HABE DEN MUT, DICH DEINES EIGENEN VERSTANDES ZU BEDIENEN!
ZUM POLITISCHEN ASCHERMITTWOCH
ZUM POLITISCHEN ASCHERMITTWOCH
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Politischer Aschermittwoch im „Goldenen Löwe“
Ein kurzweiliges Programm erlebten die Besucher des „Politischen Aschermittwochs“ beim Freiberger Forum. Der Saal war gut gefüllt und die Akteure präsentierten sich gut vorbereitet. Wenigstens da, war von Fachkräftemangel nichts zu spüren. Dieser Fachkräftemangel wurde eindeutig in der Politik verortet. Nach den einleitenden Worten von Holger Reuter, startete der Liedermacher Yann Song King schon die erste Rakete und brachte gute Stimmung. Die wusste der Satiriker Elmar Gehrke in gewohnt bitterböser und bissiger Manier, noch eindrucksvoll zu steigern. Kurzfristig ergriffen auch mit Sven Lingreen, Bundesvorsitzender der „Basis Partei“ und Jan- Christian Lewitz ein Vertreter der neu gegründeten „Werte Union“ das Wort. Thomas Mielenz, besser bekannt als Braumeister Michael bei den Stadtführungen auf den Spuren des Freiberger Bieres, arbeitete den Wahnsinn des Jahres wochenweise auf. Von A(nnalena) bis Strack-Z wurden alle verbal abgewatscht. Zum Abschluss reimte der Vorstandsvorsitzende des Freiberger Forum, Andreas Schettler, was das Zeug hielt. Zwischen den Rednern begeisterte der Musiker aus Dresden immer wieder mit virtuosem Gitarrenspiel, bei dem auch ein „Einweggetränkeflaschenschraubverschlussanbindungspflichtgesetz“ vorgestellt wurde. Am Ende waren sich Besucher wie Vortragende darüber einig.
„DIE AMPEL MUSS WEG!“
Ein kurzweiliges Programm erlebten die Besucher des „Politischen Aschermittwochs“ beim Freiberger Forum. Der Saal war gut gefüllt und die Akteure präsentierten sich gut vorbereitet. Wenigstens da, war von Fachkräftemangel nichts zu spüren. Dieser Fachkräftemangel wurde eindeutig in der Politik verortet. Nach den einleitenden Worten von Holger Reuter, startete der Liedermacher Yann Song King schon die erste Rakete und brachte gute Stimmung. Die wusste der Satiriker Elmar Gehrke in gewohnt bitterböser und bissiger Manier, noch eindrucksvoll zu steigern. Kurzfristig ergriffen auch mit Sven Lingreen, Bundesvorsitzender der „Basis Partei“ und Jan- Christian Lewitz ein Vertreter der neu gegründeten „Werte Union“ das Wort. Thomas Mielenz, besser bekannt als Braumeister Michael bei den Stadtführungen auf den Spuren des Freiberger Bieres, arbeitete den Wahnsinn des Jahres wochenweise auf. Von A(nnalena) bis Strack-Z wurden alle verbal abgewatscht. Zum Abschluss reimte der Vorstandsvorsitzende des Freiberger Forum, Andreas Schettler, was das Zeug hielt. Zwischen den Rednern begeisterte der Musiker aus Dresden immer wieder mit virtuosem Gitarrenspiel, bei dem auch ein „Einweggetränkeflaschenschraubverschlussanbindungspflichtgesetz“ vorgestellt wurde. Am Ende waren sich Besucher wie Vortragende darüber einig.
„DIE AMPEL MUSS WEG!“
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YouTube
Stromaufwärts zur Quelle
Stromaufwärts zur Quelle - Milosz Matuschekpräsentiert vom Freiberger Forum
https://youtube.com/shorts/ByNJXcv1t8A?si=aNZDSm1y5W-ZAIKF
Samstag, 16.3., 19 Uhr
🎬 Milosz Matuschek 🎬
Wir bitten unsere Gäste die öffentlichen Parkplätze z.B. an der "ehernen Schlange" zu benutzen. Der Städtische Festsaal befindet sich am Obermarkt über dem Ratskeller.
Samstag, 16.3., 19 Uhr
🎬 Milosz Matuschek 🎬
Wir bitten unsere Gäste die öffentlichen Parkplätze z.B. an der "ehernen Schlange" zu benutzen. Der Städtische Festsaal befindet sich am Obermarkt über dem Ratskeller.
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Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
Am Samstagabend veranstalteten wir zum zweiten Mal eine Lesung mit Diskussion. Nachdem uns im letzten Jahr der Schriftsteller Uwe Tellkamp besuchte, gab uns dieses mal Milosz Matuscheck die Ehre, sein neues Buch "Stromaufwärts zur Quelle" vorzustellen, eine Sammlung von Texten, die überwiegend in den letzten zwei Jahren erschienen. Vor rund 100 Gästen las der promovierte Jurist und freie Journalist drei seiner kurzen Texte zu den Themen Corona, öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Bitcoin. Es sind Texte, die heutige Ereignisse beschreiben und reflektieren, und über zukünftige Entwicklungen nachdenken.
Die anschließende Diskussion drehte sich dann vor allem um die Kryptowährung Bitcoin und welche Chancen, aber auch Risiken mit dieser freien Währung außerhalb des staatlichen Geldmonopols gesehen werden. Mag sein, dass die meisten Zuhörer sich bislang mit dem Thema kaum auseindergesetzt haben, aber vielleicht sind sie dadurch neugierig geworden. Toll, dass wir Milosz Matuschek auf seiner Lesetour bei uns begrüßen durften und vielleicht findet er ja auch in Zukunft mal wieder den Weg nach Freiberg. Schön auch, wieder etliche neue Gesichter im Zuschauerraum zu entdecken.
Am Samstagabend veranstalteten wir zum zweiten Mal eine Lesung mit Diskussion. Nachdem uns im letzten Jahr der Schriftsteller Uwe Tellkamp besuchte, gab uns dieses mal Milosz Matuscheck die Ehre, sein neues Buch "Stromaufwärts zur Quelle" vorzustellen, eine Sammlung von Texten, die überwiegend in den letzten zwei Jahren erschienen. Vor rund 100 Gästen las der promovierte Jurist und freie Journalist drei seiner kurzen Texte zu den Themen Corona, öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Bitcoin. Es sind Texte, die heutige Ereignisse beschreiben und reflektieren, und über zukünftige Entwicklungen nachdenken.
Die anschließende Diskussion drehte sich dann vor allem um die Kryptowährung Bitcoin und welche Chancen, aber auch Risiken mit dieser freien Währung außerhalb des staatlichen Geldmonopols gesehen werden. Mag sein, dass die meisten Zuhörer sich bislang mit dem Thema kaum auseindergesetzt haben, aber vielleicht sind sie dadurch neugierig geworden. Toll, dass wir Milosz Matuschek auf seiner Lesetour bei uns begrüßen durften und vielleicht findet er ja auch in Zukunft mal wieder den Weg nach Freiberg. Schön auch, wieder etliche neue Gesichter im Zuschauerraum zu entdecken.
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Bei unserer verbalen Vorankündigung dieses Abends, ging ein hörbares Raunen durch den städtischen Festsaal in Freiberg. Nach intensiver Vorbereitung dürfen wir Ihnen nunmehr einen außergewöhnlichen Abend präsentieren und freuen uns natürlich wieder über ihr Interesse! Wir bitten um Voranmeldung unter
tickets@freibergerforum.de
tickets@freibergerforum.de
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Bei bestem Gartenwetter machten sich rund 150 Menschen auf den Weg , um „indoor“ den Worten von Vera Lengsfeld und Peter Schewe zuzuhören und anschließend mit beiden in eine Diskussion zu gehen.
Mit Vera Lengsfeld hatte das Freiberger Forum einen ostdeutschen, geradlinigen Kopf der deutschen Politiklandschaft aus den 1990er Jahren, hochdekoriert 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und weiteren Ehrungen, für das sächsische Freiberg begeistern können.
Als weiterer Redner und Diskutant imponierte der 77- jährige Buchautor und Bau-Ing. Peter Schewe, geboren in der DDR, heute in Regenstauf lebend, mit seinen analytischen Ausführungen.
Unser Thema „Parallelogramme“ wurde von beiden, einen großen geschichtlichen Bogen schlagend, bedient. Leider reichte die Zeit nicht aus für notwendigen Tiefgang. Erinnert wurde an das Leben in der DDR mit auffälligen Parallelen zur Gegenwart einerseits, wie andererseits zu den zwölf dunkelsten Jahren unserer Historie.
So wurde u.a. das grausige Thema Eugenik angesprochen, was bis in die Neuzeit unter dem Namen Transhumanismus weiter seinen Weg geht und was offen thematisiert in den Buchläden der Republik zu finden ist. Erschreckend war zu hören, dass der aktuelle Vordenker dieser Ideen Berater des WEF ist, zu welchem jährlich die vermeintliche Weltelite nach Davos strömt.
Brandaktuell waren die Interpretationen zum selbigen Tags verabschiedeten Selbstbestimmungsgesetz.
Besonders prägnant bei den Ausführungen von Lengsfeld, die, obwohl sie in der DDR verhaftet und eingesperrt war, die heutige Sicherheitslage als bedrohlicher empfindet als damals. Auch ihre Einschätzung zum Umgang mit den Kritikern der teils irrsinnigen Corona- Politik, traf im Saal auf breite Zustimmung. Interessant zudem die Sichtweisen unserer Gäste zum „menschengemachten Klimawandel“. Dabei sieht die Berlinerin den Fokus der aktuellen Politik nicht auf dem Wohlergehen der Menschen, sondern auf der illusorischen „Rettung des Klimas“. Dem sich „Alles“ unterzuordnen hat!
Das Thema Putin beschrieb die ehemalige Bundestagsabgeordnete als hochkomplex. Zu jeder Zeit wurden ihre Analysen angegriffen. Während ihre Kollegen Putin nach seiner Rede im Bundestag 2001 mit stehende Ovationen feierten, mahnte sie zur Vorsicht. Einmal Geheimdienstler immer Geheimdienstler. Diese Kollegen sehen heute in ihm den Teufel, was aber ihr wiederum zu eindimensional in der Beschreibung ist.
Für einen abschließenden positiven Ausblick, wartete Peter Schewe mit einer ganzen Liste von Vorschlägen auf.
Gemeinsam ging der Aufruf in das Publikum, in den Anstrengungen für den Erhalt demokratischer Rechte und Werte nicht nachzulassen und Politiker damit zu konfrontieren. „Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.“
Erfreulich für uns auch die Gegenrede aus dem Publikum!
Ist es doch unser Anliegen, entgegen dem Trend der Diskursverweigerung, ins Gespräch zu kommen.
So war es wieder ein informativer Abend mit erhellenden Sichtweisen. Vielen Dank an die „gelernten DDR- Bürger“ und ihre Parallelen.
Mit Vera Lengsfeld hatte das Freiberger Forum einen ostdeutschen, geradlinigen Kopf der deutschen Politiklandschaft aus den 1990er Jahren, hochdekoriert 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und weiteren Ehrungen, für das sächsische Freiberg begeistern können.
Als weiterer Redner und Diskutant imponierte der 77- jährige Buchautor und Bau-Ing. Peter Schewe, geboren in der DDR, heute in Regenstauf lebend, mit seinen analytischen Ausführungen.
Unser Thema „Parallelogramme“ wurde von beiden, einen großen geschichtlichen Bogen schlagend, bedient. Leider reichte die Zeit nicht aus für notwendigen Tiefgang. Erinnert wurde an das Leben in der DDR mit auffälligen Parallelen zur Gegenwart einerseits, wie andererseits zu den zwölf dunkelsten Jahren unserer Historie.
So wurde u.a. das grausige Thema Eugenik angesprochen, was bis in die Neuzeit unter dem Namen Transhumanismus weiter seinen Weg geht und was offen thematisiert in den Buchläden der Republik zu finden ist. Erschreckend war zu hören, dass der aktuelle Vordenker dieser Ideen Berater des WEF ist, zu welchem jährlich die vermeintliche Weltelite nach Davos strömt.
Brandaktuell waren die Interpretationen zum selbigen Tags verabschiedeten Selbstbestimmungsgesetz.
Besonders prägnant bei den Ausführungen von Lengsfeld, die, obwohl sie in der DDR verhaftet und eingesperrt war, die heutige Sicherheitslage als bedrohlicher empfindet als damals. Auch ihre Einschätzung zum Umgang mit den Kritikern der teils irrsinnigen Corona- Politik, traf im Saal auf breite Zustimmung. Interessant zudem die Sichtweisen unserer Gäste zum „menschengemachten Klimawandel“. Dabei sieht die Berlinerin den Fokus der aktuellen Politik nicht auf dem Wohlergehen der Menschen, sondern auf der illusorischen „Rettung des Klimas“. Dem sich „Alles“ unterzuordnen hat!
Das Thema Putin beschrieb die ehemalige Bundestagsabgeordnete als hochkomplex. Zu jeder Zeit wurden ihre Analysen angegriffen. Während ihre Kollegen Putin nach seiner Rede im Bundestag 2001 mit stehende Ovationen feierten, mahnte sie zur Vorsicht. Einmal Geheimdienstler immer Geheimdienstler. Diese Kollegen sehen heute in ihm den Teufel, was aber ihr wiederum zu eindimensional in der Beschreibung ist.
Für einen abschließenden positiven Ausblick, wartete Peter Schewe mit einer ganzen Liste von Vorschlägen auf.
Gemeinsam ging der Aufruf in das Publikum, in den Anstrengungen für den Erhalt demokratischer Rechte und Werte nicht nachzulassen und Politiker damit zu konfrontieren. „Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.“
Erfreulich für uns auch die Gegenrede aus dem Publikum!
Ist es doch unser Anliegen, entgegen dem Trend der Diskursverweigerung, ins Gespräch zu kommen.
So war es wieder ein informativer Abend mit erhellenden Sichtweisen. Vielen Dank an die „gelernten DDR- Bürger“ und ihre Parallelen.
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Nach der, nur verbalen Ankündigung vom 12. April, bedanken wir uns schon bei 49 Voranmeldungen. Es sind nur 200 Plätze verfügbar für diesen spannenden hochkarätigen Abend!
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