Freiberger Forum e.V.
https://youtube.com/shorts/mQ5GJ4pe29k?si=moJaOBsx1mIc9Paf
Der Städtische Festsaal befindet sich über dem Ratskeller, am Obermarkt. Wir empfehlen Parkplätze außerhalb der Altstadt.
Sensationelle wissenschaftliche Wiederentdeckung - es gibt zwei Geschlechter
Rund 100 Zuhörer erlebten im Städtischen Festsaal, wie die Biologin Marie-Luise Vollbrecht an den Grundfesten des postfaktischen Dogmas der Vielgeschlechtlichkeit rüttelte. Eingeladen vom Freiberger Forum hielt sie einen "Metavortrag", einen Vortrag über ihren an der Humboldt-Universität abgesagten Vortrag [1].
Nachdem sie sich und ihre persönliche Geschichte vorgestellt hatte, betonte sie, dass sie niemals berühmt werden wollte, dass sie sich für Biologie interessiert und für Frauenrechte einsetzt. Ihren "verbotenen Vortrag" wiederholte sie an diesem Abend in komprimierter Form. Dabei rief sie nicht nur Biologieschulkenntnisse in Erinnerung, sondern stellte Bezüge zu neuen Forschungsthemen her. Wie erwartet, lieferte sie die wissenschaftliche Begründung für die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen. Sie erklärte, dass es nur zwei Keimzellen und entsprechend zwei Geschlechter gibt. Die aktuellen Debatten zur Vielgeschlechtlichkeit ordnete sie im Anschluss wissenschafts- und gesellschaftspolitisch ein. So steht die Wissenschaftlichkeit der Vielgeschlechtlichkeit auf tönernen Füßen, konkret auf einem Artikel [2] und dessen populärwissenschaftlicher Version [3], die als Beweis herhalten müssen. Dabei handelt es sich größtenteils um Fehlinformationen, die niemals als Fakten propagiert oder als Druckmittel auf Politik und Wissenschaft hätten verwendet werden dürfen. Welche seltsamen Blüten diese Entwicklung treibt, zeigt das Beispiel einer begutachteten Fachpublikation, in der für Kiwis fälschlicherweise der Begriff des sozialen Geschlechts (Gender) verwendet wird. Um derartige Verwirrungen zu vermeiden, fordern inzwischen viele wissenschaftliche Verlage die Einhaltung begriffsbestimmender Richtlinien [4].
Marie-Luise Vollbrecht betonte in diesem Zusammenhang das altbekannte Muster, dass unter wohlklingenden Überschriften und im Rahmen sinnvoller Forderungen (geschlechterspezifische Unterschiede in der Medizin "Frauenherz", "Frauenleber", ...) ideologisch motivierte Falschbehauptungen zur objektiven Wahrheit erhoben und durch Wiederholung zementiert werden sollen. Wohin dies letztendlich führt, erklärte sie am Beispiel des erst kürzlich verabschiedeten sogenannten Selbstbestimmungsgesetzes, das sympathisch klingt, dessen vollumfängliche Konsequenzen für Kinder und Jugendliche nur den Wenigsten bewusst sind.
Am Ende des Vortrags berichtete die engagierte Biologin von den Vorwürfen - von Schwurblerin bis zum Nazi -, denen sie sich aufgrund ihrer wissenschaftlichen Arbeit und ihrer Meinung ausgesetzt sieht. Bis heute versteht sie nicht, warum ein Grundlagenvortrag in Biologie so heftige Reaktionen auslöst.
Zusammenfassend handelte es sich um einen biologisch informativen und gesellschaftspolitisch erschütternden Vortrag. Wir erfuhren, wie die uns vertraute Normalität unter ideologischen Beschuss gerät und unter dem Deckmantel vermeintlicher Wissenschaft aufgelöst wird. Eine Zuschauerin meinte, die Auflösung des Geschlechterbegriffs in der Beliebigkeit sei ein Kampf gegen das Leben.
[1] donnasdottir: Uni cancellt Evolutionsvortrag von Biologin
https://www.youtube.com/watch?v=Umqo5yoiHsY
[2] Claire Ainsworth; Sex redefined; Nature 518 (2015)
https://doi.org/10.1038/518288a
[3] Claire Ainsworth; Sex Redefined: The Idea of 2 Sexes Is Overly Simplistic; Scientific American (October 2018)
https://www.scientificamerican.com/article/sex-redefined-the-idea-of-2-sexes-is-overly-simplistic1/
[4] Shirin Heidari, Thomas F. Babor, Paola De Castro, Sera Tort, Mirjam Curno; Sex and gender equity in research: rationale for the SAGER guidelines and recommended use; Research Integrity and Peer Review 1 (2016)
https://doi.org/10.1186/s41073-016-0007-6
Rund 100 Zuhörer erlebten im Städtischen Festsaal, wie die Biologin Marie-Luise Vollbrecht an den Grundfesten des postfaktischen Dogmas der Vielgeschlechtlichkeit rüttelte. Eingeladen vom Freiberger Forum hielt sie einen "Metavortrag", einen Vortrag über ihren an der Humboldt-Universität abgesagten Vortrag [1].
Nachdem sie sich und ihre persönliche Geschichte vorgestellt hatte, betonte sie, dass sie niemals berühmt werden wollte, dass sie sich für Biologie interessiert und für Frauenrechte einsetzt. Ihren "verbotenen Vortrag" wiederholte sie an diesem Abend in komprimierter Form. Dabei rief sie nicht nur Biologieschulkenntnisse in Erinnerung, sondern stellte Bezüge zu neuen Forschungsthemen her. Wie erwartet, lieferte sie die wissenschaftliche Begründung für die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen. Sie erklärte, dass es nur zwei Keimzellen und entsprechend zwei Geschlechter gibt. Die aktuellen Debatten zur Vielgeschlechtlichkeit ordnete sie im Anschluss wissenschafts- und gesellschaftspolitisch ein. So steht die Wissenschaftlichkeit der Vielgeschlechtlichkeit auf tönernen Füßen, konkret auf einem Artikel [2] und dessen populärwissenschaftlicher Version [3], die als Beweis herhalten müssen. Dabei handelt es sich größtenteils um Fehlinformationen, die niemals als Fakten propagiert oder als Druckmittel auf Politik und Wissenschaft hätten verwendet werden dürfen. Welche seltsamen Blüten diese Entwicklung treibt, zeigt das Beispiel einer begutachteten Fachpublikation, in der für Kiwis fälschlicherweise der Begriff des sozialen Geschlechts (Gender) verwendet wird. Um derartige Verwirrungen zu vermeiden, fordern inzwischen viele wissenschaftliche Verlage die Einhaltung begriffsbestimmender Richtlinien [4].
Marie-Luise Vollbrecht betonte in diesem Zusammenhang das altbekannte Muster, dass unter wohlklingenden Überschriften und im Rahmen sinnvoller Forderungen (geschlechterspezifische Unterschiede in der Medizin "Frauenherz", "Frauenleber", ...) ideologisch motivierte Falschbehauptungen zur objektiven Wahrheit erhoben und durch Wiederholung zementiert werden sollen. Wohin dies letztendlich führt, erklärte sie am Beispiel des erst kürzlich verabschiedeten sogenannten Selbstbestimmungsgesetzes, das sympathisch klingt, dessen vollumfängliche Konsequenzen für Kinder und Jugendliche nur den Wenigsten bewusst sind.
Am Ende des Vortrags berichtete die engagierte Biologin von den Vorwürfen - von Schwurblerin bis zum Nazi -, denen sie sich aufgrund ihrer wissenschaftlichen Arbeit und ihrer Meinung ausgesetzt sieht. Bis heute versteht sie nicht, warum ein Grundlagenvortrag in Biologie so heftige Reaktionen auslöst.
Zusammenfassend handelte es sich um einen biologisch informativen und gesellschaftspolitisch erschütternden Vortrag. Wir erfuhren, wie die uns vertraute Normalität unter ideologischen Beschuss gerät und unter dem Deckmantel vermeintlicher Wissenschaft aufgelöst wird. Eine Zuschauerin meinte, die Auflösung des Geschlechterbegriffs in der Beliebigkeit sei ein Kampf gegen das Leben.
[1] donnasdottir: Uni cancellt Evolutionsvortrag von Biologin
https://www.youtube.com/watch?v=Umqo5yoiHsY
[2] Claire Ainsworth; Sex redefined; Nature 518 (2015)
https://doi.org/10.1038/518288a
[3] Claire Ainsworth; Sex Redefined: The Idea of 2 Sexes Is Overly Simplistic; Scientific American (October 2018)
https://www.scientificamerican.com/article/sex-redefined-the-idea-of-2-sexes-is-overly-simplistic1/
[4] Shirin Heidari, Thomas F. Babor, Paola De Castro, Sera Tort, Mirjam Curno; Sex and gender equity in research: rationale for the SAGER guidelines and recommended use; Research Integrity and Peer Review 1 (2016)
https://doi.org/10.1186/s41073-016-0007-6
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🎬 Zur letzten Veranstaltung vor der Sommerpause freuen wir uns, den bekannten Filmemacher Kai Stuht und mit Dr. Michael Mörz und Torsten Mahn zwei weitere "Überzeugungstäter" sicher zu begrüßen. Weitere Anfragen zu Diskussionsteilnehmern laufen noch. Wir bitten um Voranmeldung unter
tickets@freibergerforum.de🎬
tickets@freibergerforum.de🎬
Wir danken schonmal für 100 Voranmeldungen und freuen uns auf einen interessanten, spannenden Abend mit unseren Gästen und natürlich freuen wir uns
AUF SIE !
AUF SIE !
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Herzlichen Dank nochmals an Kai Stuht, Torsten Mahn und Dr. Michael Mörz für den informativen Abend. Gleichzeitig bedanken wir uns auch bei den rund 150 Interessierten. Heute ab 20.00 Uhr ist Startschuss für die Premiere von "HOPE"
u. a. bei
https://dlive.tv/bitteltv
und allen gängigen Plattformen unter "bitteltv" von Roger Bittel. Viel Erfolg !
u. a. bei
https://dlive.tv/bitteltv
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Insgesamt freuen wir uns über eine breite Resonanz zu unserem Sommerfest in einer Woche. Auch zahlreiche Gäste, u.a. auch von Jenen, die den "Goldenen Löwen" schon kennen und sächsische Gastlichkeit schätzen gelernt haben.🎬 Mehr sei an dieser Stelle noch nicht preisgegeben. Wir hoffen also auf einen ähnlich vollen Saal😉 und freuen uns, neben unseren zahlreichen Gästen, vor allem auf Sie, unsere zahlreichen Freunde und Unterstützer. Es finden immerhin 400 Besucher im Saal Platz. Wir bitten um Voranmeldung unter
tickets@freibergerforum.de
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Tischlein deck Dich!
Lautete die Ansage und im „Goldenen Löwe“ war alles vorbereitet. Der Saal füllte sich, der Grill lief auf Hochtouren und der Zapfhahn meinte: „Läuft!“ Die Rahmenbedingungen waren also Bestens. Lutz Männel ließ die Puppen tanzen. Im ersten Teil mit „Erziehungsauftrag“ für notorische Lügner in Verkleidung einer Ziege, die erfahren musste, letztendlich doch mit Schimpf und Schande vom heimischen Hof gejagt zu werden. Danach schwang sich der voll belegte Saal auf, den Fischer- Chören den Rang abzulaufen. „Wenn alle Brünnlein fließen“ war schon recht beachtlich. Bei der Zugabe ging es um „unsre Heimat“ und es wurde offensichtlich, wann und wo die Mehrzahl der Besucher in die Schule gegangen sind. Toll, dass uns die 4 Chorsänger so gut eingesungen hatten. Elmar Gehrke erwies sich wieder einmal als echter Glücksgriff. Drei Sätze genügten und das Publikum war auf seiner Seite. Zum Abschluss kamen dann Wolfred Wolf und Horst & Berta zum Zug, die dann im schlüpfrigen Milieu ihren Abgang hatten. 👇
Lautete die Ansage und im „Goldenen Löwe“ war alles vorbereitet. Der Saal füllte sich, der Grill lief auf Hochtouren und der Zapfhahn meinte: „Läuft!“ Die Rahmenbedingungen waren also Bestens. Lutz Männel ließ die Puppen tanzen. Im ersten Teil mit „Erziehungsauftrag“ für notorische Lügner in Verkleidung einer Ziege, die erfahren musste, letztendlich doch mit Schimpf und Schande vom heimischen Hof gejagt zu werden. Danach schwang sich der voll belegte Saal auf, den Fischer- Chören den Rang abzulaufen. „Wenn alle Brünnlein fließen“ war schon recht beachtlich. Bei der Zugabe ging es um „unsre Heimat“ und es wurde offensichtlich, wann und wo die Mehrzahl der Besucher in die Schule gegangen sind. Toll, dass uns die 4 Chorsänger so gut eingesungen hatten. Elmar Gehrke erwies sich wieder einmal als echter Glücksgriff. Drei Sätze genügten und das Publikum war auf seiner Seite. Zum Abschluss kamen dann Wolfred Wolf und Horst & Berta zum Zug, die dann im schlüpfrigen Milieu ihren Abgang hatten. 👇
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