Freiburger Standard
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Auch wenn Hohm lediglich kurz und vor Jahren Probemitglied einer Burschenschaft gewesen war und nicht zur Gruppe der Korporierten gehört, ist der Burschenschafterflügel zufrieden. Gleich mehrere Korporierte sind künftig Mitglied im Vorstand der „Generation Deutschland“. Dabei hatte sich Parteichef Chrupalla einen unnötigen Seitenhieb erlaubt, als er in seiner Vertreterrede erklärte: „Ein Land zu verändern […] das ist etwas anderes als eine Demo, das ist auch etwas anderes als auf ein Gebäude zu klettern, als Fechten, als ein Marsch mit vollem Rucksack oder ein Gitarrenabend am Lagerfeuer […]“. Damit brach er völlig unnötig eine überflüssige Diskussion über Brauchtum vs. Parteipolitik vom Zaun. Man kann parteipolitisch aktiv sein, aber im Privatleben Brauchtum ausleben. Der Burschenschafterflügel in der Partei dürfte ihn nach dieser Aussage künftig kritischer sehen. Die sinngemäße Aussage von Gauland indes, die Jugendorganisation dürfe durchaus radikal, aber eben nicht extremistisch sein, klang nach dem, was Parteien ihren Jugendorganisationen stets einräumen müssen. So ist es auch bei der „Jungen Union“, den „Jungsozialisten“ und erst recht bei der „Grünen Jugend“. Gut, dass der Ehrenvorsitzende dies der neuen Parteijugend mit auf den Weg gab. Eine Empfehlung, auf die man in Zukunft hinweisen sollte, wenn Parteiältere die Parteijugend aufgrund konsequenter Forderungen mäßigen möchten.

https://freiburger-standard.de/2025/12/01/generation-deutschland-loest-junge-alternative-ab-viel-licht-aber-auch-ein-wenig-schatten/
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