphtherie-Toxoid 4,5 µg (MW) (Entsprechend) Inhaltsstoffe :
Aluminiumphosphat(Entsprechend)
Aluminium-Ion 0,5 mg (Entsprechend)
Natriumchlorid(Hilfsstoff)
Wasser für Injektionszwecke(Hilfsstoff)
ATC Code
J07AL02 Pneumokokken, gereinigtes Polysaccharid-Antigen, konjugiert
Quellen
Autor:
Redaktion Gelbe Liste Pharmindex
❤1
MENINGOKOKEN
Was sind Meningokokken-Erkrankungen?
⚠️Eine Meningokokken-Infektion ist eine schwere Krankheit, die innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden kann. Die Bakterien Neisseria meningitidis, auch Meningokokken genannt, verursachen meist eine eitrige Hirnhautentzündung, die sogenannte Meningitis, seltener eine Blutstrominfektion (Sepsis). In Deutschland kommen Meningokokken-Erkrankungen selten vor, im Jahr etwa 4 Fälle pro 1 Million Menschen. Meistens handelt es sich um Einzelfälle oder um kleine örtliche Häufungen, insbesondere in den Wintermonaten.
⚠️Wie werden Meningokokken übertragen?
Von Mensch zu Mensch
Am häufigsten werden Meningokokken als Tröpfcheninfektion übertragen. Die Bakterien befinden sich im Nasen-Rachen-Raum des Menschen. Sie gelangen beim Sprechen, Husten oder Niesen in kleinen Tröpfchen aus dem Nasen-Rachen-Raum in die Luft und können aus kurzer Entfernung eingeatmet werden.
Die Erreger können auch bei engem Kontakt mit Erkrankten als Schmierinfektion übertragen werden, zum Beispiel durch Berührung des Nasensekrets. Außerhalb des Körpers sterben die Bakterien schnell ab.
⚠️Welche Krankheitszeichen haben Erkrankte?
Der Krankheitsbeginn ist meistens sehr plötzlich und schnell fortschreitend. Bei Säuglingen und Kleinkindern können die Beschwerden einer Meningokokken-Erkrankung weniger deutlich sein.
Zwei Verlaufsformen der Meningokokken-Erkrankung können einzeln oder zusammen auftreten:
In etwa zwei Dritteln aller Fälle äußert sich die Erkrankung als Hirnhautentzündung.
Fieber, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit und eine getrübte Bewusstseinslage, wie zum Beispiel eine starke Schläfrigkeit oder Benommenheit, sind gängige Beschwerden einer Hirnhautentzündung. Ein typisches Zeichen ist die schmerzhafte Nackensteifigkeit, oft kombiniert mit morgendlichem Erbrechen oder Zeichen eines Kreislaufversagens sowie mitunter Krampfanfälle. Das Krankheitsgefühl ist sehr ausgeprägt. In schweren Fällen zeigen sich durch Störungen der Blutgerinnung punktförmige oder flächige Einblutungen auf der Haut und den Schleimhäuten.
Bei 10% bis 20% aller Betroffenen kommt es im Anschluss zu Komplikationen wie Krampfanfällen oder Taubheit und bei Kindern gegebenenfalls auch zu Entwicklungsstörungen. Etwa 1% der Erkrankten sterben.
In etwa einem Drittel der Fälle äußert sich die Erkrankung als Blutstrominfektion (Sepsis).
Bei der Meningokokken-Blutstrominfektion werden die Bakterien mit dem Blut in den gesamten Körper ausgeschwemmt. Dabei wird die Blutgerinnung gestört. In der Folge entstehen flächenhafte Einblutungen der Haut. Bei 10% bis 15% der Erkrankten können die lebensbedrohlichen Einblutungen auch in die Nebennierenrinden erfolgen, wodurch ein Kreislaufschock auftreten kann. Als Komplikation können unter Umständen einzelne Gliedmaßen absterben, was im schlimmsten Fall Amputationen nötig machen kann. Bei der Blutstrominfektion stirbt etwa jeder zehnte Erkrankte, bei einem schweren Verlauf sogar fast jeder dritte.
⚠️Bei Säuglingen und Kleinkindern kann sich neben Fieber, Erbrechen, Krämpfen, Reizbarkeit oder Schläfrigkeit eine vorgewölbte oder harte Fontanelle - das ist die Spalte zwischen den Schädelplatten von Säuglingen - zeigen. Die Nackensteifigkeit kann dagegen fehlen.
Wann bricht die Krankheit aus und wie lange ist man ansteckend?
Was sind Meningokokken-Erkrankungen?
⚠️Eine Meningokokken-Infektion ist eine schwere Krankheit, die innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden kann. Die Bakterien Neisseria meningitidis, auch Meningokokken genannt, verursachen meist eine eitrige Hirnhautentzündung, die sogenannte Meningitis, seltener eine Blutstrominfektion (Sepsis). In Deutschland kommen Meningokokken-Erkrankungen selten vor, im Jahr etwa 4 Fälle pro 1 Million Menschen. Meistens handelt es sich um Einzelfälle oder um kleine örtliche Häufungen, insbesondere in den Wintermonaten.
⚠️Wie werden Meningokokken übertragen?
Von Mensch zu Mensch
Am häufigsten werden Meningokokken als Tröpfcheninfektion übertragen. Die Bakterien befinden sich im Nasen-Rachen-Raum des Menschen. Sie gelangen beim Sprechen, Husten oder Niesen in kleinen Tröpfchen aus dem Nasen-Rachen-Raum in die Luft und können aus kurzer Entfernung eingeatmet werden.
Die Erreger können auch bei engem Kontakt mit Erkrankten als Schmierinfektion übertragen werden, zum Beispiel durch Berührung des Nasensekrets. Außerhalb des Körpers sterben die Bakterien schnell ab.
⚠️Welche Krankheitszeichen haben Erkrankte?
Der Krankheitsbeginn ist meistens sehr plötzlich und schnell fortschreitend. Bei Säuglingen und Kleinkindern können die Beschwerden einer Meningokokken-Erkrankung weniger deutlich sein.
Zwei Verlaufsformen der Meningokokken-Erkrankung können einzeln oder zusammen auftreten:
In etwa zwei Dritteln aller Fälle äußert sich die Erkrankung als Hirnhautentzündung.
Fieber, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit und eine getrübte Bewusstseinslage, wie zum Beispiel eine starke Schläfrigkeit oder Benommenheit, sind gängige Beschwerden einer Hirnhautentzündung. Ein typisches Zeichen ist die schmerzhafte Nackensteifigkeit, oft kombiniert mit morgendlichem Erbrechen oder Zeichen eines Kreislaufversagens sowie mitunter Krampfanfälle. Das Krankheitsgefühl ist sehr ausgeprägt. In schweren Fällen zeigen sich durch Störungen der Blutgerinnung punktförmige oder flächige Einblutungen auf der Haut und den Schleimhäuten.
Bei 10% bis 20% aller Betroffenen kommt es im Anschluss zu Komplikationen wie Krampfanfällen oder Taubheit und bei Kindern gegebenenfalls auch zu Entwicklungsstörungen. Etwa 1% der Erkrankten sterben.
In etwa einem Drittel der Fälle äußert sich die Erkrankung als Blutstrominfektion (Sepsis).
Bei der Meningokokken-Blutstrominfektion werden die Bakterien mit dem Blut in den gesamten Körper ausgeschwemmt. Dabei wird die Blutgerinnung gestört. In der Folge entstehen flächenhafte Einblutungen der Haut. Bei 10% bis 15% der Erkrankten können die lebensbedrohlichen Einblutungen auch in die Nebennierenrinden erfolgen, wodurch ein Kreislaufschock auftreten kann. Als Komplikation können unter Umständen einzelne Gliedmaßen absterben, was im schlimmsten Fall Amputationen nötig machen kann. Bei der Blutstrominfektion stirbt etwa jeder zehnte Erkrankte, bei einem schweren Verlauf sogar fast jeder dritte.
⚠️Bei Säuglingen und Kleinkindern kann sich neben Fieber, Erbrechen, Krämpfen, Reizbarkeit oder Schläfrigkeit eine vorgewölbte oder harte Fontanelle - das ist die Spalte zwischen den Schädelplatten von Säuglingen - zeigen. Die Nackensteifigkeit kann dagegen fehlen.
Wann bricht die Krankheit aus und wie lange ist man ansteckend?
⚠️Erste Beschwerden zeigen sich 2 bis 10 Tage nach Ansteckung, in der Regel nach 3 bis 4 Tagen. Die Betroffenen sind bis zu 7 Tage vor Beginn der Krankheitszeichen ansteckend. 24 Stunden nach Beginn einer wirksamen Antibiotika-Therapie sind Erkrankte nicht mehr ansteckend.
Wer ist besonders gefährdet?
An einer Meningokokken-Infektion kann jeder erkranken. Am häufigsten trifft es aber Säuglinge im ersten Lebensjahr, Kleinkinder oder Jugendliche. Die Ansteckungsgefahr ist bei schlechten hygienischen Bedingungen, geschwächter Abwehrlage oder in engen Wohnverhältnissen größer. Auch Rauchen oder eine vorangehende Virus-Erkrankung der Atemwege kann die Empfänglichkeit für eine Meningokokken-Infektion erhöhen.
Wer ist besonders gefährdet?
An einer Meningokokken-Infektion kann jeder erkranken. Am häufigsten trifft es aber Säuglinge im ersten Lebensjahr, Kleinkinder oder Jugendliche. Die Ansteckungsgefahr ist bei schlechten hygienischen Bedingungen, geschwächter Abwehrlage oder in engen Wohnverhältnissen größer. Auch Rauchen oder eine vorangehende Virus-Erkrankung der Atemwege kann die Empfänglichkeit für eine Meningokokken-Infektion erhöhen.
🦠Bexsero von Glaxo Smith Kline 0,5ml Inj.-Susp.💉
Wirkstoffe
Meningokokken-B-Impfstoff, rekombiniert, tetravalent 0,175 mg
Neisseria-Heparin-bindendes Antigen (NHBA)-Protein GNA1030-Fusionsprotein (rekombinant) von Neisseria meningitidis, Serogruppe B 0,05 mg (Entsprechend)
Neisseria-Adhäsin A (NadA, rekombinantes Protein) von Neisseria meningitidis, Serogruppe B 0,05 mg (Entsprechend)
Faktor-H-bindendes Protein (fHbp)-Protein GNA2091-Fusionsprotein (rekombinant) von Neisseria meningitidis, Serogruppe B 0,05 mg (Entsprechend)
Außenmembran-Vesikel von Neisseria meningitidis, Serogruppe B, Stamm NZ98/254, mit Transportkanalprotein PorA P1.4 und anderen Antigenen 0,025 mg (Entsprechend)
Inhaltsstoffe
Aluminiumhydroxid(Hilfsstoff)
Natriumchlorid(Hilfsstoff)
Histidin(Hilfsstoff)
Sucrose(Hilfsstoff)
Wasser für Injektionszwecke(Hilfsstoff)
ATC Code
J07AH09 Meningokokken B, Multikomponenten-Impfstoff
Quellen ...Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex
Wirkstoffe
Meningokokken-B-Impfstoff, rekombiniert, tetravalent 0,175 mg
Neisseria-Heparin-bindendes Antigen (NHBA)-Protein GNA1030-Fusionsprotein (rekombinant) von Neisseria meningitidis, Serogruppe B 0,05 mg (Entsprechend)
Neisseria-Adhäsin A (NadA, rekombinantes Protein) von Neisseria meningitidis, Serogruppe B 0,05 mg (Entsprechend)
Faktor-H-bindendes Protein (fHbp)-Protein GNA2091-Fusionsprotein (rekombinant) von Neisseria meningitidis, Serogruppe B 0,05 mg (Entsprechend)
Außenmembran-Vesikel von Neisseria meningitidis, Serogruppe B, Stamm NZ98/254, mit Transportkanalprotein PorA P1.4 und anderen Antigenen 0,025 mg (Entsprechend)
Inhaltsstoffe
Aluminiumhydroxid(Hilfsstoff)
Natriumchlorid(Hilfsstoff)
Histidin(Hilfsstoff)
Sucrose(Hilfsstoff)
Wasser für Injektionszwecke(Hilfsstoff)
ATC Code
J07AH09 Meningokokken B, Multikomponenten-Impfstoff
Quellen ...Autor: Redaktion Gelbe Liste Pharmindex
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Landry-Guillain-Barré-Strohl-Syndrom, ist ein akut oder subakut auftretendes neurologisches Krankheitsbild, bei dem es zu entzündlichen (inflammatorischen) Veränderungen des peripheren Nervensystems kommt. Betroffen sind vor allem die aus dem Rückenmark hervorgehenden Nervenwurzeln (Polyradikulitis) und die dazugehörigen vorderen oder proximalen Nervenabschnitte.
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Enzephalomyelitis (ADEM oder ADE), die auch als perivenöse Enzephalomyelitis oder Hurst-Enzephalitis bezeichnet wird, ist eine seltene, akut entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems, die häufig eine bis vier Wochen nach einer Infektion auftritt. Meist sind Kinder betroffen. Über dem 40. Lebensjahr ist die Erkrankung selten. Ist anamnestisch keine vorangegangene Infektion bekannt, bleibt oft unklar, ob es sich nicht um den Beginn einer multiplen Sklerose (MS) handelt, zu der fließende Übergänge bestehen.
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Der Transversen Myelitis ähnliche Erkrankungen sind die Akute disseminierte Enzephalomyelitis (ADEM), die Optikusneuritis und das Devic-Syndrom (Neuromyelitis optica). All diese Erkrankungen sind durch Entzündungen des zentralen Nervensystems gekennzeichnet.
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So ist etwa in englischsprachigen Veröffentlichungen die Feststellung anzutreffen, Epilepsie sei „not a disease“ (keine Krankheit), sondern eine „seizure disorder“, eine durch epileptische Anfälle charakterisierte Störung.
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Eine Enzephalitis (auch Encephalitis; neuzeitliche Bildung aus altgriechisch ἐγκέφαλος (enképhalos) „Gehirn“,[1] aus ἐν „in“ und κεφαλή (kephalē) „Kopf“, und der medizinischen Endung -itis für „Entzündung“) oder Gehirnentzündung ist eine Entzündung des Gehirns
Bei der Meningitis kommt es zu einer Entzündung der Hirn- und /oder Rückenmarkshäute (Meningen). Die virale Meningitis, die durch Viren verursacht wird, ist die häufigste Form. Deutlich seltener tritt die bakterielle Gehirnhautentzündung auf.
Die Narkolepsie ist eine Hypersomnie zentralnervösen Ursprungs ohne Bezug zu schlafbezogenen Atmungsstörungen. Sie gehört zur Gruppe der Schlafsüchte, da ihr eine Störung der Schlaf-Wach-Regulation zu Grunde liegt. Im Volksmund wird die Erkrankung daher auch als „Schlafkrankheit“ oder „Schlummersucht“ bezeichnet.
Cataplexy
nicht zu verwechseln mit der Katalepsie oder der Katatonie) ist der medizinische Fachausdruck für den emotionsbedingt (Freude, Lachen, Scham, Begeisterung, Ärger, Erregung oder Schreck) auftretenden kurzzeitigen Verlust des Muskeltonus ohne Bewusstseinstrübung.
nicht zu verwechseln mit der Katalepsie oder der Katatonie) ist der medizinische Fachausdruck für den emotionsbedingt (Freude, Lachen, Scham, Begeisterung, Ärger, Erregung oder Schreck) auftretenden kurzzeitigen Verlust des Muskeltonus ohne Bewusstseinstrübung.