Freiburger Standard
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Liebe Leute, morgen wird es spannend. Der Ältestenrat trifft sich – natürlich hinter verschlossenen Türen, verständlich, aber was wird hinter verschlossenen Türen besprochen! Thema ist ein Vorfall aus der letzten Sitzung, der mich wirklich ärgert: Mein Mikrofon wurde mitten in meinem Redebeitrag einfach abgeschaltet. Und jetzt wird behauptet, das sei ein technischer Fehler gewesen. Aber mal ehrlich: Ist es nicht bezeichnend, dass so etwas in einem Gremium, das für Transparenz und Demokratie stehen sollte, nicht öffentlich, sondern im Hinterzimmer besprochen wird? Wo ich alleine bin, ohne Öffentlichkeit, Ich finde das unverschämt. Ich sage euch: Ich werde morgen kämpferisch bleiben und auf mein Recht pochen. Der Bürgermeister soll sich Entschuldigen! Niemand darf hier einfach versuchen, kritische Stimmen abzuwürgen – egal ob technisch oder politisch. Freiburg verdient eine offene Debatte, keine Ausreden.
Bleibt dran, ich halte euch auf dem Laufenden!”
Euer Stadtrat Schwarz
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Vor 80 Jahren, am 27. November 1944, war einer der schwärzesten Tage in der neueren Geschichte unserer geliebten Stadt Freiburg. Unermessliches Leid - tausende Tote, Zerstörung.
Am 26. Januar 1946 schreibt der Schriftsteller Alfred Döblin (1878-1957) in einem Brief an den Philosophen und Schriftsteller Ludwig Marcuse (1894 - 1971):
"War drei Tage in Freiburg; 1/3 der schönen Stadt, die ganze Innenstadt ist ein Klumpen, die Straßen schon (aber nicht alle) freigelegt. - Kirchen, Theater, Universität alles hin oder fast hin. Schauerlich toter Anblick; zwischen den Ruinen liegen oft die Kränze öfter auch Kreuze mit Inschriften, - Menschen, die da verschüttet sind."
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