Argo Nerd:
„Die queere Community fühlt sich natürlich vor allen Dingen von rechten Kräften bedroht.“
ntv-Reporterin Doro Steitz berichtet über den Terroranschlag auf den CSD in Berlin:
https://fixupx.com/i/status/2081190682178515060
„Die queere Community fühlt sich natürlich vor allen Dingen von rechten Kräften bedroht.“
ntv-Reporterin Doro Steitz berichtet über den Terroranschlag auf den CSD in Berlin:
https://fixupx.com/i/status/2081190682178515060
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Argo Nerd (@argonerd)
„Die queere Community fühlt sich natürlich vor allen Dingen von rechten Kräften bedroht.“
ntv-Reporterin Doro Steitz berichtet über den Terroranschlag auf den CSD in Berlin:
ntv-Reporterin Doro Steitz berichtet über den Terroranschlag auf den CSD in Berlin:
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Forwarded from Media Guerilla Berlin
Behörden sollen von Anschlagsplanung gewusst haben
irgendwie kam er dann trottzdem frei und auch die Observation wurde eingestellt.
https://www.berliner-zeitung.de/article/csd-terror-berliner-polizei-jagt-den-islamisten-abdul-b-10233887
Wie die Bild-Zeitung meldet, wollte Abdul Ballout 2025 nach Syrien ausreisen, wurde aber im Libanon festgenommen und als deutscher Staatsbürger nach Berlin „zurückgeführt“. Ballout soll einen Anschlag geplant haben. Ende 2025 wurde er laut WDR, NDR und SZ bei einer Rückreise aus dem Libanon am Berliner Flughafen BER festgenommen. Laut Ermittlerkreisen soll er wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer terroristischen Straftat bis Mai 2026 in Untersuchungshaft gesessen haben. Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte ihn im Mai 2026 zu einem Jahr und zehn Monaten Haft wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Die Staatsanwaltschaft hatte zwei Jahre und zehn Monate gefordert, legte Berufung ein. Während der Berufungszeit observierte die Polizei Ballout zeitweise.
irgendwie kam er dann trottzdem frei und auch die Observation wurde eingestellt.
https://www.berliner-zeitung.de/article/csd-terror-berliner-polizei-jagt-den-islamisten-abdul-b-10233887
Berliner Zeitung
CSD-Terror: Ermittler befürchten weiteren Anschlag - 285 Hinweise bei der Polizei
Nach der tödlichen Fahrt beim Christopher Street Day fahndet die Polizei nach Abdul Ballout. Bundeskanzler Merz: „Lassen uns nicht einschüchtern!“
💩13🤬5❤1
Media is too big
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Merz stellt "dumme Redensarten" und "schlechte Witze" auf eine Stufe mit islamistischem Terror
Kanzler Friedrich Merz zeigt sich bei seiner Trauerrede zum Anschlag auf den Berliner CSD sichtlich bewegt. Doch statt die Täterideologie zu benennen, spricht er von "Intoleranz", "Ausgrenzung" und "Diskriminierung".
"Nicht erst ein solcher Anschlag wie gestern Abend gefährdet unsere Freiheit. Intoleranz, Ausgrenzung, Diskriminierung, dumme Redensarten, schlechte Witze sind bereits Teil einer solchen Gewalt. Nicht das, was wir gestern Abend erlebt haben."
@Buschfunke
Kanzler Friedrich Merz zeigt sich bei seiner Trauerrede zum Anschlag auf den Berliner CSD sichtlich bewegt. Doch statt die Täterideologie zu benennen, spricht er von "Intoleranz", "Ausgrenzung" und "Diskriminierung".
"Nicht erst ein solcher Anschlag wie gestern Abend gefährdet unsere Freiheit. Intoleranz, Ausgrenzung, Diskriminierung, dumme Redensarten, schlechte Witze sind bereits Teil einer solchen Gewalt. Nicht das, was wir gestern Abend erlebt haben."
@Buschfunke
💩27🤯5🖕4🤮3❤1👎1
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Pistorius und Co. dürften es wohl bitter bereut haben, ausgerechnet den deutsch-iranischen Schriftsteller und Publizisten Navid Kermani eine Rede zum feierlichen Gelöbnis der Bundeswehrrekruten am 20. Juli halten zu lassen.
Die Gesichtsausdrücke der Bagage sprechen Bände. 😂
@Buschfunke
Die Gesichtsausdrücke der Bagage sprechen Bände. 😂
@Buschfunke
❤24👏15😁1
Buschfunk
UnsereDemokratie™ wird so ganz ohne das hässliche Parteiverbot gerettet.
Und der nächste Kandidat wurde ausgeschlossen.
Martin Sichert auf X:
@Buschfunke
Martin Sichert auf X:
"Sie haben es wieder getan: Heute Abend wurde Justin Vogel als Bürgermeisterkandidat in Herzberg einstimmig vom Wahlausschuss von der Wahl ausgeschlossen. Begründung: Funktionär in der Alternative für Deutschland und der Generation Deutschland."
@Buschfunke
🤮21
Forwarded from Dr. David Lütke
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Der gute Herr Schulze sieht hier alt aus gegen @UlrichSiegmund.
Wenn Anti-AfD-Phrasendrescherei in den Untergang führt.
https://x.com/DrLuetke/status/2082327406090584235
Wenn Anti-AfD-Phrasendrescherei in den Untergang führt.
https://x.com/DrLuetke/status/2082327406090584235
👌27💯6🔥3❤2
Natürlich tut sie das. Die SPD kratzt in Sachsen-Anhalt an der Fünf-Prozent-Marke.
UnsereDemokratie™
@Buschfunke
Sachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann hält es für angebracht, über die Einführung einer Drei-Prozent-Hürde bei politischen Wahlen zu diskutieren. Auch drei statt fünf Prozent seien „immer noch ein wirksamer Schutz vor einer Zersplitterung des Parlaments“, sagte der Wissenschaftsminister von Sachsen-Anhalt dem „Tagesspiegel“. [...]
Für Willingmanns Partei könnte es bei der anstehenden Wahl knapp werden. Die SPD kommt laut Umfrage auf 5 Prozent. Grüne, FDP sowie das BSW liegen demnach mit 4 Prozent unter der Fünf-Prozent-Hürde. Sonstige Parteien vereinen zusammen 4 Prozent auf sich.
UnsereDemokratie™
@Buschfunke
😁17🤡12👍3❤1😈1
Forwarded from Media Guerilla Berlin
#OnThisDay 29. 7. 2016
Heute vor genau 10 Jahren zeigte sich der wahhabitische Kopfabschneider und Kommandeur der al-Nusra-Front (Jabath al-Nusra, Jabath Fatah al-Sham), Ahmed al-Scharaa / Muhammad al-Jolani, den man heute in Deutschland auf höchster Ebene den roten Teppich ausrollt, erstmals der Öffentlichkeit mit seinem Gesicht und voller Lob für al-Kaida und Osama Bin Ladens Nachfolger Aiman al-Zawahiri in einem Video.
Heute vor genau 10 Jahren zeigte sich der wahhabitische Kopfabschneider und Kommandeur der al-Nusra-Front (Jabath al-Nusra, Jabath Fatah al-Sham), Ahmed al-Scharaa / Muhammad al-Jolani, den man heute in Deutschland auf höchster Ebene den roten Teppich ausrollt, erstmals der Öffentlichkeit mit seinem Gesicht und voller Lob für al-Kaida und Osama Bin Ladens Nachfolger Aiman al-Zawahiri in einem Video.
💩20
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Anthony Fauci verweigert bei einer Senatsanhörung die Aussage zu Vorwürfen hinsichtlich seiner Rolle bei der Finanzierung von Gain-of-Function-Forschung (unter anderem an Corona-Viren)am Wuhan-Institut für Virologie und möglichen Interessenkonflikten während der COVID-19-Pandemie.
Nicht nur das, er stellt sich auch als Opfer dar.
@Buschfunke
Nicht nur das, er stellt sich auch als Opfer dar.
@Buschfunke
🤮29🤬5❤1
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Markus Gelau auf Facebook:
Ich nehme diesen Post mal als exemplarische Vorlage dafür, was bei der westdeutschen Bewertung des Ostens komplett schiefläuft.
Genau diese Haltung, die der Post im Screen wiederspiegelt, zeigt die ganze Schieflage perfekt. Der Westen lebt seit Jahrzehnten in einer Welt der Fassaden — im wahrsten Sinne des Wortes.
Hauptsache geschniegelt: geschniegelt finanziert auf Pump, geschniegelt mit Schulden, geschniegelt mit Milliardenkrediten. ...
@Buschfunke
Ich nehme diesen Post mal als exemplarische Vorlage dafür, was bei der westdeutschen Bewertung des Ostens komplett schiefläuft.
Genau diese Haltung, die der Post im Screen wiederspiegelt, zeigt die ganze Schieflage perfekt. Der Westen lebt seit Jahrzehnten in einer Welt der Fassaden — im wahrsten Sinne des Wortes.
Hauptsache geschniegelt: geschniegelt finanziert auf Pump, geschniegelt mit Schulden, geschniegelt mit Milliardenkrediten. ...
@Buschfunke
👍17💯7👀1
Mit Auto oder LKW? 🙊 🙈
Ja, das ist echt:
https://www.instagram.com/p/DbTxbcTiL59/?hl=de&img_index=1
@Buschfunke
Ja, das ist echt:
https://www.instagram.com/p/DbTxbcTiL59/?hl=de&img_index=1
@Buschfunke
🤣20😁6😱2🤮2
Buschfunk
Natürlich tut sie das. Die SPD kratzt in Sachsen-Anhalt an der Fünf-Prozent-Marke. Sachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann hält es für angebracht, über die Einführung einer Drei-Prozent-Hürde bei politischen Wahlen zu diskutieren. Auch drei…
Brandenburgs SPD-Umweltministerin Hanka Mittelstädt zeigt sich so bürgernah, wie man es von ihrer Partei kennt.
Deutschland ist eines der wasserreichsten Länder der Erde.
Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft stehen hier jährlich 188 Milliarden Kubikmeter Wasser zur Verfügung. Von denen nur rund 13,5 Prozent entnommen und nach Gebrauch dem Wasserkreislauf wieder zugeführt werden. Tendenz sinkend.
@Buschfunke
„Wasser ist in der jetzigen Situation noch zu günstig“, sagte Mittelstädt der Nachrichtenagentur dpa. Die Folge der niedrigen Preise sei, „dass wir mittags die Pools füllen“ und „nach wie vor in den Gärten die Sprinkleranlagen sehen.“ Das soll sich mit der Preiserhöhung ändern. Schon jetzt liegt Deutschland beim Wasserpreis deutlich über den EU-Durchschnitt.
Deutschland ist eines der wasserreichsten Länder der Erde.
Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft stehen hier jährlich 188 Milliarden Kubikmeter Wasser zur Verfügung. Von denen nur rund 13,5 Prozent entnommen und nach Gebrauch dem Wasserkreislauf wieder zugeführt werden. Tendenz sinkend.
@Buschfunke
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Ansturm auf Europas Grenze: Tausende Migranten erreichen binnen weniger Tage die spanische Exklave Ceuta. Lokale Medien sprechen von einem Kontrollverlust, die Aufnahmeeinrichtungen sind überlastet. Nach einem Gerichtsurteil dürfen viele Migranten nicht mehr ohne Einzelfallprüfung nach Marokko zurückgeschickt werden.
@Buschfunke
@Buschfunke
🔥15🤬4
Forwarded from Snicklink unzensiert
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Grenze kollabiert: Mehr als 49.000 Migranten überrennen spanische Exklave – 19 Tote
Am Donnerstag sind über 49.000 Migranten aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika geströmt. Bei den Migranten handelte es sich überwiegend um junge Männer.
@Buschfunke
Am Donnerstag sind über 49.000 Migranten aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika geströmt. Bei den Migranten handelte es sich überwiegend um junge Männer.
@Buschfunke
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Buschfunk
Grenze kollabiert: Mehr als 49.000 Migranten überrennen spanische Exklave – 19 Tote Am Donnerstag sind über 49.000 Migranten aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika geströmt. Bei den Migranten handelte es sich überwiegend um junge Männer.…
🇪🇸💬🇲🇦(🇮🇱🇺🇸) Warum die Erzählung von einem "spontanen Ansturm" in Ceuta nicht aufgeht
Ein entscheidender Punkt geht in der Berichterstattung weitgehend unter: Wer nach Ceuta gelangt, befindet sich damit noch lange nicht im übrigen Europa.
Ceuta gehört in der Praxis nicht zum Schengen-Raum. Migranten, die die Grenze überwinden, benötigen weiterhin einen sogenannten Salvoconducto – eine offizielle Genehmigung für die Weiterreise auf das spanische Festland –, bevor sie überhaupt in die Nähe des restlichen EU-Gebiets gelangen. Bis dahin werden sie in einem Aufnahmezentrum untergebracht und müssen ein rechtliches Einzelfallverfahren durchlaufen, das Wochen oder Monate dauern kann. Das gilt umso mehr, seit der Oberste Gerichtshof entschieden hat, dass bei Personen, die Ceuta schwimmend erreichen, die regulären Abschiebeverfahren einzuhalten sind und keine sofortigen Zurückweisungen vorgenommen werden dürfen.
Anders gesagt: Niemand, der diese Woche nach Ceuta schwimmt, kann bereits nächste Woche einfach nach Frankreich oder Deutschland weiterreisen. Das Gerichtsurteil verändert lediglich, wie schnell Spanien Menschen abschieben kann. Es eröffnet keinen Schnellweg in den Rest Europas. Genau diesen entscheidenden Unterschied blendet die Erzählung von einem "spontanen Ansturm" aus.
Was also wäre der tatsächliche Anreiz für 49.000 Menschen, sich innerhalb eines einzigen, offenbar koordinierten Zeitfensters von 24 Stunden in Bewegung zu setzen, anstatt wie sonst nach und nach einzutreffen? Eine juristische Änderung bei den Abschiebefristen erklärt keine synchronisierte Massenmobilisierung dieses Ausmaßes. Dafür wären Organisation, Logistik und eine vorherige Koordination auf der marokkanischen Seite der Grenze erforderlich. Die dortigen Behörden haben weitgehend unter Kontrolle, wie streng die Grenze überwacht wird, und haben diesen Einfluss bereits in der Vergangenheit als politisches Druckmittel eingesetzt.
Der naheliegende Nutznießer wäre daher nicht migrationspolitischer, sondern politischer Natur: Die Regierung von Pedro Sánchez sieht sich nun mit einem von Italien angeführten Vorstoß konfrontiert, Spanien vollständig aus dem Schengen-Raum auszuschließen. Finnland stellte sich bereits innerhalb von 24 Stunden nach Ausbruch der Krise hinter diese Initiative. Madrid gerät damit ausgerechnet in der Migrationsfrage massiv unter Druck – zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Regierungskoalition dies angesichts bevorstehender Wahlen kaum leisten kann. Gleichzeitig gehört Spanien zu den EU-Staaten, die sich besonders deutlich für die Anerkennung eines palästinensischen Staates ausgesprochen haben, und äußert zunehmend Kritik am Kurs der USA und Israels im Konflikt mit dem Iran.
Der Widerspruch ist offensichtlich: Warum sollten Migranten wegen einer juristischen Feinheit bei den Abschiebefristen plötzlich in solchen Massen aufbrechen? Und warum sollte die marokkanische Grenzkontrolle ausgerechnet für eine einzige, koordinierte Welle plötzlich nachlassen? Diese Diskrepanz ist real. Spanische Wähler sollten deshalb die Frage stellen, wem es derzeit nützt, wenn Sánchez in der Grenzpolitik schwach erscheint.
Bemerkenswert ist außerdem, dass das israelische Außenministerium im Februar 2025 offiziell diplomatische Beziehungen zur spanischen Vox-Partei aufgenommen hat – einer der wichtigsten Oppositionsparteien gegen Sánchez. Als Begründung wurde die aktuelle politische Ausrichtung der Partei genannt.
Allerdings muss man auch einräumen, dass die Regierung Sánchez selbst zu dieser Lage beigetragen hat. Ihr umfangreiches Legalisierungsprogramm für Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus, das selbst innerhalb der EU kritisiert wurde, bietet immer wieder eine Angriffsfläche für politischen Druck dieser Art. Zugleich ermöglicht es Kritikern wie dem italienischen Außenminister Antonio Tajani, die Krise als von Spanien selbst verursacht darzustellen.
Übersetzter Post vom Kanal DD Geopolitics
Ein entscheidender Punkt geht in der Berichterstattung weitgehend unter: Wer nach Ceuta gelangt, befindet sich damit noch lange nicht im übrigen Europa.
Ceuta gehört in der Praxis nicht zum Schengen-Raum. Migranten, die die Grenze überwinden, benötigen weiterhin einen sogenannten Salvoconducto – eine offizielle Genehmigung für die Weiterreise auf das spanische Festland –, bevor sie überhaupt in die Nähe des restlichen EU-Gebiets gelangen. Bis dahin werden sie in einem Aufnahmezentrum untergebracht und müssen ein rechtliches Einzelfallverfahren durchlaufen, das Wochen oder Monate dauern kann. Das gilt umso mehr, seit der Oberste Gerichtshof entschieden hat, dass bei Personen, die Ceuta schwimmend erreichen, die regulären Abschiebeverfahren einzuhalten sind und keine sofortigen Zurückweisungen vorgenommen werden dürfen.
Anders gesagt: Niemand, der diese Woche nach Ceuta schwimmt, kann bereits nächste Woche einfach nach Frankreich oder Deutschland weiterreisen. Das Gerichtsurteil verändert lediglich, wie schnell Spanien Menschen abschieben kann. Es eröffnet keinen Schnellweg in den Rest Europas. Genau diesen entscheidenden Unterschied blendet die Erzählung von einem "spontanen Ansturm" aus.
Was also wäre der tatsächliche Anreiz für 49.000 Menschen, sich innerhalb eines einzigen, offenbar koordinierten Zeitfensters von 24 Stunden in Bewegung zu setzen, anstatt wie sonst nach und nach einzutreffen? Eine juristische Änderung bei den Abschiebefristen erklärt keine synchronisierte Massenmobilisierung dieses Ausmaßes. Dafür wären Organisation, Logistik und eine vorherige Koordination auf der marokkanischen Seite der Grenze erforderlich. Die dortigen Behörden haben weitgehend unter Kontrolle, wie streng die Grenze überwacht wird, und haben diesen Einfluss bereits in der Vergangenheit als politisches Druckmittel eingesetzt.
Der naheliegende Nutznießer wäre daher nicht migrationspolitischer, sondern politischer Natur: Die Regierung von Pedro Sánchez sieht sich nun mit einem von Italien angeführten Vorstoß konfrontiert, Spanien vollständig aus dem Schengen-Raum auszuschließen. Finnland stellte sich bereits innerhalb von 24 Stunden nach Ausbruch der Krise hinter diese Initiative. Madrid gerät damit ausgerechnet in der Migrationsfrage massiv unter Druck – zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Regierungskoalition dies angesichts bevorstehender Wahlen kaum leisten kann. Gleichzeitig gehört Spanien zu den EU-Staaten, die sich besonders deutlich für die Anerkennung eines palästinensischen Staates ausgesprochen haben, und äußert zunehmend Kritik am Kurs der USA und Israels im Konflikt mit dem Iran.
Der Widerspruch ist offensichtlich: Warum sollten Migranten wegen einer juristischen Feinheit bei den Abschiebefristen plötzlich in solchen Massen aufbrechen? Und warum sollte die marokkanische Grenzkontrolle ausgerechnet für eine einzige, koordinierte Welle plötzlich nachlassen? Diese Diskrepanz ist real. Spanische Wähler sollten deshalb die Frage stellen, wem es derzeit nützt, wenn Sánchez in der Grenzpolitik schwach erscheint.
Bemerkenswert ist außerdem, dass das israelische Außenministerium im Februar 2025 offiziell diplomatische Beziehungen zur spanischen Vox-Partei aufgenommen hat – einer der wichtigsten Oppositionsparteien gegen Sánchez. Als Begründung wurde die aktuelle politische Ausrichtung der Partei genannt.
Allerdings muss man auch einräumen, dass die Regierung Sánchez selbst zu dieser Lage beigetragen hat. Ihr umfangreiches Legalisierungsprogramm für Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus, das selbst innerhalb der EU kritisiert wurde, bietet immer wieder eine Angriffsfläche für politischen Druck dieser Art. Zugleich ermöglicht es Kritikern wie dem italienischen Außenminister Antonio Tajani, die Krise als von Spanien selbst verursacht darzustellen.
Übersetzter Post vom Kanal DD Geopolitics
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DD Geopolitics
🇪🇸💬🇲🇦(🇮🇱🇺🇸) Why "spontaneous surge" doesn't add up in Ceuta
Here's the part getting lost in the coverage: crossing into Ceuta doesn't put anyone in Europe.
Ceuta isn't inside the Schengen free-movement zone in practice. Migrants who make it across still…
Here's the part getting lost in the coverage: crossing into Ceuta doesn't put anyone in Europe.
Ceuta isn't inside the Schengen free-movement zone in practice. Migrants who make it across still…
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Markus Gelau kommentiert, den von Karl Lauterbach aka Kalle Bluetooth inzwischen wieder gelöschten Post:
@Buschfunke
"Ich weiß nicht, in welcher weich gepolsterten Lobby-Lounge Kalle Bluetooth lebt. In meiner Welt haben allein 2025 fast 300.000 Deutsche das Land verlassen. Nicht im Geiste. Nicht übers Wochenende. Sondern existentiell. REKORD.
Und das sind nicht die Deutschen, die morgens um elf überlegen, ob Bürgergeld mit oder ohne Kaffee besser schmeckt. Das sind auch nicht die, die erst seit 3-4 Jahren einen deutschen Pass besitzen. Es sind die, die arbeiten, Steuern zahlen, Unternehmen führen, Verantwortung tragen und den ganzen Laden bislang überhaupt noch irgendwie am Laufen halten. ...
@Buschfunke
👍29❤3💯2😁1
Du bist, was du siehst?👀
Im Büro von Bundeskanzler Friedrich Merz ist ein großformatiges Bild (offenbar ein Reprint) zu sehen, das dem Werk „Des Herbstes Runengespinst“ des deutschen Künstlers Anselm Kiefer entspricht. Das 2006 entstandene Bild zählt zu den bekanntesten Arbeiten Kiefers und wurde unter anderem 2019 bei einer Auktion von Sotheby's in London angeboten.
Viel interessanter ist jedoch das Motiv: Es zeigt eine karge, von vertrockneten Pflanzen durchzogene Landschaft. Spiegelt es das Innere von Merz wider? Oder das Äußere, was der Kanzler in Deutschland hinterlassen will mit seiner Politik: "verbrannte Erde"? Da Kunst im Auge des Betrachters liegt, sind der Interpretation hier keine Grenzen gesetzt: Was will Merz uns damit sagen?🧐
@Buschfunke
Im Büro von Bundeskanzler Friedrich Merz ist ein großformatiges Bild (offenbar ein Reprint) zu sehen, das dem Werk „Des Herbstes Runengespinst“ des deutschen Künstlers Anselm Kiefer entspricht. Das 2006 entstandene Bild zählt zu den bekanntesten Arbeiten Kiefers und wurde unter anderem 2019 bei einer Auktion von Sotheby's in London angeboten.
Viel interessanter ist jedoch das Motiv: Es zeigt eine karge, von vertrockneten Pflanzen durchzogene Landschaft. Spiegelt es das Innere von Merz wider? Oder das Äußere, was der Kanzler in Deutschland hinterlassen will mit seiner Politik: "verbrannte Erde"? Da Kunst im Auge des Betrachters liegt, sind der Interpretation hier keine Grenzen gesetzt: Was will Merz uns damit sagen?🧐
@Buschfunke
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