Nach der, nur verbalen Ankündigung vom 12. April, bedanken wir uns schon bei 49 Voranmeldungen. Es sind nur 200 Plätze verfügbar für diesen spannenden hochkarätigen Abend!
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🎬🎬Im Wonnemonat Mai geht es rund im Freiberger Forum.
Wir hatten den Vortrag im Rahmen der "Nacht der Wissenschaft & Wirtschaft" der TU Bergakademie Freiberg angeboten. Es bestand leider kein Interesse. So laden wir Sie, zur "Nacht der Wissenschaftsfreiheit" zu diesem spannenden und kontroversen Thema in den städtischen Festsaal ein. Wir freuen uns auf Sie und bitten auch diesmal um rechtzeitige Voranmeldung unter tickets@freibergerforum.de
da wir auch wieder ein "AUSGEBUCHT"
befürchten.😉
Wir hatten den Vortrag im Rahmen der "Nacht der Wissenschaft & Wirtschaft" der TU Bergakademie Freiberg angeboten. Es bestand leider kein Interesse. So laden wir Sie, zur "Nacht der Wissenschaftsfreiheit" zu diesem spannenden und kontroversen Thema in den städtischen Festsaal ein. Wir freuen uns auf Sie und bitten auch diesmal um rechtzeitige Voranmeldung unter tickets@freibergerforum.de
da wir auch wieder ein "AUSGEBUCHT"
befürchten.😉
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Freiberger Forum e.V.
Unbeschreiblich! Wir sind von der Resonanz überwältigt und in Vorfreude auf diesen Abend!
Wir bitten unsere Besucher, rechtzeitig zu erscheinen und die öffentlichen Parkplätze z.B. an der ehernen Schlange zu benutzen.
war mit Wolfgang Wodarg am Donnerstag vor Pfingsten in Freiberg zu Gast. Die 2000 Km Anreise mit dem Auto aus Griechenland zu Wochenanfang, schien für den vitalen 77- jährigen kein Problem darzustellen. Der städtische Festsaal war seit Wochen ausgebucht und sorgte wieder für einen würdigen Rahmen. Lebhaft engagiert präsentierte Wodarg seine Expertise als Epidemiologe, Pneumologe und Amtsarzt, gewürzt mit pikanten Details aus seinem langjährigen politischen Wirken als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Europa- Parlament. Als wesentliches Ärgernis für eine funktionierende demokratische Gesellschaft wurden dabei strukturelle Zustände in den Parteien selbst und ein überbordender Lobbyismus ausgemacht. „Verbrecher seid ihr“, ein Gedicht von Wodarg, eingangs vorgetragen von Martin Irmscher war das Erste, was die gut 200 Gäste zu hören bekamen. Nach einer lebhaften Fragerunde aus dem Publikum erfreute der Dylan Song „Master of War“ unseren Gast, welcher diesen Protestsong aus vergangener Zeit auch schon öffentlich interpretiert hatte. Mit dem traditionellen Abschluss durch Singen des „Steigerliedes“ übertraf das Freiberger Publikum die Erwartungen des Gastes deutlich. Glück Auf!
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Freiberger Forum e.V.
https://youtube.com/shorts/mQ5GJ4pe29k?si=moJaOBsx1mIc9Paf
Der Städtische Festsaal befindet sich über dem Ratskeller, am Obermarkt. Wir empfehlen Parkplätze außerhalb der Altstadt.
Sensationelle wissenschaftliche Wiederentdeckung - es gibt zwei Geschlechter
Rund 100 Zuhörer erlebten im Städtischen Festsaal, wie die Biologin Marie-Luise Vollbrecht an den Grundfesten des postfaktischen Dogmas der Vielgeschlechtlichkeit rüttelte. Eingeladen vom Freiberger Forum hielt sie einen "Metavortrag", einen Vortrag über ihren an der Humboldt-Universität abgesagten Vortrag [1].
Nachdem sie sich und ihre persönliche Geschichte vorgestellt hatte, betonte sie, dass sie niemals berühmt werden wollte, dass sie sich für Biologie interessiert und für Frauenrechte einsetzt. Ihren "verbotenen Vortrag" wiederholte sie an diesem Abend in komprimierter Form. Dabei rief sie nicht nur Biologieschulkenntnisse in Erinnerung, sondern stellte Bezüge zu neuen Forschungsthemen her. Wie erwartet, lieferte sie die wissenschaftliche Begründung für die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen. Sie erklärte, dass es nur zwei Keimzellen und entsprechend zwei Geschlechter gibt. Die aktuellen Debatten zur Vielgeschlechtlichkeit ordnete sie im Anschluss wissenschafts- und gesellschaftspolitisch ein. So steht die Wissenschaftlichkeit der Vielgeschlechtlichkeit auf tönernen Füßen, konkret auf einem Artikel [2] und dessen populärwissenschaftlicher Version [3], die als Beweis herhalten müssen. Dabei handelt es sich größtenteils um Fehlinformationen, die niemals als Fakten propagiert oder als Druckmittel auf Politik und Wissenschaft hätten verwendet werden dürfen. Welche seltsamen Blüten diese Entwicklung treibt, zeigt das Beispiel einer begutachteten Fachpublikation, in der für Kiwis fälschlicherweise der Begriff des sozialen Geschlechts (Gender) verwendet wird. Um derartige Verwirrungen zu vermeiden, fordern inzwischen viele wissenschaftliche Verlage die Einhaltung begriffsbestimmender Richtlinien [4].
Marie-Luise Vollbrecht betonte in diesem Zusammenhang das altbekannte Muster, dass unter wohlklingenden Überschriften und im Rahmen sinnvoller Forderungen (geschlechterspezifische Unterschiede in der Medizin "Frauenherz", "Frauenleber", ...) ideologisch motivierte Falschbehauptungen zur objektiven Wahrheit erhoben und durch Wiederholung zementiert werden sollen. Wohin dies letztendlich führt, erklärte sie am Beispiel des erst kürzlich verabschiedeten sogenannten Selbstbestimmungsgesetzes, das sympathisch klingt, dessen vollumfängliche Konsequenzen für Kinder und Jugendliche nur den Wenigsten bewusst sind.
Am Ende des Vortrags berichtete die engagierte Biologin von den Vorwürfen - von Schwurblerin bis zum Nazi -, denen sie sich aufgrund ihrer wissenschaftlichen Arbeit und ihrer Meinung ausgesetzt sieht. Bis heute versteht sie nicht, warum ein Grundlagenvortrag in Biologie so heftige Reaktionen auslöst.
Zusammenfassend handelte es sich um einen biologisch informativen und gesellschaftspolitisch erschütternden Vortrag. Wir erfuhren, wie die uns vertraute Normalität unter ideologischen Beschuss gerät und unter dem Deckmantel vermeintlicher Wissenschaft aufgelöst wird. Eine Zuschauerin meinte, die Auflösung des Geschlechterbegriffs in der Beliebigkeit sei ein Kampf gegen das Leben.
[1] donnasdottir: Uni cancellt Evolutionsvortrag von Biologin
https://www.youtube.com/watch?v=Umqo5yoiHsY
[2] Claire Ainsworth; Sex redefined; Nature 518 (2015)
https://doi.org/10.1038/518288a
[3] Claire Ainsworth; Sex Redefined: The Idea of 2 Sexes Is Overly Simplistic; Scientific American (October 2018)
https://www.scientificamerican.com/article/sex-redefined-the-idea-of-2-sexes-is-overly-simplistic1/
[4] Shirin Heidari, Thomas F. Babor, Paola De Castro, Sera Tort, Mirjam Curno; Sex and gender equity in research: rationale for the SAGER guidelines and recommended use; Research Integrity and Peer Review 1 (2016)
https://doi.org/10.1186/s41073-016-0007-6
Rund 100 Zuhörer erlebten im Städtischen Festsaal, wie die Biologin Marie-Luise Vollbrecht an den Grundfesten des postfaktischen Dogmas der Vielgeschlechtlichkeit rüttelte. Eingeladen vom Freiberger Forum hielt sie einen "Metavortrag", einen Vortrag über ihren an der Humboldt-Universität abgesagten Vortrag [1].
Nachdem sie sich und ihre persönliche Geschichte vorgestellt hatte, betonte sie, dass sie niemals berühmt werden wollte, dass sie sich für Biologie interessiert und für Frauenrechte einsetzt. Ihren "verbotenen Vortrag" wiederholte sie an diesem Abend in komprimierter Form. Dabei rief sie nicht nur Biologieschulkenntnisse in Erinnerung, sondern stellte Bezüge zu neuen Forschungsthemen her. Wie erwartet, lieferte sie die wissenschaftliche Begründung für die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen. Sie erklärte, dass es nur zwei Keimzellen und entsprechend zwei Geschlechter gibt. Die aktuellen Debatten zur Vielgeschlechtlichkeit ordnete sie im Anschluss wissenschafts- und gesellschaftspolitisch ein. So steht die Wissenschaftlichkeit der Vielgeschlechtlichkeit auf tönernen Füßen, konkret auf einem Artikel [2] und dessen populärwissenschaftlicher Version [3], die als Beweis herhalten müssen. Dabei handelt es sich größtenteils um Fehlinformationen, die niemals als Fakten propagiert oder als Druckmittel auf Politik und Wissenschaft hätten verwendet werden dürfen. Welche seltsamen Blüten diese Entwicklung treibt, zeigt das Beispiel einer begutachteten Fachpublikation, in der für Kiwis fälschlicherweise der Begriff des sozialen Geschlechts (Gender) verwendet wird. Um derartige Verwirrungen zu vermeiden, fordern inzwischen viele wissenschaftliche Verlage die Einhaltung begriffsbestimmender Richtlinien [4].
Marie-Luise Vollbrecht betonte in diesem Zusammenhang das altbekannte Muster, dass unter wohlklingenden Überschriften und im Rahmen sinnvoller Forderungen (geschlechterspezifische Unterschiede in der Medizin "Frauenherz", "Frauenleber", ...) ideologisch motivierte Falschbehauptungen zur objektiven Wahrheit erhoben und durch Wiederholung zementiert werden sollen. Wohin dies letztendlich führt, erklärte sie am Beispiel des erst kürzlich verabschiedeten sogenannten Selbstbestimmungsgesetzes, das sympathisch klingt, dessen vollumfängliche Konsequenzen für Kinder und Jugendliche nur den Wenigsten bewusst sind.
Am Ende des Vortrags berichtete die engagierte Biologin von den Vorwürfen - von Schwurblerin bis zum Nazi -, denen sie sich aufgrund ihrer wissenschaftlichen Arbeit und ihrer Meinung ausgesetzt sieht. Bis heute versteht sie nicht, warum ein Grundlagenvortrag in Biologie so heftige Reaktionen auslöst.
Zusammenfassend handelte es sich um einen biologisch informativen und gesellschaftspolitisch erschütternden Vortrag. Wir erfuhren, wie die uns vertraute Normalität unter ideologischen Beschuss gerät und unter dem Deckmantel vermeintlicher Wissenschaft aufgelöst wird. Eine Zuschauerin meinte, die Auflösung des Geschlechterbegriffs in der Beliebigkeit sei ein Kampf gegen das Leben.
[1] donnasdottir: Uni cancellt Evolutionsvortrag von Biologin
https://www.youtube.com/watch?v=Umqo5yoiHsY
[2] Claire Ainsworth; Sex redefined; Nature 518 (2015)
https://doi.org/10.1038/518288a
[3] Claire Ainsworth; Sex Redefined: The Idea of 2 Sexes Is Overly Simplistic; Scientific American (October 2018)
https://www.scientificamerican.com/article/sex-redefined-the-idea-of-2-sexes-is-overly-simplistic1/
[4] Shirin Heidari, Thomas F. Babor, Paola De Castro, Sera Tort, Mirjam Curno; Sex and gender equity in research: rationale for the SAGER guidelines and recommended use; Research Integrity and Peer Review 1 (2016)
https://doi.org/10.1186/s41073-016-0007-6
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🎬 Zur letzten Veranstaltung vor der Sommerpause freuen wir uns, den bekannten Filmemacher Kai Stuht und mit Dr. Michael Mörz und Torsten Mahn zwei weitere "Überzeugungstäter" sicher zu begrüßen. Weitere Anfragen zu Diskussionsteilnehmern laufen noch. Wir bitten um Voranmeldung unter
tickets@freibergerforum.de🎬
tickets@freibergerforum.de🎬
Wir danken schonmal für 100 Voranmeldungen und freuen uns auf einen interessanten, spannenden Abend mit unseren Gästen und natürlich freuen wir uns
AUF SIE !
AUF SIE !
👍5
Herzlichen Dank nochmals an Kai Stuht, Torsten Mahn und Dr. Michael Mörz für den informativen Abend. Gleichzeitig bedanken wir uns auch bei den rund 150 Interessierten. Heute ab 20.00 Uhr ist Startschuss für die Premiere von "HOPE"
u. a. bei
https://dlive.tv/bitteltv
und allen gängigen Plattformen unter "bitteltv" von Roger Bittel. Viel Erfolg !
u. a. bei
https://dlive.tv/bitteltv
und allen gängigen Plattformen unter "bitteltv" von Roger Bittel. Viel Erfolg !
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