[FFF] Infos Oldenburg
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Wir freuen uns auf Euch und Euer Engagement 🙌
Diskussionsgruppe: https://t.me/joinchat/kaFwR0D-idA0ZjI
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Standort der Demo: Cäci, dann Ecke Theaterwall/Roonstraße und danach weiter in Richtung Pulverturm
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Zur Demo von @leinemaschbleibt fahren wir gemeinsam aus Oldenburg hin. Dafür treffen wir uns um 10:15 im Hauptbahnhof Oldenburg auf Gleis 1.
Wenn du mit zur Demo möchtest schreib uns gerne, dann können wir alles Weitere absprechen.
Schreib dafür am besten @Asfcvhhf
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LNG? Scheiße!

Am globalem Klimastreik schallte es durch Oldenburgs Straßen: "Gib mir ein L, gib mir ein N, gib mir ein G - was ist das? Scheiße!"
Doch warum lehnen wir LNG eigentlich ab?

Was ist LNG?
Liquified Natural Gas ist auf -161 bis -164 Grad Celsius abgekühltes und damit stark komprimiertes Erdgas, das durch geringe Temperatur flüssig wird. LNG ist also ein fossiler Energieträger, genau wie herkömmliches Erdgas, aber auch wie Erdöl und Kohle.

LNG - eine "Brückenenergie"?
Damit ist LNG oftmals auch alles andere als umweltfreundlich und als eine "Brückenenergie", wie es oftmals beschönigend dargestellt wird, nicht geeignet. Was wäre das auch für eine "Brückenenergie", bei der die Treibhausgasemissionen nicht signifikant geringer sind als bei anderen fossilen Energieträgern wie Kohle [1]? Denn LNG ist nicht wirklich nachhaltig - weder das Gas selbst, noch die Terminals dazu.
Schon LNG-Terminals an sich sind oftmals alles andere als umweltfreundlich oder nachhaltig. Das Terminal in Wilhelmshaven z.B. leitet Chlor, das bei der Umwandlung von Flüssiggas entsteht, ins Wattenmeer, das sowieso bereits an seiner Belastungsgrenze ist. Flüssiggasterminals wie das in Wilhelmshaven bedrohen also bereits gefährdete Naturräume noch weiter [2] - und werden dennoch weiter betrieben oder um weitere Terminals ergänzt [3].

Verwendung von LNG-Terminals für Wasserstoff?
Bei der Argumentation,dass LNG eine Brückentechnologie sein, wird oft betont, die LNG-Terminals könnten ja später für Wasserstoff genutzt werden. Doch wieweit das den massiven Ausbau von LNG Infrastruktur rechtfertigt, ist fraglich, da diese umgerüstet werden müssten, um anstelle von LNG dann Wasserstoff zu verarbeiten. Darüber hinaus ist Wasserstoff energetisch nicht gerade effizient. Wasserstoff sei für nahezu alles die Zukunft, also zum Heizen und selbst zum Betrieb von Autos, ist daher de facto falsch. Bei der Herstellung von Wasserstoff gehen 20 bis 40% der Energie verloren, eine Verwendung von Wasserstoff für bspw. Heizungen lohnt sich energetisch daher überhaupt nicht [7].

Ausbau im "Deutschlandtempo"
Die Bundesregierung baut die LNG Infrastruktur, trotz der ökologisch katastrophalen Folgen schnell und in einem viel zu großen Maße aus. Während Infrastruktur für die Umwandlung, Lagerung und den Transport von LNG im so genannten "Deutschlandtempo" ausgebaut werden, ist bei erneuerbaren Energien kaum etwas von diesem "Deutschlandtempo" zu spüren [4, 5].
Dabei wäre es jetzt so wichtig, sich auf den Ausbau der erneuerbaren Energien zu konzentrieren, anstatt Geld in fossile Energieträger zu stecken.
Und warum wird diese "Brückenenergie" so massiv ausgebaut? Die Pläne der Bundesregierung sind völlig überdimensioniert und übersteigen die tatsächlich benötigte Menge an Gas um Längen. So beträgt die Kapazität der nach dem Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine geplanten LNG Terminals 73 Milliarden Kubikmeter Gas. Die vor dem Krieg von Russland nach Deutschland exportierte Menge an Gas betrug jedoch lediglich 46 Milliarden Kubikmeter Gas [6].


LNG ist also keine geeignete "Brückenenergie" und hält die Energiewende eher auf, als dass es sie beschleunigt oder unterstützt. Der Ausbau von LNG-Infrastruktur muss ein Ende haben.


[1] https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2020/02/erdgas-nicht-so-umweltschonend-wie-gedacht
[2] https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/LNG-Terminal-Umstrittenes-Gutachten-zum-Chlor,lngterminals110.html
[3] https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/lng-terminal-faq-101.html
[4] https://www.spiegel.de/wirtschaft/olaf-scholz-eroeffnet-lng-terminal-das-ist-das-neue-deutschlandtempo-a-3918de6b-a473-495c-ba0e-8594e26ef049
[5] https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/klimawandel-energie-zukunft-umbau-100.html
[6] https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/lng-terminals-studie-101.html
[7] https://www.quarks.de/technik/energie/was-die-allzweckwaffe-fuer-die-energiewende-leisten-kann/
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Diskussiontipps für die Weihnachtsfeier

Auf der Weihnachtsfeier oder ähnlichen Veranstaltungen treffen oft viele Menschen mit teilweise sehr unterschiedlichen Auffassungen aufeinander.
Da passiert es schnell, dass auch Menschen dabei sind, die gerne "die Sonne ausschalten" würden, um den Klimawandel aufzuhalten, oder die den Klimawandel generell leugnen oder nicht als menschengemacht ansehen.
Mit solchen Menschen zu diskutieren kann oft sehr anstrengend, kräftezehrend und aufwühlend sein.
Um euch nicht unvorbereitet in solche Situationen zu schicken und euch Argumente zu geben, mit denen ihr Klimaleugner*innen auf der Familienfeier auseinandernehmen könnt, haben wir einen kleinen Diskussionsratgeber geschrieben :)


Achte auf deine Grenzen
Diskussionen mit Klimaleugner*innen, Schwurbis und Rechten können sehr anstrengend sein und mensch teilweise stark belasten. Daher ist es wichtig, auf die eigenen Grenzen zu achten.
Hältst du es nicht mehr aus, mit dieser Person zu diskutieren? Fühlst du dich unwohl? Fühlst du dich angegriffen oder beleidigt? Dann beende die Diskussion und zieh dich zurück.
Es ist nicht schlimm, eine Diskussion zu verlassen, wenn die eigenen Grenzen überschritten sind. Es ist auch kein Eingeständnis einer vermeintlichen Niederlage in der Diskussion.
Nein, es ist vernünftig, auf die eigenen Kapazitäten zu achten und, wenn es mensch zu viel wird, sich zurückzuziehen.

Wie mit Menschen sprechen?

1. Radikale Freundlichkeit

2. Sachlich argumentieren, nicht persönlich angreifen

Stammtischparolen, die ihr vielleicht hören werdet
In einer Diskussion mit Rechten, Schwurbis und Klimaleugner*innen kann es durchaus vorkommen, dass ihr auf folgende Stammtischparolen und Mythen triffst. Daher haben wir Argumente vorbereitet, um diese zu entkräften:

"Der Klimawandel ist garnicht menschengemacht (gibt's doch gar nicht)!!"

Doch, der Klimawandel ist menschengemacht. Seit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert wurden durch die Menschheit Unmengen an Kohlenstoffdioxid und anderen Treibhausgasen ausgestoßen und sind in die Atmosphäre gelangt.
Sicherlich gibt es Kälte- und Wärmeschwankungen, also eine Art natürlichen Klimawandel, den gab es immer schon, z.B. infolge von Vulkanausbrüchen oder einer veränderten Umlaufbahn der Erde um die Sonne. Dennoch lässt sich nicht leugnen, dass der durch den anthropogenen Treibhauseffekt verursachte Klimawandel all das übersteigt, was es an natürlichen Veränderungen im Klima gibt. Denn der momentane Klimawandel geht viel schneller voran, als natürliche Klimawandel in der Vergangenheit. Diese haben über einen Zeitraum von Jahrtausenden stattgefunden, während man beim momentanen eher von Jahrzehnten sprechen kann. Der Klimawandel, unter dem die Welt zurzeit leidet, ist menschengemacht und auf menschliche Treibhausgasemissionen zurückzuführen [Q1, Q9].


"So schlimm ist der Klimawandel gar nicht!!!"
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Das sagst du vielleicht aktuell, aus deiner privilegierten Perspektive als Einwohner*in eines reichen Industriestaates des globalen Nordens. Und klar, dich trifft der Klimawandel bei weitem nicht so hart wie andere.
Doch viele andere trifft der Klimawandel eben sehr hart: Durch den Klimawandel nehmen Dürren, Lebensmittelknappheiten, Konflikte, Armut und Vertreibung immer weiter zu. Das hat vor allem für die Menschen im globalen Süden verheerende Folgen - viele müssen fliehen, ihr Zuhause zurücklassen, um sich vor Überschwemmungen und nicht mehr auszuhaltender Hitze, vor Hunger und vor Armut zu retten [Q2].
Sicher denkst du, dich als gebürtige*n Deutsche*n würde der Klimawandel niemals so hart treffen, niemals auch nur im Ansatz.
Dabei spürt mensch den Klimawandel auch hier schon in großem Ausmaße: Immer längere und härtere Hitzewellen führen zu Wald- und Moorbränden. In den Städten wird es im Sommer oftmals so heiß, dass viele Menschen nicht einmal mehr in der Lage sind, zu arbeiten. 2022 sind in Deutschland z.B. 34 Millionen Arbeitsstunden aufgrund von Hitze ausgefallen [Q3]. Hitze ist ungesund und macht auch hier Menschen krank. Auch Naturkatastrophen, wie die Flut im Ahrtal, werden durch den Klimawandel wahrscheinlich. Solche Regenfälle wie im Ahrtal werden durch den bisherigen Temperaturanstieg um bis zu neun Mal wahrscheinlicher [Q8].
Zudem ist der Klimawandel sehr teuer, auch für uns. Die Folgen des Klimawandels könnten Unmengen an Geld kosten, die dann an anderer Stelle fehlen [Q4].
Also trifft der Klimawandel auch dich in deiner privilegierten Situation, er trifft nicht "nur" MAPA und andere Menschen, die vornehmlich im globalen Süden unter den Folgen des Klimawandels leiden.


"Es schneit doch, wo Klimawandel?!?"

Es schneit, schön. Das ist eine Wettererscheinung - nicht das Klima. Das Klima bezeichnet Temperatur- und Niederschlagsentwicklungen über einen langen Zeitraum, oft wird mit 30 Jahren gerechnet. Von einem (einmaligen) Wetterereignis wie bspw. Schneefall nun auf das ganze Klima zu schließen, ist faktisch einfach falsch und nicht möglich.
Hinzu kommt, dass der Klimawandel Schneefall nicht ausschließt. Durch den Klimawandel steigt die Durchschnittstemperatur weltweit und damit auch hier in Deutschland. Das heißt aber nicht, dass es dauerhaft, über das ganze Jahr hinweg, 30°C heiß ist. Auch in Zeiten des Klimawandels gibt es Temperaturschwankungen. Da kann es an einem Tag -5 Grad kalt und am anderen 10 Grad warm sein. Denn, wie gesagt, Klima bezeichnet nicht das Wetter, sondern, wenn mensch so will, die Entwicklungen von Wetter. Und wenn es in einer Woche im Dezember schneit, die anderen drei Wochen aber die Temperatur deutlich überm Gefrierpunkt liegt, ist trotzdem festzustellen, dass es tendenziell immer und immer wärmer wird - auch im Winter [Q5].


"Aber China"
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China ist das Land mit den mit Abstand höchsten CO2-Emissionen weltweit. Das ist nicht zu leugnen.
Doch ist das nur eine Zahl, diese Aussage betrachtet allein die Netto-Treibhausgasemissionen.
Es gibt aber auch noch andere Faktoren, die zu betrachten sich lohnen.
Beim Pro-Kopf-Ausstoß von Kohlenstoffdioxid bspw. liegen Golfstaaten wie Katar und einige Karibik-Inseln ganz weit vorne. Chinas Pro-Kopf-Emissionen liegen verglichen damit auf Platz 48 relativ niedrig, liegen sogar unter den Pro-Kopf-Zahlen für Deutschland, das auf Platz 38 liegt.
Hinzu kommt, dass Chinas Kohlenstoffdioxid-Emissionen bis jetzt im historischen Vergleich noch nicht so viel zum Klimawandel beigetragen haben - denn erst in den letzten Jahrzehnten ist China wirtschaftlich so stark gewachsen und hat solch große Emissionen produziert wie heute. Entscheidend für den Klimawandel, bzw. wie er sich heutzutage auf uns auswirkt, sind aber historische Treibhausgasemissionen, die in den letzten 100 bis 200 Jahren produziert wurden. Diese Emissionen gingen vor allem von europäischen Industrienationen und den USA aus [Q6]. Außerdem darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass China der weltweit größte Exporteur ist und somit viele Produkte, die in Deutschland konsumiert werden aus China stammen [Q7]. Damit ist Deutschland dann durchaus auch in gewissem Grad für die Emissionen verantwortlich.
Das soll natürlich nicht heißen, dass China keinen Klimaschutz machen muss. Dafür, dass in China mehr Klimaschutz betrieben wird gibt es auch vor Ort Fridays for Future Ortsgruppen, wie z.B. in Hong Kong.

Mit "Aber China" können wir uns also nicht aus der Verantwortung ziehen, die die Industrienationen des globalen Nordens im Klimawandel tragen. Diese nämlich haben massiv zum Klimawandel beigetragen - China hin oder her.


Quellen:
Q1: https://www.ardalpha.de/wissen/umwelt/klima/klimawandel-mensch-ursache-co2-emissionen-klima-planetb-100.html
Q2: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/fluchtursachen/klimawandel
Q3: https://www.tagesschau.de/wissen/klima/gesundheit-klimakrise-100.html
Q4: https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/so-teuer-werden-die-folgen-des-klimawandels/
Q5: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/schnee-klimawandel-erderwaermung-100.html
Q6: https://www.dw.com/de/faktencheck-china-verantwortung-schuld-klimawandel-co2-aussto%C3%9F/a-57832748
Q7: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2879/umfrage/anteil-der-wichtigsten-exportnationen-am-weltweiten-aussenhandel/#:~:text=Im%20Jahr%202022%20betr%C3%A4gt%20Chinas,Abstand%20die%20gr%C3%B6%C3%9Fte%20Exportnation%20weltweit.
Q8: https://www.deutschlandfunk.de/studie-zeigt-zusammenhang-klimawandel-flut-an-ahr-und-erft-100.html
Q9: https://www.br.de/nachrichten/wissen/heutige-klimakrise-und-fruehere-waermephasen-nicht-vergleichbar-faktenfuchs,TeUsmTZ
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Neues Jahr, neue Vorsätze
Setz dich im kommenden Jahr gemeinsam mit uns für eine klimagerechte Zukunft ein. Komm dafür am 5.1. zu unserem Plenum um 17 Uhr im Haus der Jugend (Von-Finkh Straße 3). Wenn du an dem Termin nicht kannst komm gerne einfach zu einem anderen Plenum dazu oder schreib uns.
#AnotherWorldisPossible
[CN Polizeigewalt]

Stolz verkündet die Polizei NRW zum Jahrestag der Räumung, dass sie den Mönch von Lützerath identifiziert habe. Außerdem geben die Cops an, jetzt die Identität von 467 Personen zu kennen, denen sie Strafteten im Zuge der Räumung vorwirft. 156 Straftaten seien aufgeklärt worden.

Zweierlei Dinge gehen aus dieser Meldung hervor.
Kein Gelaber – Kein Gequatsche
Dass die Bullen nochimmer ermitteln heißt für uns: weiter vorsichtig sein. Erlebnisse in Lützerath sind nichts, womit mensch in der Kneipe angeben sollte. Wenn ihr Gesprächsbedarf habt, tauscht euch mit vertrauten Personen wie eurer Bezugsgruppe aus.
Und das gilt auch für die anstehende Rodung in der Leinemasch, Aktionen gegen die Rassist*innen der AfD und andere Kämpfe.

Die wahren Verbrechen werden nicht ermittelt.
Über zwei Verbrechen sprechen die Cops heute nicht.
Die Zerstörung unserer Umwelt und unseres Klimas durch RWE sowie die politischen Helfer*innen von Grünen bis CDU.
Und die Gewalt, die von der Polizei ausging. Keine Staatsanwaltschaft ermittelt gegen RWE, weil sie für ihren Profit das Klima zerstören. Keine Sonderermittler untersuchen die Polizeigewalt, die wir alle kennen, gesehen und erlebt haben. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, das weiß der Polizei NRW nach ihren zahlreichen rassistischen Morden genau.

Eine weitere Meldung geht zum Jahrestag durch das Netz. Das Kraftwerk Garzweiler hat im vergangenen Jahr weniger klimaschädliche Kohle verbrannt als von Schwarz-Grün vorhergesagt.
Die Kohle unter Lützerath wurde nie gebraucht. Die Räumung war auch in diesem Bezug unnötig. Die Grünen müssen schreckliche Bauchschmerzen bei dieser Entwicklung haben.
Uns zeigt es: die Geschichte gibt uns schon jetzt Recht.

Klima schützen ist kein Verbrechen! Wir bleiben widerständig!
Forwarded from Tümpeltown Ticker
+++ Cops schränken Pressefreiheit ein +++

Heute wurden Pressevertreter*innen bei ihrer Arbeit behindert. Cops wollten Journalist*innen nicht nach Tümpeltown oder FKK lassen.

Um überhaupt während der geplanten Räumung und Rodung berichten zu können, gab es ein kaum zugängliches Akkreditierungsverfahren. Alle Journalist*innen ohne Akkreditierung sollen sich nicht ohne Cops bewegen können. Da das die Meisten sind und der Bereich den Cops für Bewegung "zulassen" sehr klein sein wird, wird es große blinde Flecken geben.

Das verstößt nicht nur gegen die Pressefreiheit, es gefährdet auch Aktivist*innen. Für Copgewalt, die nicht gesehen wird, kann auch kein Cop belangt werden.

In der Vergangenheit wurden Journalist*innen in Räumungsszenarien immer wieder nicht zum Ort des Geschehens durchgelassen. Cops blockieren immer wieder systematisch die Pressefreiheit und sorgen dafür, dass ihre Gewalt nicht an die Öffentlichkeit kommt.
Es zeichnet sich ab, dass es bei einer Räumung von Tümpeltown und FKK ebenfalls so sein soll.

Gegen jede Einschränkung der Presse und systematischer Gefährdung von Aktivist*innen!

#KapitalismusIstKlimaterrorismus

Alarmstufe: «orange» 🟧 Tag X! Reist bis einschließlich dem 12.01. an! Räumung ab 14./15.01. erwartet!
Erläuterung zum Alarmsystem: https://kurzelinks.de/kmes
Alle auf die Straße! – Kundgebung gegen Rechtsextremismus
Die Enthüllungen von Correctiv haben wieder einmal vor Augen geführt, welch menschenfeindliche und extremistische Ziele die AfD verfolgt. Das Geheimtreffen von AfD-Politikern, Neonazis und Unternehmern in einer Villa bei Potsdam zeigt deutlich, dass sich rechtsextreme Netzwerke neu formieren.
Millionen Menschen mit Migrationsgeschichte sollen demnach aus Deutschland vertrieben und deportiert werden. Diese zunehmend extremistischen und menschenverachtenden Kräfte spalten, wo sie nur können, und sind die größte Gefahr für Frieden und unsere Demokratie.
Die Enthüllung kommt zu einem Zeitpunkt, in der die AfD mit ihren rechtpopulistischen und -extremen Positionen auf immer höhere Umfragergebnisse kommt. Das politische Klima in Deutschland verroht immer mehr. Zuletzt sahen wir das, als von Rechten unterwanderte Protestierende Bundesminister Robert Habeck auf einer privaten Reise auf einer Fähre massiv bedrohten.
Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie die Gewaltphantasien gegen Politiker*innen in AfD-nahen Facebookgruppen ihren Weg ins reale Leben finden und demokratisches Miteinander gefährden.
Es ist an der Zeit, als Gesellschaft aufzustehen. Wir zeigen uns solidarisch mit marginalisierten Gruppen und Opfern rechter Gewalt. Jetzt müssen wir ein starkes Signal aus der Mitte der Gesellschaft gegen Rassismus und Antisemitismus setzen. Gegen rechte Hetze und Spaltung!
Daher rufen wir als ein Bündnis aus vielen Gewerkschaften, Vereinen, Institutionen, Kirchen und Parteien dazu auf, am Samstag, dem 20. Januar, um 15 Uhr auf dem Schlossplatz in Oldenburg ein starkes Zeichen für Solidarität und unsere Demokratie zu setzen. Anschließend findet eine Laufdemo statt, an der sich Interessierte auch gerne beteiligen können.
Wir stehen ein für ein weltoffenes, buntes und menschenfreundliches Oldenburg. Gegen Rechtsextremismus und gegen eine Rückkehr in dunkelste Zeiten unserer Geschichte.
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