Europa - Traum und Wirklichkeit
nach einer kurzen Vorstellung ihrer Person und ihrer familiären Bindungen zum Osten skizzierte Ulrike Guerot vor rund 170 Besuchern ihre Vision einer europäischen Republik. Nach Definition der Begriffe "Republik" und "Bürger" zeigte sie ein Bild, das sie inspirierte: eine 500 Jahre alte Karte von Europa in Gestalt einer "liegenden Frau, welche die Völker zwischen Iberischer Halbinsel und Russland ernährt". Die im Titel angekündigte "Republik Schwarzenberg" diente lediglich als regionaler Aufhänger für die Diskussion. Am historischen Beispiel anderer durch Bürger verwalteter "Republiken" wurden Möglichkeiten und Prinzipien einer bürgerbestimmten Gesellschaft diskutiert. Entsprechend ihrer Aussage "Träumer ... sind die wahren Realisten, ihnen verdanken wir die schönsten Ideen und praktisch die Grundlagen des modernen Europa ..." [1] und ihrer binationalen Lebenserfahrungen stellte sie ihre Idee einer gemeinsamen Republik der Regionen als demokratische Alternative zur bestehenden EU vor.
Ihre These lautete, dass die regionalen Unterschiede innerhalb der Nationalstaaten groß, die Grenzen teilweise willkürlich und die kulturellen Übergänge zwischen ihnen fließend seien, weshalb ein nachnationales Europa mehrheitsfähig wäre. An der bisherigen EU bemängelte Prof. Guerot, dass sie zwar ein gemeinsames Recht für Waren und Geld geschaffen hatte, aber kein gemeinsames Recht für die Bürger. Sie warnte, dass ein fehlender Zukunftsplan der Europäer zu einem Machtvakuum führen wird, das andere Großmächte ausfüllen werden. Mit ihrer Forderung, dass die EU kein Türöffner für die NATO sein darf, wich sie deutlich vom Meinungsmainstream ab.
In der anschließenden Diskussion stand sie Rede und Antwort, nicht nur zum Vortrag, sondern auch zu früheren Aussagen zur Migration und europäischen Sicherheits-/Außenpolitik.
Erschreckend waren ihre Schilderungen zum Umgang mit ihrer Person nachdem sie erstmals den erlaubten Meinungskorridor verlassen hatte. Ihr "Abstieg" von der umjubelten "Europa-Utopistin" zu einer "Leitfigur der Verschwörungstheoretiker" war ein harter Aufprall in der Wirklichkeit - mit Konsequenzen, die sie sich nach eigener Aussage nie hätte vorstellen können.
[1] https://www.diepresse.com/1379843/manifest-fuer-die-begruendung-einer-europaeischen-republik]
nach einer kurzen Vorstellung ihrer Person und ihrer familiären Bindungen zum Osten skizzierte Ulrike Guerot vor rund 170 Besuchern ihre Vision einer europäischen Republik. Nach Definition der Begriffe "Republik" und "Bürger" zeigte sie ein Bild, das sie inspirierte: eine 500 Jahre alte Karte von Europa in Gestalt einer "liegenden Frau, welche die Völker zwischen Iberischer Halbinsel und Russland ernährt". Die im Titel angekündigte "Republik Schwarzenberg" diente lediglich als regionaler Aufhänger für die Diskussion. Am historischen Beispiel anderer durch Bürger verwalteter "Republiken" wurden Möglichkeiten und Prinzipien einer bürgerbestimmten Gesellschaft diskutiert. Entsprechend ihrer Aussage "Träumer ... sind die wahren Realisten, ihnen verdanken wir die schönsten Ideen und praktisch die Grundlagen des modernen Europa ..." [1] und ihrer binationalen Lebenserfahrungen stellte sie ihre Idee einer gemeinsamen Republik der Regionen als demokratische Alternative zur bestehenden EU vor.
Ihre These lautete, dass die regionalen Unterschiede innerhalb der Nationalstaaten groß, die Grenzen teilweise willkürlich und die kulturellen Übergänge zwischen ihnen fließend seien, weshalb ein nachnationales Europa mehrheitsfähig wäre. An der bisherigen EU bemängelte Prof. Guerot, dass sie zwar ein gemeinsames Recht für Waren und Geld geschaffen hatte, aber kein gemeinsames Recht für die Bürger. Sie warnte, dass ein fehlender Zukunftsplan der Europäer zu einem Machtvakuum führen wird, das andere Großmächte ausfüllen werden. Mit ihrer Forderung, dass die EU kein Türöffner für die NATO sein darf, wich sie deutlich vom Meinungsmainstream ab.
In der anschließenden Diskussion stand sie Rede und Antwort, nicht nur zum Vortrag, sondern auch zu früheren Aussagen zur Migration und europäischen Sicherheits-/Außenpolitik.
Erschreckend waren ihre Schilderungen zum Umgang mit ihrer Person nachdem sie erstmals den erlaubten Meinungskorridor verlassen hatte. Ihr "Abstieg" von der umjubelten "Europa-Utopistin" zu einer "Leitfigur der Verschwörungstheoretiker" war ein harter Aufprall in der Wirklichkeit - mit Konsequenzen, die sie sich nach eigener Aussage nie hätte vorstellen können.
[1] https://www.diepresse.com/1379843/manifest-fuer-die-begruendung-einer-europaeischen-republik]
👍13
„Friede sei mit Dir“
vorgetragen von Sabine Pöhland, war der musikalische Einstieg in den Abend. Es bedurfte nicht vieler Worte der Begrüßung und Eugen Drewermann betrat unter tosendem Applaus der Besucher im Städtischen Festsaal zu Freiberg die Bühne und begrüßte sein Publikum als „Freunde des Friedens“. Bei seiner flammenden Botschaft für Frieden in der Welt, wurde eine betroffene Stille im Saal fast greifbar. Man hätte können eine Stecknadel zu Boden fallen hören. Mehrfach wurde sein Vortrag mit Szenenapplaus bedacht. Ruhig, beinahe wie ein Denkmal, stand der 84- jährige Friedensaktivist bei seinem einstündigen Vortrag zu seinem Buch „Nur durch Frieden bewahren wir uns selber“. Ein Meister der Rhetorik in freier Rede, strukturiert klar und präzise in seiner Analyse, glaubhaft, authentisch und beeindruckend. Attribute, die bei dem gegenwärtigen vorhandenen politisch-medialen Personal schmerzlich vermisst werden. Drewermann hat die hohen Erwartungen vollumfänglich erfüllt. Ein Kompliment, dass unser Gast 👇👇
vorgetragen von Sabine Pöhland, war der musikalische Einstieg in den Abend. Es bedurfte nicht vieler Worte der Begrüßung und Eugen Drewermann betrat unter tosendem Applaus der Besucher im Städtischen Festsaal zu Freiberg die Bühne und begrüßte sein Publikum als „Freunde des Friedens“. Bei seiner flammenden Botschaft für Frieden in der Welt, wurde eine betroffene Stille im Saal fast greifbar. Man hätte können eine Stecknadel zu Boden fallen hören. Mehrfach wurde sein Vortrag mit Szenenapplaus bedacht. Ruhig, beinahe wie ein Denkmal, stand der 84- jährige Friedensaktivist bei seinem einstündigen Vortrag zu seinem Buch „Nur durch Frieden bewahren wir uns selber“. Ein Meister der Rhetorik in freier Rede, strukturiert klar und präzise in seiner Analyse, glaubhaft, authentisch und beeindruckend. Attribute, die bei dem gegenwärtigen vorhandenen politisch-medialen Personal schmerzlich vermisst werden. Drewermann hat die hohen Erwartungen vollumfänglich erfüllt. Ein Kompliment, dass unser Gast 👇👇
👍13❤2
an Freiberg und die Freiberger gern zurück gibt. Es war ein begeisternder Abend! Friede sei mit Dir!
❤9
„Climate: The Movie“ ist die zweite Klimadokumentation des britischen Filmemachers Martin Durkin. Es ist die Fortsetzung seines Dokumentarfilms „The Great Global Warming Swindle“ aus dem Jahre 2007. „Climate: The Movie“ wurde im März 2024 veröffentlicht und von Tom Nelson produziert sowie finanziert. Zahllose Kommentare, positive wie negative, in den sozialen Medien zeigen:
Der bekannte britische Dokumentar - Filmer Martin Durkin hat einen Nerv getroffen!
Schritt um Schritt erklären hochkarätige Wissenschaftler, wie sich das Klima seit Jahrmillionen permanent ändert. Das sich ständig wandelnde Klima ist eine komplexe Angelegenheit. Deshalb sollten sich auch möglichst viele Leute diesen Film ansehen. Denn was auch immer man über den vorgeblich katastrophalen Klimawandel denkt, er berührt Fragen der Demokratie, der freien Meinungsäußerung sowie der neutralen Klimawissenschaft.
Prof. Steven Koonin, GWPF-Jahresdozent und Autor von „Unsettled“, tritt im Film auf und bringt dies zum Ausdruck. „Ich unterrichte meine Studenten an der NYU in Klimawissenschaften und sage ihnen immer: „Überprüfen sie die Daten oder Veröffentlichungen selbst. Und sie kommen alle mit weit geöffneten Augen aus dem Kurs heraus!“
Der Film regt zum Nachdenken an. Ist die Reduktion des menschengemachten CO2- Ausstoßes die einzige Option dem Klimawandel zu begrenzen, oder wird der Klimawandel als solcher akzeptiert und sich dem entsprechend anpasst?
Unstrittig ist die Reduzierung des Verbrauchs von fossilen Brennstoffen auch ohne eventuelle Klimaauswirkungen.
Lassen wir uns also überraschen durch Sichtweisen und Aussagen abseits des Mainstream, zu diesem allgegenwärtigen Thema.
Der bekannte britische Dokumentar - Filmer Martin Durkin hat einen Nerv getroffen!
Schritt um Schritt erklären hochkarätige Wissenschaftler, wie sich das Klima seit Jahrmillionen permanent ändert. Das sich ständig wandelnde Klima ist eine komplexe Angelegenheit. Deshalb sollten sich auch möglichst viele Leute diesen Film ansehen. Denn was auch immer man über den vorgeblich katastrophalen Klimawandel denkt, er berührt Fragen der Demokratie, der freien Meinungsäußerung sowie der neutralen Klimawissenschaft.
Prof. Steven Koonin, GWPF-Jahresdozent und Autor von „Unsettled“, tritt im Film auf und bringt dies zum Ausdruck. „Ich unterrichte meine Studenten an der NYU in Klimawissenschaften und sage ihnen immer: „Überprüfen sie die Daten oder Veröffentlichungen selbst. Und sie kommen alle mit weit geöffneten Augen aus dem Kurs heraus!“
Der Film regt zum Nachdenken an. Ist die Reduktion des menschengemachten CO2- Ausstoßes die einzige Option dem Klimawandel zu begrenzen, oder wird der Klimawandel als solcher akzeptiert und sich dem entsprechend anpasst?
Unstrittig ist die Reduzierung des Verbrauchs von fossilen Brennstoffen auch ohne eventuelle Klimaauswirkungen.
Lassen wir uns also überraschen durch Sichtweisen und Aussagen abseits des Mainstream, zu diesem allgegenwärtigen Thema.
👍15
Climate the Movie - Resümee nach zwei Aufführungen
Mit gemischten Gefühlen, wie der Film beim Publikum ankommt, machten wir uns auf den Weg zu den ersten Veranstaltungen. Doch diese waren unbegründet, denn bereits eine Stunde vor Filmbeginn füllten sich die Säle. Es wurde vorab diskutiert und der Start mit Spannung erwartet. Schnell zeigte sich, wie die Besucher in den Film eintauchten. Der strukturierte Aufbau, die spannende Erzählung sowie die Untermauerung mit Fakten und verständlichen Diagrammen, begeisterten die Zuschauer. Die teils überspitzte Satire brachte den ein oder anderen sogar zum Schmunzeln. Es gab viel Gesprächsstoff und dementsprechend wurde nach Filmende in kleineren Gruppen diskutiert, u.a. über den eingeschlagenen politischen Weg.
Zusammenfassend halten wir fest, dass Durkin mit dieser Dokumentation einen Nerv getroffen hat. Die aktuelle Dunkelflaute und die explodierenden Energiepreise unterstreichen die Brisanz des Themas und die Notwendigkeit einer offenen Diskussion.
Fortsetzung folgt
Mit gemischten Gefühlen, wie der Film beim Publikum ankommt, machten wir uns auf den Weg zu den ersten Veranstaltungen. Doch diese waren unbegründet, denn bereits eine Stunde vor Filmbeginn füllten sich die Säle. Es wurde vorab diskutiert und der Start mit Spannung erwartet. Schnell zeigte sich, wie die Besucher in den Film eintauchten. Der strukturierte Aufbau, die spannende Erzählung sowie die Untermauerung mit Fakten und verständlichen Diagrammen, begeisterten die Zuschauer. Die teils überspitzte Satire brachte den ein oder anderen sogar zum Schmunzeln. Es gab viel Gesprächsstoff und dementsprechend wurde nach Filmende in kleineren Gruppen diskutiert, u.a. über den eingeschlagenen politischen Weg.
Zusammenfassend halten wir fest, dass Durkin mit dieser Dokumentation einen Nerv getroffen hat. Die aktuelle Dunkelflaute und die explodierenden Energiepreise unterstreichen die Brisanz des Themas und die Notwendigkeit einer offenen Diskussion.
Fortsetzung folgt
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