“Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing”, heißt es im Volksmund so zutreffend. Und das scheint auch bei Professor Marcel Fratzscher der Fall zu sein. Im Jahr 2016 behauptete er in der WELT noch vollmundig “Flüchtlinge werden Renten der Babyboomer zahlen”. Damit machte er sich zwar bei Insidern lächerlich, und auch die nackten Zahlen sprechen deutlich gegen eine solche These, aber bei den Medien und bei den Altparteien, damals reagierte noch Kanzlerin Angela Merkel, machte er sich beliebt, versuchte, den Bürgern der illegalen millionenfachen Asylzustrom schmackhaft zu machen. Das war und ist reinste Systemkonformität. Und auch die Pressemitteilungen und damit offiziellen Verlautbarungen des DIW Berlin zeigen, das heute eher die grün-rot-gelbe Politik der Ampel mehr oder weniger offen beklatscht, zumindest sekundiert wird. Absurd wird es, wenn eine Pressemitteilungen aus dem Juli beispielsweise heißt: “Deutsche Wirtschaft findet noch nicht aus dem Tief heraus”. Zwar werden in der Pressemitteilung zwar die Energiekrise und die Inflation angesprochen, aber „Gebremst wird die deutsche Konjunktur von der wenig dynamischen Weltwirtschaft, den erschwerten Finanzierungsbedingungen durch die weiter steigenden Zinsen der Europäischen Zentralbank sowie einer nur langsam sinkenden Inflation“. Man fasst sich an den Kopf! Dass es vor allem die Rahmenbedingungen hier in Deutschland sind, die durch die Ampelkoalition verschuldet sind, scheint kein Grund zu sein, den man nennen müsste. Nein, objektiv scheint das Institut wirklich nicht zu sein!
Auch die aktuelle Behauptung lahmt an Fakten
Wer einen Professorentitel hat oder “Direktor” eines Instituts ist, scheint sagen zu können, was er will. Die Medien übernehmen die Behauptungen eines solchen “Top-Ökonoms” (Web.de) mehr oder weniger ungefragt. Wer heute bei Google News nach Marcel Fratzscher und AfD sucht, wird unzählige Artikelvorschläge genannt erhalten, alle zum aktuellen Thema “Das AfD-Paradoxon”. Der schöne Titel indes steht für mehr als krude Behauptungen. Der Focus schreibt beispielsweise: “Erringt die AfD in Wahlen so viele Stimmen, dass sie sich an einer Regierung beteiligen kann, und setzt dann ihr Programm um, so würde das einer Gruppe besonders schaden: ihren eigenen Wählern. Zu diesem paradoxen Ergebnis kommt Marcel Fratzscher, als Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) in Berlin einer der führenden ökonomischen Köpfe des Landes.” Ferner behauptet er: “Die Widersprüche zwischen den Interessen der AfD-Wähler und den Positionen der AfD könnten kaum größer sein. Steuersenkungen für die Spitzenverdiener, niedrigere Löhne für Geringverdiener und eine Beschneidung der Sozialsysteme würden AfD-Wähler viel stärker negativ treffen als die Wähler der meisten anderen Parteien. Würde sich die AfD-Politik durchsetzen, käme es zu einer Umverteilung von Einkommen und sozialen Leistungen von AfD-Wählern hin zu den Wählern anderer Parteien.“ Das ist natürlich Unfug, denn die AfD steht eindeutig zum Mindestlohn, aber eben insgesamt für Steuersenkungen, finanziert durch die Rücknahme von unnötigen Ausgaben, gerade in den Bereichen Soziales, Migration, Gesellschaftspolitik oder grüne Klientelpolitik. Jeder Geringverdiener würde bei Steuersenkungen mehr in der Tasche haben, und immerhin trägt beispielsweise die deutsche Mittelschicht die höchste Steuer- und Abgabenlast in Europa. Für die Bürger verbleiben nur 50 Prozent von ihrem Einkommen. Den Bürgern durch Steuersenkungen mehr zurückzugeben, ist eine klare Forderung der AfD. Wie ein Professor zu einer gegenteiligen Meinung kommt, ist einfach nur hanebüchen.
https://freiburger-standard.de/2023/08/23/wenn-wirtschaftsexperten-den-herrschenden-nach-dem-mund-reden/
Auch die aktuelle Behauptung lahmt an Fakten
Wer einen Professorentitel hat oder “Direktor” eines Instituts ist, scheint sagen zu können, was er will. Die Medien übernehmen die Behauptungen eines solchen “Top-Ökonoms” (Web.de) mehr oder weniger ungefragt. Wer heute bei Google News nach Marcel Fratzscher und AfD sucht, wird unzählige Artikelvorschläge genannt erhalten, alle zum aktuellen Thema “Das AfD-Paradoxon”. Der schöne Titel indes steht für mehr als krude Behauptungen. Der Focus schreibt beispielsweise: “Erringt die AfD in Wahlen so viele Stimmen, dass sie sich an einer Regierung beteiligen kann, und setzt dann ihr Programm um, so würde das einer Gruppe besonders schaden: ihren eigenen Wählern. Zu diesem paradoxen Ergebnis kommt Marcel Fratzscher, als Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) in Berlin einer der führenden ökonomischen Köpfe des Landes.” Ferner behauptet er: “Die Widersprüche zwischen den Interessen der AfD-Wähler und den Positionen der AfD könnten kaum größer sein. Steuersenkungen für die Spitzenverdiener, niedrigere Löhne für Geringverdiener und eine Beschneidung der Sozialsysteme würden AfD-Wähler viel stärker negativ treffen als die Wähler der meisten anderen Parteien. Würde sich die AfD-Politik durchsetzen, käme es zu einer Umverteilung von Einkommen und sozialen Leistungen von AfD-Wählern hin zu den Wählern anderer Parteien.“ Das ist natürlich Unfug, denn die AfD steht eindeutig zum Mindestlohn, aber eben insgesamt für Steuersenkungen, finanziert durch die Rücknahme von unnötigen Ausgaben, gerade in den Bereichen Soziales, Migration, Gesellschaftspolitik oder grüne Klientelpolitik. Jeder Geringverdiener würde bei Steuersenkungen mehr in der Tasche haben, und immerhin trägt beispielsweise die deutsche Mittelschicht die höchste Steuer- und Abgabenlast in Europa. Für die Bürger verbleiben nur 50 Prozent von ihrem Einkommen. Den Bürgern durch Steuersenkungen mehr zurückzugeben, ist eine klare Forderung der AfD. Wie ein Professor zu einer gegenteiligen Meinung kommt, ist einfach nur hanebüchen.
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Freiburger Standard
Ein "AfD-Paradoxon"? Wenn "Experten" den Herrschenden nach dem Mund reden
Von Achim Baumann
Der Zuspruch für die AfD hat sich laut aktuellen Umfragen seit den vergangenen Bundestagswahlen vor zwei Jahren auf mehr als 20 Prozent verdoppelt. Kein Wunder also, dass der Verfassungsschutz und andere nicht gerade unabhängige Institutionen…
Der Zuspruch für die AfD hat sich laut aktuellen Umfragen seit den vergangenen Bundestagswahlen vor zwei Jahren auf mehr als 20 Prozent verdoppelt. Kein Wunder also, dass der Verfassungsschutz und andere nicht gerade unabhängige Institutionen…
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