Freiberger Forum e.V.
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Ein gemeinnütziger Verein für alle respektvollen toleranten Menschen, für die der Völkerverständigungsgedanke, Heimatliebe und Tradition zentrale Bestandteile einer funktionierenden pluralistischen Gesellschaft sind.

Internetseite: www.freibergerforum.de
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Am Freitag, dem 27. Oktober 2023, wurde Stadt- und Landesgeschichte an unserer Ausstellung am Ort des damaligen Geschehes für alle sichtbar.

Wir versetzten unsere Besucher und uns gedanklich 100 Jahre zurück, als die damalige bereits durch Inflation und politische Unruhen aufgeheizte Situation eskalierte. Als tragische Bilanz dieses Tages blieben die sogenannten Oktoberopfer, 29 Tote und viele Verwundete.
Die damaligen Geschehnisse sind bis heute nicht vollständig aufgeklärt.
Interessant sind die unterschiedlichen Berichte und Überlieferungen mit teils widersprüchlichen Aussagen. Die subjektive Interpretation der Ereignisse durch verschiedene politische Akteure fällt auf.

Bei allen offenen Fragen bezüglich der damaligen Ereignisse fühlen wir uns zumindest bestätigt, die aktuellen Ereignisse und deren offizielle Deutung zu hinterfragen.

Auch wollen wir dazu anregen, am Denkmal eine Informationstafel anzubringen, da Gäste und auch Einheimische oft nicht wissen, worauf es sich bezieht.
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In den Weiten der Prärie des wilden Ostens, an den Niederungen des Bobritzsch- Creek in Sachsen, trafen sich zwei „Gesuchte“ widerständige Bleichgesichter zum gemeinsamen Musizieren.
Der Brandenburger Estèban Cortez in seiner gewohnt melancholischen und bissigen Art, machte mit seinem Loblied auf den Freiberger Widerstand den Anfang. Es war schon erstaunlich, was die beiden Musiker, ohne gemeinsame Probe, an Harmonie zustande brachten. Der aus dem nahen Dresden angereiste Yann Song King begeisterte das Publikum mit sächsischem Witz und Satire vom Feinsten. Zum Glück gibt es in Nieder- Bobritzsch keine „Ampel“, denn die müsste dann schleunigst weg.  Die Besucher im gut gefüllten Saal, liefen ebenfalls zu Hochform auf und selbst der „Goldene Löwe“ schüttelte vor Lachen seine Mähne. Die Stimmung kochte, als die Polonaise sich zu "Frank, Frank- vielen Dank!", wie eine Anakonda durch die Reihen schlängelte. Ein perfekter Liederabend der beiden Greenhörner in gut organisiertem Rahmen und zu sicheren Bedingungen, fast wie in Fort Knox. Man hätte meinen können, dass Sachsens Goldreserven im Keller des Lokals eingelagert sind. Sogar ein Schlüsselbund fand, dank der Aufmerksamkeit des erstmals eingesetzten „Undercover- Wachpersonales“, wieder seinen Eigentümer- und Alle waren zufrieden, denn:  "so kann das doch nicht weitergehen auf dem Ampel-Muss-Weg! 😂
Seht selbst !
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🎬🎬Natürlich freuen wir uns wieder auf ein zahlreiches interessiertes Publikum für eine lebhafte Diskussionsrunde 🎬🎬
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🎬 Ab kommenden Freitag stellen wir über 3 Tage hinweg in den Räumlichkeiten des Gasthofs Goldener Löwe in Bobritzsch unweit Freibergs unsere umfängliche Sammlung an Plakaten zum politischen Zeitgeschehen aus.

Vor Ort freuen sich Mitglieder der Initiative „Dialog für unsere Zukunft!“ und des Vereins „Freiberger Forum“ mit Interessierten ins Gespräch zu kommen! 🎬
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🎬🎬 Unsere Podiumsdiskussion wurde kurzfristig noch um 2 weitere interessante Gäste erweitert. 🎬🎬

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Noch ein Hinweis für auswärtige Besucher unserer Veranstaltung:
Der Städtische Festsaal befindet sich über dem "Ratskeller" auf dem Freiberger Obermarkt.
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🎬🎬 Unsere Gäste am 01.12.23 im Städtischen Festsaal. 🎬🎬
Forwarded from Andreas Schettler
Ja seid ihr denn wahnsinnig ?!
...war wohl der prägendste Satz des kontroversen Abends. Gesprochen in Selbstanklage von einem Mann des Glaubens, einem Kirchenhistoriker aus dem Publikum. Mit etwas Verspätung ging der Abend los, dafür jedoch gleich mit Volldampf. Der Mediziner Torsten Mahn aus Leipzig erwies sich als guter Gesprächsleiter, welcher in den richtigen Situationen nachzufragen wusste. Mahn, welchem nach seiner kritischen Positionierung zu den staatlicherseits verhängten Coronamaßnahmen, insbesondere zu der "Impfung", die Lehrerlaubnis an der medizinischen Fakultät entzogen wurde, meisterte trotz persönlicher Betroffenheit, seine Aufgabe souverän. Großen Respekt an die Vertreter der lokalen Amtskirche, die trotz des zu erwartenden und auch spürbaren Gegenwindes seitens der Podiumsgäste, aber auch seitens des Publikums aus dem gut gefüllten Festsaal, die kontroverse Diskussion nicht scheuten. Leider blieben Superintendentin Hiltrud Anacker und Pfarrer Dr. Michael Stahl, welcher auch für das Netzwerk "Freiberg für Alle" sprach, die einzigen Vertreter der lokalen Amtskirche zum Beginn dieser dringend notwendigen Gespräche zu beiderseitigem Verständnis. Die gleichlautende Erinnerung von Anacker und Stahl, während der Coronazeit dennoch schnell eine Vielzahl religiöser Möglichkeiten für die Gläubigen geschaffen zu haben, fand jedoch wenig Resonanz. Das dadurch zum Ausdruck gebrachte Vertrauen des Staates in die Kirche, erschien Pfarrer Stahl explizit erwähnenswert. Die von Anacker beschriebene Kontroverse in den Führungsebenen der Kirchen, bei welcher sogar die Übernahme der Kirchen durch den Freistaat wohl zur Debatte gestanden hatte, fand damals leider im Verborgenen statt. Die Feststellung von Prof. Leonhardt, der die Aufgabe der Kirche in der kritisch solidarischen Begleitung des Staates verortete, dass das Handeln der Amtskirche in den letzten Jahren zu solidarisch und zu wenig kritisch war, blieb unwidersprochen. Die Ausführungen des Pfarrers Martin Michaelis zu seinen Erlebnissen der letzten drei Jahre, produzierten mehrfach ein Raunen der Unfassbarkeit im Saal. Glaubwürdig und authentisch scheinen die Attribute zu sein, um als Querdenker und als "Umstritten" zu gelten, auf das die ungeteilte Aufmerksamkeit der Amtskirche das Handeln dieses aufrechten Theologen wachsam begleiten muss. An dieser Stelle sei allen Teilnehmern der kontroversen aber respektvollen Runde herzlich gedankt. Auch unserem Ehrengast, Pfarrer Wonneberger aus Leipzig, welcher als Initiator des Kirchenprotestes in Leipzig zum Ende der 80ger Jahre galt. Abschließend sei nochmals der Kirchenhistoriker Pfarrer Dr. Ilgner bemüht, der den Kirchen ein chamäleonartiges wandelbares Treiben attestierte, welches in seiner Historie unheilige Allianzen hervorbrachte und sich in den Dienst der Machthaber stellte. Vielleicht sollten die vertraglich geschlossenen Allianzen zu beiderseitigem Nutzen, wie Pfarrer Stahl das Verhältnis von Kirche und Staat beschrieb, nicht nur dem Wohl des Landes dienen, sondern dem Wohle des deutschen Volkes. Glück Auf !
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Die Rolle der Kirche in der Coronazeit im städtischen Festsaal zu Freiberg
Die Rolle der Kirche in der Coronazeit II
Umrahmt wurde obige Veranstaltung wieder mit Teilen der Ausstellung der "Zitate der Schande" initiiert durch die Bürgerinitiative "Dialog für unsere Zukunft" unter der Überschrift "Hinterfrage Alles". Dabei waren auch wieder Werke des britischen Künstlers Bob Moran zu sehen. Die Ausstellung war dann am ersten Adventswochenende im "Goldenen Löwe" in Niederbobritzsch noch präsent und lockte doch einige Besucher vom frostigen Glühweinstand des Weihnachtsmarktes in die wohlige Wärme der Ausstellungsräume zu einem heißen Thema unserer Zeit !